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Blog-Wear
Am 16. Feb 2012, 09:10 Uhr von Thorsten W.
Fast gleichzeitig sind zwei große Stuttgarter Blogger ins Textilgeschäft eingestiegen: Tobi Tobsen, langjähriger Freund des Hauses, hat seinen Blog Fuck Yeah Tobi Tobsen in den letzten Monaten nicht nur mit interessanten Leser(innen)fotos aufgestockt, sondern auch mit der kleinen aber wirklich feinen T-Shirt- und Beutel-Kollektion “Fuck Yeah To Wear”.
Das Besondere: Bislang sind die Teile handgemacht, also wirklich zu Hause mit Farbe und Schablone. Die Qualität der Shirts ist hochwertig und die Drucke durchaus originell – Bestellungen direkt übern Blog.
Tobsens Kumpel Manu, der auch hier ab und zu als “Der Apotheker” kommentiert und den Musikblog You! Me! Dance! betreibt, bekennt sich zu seiner Reutlinger Heimat und hat ein kleines Label mit dem feinen Namen Dorfjugend gegründet. Auch hier gibt es T-Shirts und Stoffbeutel mit lustigen Aufdrucken, und auch die werden mittels eines angeschafften Siebdruck-Apparats zu Hause in Handarbeit hergestellt. Bestellungen am besten über Facebook.
Natürlich gibt es auch nach wie vor unsere Kessel-Shirts und -Sweater zu kaufen, die zwar nicht handgemacht, aber mit extra viel Liebe von Krupa entworfen sind. Und vielleicht gibt’s irgendwann auch mal neue Motive. Bestellungen über unseren Shop.
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Blog des Tages: Vongestern.com
Am 4. Jan 2012, 16:14 Uhr von martin
Die HipHopOpen Videos von 2000 hat ein Youtube User namens Vongestern eingestellt. Vongestern klingt gut, da klickt man gerne drauf und siehe da, das ist nur ein Youtuber sondern auch ein ganzer Blog unter selbigen Namen.
Gibt es seit September 2010, kennt also garantiert bestimmt schon jemand, viel gutes Zeug von früher, damals oder eben gestern drauf, beim schnellen Durchscrollen würde ich sagen der Schwerpunkt liegt auf alter Werbung und Mode, die mitunter heute wieder angesagt ist (bzw. bis vor kurzem wieder war wie Leoparden-Leggins).
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Hypetrak
Am 29. Nov 2011, 14:47 Uhr von martin
Pforzheim, Stuttgart, Hong Kong. Kaum zu glauben, aber die virtuelle Stilkathedrale Hypebeast (“5 million visitors and 19 million hits a month”), hat einen Anker in Stuttgart. Beziehungsweise hatte bis vor kurzem: Petar Kujundzic ist vor zwei Monaten von Stuttgart noch Hong Kong gezogen, wo Hypebeast geleitet wird. Für HB hat Petar hat vom Kessel aus die Musikseite Hypetrak aufgebaut. Im LIFT sind wir bei einer Artikelrecherche (wie lokale Labels, Künstler und Autoren das Netz nutzen) zu Überraschung aller auf Petar gestossen. Anbei das komplette Interview.
Wie kam es zu Hypetrak?
Hypetrak ist das offizielle Musikelement von Hypebeast, eines der grössten Mode und Kulturmagazine im Internet. Hypetrak ging im Maerz 2010 online. Die redaktionelle Leitung wurde von mir übernommen, während die technische Arbeit wird von Hypebeast verrichtet wird.
Ich war jahrelang ein fleissiger Leser von Hypebeast. Als ich die Universität 2008 abgeschlossen habe, brach die Finanzkrise herein und hab erstmal keinen anständigen Job bekommen. Also musste ich mich mit zahlreichen Nebenjobs zufrieden geben. Um jedoch auch etwas zu machen, was meiner Leidenschaft (Musik) entspricht, habe ich dann einfach mal auf gut Glück eine Email an Hypebeast geschickt und ihnen mitgeteilt, dass ich ein gutes Gespuer für aktuelle Musik habe.
Tatsächlich bekam ich eine Antwort von Kevin Ma, Gruender von HB, mit der Bitte, ein paar Kostproben meines Schreibstils und meines Musikgeschmacks rüberzuschicken. Nachdem ich ihn dann täglich mit Links und Texten wochenlang versorgt habe, meinte er dann nach ein paar Wochen, dass ich meinen Account bei HB bekommen würde, um die Seite mit ein, zwei Musikposts am Tag zu fuettern. Nach ein paar Monaten, kam er dann auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, eine Musikseite für ihn aufzubauen? Gar keine Frage!
