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Gibt´s immer noch nicht auf Hawaii
Am 12. Apr 2012, 17:17 Uhr von martin
Kann ich mit gutem Gewissen posten, gab keinen Kasten und Bier läuft bei mir nur alibimässig bei CL-Übertragungen durch. Soweit ich weiß ist Dinkelacker unter Experten bisschen verschrieen, aber die Werbung gefällt mir.
Gerade eben erst die aktuelle Dinkelacker-Sommerkollektion entdeckt, entworfen von Panama, die sympathische Eisdiele vom Eugensplatz, Späßle, ge und es gibt kein Bier auf Hawaii sowieso.
Sieht im echten Leben, also da wo die Geissens, Wollnys oder Katzenbergers sind, Frauen getauscht werden oder Bauern Frauen suchen, so aus:
Und jetzt alle nochmals Setzers Wasentext lesen. Geht ja bald wieder los. Und jetzt kauf ich Dinkelacker und befördere dort Sascha Lobo zum Gabelstablerfahrer.
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Ausflug nach Schönbuch
Am 11. Apr 2012, 17:00 Uhr von martin
Seggl kennt jeder, ein Lombamensch ist hingegen laut dem schwäbischen Duden Angebot im Internet wahlweise eine “freche weibliche Person” oder “ein unartiges Mädchen”.
Willkommen im Gasthof Schönbuch, mitten im Herzen der Stadt, in der einstigen Batscherei-Disco No. 1, dem Move, gegenüber der Gloria Passagen und zwischen entstehenden Carrés, ein fundamentiertes Wasenzelt im Herzen, wo die Welt noch in Ordnung ist und alle Weible Prosecco trinken und die Männle Hefeweizen. Fast, Thorsten hat nämlich gar nichts getrunken und sein Bruder auch nicht. Und ich Apfelsaftschorle. Bananenweizen war gerade aus.
Gerüchten zu Folge hat sich die Schönbuch Brauerei mit der eigenen Eckkneipe einen langjährigen Traum erfüllt. Munkelt zumindest die Stuttgarter Gastronomie-Szene. Falls da mal alles fertig sein sollte, schmiegt sich das da auch echt gut ein, “dort wo das Herz in Stuttgart schlägt”, nämlich im Bülow Carré und im Century. Remember?
Famous Nutzungsmix. Dat wird toll. Irgendwann im Winter bin ich aus dem Gloria Kino gefallen, seh´ gegenüber dieses hellerleuchtete Ding mit dem kupfernen Braukessel in der Einfahrt und denk mir, wasderfick ist denn das? Ein Bierzelt! Juhu! Stempel druff und gut ist.
Vorhin mit dem Weh-Brothers Mittagspause gemacht, mussten zusammen überlegen wo wir jetzt die eine Milliarde für Sascha Lobo hernehmen, den wir vorgestern gekauft haben, weil wir uns dachten, was Facebook kann, können wir auch, Shoppen macht sowieso ganz doll Spass und bei Sigrun Wöhr gab es gerade nix.
Wollten eigentlich ins Minimum genauso geile Todi´s (okay, geht schon), da war es aber voller als im Transit und im Vapiano kommste sowieso nur noch mit der Schwarzen Karte rein und ist eh doof und fürs Fünf waren wir zu casual angezogen. Savoir Vivre sag ich da und irgendeiner kam auf die Idee ins Schönbuch zu gehen, warum auch nicht, ist ja bald Frühlingsfest.
Tischanordnung bisschen wie im Bierzelt nur ohne Zelt, ansonsten kann man sich da schon mal reinhocken mit der Firma, so nach einem guten Geschäftle, also falls man mal wieder Instagram gekauft hat oder Pinterest oder myspace oder halt auch doch nur Netscape. Da laufen die Bananenweizen.
Gibt´s aber auch Mittagstisch, und wir sind bekanntlich absolute Mittagstisch-Fans, suchen immer wieder neue Alternativen, weil wir mittags total gerne essen und nicht abends. Ist ja auch besser so. Thorsten schlug als Alternative doch tatsächlich noch das Hotalo vor, aber da hab ich schon mein über Jahre liebevoll aufgebautes Anti-Hotalo-Image einmal durchs komplette GWM laufen und in den Neckar spülen gesehen und bestimmend gesagt: Nee du, das geht wirklich nicht. Scheiße drüber schreiben und dann doch die stinkende Scheiße fressen passt nicht einfach zusammen.
