• 7

    Erlebnisgeschenke made in Stuttgart

    Neues Geschenkle-Lädle im Internet

    Für mich steht leider schon wieder fest, dass ich am 24.12. wieder durch die Königstraße quetsche. Immer auf der Suche nach dem ultimative Geschenk (also Gutschein). Andere sind da beim gleichen Problem wesentlich konstruktiver, wie Sabine Buers. Die hat Januar 2010 ihr eigenes Start-Up gegründet, das nun im September online ging: Miomente ist eine Art Jochen Schweizer für Genuss-Geschenke und das alles in Stuttgart.

    Sprich, Anbieter von Weinseminaren, Männerkochkursen und Wellnestagen, wie man’s auch bei Jochen Schweizer, Mydays und Co kennt, sucht Sabine gezielt in Stuttgart und verkauft die  Tickets in ihrem Onlineshop. Der Renner bei den Stuttgartern sind übrigens die Kurse „Erlesene Espressokunst“ und diverse Pastakurse. Kessel = Little Italy.

    Die Idee entstand auf der Suche nach einem Geschenk für einen Freund. Der sollte eigentlich einen Cocktailkurs bekommen, bei den üblichen Portalen gab es das aber nur in Berlin, Köln oder Hamburg. Also hat sich Buers selber auf die Suche gemacht und eine geeignete Bar und Barkeeper gefunden, die einen solchen Kurs in Stuttgart gibt.

    Jetzt organisiert sie das mit System und sucht nicht nur Barkeeper für ihre Geschenkideen, sondern auch Masseure, Pastaköche und Sommelières. Für 2011 werden dann zusätzlich auch noch Babysitter gesucht, das ist nämlich der neuste Clou: Wer Freunden mit Kind einen Cocktailkurs schenkt, kann dann auch gleich den zertifizierten Babysitter dazu buchen.

    Ich hätte da noch ein paar Geschenkideen für 2011: Schnapsseminar mit RAM, Private-Shopping mit Toby Tobsen, Stuttgarter Society Events mit Thorsten und dem Außenreporter…

    Für den Heiligabend-Notfall call: www.miomente.de

     
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  • 25

    F4: Gebt uns ruhig die Schuld

    Neue Single von den Fanta 4: “Gebt uns ruhig die Schuld (den Rest könnt ihr behalten)” (Oldschool vom Radio aufgenommen, mal gucken wann das Video gesperrt wird). Ich weiß nicht – Text, ja, super, aber musikalisch bin ich bei den Fantas schon vor Jahren ausgestiegen, ich kann damit einfach nix anfangen. Geht mir übrigens bei Fettes Brot und Deichkind auch so. Was meint Ihr?

    Der Bär ist schon mal vorab in Stuttgart rumgelaufen und hat die Leute reinhören lassen:

     
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  • 10

    Fischlabor im Westen -
    Eröffnung am Samstag

    Nach dem Kottan expandiert die Oblomow-Crew, berühmt für Vodka-Doppelherz (also Vodka mit Doppelherz-Medizin, mega) und Virus, weiter, dieses Mal in Richtung Westen.

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    Zwar wird das wohl mit der Graphik in diesem Leben nix mehr, dafür soll die Kneipe laut Betreiber Jannis umso schöner sein. Man setzt auf “schwulstig Barock”, viel Gold, Kronleuchter und Old School-Tapete – Gerüchten zur Folge hatte Yusuf noch vom Mrs. Jones-Umbau ein paar Rollen übrig ;) .

    Fisch gibt es übrigens keinen. In der “Alten Post” kann man ja auch keine Pakete abgeben. Der Name gefiel den Machern.

    Das Fischlabor wurde gemeinsam mit Michael “Mike” Hammelehle, langjähriger Betriebsleiter im Mos Eisley ins Leben gerufen und setzt auf “Drinks und Hausmannskost zu fairen Preisen”.

    Der Laden bietet 50 Sitzplätze und einen Raucherbereich. Ab Ende Januar wird ein Mittagstisch angeboten, im Sommer kommt ein Biergarten und Außenfläche vor dem Haus dazu. Klingt alles nach grundsolidem Stadtteilkneipen-Style, vielleicht schau ich mir das mal am Samstag an.

