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Drinkify
Am 9. Nov 2011, 17:34 Uhr von martin
Mittwoch ist der neue Donnerstag oder Freitag oder Samstag, meinte neulich erst der Thorsten, kann man sich das Leben schön trinken, vielleicht im Stereo oder im Transit, vielleicht auch nur daheim. Kann es aber auch lassen.
Wer nicht weiß, was er zu welcher Musik trinken soll, falls man das überhaupt wissen möchte, gibt die Seite Drinkify.org Auskunft. Kam der Aussi drauf, ich hab keine Ahnung wie alt oder neu das ist. Haben spontan mal kurz die wichtigsten Bands der Welt eingeben. Die Scorpions erträgt man laut dieser Seite mit einer Flasche Tequila…
…gemixt mit viel Metaxa, passend dazu läuft eine schöne Hymne von den Scorpions. Danach ist man blau. Ein Flasche Damson Gin genießt man zu den Dire Straits…
Läuft “Walk of Life”. Im Spätsommer waren wir mal grillen und ein Kollege hat spontan Dire Straits reingemacht und raunen ging durch den Garten. Super Band. Geht einfach nix drüber.
Und noch der Stuttgart-Check:
Das macht Helm.
Viel Spass beim Selbstversuch.
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Schön trinken
Am 12. Sep 2011, 12:50 Uhr von martin
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Guantanamera
Am 13. Jun 2011, 11:09 Uhr von martin
Liebe Stuttgarter Polizei, hütet euch vor betrunkenen Panamera-Fahrerinnen.
Bad Cannstatt: Nach Zeugenhinweisen haben Polizeibeamte am Freitag (10.06.2011) gegen 03.00 Uhr in der Pragstraße eine 38-jährige Autofahrerin vorläufig festgenommen, die offenbar betrunken hinterm Steuer ihres Wagens saß.
Mehreren Autofahrern war die 38-Jährige aufgefallen, die in ihrem Porsche Panamera auffallend langsam und in Schlangenlinien die Pragstraße abwärts fuhr. (Porsche Panamera, Sozialkritik pur von der Polizeipressestelle, seht her, auch die da oben fahren mal Schlangenlinien.) Bei der Kontrolle durch die Beamten schloss sich die Frau gemeinsam mit zwei Beifahrern zunächst in ihrem Wagen ein und weigerte sich auszusteigen. (Richtig so: Bei einer Straßenkontrolle erst einmal verschanzen und Ausweis zeigen lassen.)
Die Polizisten stellten starken Alkoholgeruch bei der 38-Jährigen fest. Einen Atemalkoholtest verweigerte sie. (Wir stellen starken Alkoholgeruch fest, aber hauchen sie uns bitte einmal an.) Nur unter Anwendung von unmittelbarem Zwang gelang es den Beamten, die renitente Frau in den Streifenwagen zu verbringen. Dabei biss die Frau einem Kollegen in den Unterarm. Er sowie seine Kollegin wurden bei der Widerstandshandlung leicht verletzt. (Widerstand! Oh nein! Schon wieder! Beißen21! Zentrale! Zentrale! Wir werden gebissen und benötigen einen Wasserwerfer!)
Die 38-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen und wurde anschließend zur Ausnüchterung in die Zentrale Ausnüchterungseinheit verbracht. (Neue Aufgabe für den Außenreporter: Verbringe eine Nacht in der Zentralen Ausnüchterungseinheit.) Sie muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. (Darf ich so lange den Panamera haben?)
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Die Amis…
Am 30. Dez 2010, 09:05 Uhr von martin
…immer eine Idee parat. Jetzt noch das Patent für Maßkrüge und der Rubel aufm Wasen schellt in ungeahnte Höhen. Gefunden von Ken.
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Halbhöhen Teen Spirit
Am 1. Nov 2010, 15:36 Uhr von Jana
Freitag, 20.20 Uhr Edeka, Olgaeck: the weekend to begin…
Wer’s Freitag Abend nicht mehr bis 20 Uhr zum üblichen Supermarkt geschafft hat, hetzt zum Edeka am Olgaeck, der hat nämlich bis 22 Uhr offen. Dort trifft man dann viele gleichgesinnte Anzugsträger mit Rotweinflache, Wurstaufschnitt und Tomaten unterm Arm. Und man trifft sie: Die feierwütige Next-Generation Halbhöhe. Mit U15 (Gänsheide) und U6 (Weinsteige, Sonnenberg) strömen sie in die Stadt. Erster Stop und zu dieser frühen Stunde wohl ‘the place to be’ ist der Edeka am Olgaeck.
Er trägt Peutery Jacke oder Belstaff Weste, sie Louis Vuitton Tasche und Reiterstiefel. Unterm Arm die obligatorische Falsche Prosecco, die man eben im Edeka erstanden hat. Ja, auch die Jungs trinken jetzt Prosecco.
Und während der Rest der Clique zwischen den armen Anzugsträgern mit dem Wurstaufschnitt in den ellenlangen Kassenschlagen ansteht, öffnet die Vorhut das erste Bier an den Stehtischen des Bäckers. Bussis fliegen, nächtliche Routen werden beschlossen und via iPhone mit dem Rest (noch unentschlossen am Alk-Regal) besprochen.
Von der Haltestelle aus kommt der Nachschub. Eine Clique Nylonwesten-weiße-Stiefel-tragender-Mädels kommt sich sichtlich verloren vor. Ja Mädels, vorbei die Zeit als die Supermärkte und Tankstellen nur eure Hotspots waren.