Im Schönbuch angekommen musste Thorsten natürlich sofort schlaumeiermässig die Tanzfläche vom Move heraufbeschwören, fuchtelte mit den Armen herum, “hier ungefähr war sie oder?”, ist doch mir egal, lass uns Futter bestellen, gemischter Salat für den Bruder, Hackbraten für einen Kollegen, Maultaschen für Thorsten und für mich Kabeljaufilet. Savoir Vivre.
Andere Gäste waren scheinbar hungriger und die Tellertaxis (Copyright Andre H.) fuhren ganz ehrlich und echt jetzt komplette Haxen und andere Berge an Nahrung an die Nebentische aus. Haxen ist eh son Fall für sich, finds persönlich allgemein najagehtso, aber um 13 Uhr zum Mittagessen, an einem Mittwoch? Also wenn du da eine Haxen gegessen hast, kaufste danach garantiert nicht mehr Instagram und nicht mal mehr einen Sascha Lobo, sondern legst dich direkt auf deine Vorstandscouch oder halt doch nur auf die Bank an der Bushaltstelle. Oder halt in den Biergarten von Sonja Merz.
Unsere Essen war scheinbar vier mal völlig in Ordnung, hat zumindest keiner gemotzt, aber ist jetzt auch keiner komplett ausgeflippt. Meine Kartoffeln waren etwas fad, der Fisch ging schon, Thorstens Maultaschen sahen etwas trocken aus auf die Distanz, kann mich aber auch täuschen. Sonst keine weiteren Besonderheiten. Lief Gott sei Dank keine Musik und die Toiletten waren so bisschen Design. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und schicken viele Grüsse nach Schönbuch und wer mehr über diese traditionelle Unternehmen erfahren will liest halt Wiki.
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Herrenpils
Am 4. Jan 2011, 12:16 Uhr von martin
Über den neuen Blog von unserem Leser Tonidisco bin ich auf eine Reihe stark vergilbter Stuttgarter Hofbräu Spots gestossen, die Werber Thorsten sicherlich die Tränen in die Augen treiben würde, wäre er nicht schon längst irgendwo in der Türkei.
Da wäre z.B. das Herrenpils, “wenn sich Herren treffen” (und Damen auch). Laut Youtube der älteste Spot der Stuttgarter Gerstensaftmacher.
Später dann mit viel Stadt und Gemütlichkeit….
…aber auch Rennfahrer löschten früher ihren Durst mit Stuttgarter Hofbräu (Thorsten heute noch nicht).
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Kasten Bier anstatt Abschleppwagen
Am 3. Jan 2011, 15:00 Uhr von martin
In Berlin scheint man in Punkto Falschparken kulanter zu sein als bei uns – und das auch noch gegenüber den scheinbar so bösen Schwaben. Aber für nen Kasten Bier lässt man halt auch den Abschleppdienst in der Garage. Gefunden von Krupa auf Notesofberlin.blogspot.com.
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Die Amis…
Am 30. Dez 2010, 09:05 Uhr von martin
…immer eine Idee parat. Jetzt noch das Patent für Maßkrüge und der Rubel aufm Wasen schellt in ungeahnte Höhen. Gefunden von Ken.
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Achtung Achtung, kein Bio!
Am 12. Okt 2010, 18:30 Uhr von Jana
(Support auf eigene Gefahr…)
Das Protest-Bier hat Martin ja schon im Sommer entdeckt. Besonderes Highlight finde ich allerdings, wie der Verbraucher-orientierte und Transparenz-liebende Bio-Markt am Stöckach das Bier auszeichnet. Nämlich mit Warnschild: “Achtung, Achtung – kein Bio Bier, nur solidarisch.” Große Ausnahme für die gute Sache.
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Protestbier: Resist S21
Am 23. Aug 2010, 18:30 Uhr von martin
Brandneu: Resist S21. Da Bier des Volkes kleinster gemeinsamer Nenner ist, dachte sich wohl die Anti-S21-Bewegung – oder wer auch immer – lass ma nen Protestkolben brauen.
Resist S21 gibts bislang in sieben Wirtschaften, unter anderem in der Röhre oder bei den Waggons am Nordbahnhof und angeblich auch in einem Bio-Supermarkt. Obige Bottle wurde bei meinem griechischen Eckladen gesichtet. Vielleicht ist damit der Bio-Supermarkt gemeint.
Resist S21 wird von der Rössle Brauerei 89584 Ehingen gebraut. Hofbräu oder Dinkelacker war das vielleicht zu politisch. Wie es schmeckt – kein Plan. Trink ja nur Sprizz.
Übrigens: In Holland genießt man wohl gerne Wieckse, wie der Nachbar kürzlich entdeckt hat.
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