    Fischlabor, Ludwigstraße 36, S-West

    Eröffnung kommenden Samstag, 12. Dezember

     
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  • 7

    Breezin´Bar & Food

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    Besser spät als nie: Vor über einem halben Jahr eröffnete, ich meine fast zeitgleich mit dem Fou Fou, falsch noch Dezember 2008, die Bar Breezin´ im Heustiegviertel (Mozartstraße 3, Ecke Christophstraße). War da vergangenen Donnerstag terminlich verabredet (terminlich gleich Kaffee trinken) und fand es ganz nice´n smooth und vor allem sehr freundlich dort.

    Die Außenterrasse zum Mozartplatz ist geradezu idyllisch und inside setzt man auf den mehr oder weniger gängigen wie grundsoliden Bar-Lounge-Stil in Braun.

    Zwischen 12.00 und 15.00 Uhr wird ein Mittagstisch angeboten, darunter eine Suppe und mehrere Hauptgerichte (auch ein Vegetarisches) mit Salat. Abends kann man im Breezin “a`la Carte” essen und/oder einen der 115 Cocktails genießen. Sonntags ist Themenbrunch angesagt.

    Der Koch schickte uns noch einen Gruß und das war ganz lecker, obwohl es so Kuskus-Krümmel-Zeug war, das eigentlich nur so Menschen wie meine Schwester oder der Krupa mögen.

    Breezin´ Bar & Food, Mozartstraße 3, Heusteigviertel

     
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  • 6

    No Tribute to “A Tribute to
    Die Fantastischen Vier”

    fanta4

    Ein wenig verspätet zu unseren Fanta4-Festwochen hier nun ein kleiner Beitrag zu einer CD namens “A Tribute To Die Fantastischen Vier”. Man kommt in den letzten Wochen ja nicht um das Werk rum – Rundum-Web2.0-Promo Galore.

    Ich hab mir die Mühe gemacht und bei iTunes in jede der Fanta4-Coverversionen reingehört, jeweils volle 30 Sekunden. Und was soll ich sagen… Ich bin ja sonst durchaus Fan von guten Coverversionen und Remixen, auch von der ungewöhnlichen Sorte. Aber was hier so zusammenkommt – uiuiui.

    Wahrscheinlich hat der Bär, der das alles zu verantworten hat, es irgendwie witzig gemeint, auch Künstler wie The Rattles, Mario Barth, Peter Maffay, Thomas Anders oder Pur um Mitarbeit zu bitten – ist es aber nicht.

    Aber der Reihe nach. Es gibt durchaus ein paar gelungene Interpretationen, wenn auch eher solide als überraschend. Anscheinend kann man vor allem mit Gitarre bei Fanta4-Songs nicht viel falsch machen, wie “Dicker Pulli” von Revolverheld, “Yeah Yeah Yeah” von Oomph! oder “Ernten was wir säen” von Fool’s Garden zeigen.

    Es gibt auch vereinzelt richtig gute Dinger. So wie eine englische Soulfunk-Version von “Die da?!” von Mamas Gun oder “Sie ist weg” im Country-Style von Onkel Rock’n'Roll alias Michael Gaedt und Michael Schulig oder sogar “4 Gewinnt” von den wiederauferstandenen Spezializtz.

    Und dann wieder wird es richtig schlimm. “Dicker Pulli” ist vom Prinzen-Frontclown genau so peinlich wie von Mario Barth, “G. Boren” von Knorkator schmerzt einfach nur, Roger Cicero (“Geboren”) soll einfach mal die Fresse halten und warum überhaupt noch einer The Rattles oder die Puhdys in ein Studio lässt verstehe ich nicht.

    Ganz zu schweigen von Scooter (“Troy”), Xavier Naidoo (“Krieger”), Peter Maffay (“Über Nacht zum Krieger gemacht”) und Thomas Anders (“Geboren”) – diese Kandidaten versuchen nicht mal originell zu sein, sondern machen das, was sie immer machen, genau so schlecht, wie sie es immer machen.

    Ich mein – die Idee an sich ist ja gut. Aber etwas mehr Sorgfalt bei der Auswahl der Künstler hätte dem Werk sicher gut getan.

     
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