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    Pförtnerampel

    Voll geil: Die Grünen kamen gemeinsam mit der FDP auf ne super Idee, wie man an der Neckartor-Messstation die traditionell hohen Feinstaubwerte schön tunen kann. Lass uns einfach 150 Meter davor ne Ampel aufstellen. Eine Pförtnerampel. Mein Wort des Tages. Gratulation.

    Das Ding soll 750.000 Euro kosten und kurz vor der allseits bekannten Kreuzung Heilmannstraße / B14 stadteinwärts aufgestellt werden, ungefähr auf der Höhe der Aral-Tankstelle. “Anschließend sollen die Fahrzeugpulks an der Feinstaub-Messstation vorbei mit grüner Welle ungehindert bis zum Gebhard-Müller-Platz rollen”, schreibt die StZ. Man könnte auch sagen: Vorbei schmuggeln. Vorbei mogeln. Feinstaub schön fahren, das neue Schöntrinken.

    Der ganze Schmotter entsteht maßgeblich beim Bremsen und Anfahren, sprich man verlegt, so die Gegenstimmen, den ich zustimme, da ich mich auch erst kürzlich mit LIFT ein wenig mit dem Thema auseinandersetzen musste, die schlechten Werte einfach ein paar Meter weiter vor wo eben keine Messstation ist.

    Den Professor, den ich diesbezüglich kürzlich gesprochen habe, meinte um an der Stelle überhaupt etwas zu erreichen, müsste man eigentlich die ganze Chose komplett untertunneln, damit der Verkehr schön durchfließen kann.

    Die Initiatoren dieser Idee klopfen sich derweil stolz auf die Schulter: ”Beide sind sich auf Fachebene völlig darüber einig, dass die geplante Ampel mit einem gehörigen Sicherheitsabstand zur Messstation an der Kreuzung B14/Heilmannstaße zu einer spürbaren Verbesserung der Luftqualität führen wird”, berichtet die Stuttgarter Zeitung. I weiß net.

    Gegenüber der StZ äußert sich auch ein Anwalt, der einen über den Vorschlag unglücklichen Mandanten am Neckartor vertritt, zu dem Vorhaben folgendermaßen: “Ehrlicher wäre es, die Station gleich in den Wald zu verlegen.“ Wördle.

     
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    Motorstart der besonderen Art

     

    PP Stuttgart / Motorstart der besonderen Art – drei Pkw beschädigt

    Stuttgart-Mitte: Ein kurioser Verkehrsunfall hat sich am Samstag (14.01.2012) um 14.45 Uhr in der Blumenstraße ereignet. Eine 35-jährige Frau saß auf dem Beifahrersitz eines Mercedes und wollte sich die Zeit im Fahrzeug bis zum Eintreffen des Fahrers mit Musik vertreiben.

    Ein Dreh am Zündschlüssel, um das Radiogerät einzuschalten, hatte fatale Folgen: Der Motor sprang an und der eingelegte Gang des Schaltgetriebes tat sein Übriges. Die Frau hielt offensichtlich in ihrer Aufregung an der Position des Zündschlüssels krampfhaft fest, sodass sie mit ihrem Fahrzeug zwei parkende Fahrzeuge beschädigte, eine Außenverkleidung eines Geschäftes touchierte und erst an der Glasfront zum Stehen kam.

    Die Bilanz ist ein schrottreifer Opel und ein Gesamtschaden von zirka 12 000 Euro.

     
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    Lebendiges Schaufenster für die Zukunft urbaner Mobilität

    (KTV mit dem Delorean on Tour. Fehlt nur der MV. Bild Stadt Stuttgart.)  

    Was eine Reihe: Amsterdam, San Diego, Stuttgart. Finde den Zusammenhang. Car2Go heißt er. “Nach Amsterdam und dem kalifornischen San Diego wird Stuttgart die erste deutsche Stadt sein, in der car2go mit einer reinen Elektroflotte an den Start geht.”

    Kommt im Frühjahr 2012. Schusters Lieblingsthema: Mobilität. Nachhaltig, natürlich. Und jetzt mein Satz des Tages: Blablabla und Fix und Foxi beabsichtigen, “Stuttgart ab 2012 zum lebendigen Schaufenster für die Zukunft urbaner Mobilität zu machen.” Ich denke, ich spreche für uns alle, wenn ich sage: Ja, ein lebendiges Schaufenster wollten wir schon immer sein. Guckt kaum jemand auf uns.

