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    Marc C. Woehr “Solo”

    Am 14. Okt 2011, 09:00 Uhr von martin

    Kleiner Konschttipp: Heute Abend zeigt Marc C. Woehr, der neulich erst ein Haus angemalt hat, in der “Belle Etage” (gefährlicher Name) seine Ausstellung Solo. Ist keine Galerie, sondern eine Wohnung im obersten Stockwerk in dem Gebäude zwischen WuF und World of Kebab. Der Eingang sei nicht zu verfehlen, meinte der Künstler, roter Teppich ist ausgelegt.

    “Die Ausstellung ist in Themengebiete aufgegliedert, ein Zimmer mit Backround-Arbeiten, eins mit Typo(styles), eins mit Städten, eins mit meinen Silber-Arbeiten, eins mit Prints und Dioramas und ein Fussballzimmer mit meiner Arbeit zur FIFA-Weltmeisterschaft letztes Jahr.” Fußball klingt gut, vielleicht wird ja Werder gegen Dortmund übertragen. Wobei eher nicht.

     

    Marc C. Wöhr – Solo
    Freitag, den 14. Oktober 2011, ab 19 Uhr
    Belle Étage des Rotebühlplatzes 15 in Stuttgart

    www.marcwoehr.de

    Kleiner Konschttipp: Heute Abend zeigt Marc C. Woehr, der neulich erst ein Haus angemalt hat, in der "Belle Etage" (gefährlicher Name) seine Ausstellung Solo. Ist keine Galerie, sondern eine Wohnung im obersten Stockwerk in dem Gebäude zwischen WuF und World of Kebab. Der Eingang sei nicht zu verfehlen, meinte der Künstler, roter Teppich ist ausgelegt. "Die Ausstellung ist in Themengebiete aufgegliedert, ein Zimmer mit Backround-Arbeiten, eins mit Typo(styles), eins mit Städten, eins mit meinen Silber-Arbeiten, eins mit Prints und Dioramas und ein Fussballzimmer mit meiner Arbeit zur FIFA-Weltmeisterschaft letztes Jahr." Fußball klingt gut, vielleicht wird ja Werder gegen Dortmund übertragen. Wobei eher nicht.   Marc C. Wöhr - Solo Freitag, den 14. Oktober 2011, ab 19 Uhr Belle Étage des Rotebühlplatzes 15 in Stuttgart www.marcwoehr.de

     
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    Graffiti im Kunstmuseum

    Am 23. Feb 2011, 18:11 Uhr von martin

    Ein Glück haben wir mehrere USPs (musste gerade irgendwie an Thorstens Bahnfahrt denken): Party- und Turnschuhblog sowieso, Fressblog auch, für manche auch der HipHop-Blog und früher Ed Hardy Blog.

    Längst sind sind wir aber auch der gebombte Wholetrain-Blog, und da passt es ganz gut, dass man im Kunstmuseum aktuell nicht nur seinen Namen tanzen und den Baum im Baum bestaunen kann, sondern auch seit vergangenen Samstag die Ausstellung der privaten Sammler Rudolf und Ute Scharpff anschauen kann. Das Kunstmuseum, so steht es auf der Homepage, möchte in Zukunft öfters mit privaten Kunstförderer zusammenarbeiten.

    Kenne den Rudolf und die Ute nicht, aber der Rudolf war Anfang der 80er viel in New York und hat dort die ersten Arbeiten von Graffiti-Legenden wie Phase 2, Mico, Futura 2000 und Rammellzee erworben. Letzterer ist übrigens 2010 verstorben.

    Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Mai zu sehen und der Eintritt beträgt 5 Euro (ermässigt 3,50 Euro)

    www.kunstmuseum-stuttgart.de

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    Ein Glück haben wir mehrere USPs (musste gerade irgendwie an Thorstens Bahnfahrt denken): Party- und Turnschuhblog sowieso, Fressblog auch, für manche auch der HipHop-Blog und früher Ed Hardy Blog. Längst sind sind wir aber auch der gebombte Wholetrain-Blog, und da passt es ganz gut, dass man im Kunstmuseum aktuell nicht nur seinen Namen tanzen und den Baum im Baum bestaunen kann, sondern auch seit vergangenen Samstag die Ausstellung der privaten Sammler Rudolf und Ute Scharpff anschauen kann. Das Kunstmuseum, so steht es auf der Homepage, möchte in Zukunft öfters mit privaten Kunstförderer zusammenarbeiten. Kenne den Rudolf und die Ute nicht, aber der Rudolf war Anfang der 80er viel in New York und hat dort die ersten Arbeiten von Graffiti-Legenden wie Phase 2, Mico, Futura 2000 und Rammellzee erworben. Letzterer ist übrigens 2010 verstorben. Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Mai zu sehen und der Eintritt beträgt 5 Euro (ermässigt 3,50 Euro) www.kunstmuseum-stuttgart.de Für die Ausstellung im Kunstmuseum haben Scharpffs einen außergewöhnlichen Schwerpunkt ihrer über fünf Jahrzehnte währenden Sammlertätigkeit gewählt: New Yorker Graffiti-Kunst der 1980er Jahre. Damals reiste Rudolf Scharpff öfter nach New York und traf auf eine Subkultur im Umbruch. Anti-Graffiti-Kampagnen seitens der Stadt zwangen die Künstler, nach neuen Medien für ihre Schriftzüge und Bilder zu suchen. Dadurch konnte Scharpff die ersten Arbeiten auf großformatigen Leinwänden von Pionieren der Graffiti-Kunst wie Phase 2, Mico, Futura 2000 und Rammellzee erwerben. An diesen Werken der Graffiti-Künstler interessierte das Stuttgarter Sammlerehepaar vor allem die »unmittelbaren Ausdrucksformen einer geradezu aktionistischen Kunst«. Die im Kunstmuseum gezeigten Arbeiten geben ein lebendiges Bild der damaligen New Yorker Sprayer-Szene und spiegeln heute noch aktuelle Probleme der amerikanischen Gesellschaft wider.

     
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    Kunstfiguren

    Am 8. Feb 2011, 17:00 Uhr von Kollege Geiger

    Heute mal ein bisschen Kultur. Also runter vom Sofa, rauf auf die A8 und ab nach Baden-Baden. Kultur inklusive Kulturschock. Hier, wo die Spielsucht noch Pelz trägt und man nicht zockt, sondern setzt. Galopprennbahn – Therme – Kurhaus: Rollator, ick hör dir trapsen.

    Baden-Baden ist irgendwie eine einzige Ü70-Fete und sieht auch so aus. Vielleicht könnten die ja einen unterirdischen Durchgangsbahnhof mit Designer-Bullaugen fast n bisschen besser gebrauchen als wir hier?

    Bei Baden-Baden fällt mir immer der schottische (!) Country(!!)-Sänger Jackie Levin ein, der in einem Stück mal musikalisch durch ganz Deutschland gefahren ist. Er singt, er war in „Würzburgh, Augsburgh, Schduddgard, Oberhousen“ – um dann im gesamten dritten Refrain musikalisch im Kreisverkehr hängen zu bleiben: I’ve been to BadenBadenBadenBadenBadenBaden (repeat 40 times) – aber hört selbst:

    YouTube Preview Image

    In Süddeutschlands Antwort auf St.Moritz – gibt’s neben allerlei Mondänem aber auch was richtig Modernes: Das Museum Frieder Burda. Die Burdas sind ja sonst eher für Hochglanz wie „Bunte“ bekannt. Wenn sie aber nicht gerade Magazine machen, sondern Museen, dann mit klasse Architektur außen und prima Kunst innen.

    Orignal! In diesem Bild sind zwei echte Hansons versteckt.

    Zur Zeit lockt dort die Doppelausstellung Duane Hanson / Gregory Crewdson. Und während Herr Hanson ja schon mal mit seinen eingefrorenen Figuren für Furore in der Staatsgalerie gesorgt hat, war mir persönlich Gregory Crewdson neu. Ein amerikanischer Fotograf, der seine Motive von bröckelnden Kleinstadtfassaden im Zwielicht wie ein Filmset mit dem Aufwand eines Hollywood-Spielfilms inszeniert.