Was kann man eure (musikalische) Ausrichtung definieren? Genre-Grenzen gibt es eigentlich keine, wenn ich das richtig sehe.
Hypetrak ist in erster Linie darauf ausgerichtet, täglich die aktuellste Musik aller Genres zu servieren. Zugegeben, unser Team ist größtenteils mit HipHop Musik in ihren Kopfhörern gross geworden. Doch sich lediglich auf eine Musikrichtung festzulegen, ist schwierig und ein bisschen monoton. Um also unsere Leser bei Laune zu halten, versuchen wir demnach ein breitgefaechertes Spektrum an unterschiedlicher Musik und unterschiedlichen Kuenstlern aus aller Welt anzubieten. Sicher, Chartmusik a la Beyonce und J. Cole ist bei uns genauso vorzufinden wie Funk aus Ghana oder Madeon, ein siebzehnjaehriger Produzent aus Frankreich.
Dass dies nicht immer ganz so einfach ist, liegt an unterschiedlichen Gründen. Zum einen, weil wir sieben Tage die Woche neuen Content anbieten und weil die Mehrheit unserer Leser aus den USA kommen. Und diese sind bekanntlich nicht immer so offen für Musik aus anderen Laendern. Und last but not least, gibt es im Netz unzaehlige Musikseiten, die ähnlichen Content anbieten. Wie das Internet selbst, befinden auch wir uns in ein einer stetigen Entwicklungsphase. Sprich, die Seite wird in naher Zukunft interaktiver gestaltet werden. Wie genau das jedoch aussieht, ist derzeit noch geheim.
Ihr bietet im Gegensatz zu der Flut an Musikblogs keine Downloads an, aber scheint trotzdem, zumindest laut FB-Gruppe, eine schöne Fan-Posse aufgebaut zu haben. Wie hat sich Hypetrak entwickelt?
Musik ist für die meisten Menschen immer noch eine emotionale Angelegenheit. Jeder hat einen individuellen Bezug zu der Musik, die auf seiner Playlist gesetzt ist. Und natürlich hängt auch der Genuss von Musik von der momentanen Stimmung ab. Viele unterschiedliche Faktoren also.
Folglich ist unser Rezept sehr einfach. Welche Musik und welche Künstler wir pushen, entscheidet meistens unser persönlicher Geschmack. Ok, wenn Justin Bieber auf Jay-Z und Kanye West’s “Otis” rappt, hauen wir das auch raus, weil es unserer Meinung nach von Interesse ist, wenn der erfolgreichste Teenact weltweit sich an einem der besten Instrumentals des Jahres wagt.
Und wie die meisten Seiten im Netz versuchen wir auch, unsere Besucherzahlen zu steigern. Es hilft natürlich, dass wir die offizielle Musikseite von Hypebeast sind, aber der Traffic, den wir durch diese Allianz bekommen ist ehrlich gesagt auch nicht so hoch, wie manch einer denken mag. Sicher, es hat uns geholfen unseren relativ späten Start (die meisten grossen Blogs/Musikmagazine begannen 2005/2006) erfolgreich zu gestalten, aber dass wir gewachsen sind, liegt in erster Linie daran, dass wir beständig und mit Leidenschaft bei der Sache sind.
Downloads bieten wir aus Prinzip nur selten an. Ganz einfach, weil wir keine rechtlichen Probleme haben wollen und wir langfristig konkurrieren wollen. Es gab schon die ein oder andere Seite, die von den “Powers that Be” beschlagnahmt wurden, weil sie zu viele illegale Downloads angeboten haben. Dies sollte uns im Idealfall nicht passieren.
Ihr seid sehr aktiv, postet jeden Tag teilweise bis zu 20 Einträge.
Weniger ist mehr, gilt in unserer (digitalen Musik-) Branche nicht. Aber sich strikt an eine Anzahl von Posts am Tag zu halten und so Gefahr laufen auch mal qualitativ weniger reizvolle Musik zu veröffentlichen, macht auch keinen Sinn. Weil in erster Linie gilt immer noch: Qualität geht vor. Aber die Musikbranche ist nunmal ein interessantes Gebiet, das gerade wegen dem Internet sich immer noch selbst finden muss. Und dank des digitalen Zeitalters, ist es für die Musiker von heute, wesentlich einfacher ihre Musik an den Mann zu bringen. Ergo: Mehr als genug Arbeit für uns.
Ein Fulltime-Job also.