    Spass beiseite, geht immerhin um die Umwelt und das liest sich alles nicht schlecht auf der nächsten Seite, vorausgesetzt man hat z.B. ein Elektroauto. Leihen kann man die dann aber auch. “Kern des Vorhabens wird die Errichtung der erforderlichen Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge und die Einführung einer Flotte von 500 elektrischen car2go Fahrzeugen sein.” Kann man sich umweltfreundlich oder anders ausgedrückt “lokal emissionsfrei” fortbewegen. Fein. Aufgeladen wird mit Öko-Strom von der EnBW, steht zumindest da.

    Also alle voll glücklich, Schusti ist verliebt in Kretsche und andersherum, bleibt nur zu hoffen, dass die Vehikel dann auch Stuttgarts Hügel hochkommen, im Gegensatz bislang zu den E-Bikes. Käme im Schaufenster nicht gut. Klappt bestimmt.

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    Bauaufzüge und Anhängerkupplungen

    Einen wunderschönen guten Morgen von Deutschlands neuem Stern am Soul-Himmel, nämlich mir, Soulbrother No. 1, ein Meister des Deutschen Neosouls und ein Singer-Songwriter vor dem heiligen Moik, the next Clueso oder Poisel-Dingens. Sure shot.

    Andere Menschen bringen es nicht soweit und müssen mehr oder weniger kuriose Dinge klauen. Mittlerweile weiß ich, dass wirklich alles geklaut wird. Jeder Scheiß. Eigentlich müsste man alles anbinden oder anketten. Deswegen trag ich z.B. seit bald 20 Jahren einen Geldbeutel mit Kette. Ästhetisch sicherlich fragwürdig, aber erstens hab ich den noch nie verloren und zweitens wurde der auch noch nie geklaut. So!

    PP Stuttgart / Aufzug an Baugerüst gestohlen

    Feuerbach: Unbekannte haben über den Feiertag Allerheiligen (31.10. – 02.11.2011) einen Bauaufzug von einem Gerüst auf einer Baustelle an der Stuttgarter Straße gestohlen.

    Die Diebe durchtrennten die Sicherungskette eines Bauzaunes, der die Baustelle am Feuerbacher Bahnhof absichert. Anschließend demontierten sie am Gerüst eines Neubaues einen Bauaufzug im Wert von zirka 2 500 Euro. Das Steuerungsgerät des Aufzuges ließen sie zurück. (Hatten wahrscheinlich schon eines…) Hinweise nimmt das Polizeirevier 8 Kärntner Straße unter der Telefonnummer 8990-3800 entgegen.

    Da stellt sich natürlich die Frage, wer einen Bauaufzug braucht, außer Menschen die vielleicht gerade bauen? Oder eine konkurrierende Baugesellschaft? Kann man das auf Ebay verkaufen? Ja geht. Ohne Steuerungselement eher schwierig, sag ich mal.

    So, die nächste Meldung ist eine Ermahnung an alle Campingwagen-Fans und andere Menschen mit Anhängern (Boote, Pferde, temporäre Diskothek, mobile Grasfarm, Motorräder, 3er BMWs etc.).

    PP Stuttgart / Anhänger überholt Zugmaschine

    Untertürkheim: Am Donnerstag (03.11.2011) gegen 8.50 Uhr ereignete sich in der Benzstraße ein nicht alltäglicher Verkehrsunfall. Der 68-jährige Fahrer eines Iveco 7,5-Tonners befuhr die Benzstraße von Untertürkheim kommend in Richtung Bad Cannstatt.

    Auf Höhe eines Parkhauses wollte er vom rechten auf den linken Fahrstreifen überwechseln. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts der Anhängerkupplung löste sich der Anhänger, überholte die Zugmaschine und prallte frontal gegen den entgegenkommenden Opel eines 64-Jährigen, bevor er an einen Ampelmast zum Stehen kam. Der Autofahrer wurde leicht verletzt und musste vor Ort ärztlich versorgt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 15 000 Euro.

    Bitte immer gut kuppeln. Gute Anhängerkupplungen findet man zum Beispiel hier. Oder halt gleich unten:

    Da beißt die Maus kein Faden ab!

     
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    Fahr mit!

    Typographisch höchst bedenklich, ökologisch ausgesprochen sinnvoll und wäre auch ohne Streik ne dauerhafte Lösung, diese Aktion der StZ. Hockt schließlich meistens jeder alleine in seiner Karre. Hab ich noch nie so recht verstanden, hat vielleicht etwas mit Privatsphäre und Ruhe vor dem Bürosturm zu tun. Außerdem stresst mich frühmorgens Auto fahren ultramässig. Für viele andere hingegen ist eine morgendliche S-Bahn-Fahrt schockierender als der letzte Mystery Thriller auf ProSiebba.