    Top: Im Untergeschoss des Museums zeigt ein Making-of der beiden Künstler, wie man so was macht. Nur falls jemand mal so was nachmachen will: Figuren, vor denen man gebannt wie in der Geisterbahn steht und nur darauf wartet, dass sie „Boooh“ sagen. Und Fotografien, die einen irritierend-faszinierend anziehen wie ein David Lynch Film.

    Weil aber der ganze Kurort im Duane Hanson Fieber zu sein scheint und sich außerhalb des Museums mit nicht-ganz-so-lebensecht-wirkenden Figuren zugeschmückt hat, empfiehlt es sich, den Après-Museum-Champagner lieber wo anders zu genießen. Und BadenBadenBadenBaden zügig über den Kreisverkehr zu verlassen.

    Fälschung! Kein echter Duane Hanson.

    Noch bis 6.3.2011, Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

    www.museum-frieder-burda.de

    Heute mal ein bisschen Kultur. Also runter vom Sofa, rauf auf die A8 und ab nach Baden-Baden. Kultur inklusive Kulturschock. Hier, wo die Spielsucht noch Pelz trägt und man nicht zockt, sondern setzt. Galopprennbahn – Therme – Kurhaus: Rollator, ick hör dir trapsen. Baden-Baden ist irgendwie eine einzige Ü70-Fete und sieht auch so aus. Vielleicht könnten die ja einen unterirdischen Durchgangsbahnhof mit Designer-Bullaugen fast n bisschen besser gebrauchen als wir hier? Bei Baden-Baden fällt mir immer der schottische (!) Country(!!)-Sänger Jackie Levin ein, der in einem Stück mal musikalisch durch ganz Deutschland gefahren ist. Er singt, er war in „Würzburgh, Augsburgh, Schduddgard, Oberhousen“ – um dann im gesamten dritten Refrain musikalisch im Kreisverkehr hängen zu bleiben: I’ve been to BadenBadenBadenBadenBadenBaden (repeat 40 times) - aber hört selbst: [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=JHDMF3t6CoE[/youtube] In Süddeutschlands Antwort auf St.Moritz – gibt’s neben allerlei Mondänem aber auch was richtig Modernes: Das Museum Frieder Burda. Die Burdas sind ja sonst eher für Hochglanz wie „Bunte“ bekannt. Wenn sie aber nicht gerade Magazine machen, sondern Museen, dann mit klasse Architektur außen und prima Kunst innen. Orignal! In diesem Bild sind zwei echte Hansons versteckt. Zur Zeit lockt dort die Doppelausstellung Duane Hanson / Gregory Crewdson. Und während Herr Hanson ja schon mal mit seinen eingefrorenen Figuren für Furore in der Staatsgalerie gesorgt hat, war mir persönlich Gregory Crewdson neu. Ein amerikanischer Fotograf, der seine Motive von bröckelnden Kleinstadtfassaden im Zwielicht wie ein Filmset mit dem Aufwand eines Hollywood-Spielfilms inszeniert. Top: Im Untergeschoss des Museums zeigt ein Making-of der beiden Künstler, wie man so was macht. Nur falls jemand mal so was nachmachen will: Figuren, vor denen man gebannt wie in der Geisterbahn steht und nur darauf wartet, dass sie „Boooh“ sagen. Und Fotografien, die einen irritierend-faszinierend anziehen wie ein David Lynch Film. Weil aber der ganze Kurort im Duane Hanson Fieber zu sein scheint und sich außerhalb des Museums mit nicht-ganz-so-lebensecht-wirkenden Figuren zugeschmückt hat, empfiehlt es sich, den Après-Museum-Champagner lieber wo anders zu genießen. Und BadenBadenBadenBaden zügig über den Kreisverkehr zu verlassen. Fälschung! Kein echter Duane Hanson. Noch bis 6.3.2011, Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr www.museum-frieder-burda.de

     
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  • 1

    Kulturbeutel #2: Eat Art im Kunstmuseum

    Am 19. Okt 2010, 17:22 Uhr von martin

    Ich verrate euch mal was es: Ich kenne nicht nur nicht Melinda Nadj Abonji (nicht nur nicht…), sondern war auch noch nie im Kunstmuseum.