Im Idealfall sitzt man 24h dran. Zwar stammen die meisten Leser aus den USA, aber auch in Europa, Asien und Australien haben wir eine ansehnliche Leserschaft, und die wollen auch waehrend den Buerozeiten mit Updates versorgt werden. Bis vor kurzem bestand unser redaktionelles Team nur aus drei Leuten: Zwei Schreiber (New York und Los Angeles) und mich als Vollzeitkraft. Da die Seite in den letzten Monaten gewachsen ist, mussten wir unser Team auf fuenf Schreiber erweitern, um so koordinierter die Seite zu aktualisieren.
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Danke, Blumen & Kuchen
Am 21. Jul 2011, 16:00 Uhr von martin
Möchte zu gestern Abend nicht mehr viel sagen, außer:
Danke an Ante für die Blumen und die Flasche Slivo…
…die pünktlich zum Lesebeginn um 21 Uhr vom Fleurop-Mann überbracht wurden. Nicht weniger überrascht waren wir bei der feierlichen Übergabe des unglaublich leckeren Schokokuchens von meiner Freundin.
Ein riesiges Dankeschön an Euch, die weltbesten Gäste und Leser, für die fantastische Stimmung trotz Hitze und Mief und natürlich auch an die eisernen Streamgucker (44 an der Zahl, mehr als beim Frauenfußball meinte Krupa).
Big Up an Anlagen-Faris für die Technik.
La Ola für die Transit-Boys Janusch, Benni & Heiko (und Locke, gestern leider nicht da), wir sehen uns später.
Küsschen für Nachbar Emil für Musik und Skits.
Dicke Rap-Umarmung an Schwarz von Black´n´Proud für seine Performance von “Den Namen nicht mal sagen”.
Lauter Applaus für Moritz Drung, der extra aus Berlin heruntergefahren ist, um seinen Cosimo-Text vorzulesen.
Und jetzt, Trommelwirbel, Feuerwerk und Wetten dass?!-Klatschen für alle, die das Ding hier am Laufen halten: My main man Thorsten, Kutmaster Krupa, der Synthax-Aussi, Louis-Jana, Schwarze-Cola-Setzer, Aufguss-Geiger, Raps-Mischi und natürlich meine einzigartige Schwester Klüdi.
Und wie Krupa schon durchgesagt hat: Nächstes Jahr Schleyerhalle, VVK startet heute, VIP-Tickets (inklusive Garderobe) zum Schnäppchen-Preis von 150 Euro bei allen bekannten VVK-Stellen wie Eventim oder U-Bahn-Haltestelle Wilhelm-Geiger-Platz.
Bin raus. Am Bärensee soll es wohl junge Leute geben. Geh ich mal überprüfen.
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Worte sind wertvoll:
Journalisten im Streik(blog)Am 20. Jul 2011, 13:39 Uhr von martin
(Bild Streikblog)
Gestern viele Mails bekommen. Hilf-mir-uns-Mails. Könnt ihr vielleicht? Bisschen? Unterstützen? Aufmerksam machen? Abends schreib ich Thorsten: “Ist heute Samariter-Tag?” Meint er: “Vielleicht hat uns ein Samariter-Forum gepostet.”
Als erstes möchte ich Nachbars neuestes Facebook-Projekt namens Gössel.TV unterstützen. Keine Ahnung was er weiterhin vorhat, ABM, Kunst oder doch noch richtiger Blogger. “Soon” steht da. Egal was da kommt, höchstwahrscheinlich keine Bedrohung für die Stuttgarter Zeitung.
Die (und auch die STN) kommen die Tage – hab´s selbst nicht gesehen – ziemlich schlankofango daher (wie Opa immer sagte). Der Grund: Viele Journalisten der StZ und StN (und auch anderen BaWü-Tageszeitungen) streiken seit dieser Woche wieder (wie schon vor kurzem) und informieren darüber auf dem Streikblog oder berichten über ihr Journalistenleben aus Passion oder Joe Bauer betont eindringlich wie wichtig guter Journalismus ist.
Wie immer, geht es bei auch diesem Streik um Kohle und Arbeitszeiten. Die Verleger wollen die Gehälter kürzen und die Arbeitszeiten hochschrauben. Jungredakteuren sollen die Einkünfte gar um 25 Prozent gekürzt werden. Die Qualität soll – natürlich – gleich geil bleiben.