Für mich endete diese Beobachtung noch in der Schlange der – eh klar – langsamsten Kasserierin mit einer Erkenntnis:
Der Inhalt meines Einkaufskorb (Käse, Essiggurken, Klopapier und Milch) ähneld eindeutig dem von Momos grauen Männern und nicht dem der Partymeute. Ich bin alt geworden über Nacht. Und es lässt mich kalt.43 Kommentare » -
Weinkultur mit der Straßenbahn
Am 14. Okt 2010, 19:00 Uhr von Jana
Großes Vino-Trinken mit der VVS…
Eigentlich feiern die 15-20 Jährigen die Verbindung aus Weinkultur und Öffis jedes Wochenende. Aber so inoffiziell ist das bekanntlich ja nicht so beliebt. Jetzt hat sich die VVS überlegt: “So’n Viertele im Wagon… net schlecht.” Und unser Lieblings-Carrier lädt daher zur Verbindung aus Kultur (das ist dann wohl der Wein) und Schiene.
Aber Entwarnung, es wird natürlich kein Gelage in der U-Bahn sondern ein geselliges Beisammensein in Cannstatt. 18 Euro, soviel du kannst. Es lebe die Kultur.
P.S. Sehr geil auch, wenn man aus Versehen strassenbahnwelt.de anstatt .com eingibt…
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Kettenkarussell der Emotionen
Am 8. Okt 2010, 13:45 Uhr von Aussenreporter
Für alle Freunde der deutschen Geselligkeit folgt jetzt ein Prosit der Gemütlichkeit in Textform. In Sachen Wasen halte ich es ja meist wie der Martin, also Volksfest weiträumig umfahren, wenn es irgendwie geht.
In Ausnahmefällen und selbstverständlich nur, um soziologische Studien zu treiben, wage ich mich dann aber doch gelegentlich ins Kettenkarussell der Emotionen. Zum Beispiel gestern Abend. Hatte noch so viele Fress- und Saufgutscheine, dass ich kurzerhand meine hartarbeitenden Kollegen zum gemeinsamen Ausflug nach Cannstatt verdonnerte.
Das Fazit im Schnelldurchlauf: In der Schwabenwelt bei der sympathischen Gastronomen-Familie Wilhelmer – Mama Wilhelmer ist die steile Alte, die das Schweinemuseum betreibt, der Sohnemann macht die Ampulle und steckt glaub irgendwie auch im Aer Club mit drin – kann man tatsächlich essen. Keine Ahnung, wie die das hinbekommen, aber Linsen mit Spätzle, Nürnberger Bratwürste und andere Errungenschaften der Hochkulinarik kicken tatsächlich.
Noch besser schmeckt nur die Band im Festzelt. Unglaublich, was eine Blaskapelle aus „Oh Jonny“ und Lady Gaga alles rausholen kann.
Die Schwabenwelt will glaub der Feinkost Böhm unter den Zelten sein, die Service-Kräfte sind alle jung und (halb-)schön, Schnaps wird nur in der Bügelflasche und in 4 cl serviert (für fast 7 Euro, Alter!), und unsere Bedienung ist eigentlich Speditionskauffrau, findet den Job aber so scheißlangweilig, dass sie zum ersten Mal auf dem Wasen malocht. Und nein, Männer sind auch besoffen nicht assiger als sonst, zumindest kaum, hat sie herausgefunden.
Das konnte sie allerdings nur recherchieren, weil sie nicht bei Klauss und Klauss im Dinkelacker Festzelt zwei Meter weiter arbeitet. Junger Spitz! Wenn Wilhelmer die Feinkost-Abteilung des Wasen ist, dann ist das Dinkelacker-Zelt der Volksfest-Aldi.
Wir stehen nach zwei Sekunden auf einer Bierbank, weil wir sonst verdroschen worden wären. Ein Assi vom Nebentisch haut uns ständig auf den Arsch, wenn er aufs Klo geht, ein Tisch weiter versucht ein 23-jähriges Mitglied der Jungen Union, mit seiner Freundin auf der Bierbank im Stehen zu kopulieren, neben uns verteilt ein braungebrannter Schnurres-Träger Schnupftabak an einen Fußballverein in Motto-Shirts und die Bedienungen sind, nun, ja, eher handfest.
Zumindest auf Freund Alkohol ist Verlass. Kollegin M., bei uns sonst für Kultur-Events verantwortlich, tanzt auf einem Bierdeckel wie Jacko, Kollege N. probiert einen lustigen Hut auf und ich bestelle als Zeichen des Protests Weißweinschorle. Das ist so ziemlich das Asozialste, was man im Bierzelt machen kann.
Nach 36 Prosits der Gemütlichkeit, 38 mal anstoßen, vier Schlager-Mastermixes und einigen Bildern, von denen ich auch am Wochenende noch Alpträume haben werde, ist Punkt 23 Uhr Schluss mit dem konditionierten Absturz.
Kollegin M. jammert, dass es schon wieder herum ist, und besteht unter „Fahrgeschäft, Fahrgeschäft“-Rufen auf einen amtlichen Freefall. Damit können wir leider nicht mehr bieten, statt dessen drängen wir in die U1. Das ist nach Wasenschluss das härteste Fahrgeschäft, 380 Promille pro Wagen und eine Geselligkeit, die man auf zwei Quadratmetern eher nicht erleben mag.
Sonntag heißt es dann schon wieder Auszapft is! Nächstes Jahr geh ich mit Martin auf die Gay Delight beim Wasenwirt. Da wollte er schon lange mal hin, glaube ich.
Romantische 8-Promille-Liebe auf der langen Bank
Perfektes Zielgruppen-Produkt: Gab allerdings keine Aussenreporter-Gummis, hab ich für Martin und mich Dieter und Jürgen gekauft
Schnaps deluxe in der Bügelflasche, sieht besser aus als er schmeckt
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