    Lange Rede, extrem wenig Sinn, morgen streikt wieder der Stuttgarter Nahverkehr von 05:00 bis 14:00 Uhr, mir grad egal, bleib die Woche daheim und grab den Garten um. Können mich alle mal am Arsch lecken. Die Stuttgarter Zeitung denkt hingegen wesentlich gemeinnütziger und hat sich die Aktion “Fahr mit!” ausgedacht.

    Man druckt sich einfach diesen Button aus, gibt es hier als PDF, legt ihn deutlich erkennbar unter die Windschutzscheibe seines Fahrzeugs und wartet auf der Fahrt zur Arbeit bis am Straßenrand jemand steht und einem zu winkt. Entscheiden sie selbst wer mitfahren darf. Ob man dann zu zweit, zu dritt oder zu viert im Chaos steht, sieht man dann morgen. Und ob das im my-car-is-my-castle-Land wirklich funktioniert ebenso. Die StZ freut sich jedenfalls über Rückkopplungen auf ihrer Gesichtsbuch-Seite. 

     
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    GTA Stuttgart

    Auf den Straßen von San Francisco. Großartige Actionszene aus dem echten Leben – mit glimpflichen Ausgang. Entdeckt von Leser TG. 

    Stuttgart-Mitte: Am Wilhelmsplatz hat sich am Dienstag (11.10.2011) gegen 10.30 Uhr ein nicht alltäglicher Raubüberfall auf einen Autofahrer abgespielt.

    Der Räuber war aufs Trittbrett des fahrenden dunklen Geländewagens aufgesprungen, hatte die Beifahrertür aufgerissen und wollte eine auf dem Beifahrersitz liegende Tasche an sich reißen. Der 65-jährige Fahrer des graumetallicfarbenen Opel Monterey, der gerade die Wilhelmsstraße abwärts fuhr und an der Ecke Katharinenstraße auf die an der roten Ampel vor der Hauptstätter Straße stehende Autokolonne zurollte, wehrte den Räuber ab.

    Er lenkte den Wagen mit dem Knie weiter, hielt die Tasche fest und schlug dem Eindringling, der mit dem Oberkörper bereits im Wageninnern war, ins Gesicht. Der Täter fiel daraufhin aus dem Wagen und flüchtete ohne Beute.

    Der Gesuchte ist 30 bis 35 Jahre alt, hat eine kräftige athletische Figur, dunkle, mittellange, krause Haare und einen Dreitagesbart. Der Täter wirkt südländisch. Sein Gesicht ist länglich. Er trug eine dunkle Jacke und eine dunkle Hose.

    Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 8990-5544 entgegen.

     
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    Wer nix wird…

    (Absolut zusammenhangsloses Bild.)  

    …wird Wirt. Der Barbetrieb scheint nicht so gelaufen zu sein. Geile Seggl. 

    PP Stuttgart / Betrügerischer Verkehrsunfall mit Mietwagen

    Am Abend des 8. November 2010 waren der 23-jährige Fahrer und sein 30-jähriger Beifahrer in einem kurz vorher angemieteten BMW unterwegs. An der Abzweigung Vaihinger Straße mit der Nord-Süd-Straße rammte der 23-Jährige mit seinem BMW einen vor ihm fahrenden Mercedes-Benz. Sowohl der 38-jährige Fahrer des Mercedes-Benz als auch die Insassen des BMW wurden beim Unfall leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme ergaben sich bei den Schilderungen zum Unfallhergang Ungereimtheiten.

    Bei den weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass der 38-Jährige und der 23-Jährige Geschäftspartner eines Barbetriebes in der Stuttgarter Innenstadt waren. Die Beamten schöpften Verdacht gegen die am Unfall beteiligten Männer und zogen für die weiteren Ermittlungen Beamte der Ermittlungsgruppe Manipulierte Verkehrsunfälle hinzu. Diese stellten fest, dass der Unfallhergang nicht mit der Schilderung der Unfallbeteiligten übereinstimmte, sondern von vornherein abgesprochen war.

    Der Gesamtschaden in Höhe von 37 500 Euro und das Schmerzensgeld sollte über die Vollkaskoversicherung der Mietwagenfirma abgewickelt werden. Die Sachverständigen stellten außerdem am Mercedes-Benz des 38-Jährigen eine Manipulation am Tacho fest. Zudem war die Versicherung des Fahrzeuges seit längerem nicht mehr bezahlt worden, so dass der Versicherungsschutz erloschen war. Die beiden Männer müssen sich nun wegen Betruges, der 23-jährige BMW-Fahrer zusätzlich wegen vorsätzlicher Körperverletzung verantworten.

     
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