    Liegt daran, dass ich selbst ein großer Künstler bin, und meine eigenes Schaffen im Hobbykeller ausstelle (neben der Lego-Weltraum-Bahn). Unter anderem konnte man da schon die brillanten Werke “Reißnägel-Pyramide”, “Turmbau zum Mikado-Stäbchen”, “fliegende Duplo-Schweine” oder “tropfende Wasserhähne in pink und zartrosa” bestaunen. Hab ich denen schon mehrere Mal angeboten, wollten sie ums Kaltverrecken, wie der Setzer sagt, nicht haben. Deswegen Boykott.

    Auf die Eat Art-Ausstellung will ich aber wirklich gehen. Neulich jemanden getroffen, der dort war, Dialog: “Und wie isses?” “Joah, es müffelt ein wenig.”

    Klingt vielversprechend. Vielleicht kommt mein Nachbar mit, der hat ein Fetisch für Kunst und Essen bzw. Essenskunst.

    Sandro aka LKTRSNDY gibt uns schon mal bei Teil 2 seiner neuen Reihe Kulturbeutel einen aufschlussreichen Vorgeschmack, was bei Eat Art geboten ist. Die Ausstellung geht noch bis Anfang Januar.

    [vimeo]http://www.vimeo.com/15811195[/vimeo] Ich verrate euch mal was es: Ich kenne nicht nur nicht Melinda Nadj Abonji (nicht nur nicht...), sondern war auch noch nie im Kunstmuseum. Liegt daran, dass ich selbst ein großer Künstler bin, und meine eigenes Schaffen im Hobbykeller ausstelle (neben der Lego-Weltraum-Bahn). Unter anderem konnte man da schon die brillanten Werke "Reißnägel-Pyramide", "Turmbau zum Mikado-Stäbchen", "fliegende Duplo-Schweine" oder "tropfende Wasserhähne in pink und zartrosa" bestaunen. Hab ich denen schon mehrere Mal angeboten, wollten sie ums Kaltverrecken, wie der Setzer sagt, nicht haben. Deswegen Boykott. Auf die Eat Art-Ausstellung will ich aber wirklich gehen. Neulich jemanden getroffen, der dort war, Dialog: "Und wie isses?" "Joah, es müffelt ein wenig." Klingt vielversprechend. Vielleicht kommt mein Nachbar mit, der hat ein Fetisch für Kunst und Essen bzw. Essenskunst. Sandro aka LKTRSNDY gibt uns schon mal bei Teil 2 seiner neuen Reihe Kulturbeutel einen aufschlussreichen Vorgeschmack, was bei Eat Art geboten ist. Die Ausstellung geht noch bis Anfang Januar.

     
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  • 1

    Fotosommer Stuttgart

    Am 30. Jul 2010, 14:52 Uhr von martin

    Noch bissle Kultur: Heute Abend startet der Fotosommer Stuttgart 2010 und in meinem FB-Account tümmeln sich zahlreiche Einladungen für diverse Vernissagen am heutigen Freitag. Ersma harte Fakten vom Veranstalter:

    “Der Fotosommer Stuttgart 2010: fünfhundertsechzehn Bewerbungen zur AWARD Show aus zweiundzwanzig Ländern und vier Kontinenten, darin dreitausendsechshundertzwölf Bilder, die von der Jury gesichtet wurden. Einunddreißig Fotografinnen und Fotografen, die ausgewählt wurden und ihre Arbeiten vorstellen; drei Preisträger.