Und somit geht es um mehr: Gute Texte brauchen Zeit, große Reportagen können sich über Monate hinziehen. “Um faule Dinge aufzudecken, gibt es den investigativen Journalismus. Eine Methode, die mit extrem hohem Anspruch und Aufwand verbunden ist”, schreibt Bauer auf dem Blog. “Es geht darum, die finanzielle, die existenzielle Basis des Journalisten zu erhalten. Seinen Auftrag zu sichern. Darum streiken wir.”Die Streikenden machen sich essentielle Sorgen um die Zukunft ihrer Branche.
Vorhin wurde auf dem Blog vermeldet, dass sich die Mehrheit der Redakteurinnen und Redakteure für einen unbefristeten Streik entschieden hat. Die Blätter bleiben also wohl noch eine Weile so dünn wie Mick-Jagger.
Heute ab 15:00 Uhr “rockt der Streik” auf dem Schlossplatz. “Mit dabei beim genauso bunten wie kostenlosen Mix aus Unterhaltung und Information sind der Kolumnist und Flaneursalonist Joe Bauer, der Musikentertainer Roland „Grauer Star“ Baisch, der tanzende Rockgitarrist Eric Gauthier sowie der Krimiautor Wolfgang Schorlau. Beginn ist um 15 Uhr vor dem Fahnenrondell nahe des Kunstmuseums.”
Scheinbar großer Tag der Schreiber heute: Abends im Landespavillon präsentiert sich zum Erscheinen der neuen Ausgabe die noch recht junge Stuttgarter Zeitung Einundzwanzig mit einem vielfältigen Programm (u.a. liest wieder besagter Joe Bauer), Beginn 19:30 Uhr.
Quasi über unserer Lesung im Bergamo lädt in der Stiftung Geissstraße die ebenfalls neue Kontext Wochenzeitung zu offenen Redaktionskonferenz ein, Motto “Wie Medien ticken”. Die Redakteure zeigen u.a. wie sie ihre Themen auswählen und wie Recherche funktioniert. Gutes Ding übrigens, diese Internetzeitung, schaue selbst regelmässig rein. Immer mittwochs erscheint sozusagen die neue Ausgabe.
Und unten bei uns alles nicht ganz so ernst, sondern Stimmung wie im Neckar-Stadion. Hofft zumindest die Granny. Wir geben alles.
P.S.: Absolut Nicht-Topic aber Full Support, wenn wir schon beim Supporten sind: Am 25. Oktober treten Bob Dylan und Mark Knopfler gemeinsam in der SAP-Arena in Mannheim auf! OMG, ich hol mein Stirnband aus dem Schrank! Motto: “Sternstunden der Rockmusik – gemeinsam auf Tour!” Setzer: “Allein der Gedanke macht mich fertig.”
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Wo die Sonne in den Kessel lacht:
3 Jahre Kessel.TVAm 4. Jul 2011, 13:17 Uhr von martin
Zunächst, auch wenn sie das hier wahrscheinlich nicht lesen wird, hoffe ich, dass die L. aus Tübingen heil mit ihrer Freundin heimgekommen ist. L. ist am Sonntagmorgen auf die Fresse geflogen, glaub sogar die Treppen hoch, und eine Bekannte und ich haben uns um das blutende junge Ding, gerade 20 geworden, ewig gekümmert. Okay, Frauen sind einfühlsamer, ich stand daneben und hab semikomische Sprüche geklopft, wie man sie halt so reißt, morgens um halb 7, wenn “die Sonne in den Kessel lacht.” Aber ich hab ihr sogar mein DJ-Handtüchle (frisch gewaschen, kaum gebraucht) geschenkt!
Hat ohne Ende geheult, die Arme. Konnte nicht aufhören, beziehungsweise wir sie nicht beruhigen. Dachte, sie hätte sich alles gebrochen, Nase, Hand, Fuß. Sie wäre noch nie hingefallen, könne normal in hohen Schuhen super laufen, und überhaupt wäre ihr das alles unendlich peinlich! Wir meinten, wir waren in unseren addierten 66 Jahren schon um einiges peinlicher. Passiert halt.
“Ich hab gar nicht so viel getrunken, mir hat jemand was ins Glas!” Ach was und morgen lachste drüber… Kaum gesagt, nächster Heulkrampf! ”Guck mal, ich damals im 0711Club…” “Martin, ich glaube kaum, dass die Mädels noch den 0711Club kennen…”, meinte die Bekannte, als wir sie in Richtung S-Bahn-Station zerrten. “Raff dich!” Wie damals, der Udo Bölts zum Ulle. Falsch: “Quäl dich, du Sau!” Tour ging ja auch wieder los am Wochenende.
