sga_banner
NewStuff_s
KESSEL.TV
  • Home
  • Flyerghetto
  • Glumb.tv
  • Land & Leute
    • Kessel Reportage
    • Unsere Leser und wir
  • KTV Musik
    • Happy Weekend Mix
    • Yo! KTV Raps/Soul of KTV
    • 52 Albums/52 Videos
  • Tatort
  • KTV
    • About kessel.tv
    • Fraggles, das sind wir
    • Kontakt & Feedback
    • Impressum
  • 11

    Prince CD for free

    Am 1. Jul 2010, 19:30 Uhr von martin

    Bissle (ungewollter) Musik-Tag heute, but spread the news: Seit einigen Tagen macht die Nachricht die Runde, dass der gute Prince sein nächstes Album “20ten” kurzerhand wie einen Aldi-Prospekt in den Rolling Stone einlegt, weltweit und nur da.

    Also Prince legt die CD nicht selbst ein, sondern lässt sie einlegen von den Einlegern. (Einleger übrigens voll der Aufwand, ham wir mal bei Sub Culture gemacht.) For free, bzw. zum Preis des Magazins eben. Frei nach dem Motto: Was kostet die Welt, CDs kauft sowieso keiner mehr. Wäre ein Grund zum ersten Mal den Rolling Stone zu ergattern. Große Erwartungen an das Werk habe ich allerdings keine. Wir haben uns längst auseinandergelebt.

    Ich bin/war riesiger Prince-Fan. Steht in meiner persönlichen Anhimmelliste auf einer Stufe mit den Beastie Boys und dem Nachbar. Bin dann als das mit dem ganzen ich-weiß-nicht-mehr-wie-ich-heiß-weil-mir-meine-Plattenfirma-ultra-auf-den-Pumps-geht anfing recht bald ausgestiegen.

    So ist das letzte gute Album (bis auf ein paar einzelne Tracks wie z.B. “Musicology”) bekanntlich “Diamonds & Pearls” (wenn ich extrem gut gelaunt bin spiele ich gerne mal “Cream”, da gucken manche ziemlich doof), ich lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen, hat aber bislang noch niemand geschafft. Ändert natürlich nichts an seinem unfassbaren Lebenswerk (78 bis 91) und dieser unglaublichen Musik.

    Dem 52jährigen Rogerle ist natürlich bummsegal was ein kleiner Ram sagt und macht munter weiter Alben. Das Witzige bei einem neuen Prince-Album ist: Jedes mal steht in der Rezi, egal wo: Endlich mal wieder ein richtiges Prince-Album! Jetzt isser wieder da! Wie früher! Alte Form! Derartiges kann man jetzt auch wieder im Falle vom “20ten” lesen. Gut. Ich merk mir den 22. Juli trotzdem vor.

    Ach wer, für unternehmungslustige Menschen: Am kommenden Montag, 5. Juli gibt seine Erlaucht in der Berliner Waldbühne ein Konzert. Scheinbar noch nicht ausverkauft, gibt noch Karten ab 115 Euro und aufwärts.

    Bissle (ungewollter) Musik-Tag heute, but spread the news: Seit einigen Tagen macht die Nachricht die Runde, dass der gute Prince sein nächstes Album "20ten" kurzerhand wie einen Aldi-Prospekt in den Rolling Stone einlegt, weltweit und nur da. Also Prince legt die CD nicht selbst ein, sondern lässt sie einlegen von den Einlegern. (Einleger übrigens voll der Aufwand, ham wir mal bei Sub Culture gemacht.) For free, bzw. zum Preis des Magazins eben. Frei nach dem Motto: Was kostet die Welt, CDs kauft sowieso keiner mehr. Wäre ein Grund zum ersten Mal den Rolling Stone zu ergattern. Große Erwartungen an das Werk habe ich allerdings keine. Wir haben uns längst auseinandergelebt. Ich bin/war riesiger Prince-Fan. Steht in meiner persönlichen Anhimmelliste auf einer Stufe mit den Beastie Boys und dem Nachbar. Bin dann als das mit dem ganzen ich-weiß-nicht-mehr-wie-ich-heiß-weil-mir-meine-Plattenfirma-ultra-auf-den-Pumps-geht anfing recht bald ausgestiegen. So ist das letzte gute Album (bis auf ein paar einzelne Tracks wie z.B. "Musicology") bekanntlich "Diamonds & Pearls" (wenn ich extrem gut gelaunt bin spiele ich gerne mal "Cream", da gucken manche ziemlich doof), ich lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen, hat aber bislang noch niemand geschafft. Ändert natürlich nichts an seinem unfassbaren Lebenswerk (78 bis 91) und dieser unglaublichen Musik. Dem 52jährigen Rogerle ist natürlich bummsegal was ein kleiner Ram sagt und macht munter weiter Alben. Das Witzige bei einem neuen Prince-Album ist: Jedes mal steht in der Rezi, egal wo: Endlich mal wieder ein richtiges Prince-Album! Jetzt isser wieder da! Wie früher! Alte Form! Derartiges kann man jetzt auch wieder im Falle vom "20ten" lesen. Gut. Ich merk mir den 22. Juli trotzdem vor. Ach wer, für unternehmungslustige Menschen: Am kommenden Montag, 5. Juli gibt seine Erlaucht in der Berliner Waldbühne ein Konzert. Scheinbar noch nicht ausverkauft, gibt noch Karten ab 115 Euro und aufwärts.