    Dazu: zweiundzwanzig Künstler, die im FOKUS 0711 präsentiert werden, fünfunddreißig Galerien, die sich an der Gallery Show beteiligen, fünftausend Öffnungsstunden für die Besucher, vorsichtig geschätzt…”

    Heute Abend (19:00) geht die Chose mit einer Award-Show los, drei Künstler dürfen sich auf insgesamt 5000 Euro freuen. Danach eben Bilder glotzen und die neueste Vernissage-Mode bestaunen.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es innerhalb des Fotosommers die Ausstellungsreihe Fokus0711, bei der die Fotoszene der Region im Mittelpunkt steht. Klingt ganz spannend:

    “2005 fand die Ausstellung erstmals statt, 2007 wurde sie unter dem Motto “Heimweh” ausgerichtet. Dieses Jahr wird der schillernde soziologische Begriff “Kult” untersucht – das Spektrum des fotografischen Blicks reicht dabei vom religiösen Ritual über Sport, Warenwelt und Kunst bis hin zu Musik- und Jugendszenen.”

    In diesem Rahmen laden u.a. heute Abend Fotograf David Spaeth und Gold & Wirtschaftswunder zur ihrer Ausstellung “Love, Sweat & Tears” ein, laut Ankündigung “ein unverfälschter Blick auf die Protagonisten der Szene.”

    Quasi eine Art Nightlife-Künstler-Doku, entstanden im Zeitraum von 2005 bis 2010 im Rocker33. ”Ungeschminkt und Minuten vor dem Auftritt erzählen ihre Gesichter vom Rausch, dem Lampenfieber und der Begeisterung für die Club-Kultur. In kurzen Geschichten und im Schweiß der Besucher lesen wir die Geschichten der Nacht, die ein einfacher Konsument niemals erfahren würde.”

    Nun dann, passender Warm-Up vor dem Abschweißen im Club.

    Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart

    Eröffnung und Preisverleihung: 30. Juli 2010, 19 Uhr; Ausstellungsdauer: 31. Juli – 05. September 2010

    Öffnungszeiten: Di, Do–So 11–18 Uhr, Mi 11–20 Uhr

    www.fotosommer-stuttgart.de

    Noch bissle Kultur: Heute Abend startet der Fotosommer Stuttgart 2010 und in meinem FB-Account tümmeln sich zahlreiche Einladungen für diverse Vernissagen am heutigen Freitag. Ersma harte Fakten vom Veranstalter: "Der Fotosommer Stuttgart 2010: fünfhundertsechzehn Bewerbungen zur AWARD Show aus zweiundzwanzig Ländern und vier Kontinenten, darin dreitausendsechshundertzwölf Bilder, die von der Jury gesichtet wurden. Einunddreißig Fotografinnen und Fotografen, die ausgewählt wurden und ihre Arbeiten vorstellen; drei Preisträger. Dazu: zweiundzwanzig Künstler, die im FOKUS 0711 präsentiert werden, fünfunddreißig Galerien, die sich an der Gallery Show beteiligen, fünftausend Öffnungsstunden für die Besucher, vorsichtig geschätzt..." Heute Abend (19:00) geht die Chose mit einer Award-Show los, drei Künstler dürfen sich auf insgesamt 5000 Euro freuen. Danach eben Bilder glotzen und die neueste Vernissage-Mode bestaunen. Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es innerhalb des Fotosommers die Ausstellungsreihe Fokus0711, bei der die Fotoszene der Region im Mittelpunkt steht. Klingt ganz spannend: "2005 fand die Ausstellung erstmals statt, 2007 wurde sie unter dem Motto "Heimweh" ausgerichtet. Dieses Jahr wird der schillernde soziologische Begriff "Kult" untersucht – das Spektrum des fotografischen Blicks reicht dabei vom religiösen Ritual über Sport, Warenwelt und Kunst bis hin zu Musik- und Jugendszenen." In diesem Rahmen laden u.a. heute Abend Fotograf David Spaeth und Gold & Wirtschaftswunder zur ihrer Ausstellung "Love, Sweat & Tears" ein, laut Ankündigung "ein unverfälschter Blick auf die Protagonisten der Szene." Quasi eine Art Nightlife-Künstler-Doku, entstanden im Zeitraum von 2005 bis 2010 im Rocker33. "Ungeschminkt und Minuten vor dem Auftritt erzählen ihre Gesichter vom Rausch, dem Lampenfieber und der Begeisterung für die Club-Kultur. In kurzen Geschichten und im Schweiß der Besucher lesen wir die Geschichten der Nacht, die ein einfacher Konsument niemals erfahren würde." Nun dann, passender Warm-Up vor dem Abschweißen im Club. Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart Eröffnung und Preisverleihung: 30. Juli 2010, 19 Uhr; Ausstellungsdauer: 31. Juli – 05. September 2010 Öffnungszeiten: Di, Do–So 11–18 Uhr, Mi 11–20 Uhr www.fotosommer-stuttgart.de