Vor zwei Jahren am selben Termin habe ich nicht geschrieben, aber gemeint, falls ich mich hier eines Tages quälen sollte, lass ich es. Just fragte mich heute an unserem Online-Geh-Tag vor drei Jahren eine andere Bekannte, von der ich länger nichts gehört habe, ob ich “ein tolles neues Projekt” hätte. Schreib ich zurück, mein tollstes, neuestes Projekt ist immer noch der Blog. Muss ja nicht immer das größte Projekt sein. Könnte auch keine Bahnhöfe bauen oder so. Hauptsache, Klima beim Projekt stimmt.
Bei dem Menüpunkt “Über mich” macht Googleplus bei “Dies und Das” Vorschläge wie: “Gymnasium überstanden, 3 Kinder in die Welt gesetzt…” Guter Humor, kann man nichts sagen. Hab ich reingeschrieben: “Fan von Thorsten Weh, Mario Krupa, Ingmar Volkmann, Michael Setzer, Jana Ullsperger, Thomas Geiger, Michael Thilow, Claudia Elbert und natürlich von DJ Emilio.” Letzterer passt nicht ganz in die Reihe, alle anderen machen mich regelmässig überglücklich auf diesem Brett hier, vorne wie hinten. Ui.
Die Fanliste ist noch unvollständig, denn nach drei Jahren bin ich auch ungebrochen Fan von euch. Wir wissen alle, wie es in diesem Internet zugehen kann. Hässlich. Mitunter hässlich. Hier ist es eher selten hässlich, manchmal mehr oder weniger stark kontrovers, aber meistens immer lieb und allerseltenst persönlich. Wirkt wahrscheinlich auf jeden etwas anders, aber manchmal empfinde ich diese Lieblichkeit als ein kleines Wunder.
Aight: Spitzen Projekt, super Mannschaft, Jahrhundert-Leserschaft: Würde euch allen so viel Kurze ausgeben wie L. aus Tübingen am Samstag getrunken hat, aber hab genug Händchen gehalten für dieses Jahr. Abklatschen kann man mit uns trotzdem. Wir haben ein kleines Geburtstagsprogramm arrangiert, sieht man nach dem Sprung oder ist schon als Seite eingerichtet. Lesung, Rollern, Party, Fußball-Lesung.
Aight 2: Love you all, wie Michael schon sagte, und schauen wir mal was im vierten Jahr alles passiert. Danke.
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Awesome People Hanging Out Together
Am 30. Mai 2011, 18:06 Uhr von martin
(Warren Buffet, Bill Gates & Ludacris.)
Gestern gab mir Toni Disco den ultimativen Twitter-Tipp: Folge Boris Becker. Wäre der Knaller. Vorhin schreibt also Boris um 16:05 Uhr: ”Monday is always difficult …..” Gestern hing er in Monaco ab (“Monaco is crazzzzy”). Rollerrennen war da glaub. Letzten Montag hat er ebenfalls schon gezwitschert: “Montag ist immer schwer….” ähm…
Gut, vielleicht unterschätzt man das stressige Promileben auch, aber das klingt als wäre er um 6 Uhr aufgestanden und hätte um 7 beim Bosch gestempelt. Dafür sieht dienstags sieht die Welt schon wieder anders aus: “Heute ist dienstag ,1gute tag !” Wie Kool Savas baut Becker gerne einen Sicherheitsabstand zwischen Satzzeichen und Buchstaben ein. Und schreibt konsequent eine “eins”, egal ob er eben “eins” oder “erster” meint.
Was (echte) Promis alles so unternehmen und am auch gerne gemeinsam abhängen und gerne auch in Konstellationen, die auf uns Milliarden von Nicht-Promis seltsam erscheinen, dokumentiert der Tumblr-Blog awesomepeoplehangingouttogether.tumblr.com, auf den ich via eines Tweets von dem zukünftigen schönsten DJ Stuttgarts, Moritz Esyot, gestossen bin.
Wahrscheinlich war der Tumblr-Betreiber auch nicht der erste mit dieser Idee und Auch wenn man sich für Promi-Existenzen nur begrenzt begeistern kann, haben diese Aufnahmen aus mehreren Jahrzehnten von herausragenden Zeitgenossen ziemlich ziemlich Charme.
(Krupa und sein Kumpel Ben, 1978 Studio 54, NYC. “Find der DJ sollte mal was von Major Lazer spielen. Oder von Queen.)
(Sido & Angela Merkel im ZDF Heute Journal. “Ich versprechs dir, lieber Sido: endgültiger Atomausstieg im 2022. Zur Party buch ich dich dann auch.”)
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