     
    11 Kommentare »
     
  • 3

    Beweg dich!

    Am 1. Jun 2010, 09:14 Uhr von Setzer

    big black

    “Das Auge isst mit”, sagt mein Vetter Schorsch immer. Mir ist das meistens etwas unangenehm, denn Augen können gar nicht essen und eigentlich habe ich auch gar keinen Vetter, der Schorsch heißt.

    Hätte ich einen, würde er sich aber ein Loch in die Mütze freuen über “Animated Albums”. Da werden Cover von Alben animiert. Ohne ersichtlichen Grund. Einfach so, weil das Auge halt mitisst. Manche dieser animierten Dinger sind sogar besser als die eigentliche Platte.

    [caption id="" align="alignnone" width="450" caption="big black"][/caption] "Das Auge isst mit", sagt mein Vetter Schorsch immer. Mir ist das meistens etwas unangenehm, denn Augen können gar nicht essen und eigentlich habe ich auch gar keinen Vetter, der Schorsch heißt. Hätte ich einen, würde er sich aber ein Loch in die Mütze freuen über "Animated Albums". Da werden Cover von Alben animiert. Ohne ersichtlichen Grund. Einfach so, weil das Auge halt mitisst. Manche dieser animierten Dinger sind sogar besser als die eigentliche Platte.

     
    3 Kommentare »
     
  • 6

    Behind The Scenes

    Am 12. Mrz 2010, 08:37 Uhr von martin

    Nachdem Thorsten The Pirate neulich die erste Single “Gebt uns ruhig die Schuld” aus dem upcoming Fanta4-Album “Für dich immer noch Fanta Sie” vorgestellt hat, der Vollständigkeit halber ein kleiner seht-her-wir-nehmen-unsere-Platte-auf-Clip inklusive massig Bärte bzw. seltsame Schnauzer. Aber bessere Promo als ein Bär auf der Straße.

    Die Frage warum Pur nicht beim Heimspiel auftreten wird allerdings nicht geklärt.

    Nachdem Thorsten The Pirate neulich die erste Single "Gebt uns ruhig die Schuld" aus dem upcoming Fanta4-Album "Für dich immer noch Fanta Sie" vorgestellt hat, der Vollständigkeit halber ein kleiner seht-her-wir-nehmen-unsere-Platte-auf-Clip inklusive massig Bärte bzw. seltsame Schnauzer. Aber bessere Promo als ein Bär auf der Straße. Die Frage warum Pur nicht beim Heimspiel auftreten wird allerdings nicht geklärt.

     
    6 Kommentare »
     
  • 6

    Trus’me “In The Red”

    Am 4. Mrz 2010, 21:01 Uhr von martin

    Ram allein daheim schmeißt seine Anlage an und legt endlich mal das zweite Album “In The Red” von Trus’Me auf den Plattenteller, nachdem es schon paar Wochen wartend herumsteht.

    Im Büro aufm Rechner habe ich es schon seit einige Monaten und auch schon ein paar Mal angehört, aber es ist halt manchmal einfach doch nix, das digitale Zeug.