     
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  • 21

    Reminder: Ausstellung Eins vor 21 – Führung für Kessel.TV Leser

    Am 18. Jul 2010, 17:00 Uhr von martin

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    Morgenabend, Montag, der 19. Juli beginnt gaaaaanz gemütlich unsere kleine Jubiläumswoche. Fotograf Lutz Schelhorn führt die interessierten Kessel-Leser durch die Ausstellung Eins vor 21 in der Kunststiftung Ba-Wü (Gerokstraße 37, Gänsheide, Haltestelle Bubenbad). Um 19:00 Uhr geht es los.

    Der Stuttgarter Fotograf Lutz Schelhorn hat ein Jahr lang den Stuttgarter HBF fotografiert. Die Bilder sind aktuell in der Kunststiftung Baden-Württemberg zu sehen und wurden in einem aufwendigen wie überdimensionalen Bildband veröffentlicht.

    Kessel.TV Außenreporter ging für die Finanzierung des Buchs auf „Tingeltangeltour“ und hat seine Erlebnisse in Sachen Kultursponsoring in einem Post zusammengefasst. In den Comments wurde die Idee geboren, einen Kessel-Ausflug zur Ausstellung zu unternehmen.

    Hier noch ein paar Eindrücke von der Vernissage am 24. Juni.

    (Jana, Gewinnerin Konzentrierter Blick of the Year-Contest)

    (Gig-Blog Anja konzentriert sich eher auf Smalltalk.)

    (Aussi der Schelm, wer kann ihm widerstehen?)

    (Der Ziegel in seiner ganzen Pracht.)

    (Prominenz, DJ Hut war auch da.)

    Facts:

    Montag, 19. Juli, 19:00 Uhr

    Ausstellung Stuttgarter Hauptbahnhof – Eins vor 21

    Kunststiftung Ba-Wü,

    exklusive Führung von Fotograf Lutz Schelhorn für Kessel.TV-Leser

    Eintritt frei

    www.edition-randgruppe.org www.kunststiftung.de www.lutz-schelhorn.de

    [youtube width="470" height="350"]http://www.youtube.com/watch?v=NDyFMJp1HUM[/youtube] Morgenabend, Montag, der 19. Juli beginnt gaaaaanz gemütlich unsere kleine Jubiläumswoche. Fotograf Lutz Schelhorn führt die interessierten Kessel-Leser durch die Ausstellung Eins vor 21 in der Kunststiftung Ba-Wü (Gerokstraße 37, Gänsheide, Haltestelle Bubenbad). Um 19:00 Uhr geht es los. Der Stuttgarter Fotograf Lutz Schelhorn hat ein Jahr lang den Stuttgarter HBF fotografiert. Die Bilder sind aktuell in der Kunststiftung Baden-Württemberg zu sehen und wurden in einem aufwendigen wie überdimensionalen Bildband veröffentlicht. Kessel.TV Außenreporter ging für die Finanzierung des Buchs auf „Tingeltangeltour“ und hat seine Erlebnisse in Sachen Kultursponsoring in einem Post zusammengefasst. In den Comments wurde die Idee geboren, einen Kessel-Ausflug zur Ausstellung zu unternehmen. Hier noch ein paar Eindrücke von der Vernissage am 24. Juni. (Jana, Gewinnerin Konzentrierter Blick of the Year-Contest) (Gig-Blog Anja konzentriert sich eher auf Smalltalk.) (Aussi der Schelm, wer kann ihm widerstehen?) (Der Ziegel in seiner ganzen Pracht.) (Prominenz, DJ Hut war auch da.) Facts: Montag, 19. Juli, 19:00 Uhr Ausstellung Stuttgarter Hauptbahnhof – Eins vor 21 Kunststiftung Ba-Wü, exklusive Führung von Fotograf Lutz Schelhorn für Kessel.TV-Leser Eintritt frei www.edition-randgruppe.org www.kunststiftung.de www.lutz-schelhorn.de

