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52 Albums/44:
Blur “Parklife” by Anja WasserbächAm 16. Feb 2010, 12:30 Uhr von martin
Heute ein Beitrag zu unserer schönen Serie von Mamis liebster Autorin: Mrs. Anja Wasserbäch. Wir kennen uns seit ihren PRINZ-Tagen, zwischenzeitlich ist sie bei den Stuttgarter Nachrichten/Sonntag Aktuell gelandet, betreibt mit Gleichgesinnten den tighten Gig-Blog und ihr DJ-Duo heißt ebenfalls The Tights.
Als Indie-Disco-Mädchen durch und durch stellt Anja für uns das Album “Parklife” von Blur vor. Wer legt mit Oasis nach?
Es passt perfekt, dass dieser Tage die Blur-Dokumentation „No Distance Left To Run“ endlich auch auf Doppel-DVD erscheint.
Grund genug hier auf kessel.tv an Blur und ihr großartiges Album „Parklife“ aus dem Jahr 1994 zu erinnern.
Anlass für die Dokumentation „No Distance Left To Run“ waren die zwei Riesenshows im Hyde-Park im Sommer 2009. Wer hätte schon daran glauben mögen, dass Damon Albarn und Graham Coxon jemals wieder miteinander reden, bzw. sich zusammen auf eine Bühne stellen. Danke!
So können wir jetzt ein bisschen nostalgisch sein. Auf DVD 1 das großartige Konzert nachgucken, und es bereuen, doch nicht nach London gereist zu sein. Viel besser aber ist sowieso DVD 2, die Dokumentation mit jeder Menge Interviews und der bewegenden Jahre der Band, die man damals ja ganz anders mitbekommen hat.
Wir Mädchen, die sich in den neunziger Jahren musikalisch sozialisiert haben, waren oft in London. Für uns war Blur eine Boygroup, nur ohne Choreographien. Für jede was dabei.
Als Blurs Album „Parklife“ mit den schönen Hunden auf dem Cover erschien, war ich 15. Auf einmal war die Grunge-Karohemden-Sache vorbei und der Pop da. Britpop nannte man das dann. Aber das war erst einmal egal.
„Girls & Boys“ war der Hit. Und: „Du bist sehr schön“, hat Damon Albarn nur für uns gesungen. Toll natürlich auch: „Parklife“, „This Is The Low“ oder „London Loves“. Und bei „End Of The Century“ dachte man daran, dass nach dem Millenium-Gedöns sowieso die Welt untergeht.
Dann gab es noch so Quatsch wie den „Battle Of The Bands“: entweder Blur oder Oasis. Ein Dazwischen gab es nicht.
Wir werden alle älter. Für alle Gossip Girls: Dave Rowntree kandidiert heute für die Labour-Partei, lädt mich via Facebook zu Demos in London ein, Alex James, der Seitenscheitel-Boy trägt jetzt nur noch Cordjacketts mit Lederellenbogenflicken und ist unter die Käsehersteller gegangen (das kann man alles in seiner wunderbaren Biographie „Bit Of Blur“ nachlesen). Mit Frau und fünf Kindern lebt er inzwischen irgendwo in den Cotswolds.
Graham Coxon hat ein paar Soloalben gemacht. Damon Albarn (seine Tochter nannte er Missy – nach Missy Elliott) ist ja mit den Gorillaz immens erfolgreich. Bleibt nur die Frage, was Justine Frischmann heute so macht.
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Stylo
Am 26. Jan 2010, 14:14 Uhr von martin
Die internationale (Musik)Blog-Gemeinde ist seit Tagen ganz hibbelig, denn die Gorillaz veröffentlichen Anfang März nach fünf Jahren Pause ihr drittes Album “Plastic Beach” mit circa 1000 Feature-Gästen. Gorillaz-Fans gibt es ja auch hier ein paar, wie der 52 Albums Beitrag von Aerodynamite Jan gezeigt hat.
Die erste Single aus dem 16-Track starken Ding ist “Stylo” feat. Bobby Womack and the mighty Mos Def und kann man angeblich heute auf der Gorillaz Homepage kaufen…
(Von Neeo)
…bloss ich check nicht ganz wo da. Auf iTunes konnte ich “Stylo” jedenfalls nicht finden. Ansonsten ganz coole Slo-Mo-Rap-Disco Nummer für meinen Geschmack – bis Bobby Womack anfängt zu singen. Sicherlich ein verdienter Mann, aber sein Part gefällt mir überhaupt nicht.
Die nächsten Tage soll es mehr Schnipsel auf der Gorillaz Page zu hören geben und ein Countdown besagt, dass in der Nacht vom 20. auf 21. Februar etwas ganz Großes passiert. Vielleicht werden wir in dieser Nacht alle zu Comic-Figuren.
Hier noch das megagigantische Multimedia-Gorillaz-Widget:
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52 Albums/32:
Gorillaz “Demon Days” by D*Jan NeiroAm 28. Okt 2009, 09:35 Uhr von martin
Nach langer Zeit haben wir endlich wieder einen Gastbeitrag für unsere 52 Albums-Serie. D*Jan Neiro erfreute sich ganz besonders am zweiten Gorillaz Album “Demon Days”. Warum erzählt er hier.
Lange habe ich überlegt zu welchem Album ich hier meinen Senf geben soll; da stehen schon einige zur Auswahl. Coldplays ‚A Rush Of Blood To The Head‘ zum Beispiel, aber das hatte der Thorsten schon mal behandelt.
Beatsteaks ‚Smack Smash‘ oder Millen Colins ‚Pennybride Pioneers‘ haben mich und meinen Musikgeschmack vielleicht mit am meisten geprägt. Die Red Hot Chili Peppers mit ‚Californication‘ oder ihrem jüngsten Werk, dem Doppel-CD-Album ‚Stadium Arcadium‘ habens fast immer geschafft mich aufs Neue umzuhauen, was sonst eigentlich keine Band geschafft hat.
Meinen leichten Hang zum Hip Hop habe ich wiederum einzig und allein The Roots zu verdanken, die ich aber live deutlich besser finde als auf Platte.
Aus dem elektronischen Bereich gibt’s für mich persönlich relativ wenig gute Gesamtwerke, Daft Punks ‚Discovery‘ auf jeden Fall, aber ansonsten hab ich es nicht so wirklich mit dem Durchhören elektronischer Alben. Da bin ich einfach zu schnell gelangweilt.
Fatboy Slim würde mir da vielleicht noch einfallen. Aber das ist ja auch schon mehr Pop und bei näherer Betrachtung finde ich sein ‚Best Of‘ Album am besten, weil da wirklich alle Songs fett sind und keinen Füllstoff beinhalten wie auf den regulären Alben.
Da blieb dann nach dem Ausschlussverfahren nur noch das Gorillaz Album ‚Demon Days‘ übrig. Ein Album, das mich im Sommer 2005 absolut umhaute. Der Sommer war traumhaft und mein Leben damals absolut sorglos. Ich war 19 Jahre alt und jobbte nach der Schule so ein wenig rum. Vier Tage von Sonntagabend bis Mittwochnachmittag im Cafe.com in Esslingen, eines der schönsten Cafes der Stadt zu der Zeit.
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