     
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  • 15

    Stuttgart UG

    Am 8. Jul 2010, 15:30 Uhr von martin

    Man ahnt es, manche wissen es, unter Stuttgart (und wahrscheinlich unter jeder anderen Stadt), geht es äußerst lebendig zu.

    Sophie Herrmann, Claudia Übelhör und Leander Brinkmann vom Studiengang Audiovisuelle Medien an der Hochschule der Medien (HdM) haben sich in den Stuttgarter “Untergrund” begeben und als Teil ihrer Abschlussarbeit den Dokumentarfilm Stuttgart UG produziert, umgesetzt und als DVD veröffentlicht.

    Die unterirdische Stadt durchzieht ein riesiges Geflecht aus Tunneln und Schächten, ummantelt von dicken Betonschichten.

    Hier einige Bilder aus dem Film:

    Regenüberlaufbecken am Schwanenplatz

    Skaterampen im Stuttgarter Westen

    Ehemaliges Bunkerhotel unter dem Marktplatz

    Ausgrabungen unter dem Alten Schloss

    Sandsteinhöhle unter dem Bopser

    Lager des Weinguts der Stadt Stuttgart unter dem Kurpark. In dem ehemaligen Schutzbunker lagern 300.000 Flaschen Wein.

    Stuttgart UG ist aktuell noch bis zum 25. Juli bei der Ausstellung “Mein Hinterhof und Ich” im Blumeneck in der Nähe des Olgaecks zusehen. Genaue Wegbeschreibung hier.

    Die 39-minütige DVD kann man direkt unter dieser Email-Adresse für 8 Euro bestellen. Mehr Infos zu dem Film findet man hier.

    Man ahnt es, manche wissen es, unter Stuttgart (und wahrscheinlich unter jeder anderen Stadt), geht es äußerst lebendig zu. Sophie Herrmann, Claudia Übelhör und Leander Brinkmann vom Studiengang Audiovisuelle Medien an der Hochschule der Medien (HdM) haben sich in den Stuttgarter "Untergrund" begeben und als Teil ihrer Abschlussarbeit den Dokumentarfilm Stuttgart UG produziert, umgesetzt und als DVD veröffentlicht. Die unterirdische Stadt durchzieht ein riesiges Geflecht aus Tunneln und Schächten, ummantelt von dicken Betonschichten. Hier einige Bilder aus dem Film: Regenüberlaufbecken am Schwanenplatz Skaterampen im Stuttgarter Westen Ehemaliges Bunkerhotel unter dem Marktplatz Ausgrabungen unter dem Alten Schloss Sandsteinhöhle unter dem Bopser Lager des Weinguts der Stadt Stuttgart unter dem Kurpark. In dem ehemaligen Schutzbunker lagern 300.000 Flaschen Wein. Stuttgart UG ist aktuell noch bis zum 25. Juli bei der Ausstellung "Mein Hinterhof und Ich" im Blumeneck in der Nähe des Olgaecks zusehen. Genaue Wegbeschreibung hier. Die 39-minütige DVD kann man direkt unter dieser Email-Adresse für 8 Euro bestellen. Mehr Infos zu dem Film findet man hier.

     
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    • Thorsten W.: Wieso Gratis-Heftle, kosten doch beide Geld, Streetmag 1,50, Trott-War...
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