    Echtes Musik genießen ist für mich immer noch schön gemütlich eine Schallplatte auflegen. Man hört einfach doch mehr raus, gerade bei einem Sound wie von David Wolstencroft – und merke erst gerade eben wie fett “In The Red” eigentlich ist, nachdem es mich bislang noch nicht richtig überzeugt hat.

    Den Kerle hab ich schon länger im Blick, sein erstes Album “Working Nights” habe ich sehr gerne und sehr oft gehört, rotziger und wadentiefer Sample-House, der gerne Funk-Soul-Disco zitiert, allgemein die Trus’me-sche Arbeitsweise, in ganz eigener Manier.

    “In The Red” macht genau da kurz und knackig auf 8 Tracks weiter, dieses Mal etwas songlastiger, mit Gast-Musikern und so. Schaden tuts nicht. Ram likes this.

    Trus’me ‘In The Red’ LP by trusme

    Ram allein daheim schmeißt seine Anlage an und legt endlich mal das zweite Album "In The Red" von Trus'Me auf den Plattenteller, nachdem es schon paar Wochen wartend herumsteht. Im Büro aufm Rechner habe ich es schon seit einige Monaten und auch schon ein paar Mal angehört, aber es ist halt manchmal einfach doch nix, das digitale Zeug. Echtes Musik genießen ist für mich immer noch schön gemütlich eine Schallplatte auflegen. Man hört einfach doch mehr raus, gerade bei einem Sound wie von David Wolstencroft - und merke erst gerade eben wie fett "In The Red" eigentlich ist, nachdem es mich bislang noch nicht richtig überzeugt hat. Den Kerle hab ich schon länger im Blick, sein erstes Album "Working Nights" habe ich sehr gerne und sehr oft gehört, rotziger und wadentiefer Sample-House, der gerne Funk-Soul-Disco zitiert, allgemein die Trus'me-sche Arbeitsweise, in ganz eigener Manier. "In The Red" macht genau da kurz und knackig auf 8 Tracks weiter, dieses Mal etwas songlastiger, mit Gast-Musikern und so. Schaden tuts nicht. Ram likes this. Trus'me 'In The Red' LP by trusme

     
    6 Kommentare »
     
  • 23

    Zweimal Techno, zweimal HipHop

    Am 2. Nov 2009, 12:44 Uhr von martin

    alben_neu

    Nach Thorstens Schlageranfall möchte ich hingegen kurz auf vier mehr oder weniger neue Alben eingehen, die ich mir in den letzten Wochen zugelegt habe und freue mich ebenso auf weitere Inspiration vom Publikum.

    Wie schon auf die schöne Streamseite 22Tracks und die neue LCD Soundsystem-Nummer bin ich kürzlich dank eines Posts von Robin auf dem Liganova Blog auf das neue Album von Lusine “A Certain Distance” (Ghostly) aufmerksam geworden. Das fiel mir am vergangenen Samstag spontan in die Hände und schätze es schon nach zweimal Hören für ziemlich gut ein.

    Wer ein liebliches, fragiles, leicht melancholisches aber ebenso angepopptes Electronic-Listening-Album sucht, ist mit dem neuen Werk des Amerikaners optimal versorgt. Schöner Einmuckel-Sound für einen Tag wie heute.

    Roher, rouhger, darker, irgendwie auf den Dancefloor zielend, ist das Debütalbum von Redshape. Redshape absolviert Fototermine und Auftritte mit einer roten Maske, angeblich weiß keine Sau wer sich hinter dem Berliner Act verbirgt.

    Das ist letztendlich nicht weiter tragisch, denn Techno ist sowieso eine Musik ohne Gesichter und Stars – von einer Handvoll Leuten wie dem Richie oder dem Sven abgesehen. Hauptsache, das was auf Rille gepresst wird ist gut.

    Im Falle von Redshape ist das Material ganz vorzüglich. Die Menschheit, zumindest ein paar (Detroit)Techno-Nerds like me, lecken sich nach seinen Releases die Finger. Ich meine so gut wie alle Maxis des mysteriösen Produzenten zu besitzen und da war es eine Ehrensache sein Debütalbum “The Dance Paradox” im Blindflug zu erwerben.

    Eine lohnende Anschaffung zwischen dunklem Rausch-Techno, orchestralen Science-Fiction-Breakbeats und natürlich ganz viel “Neo-Detroit”, wie man so sagt.

    Ganz andere Baustellen sind freilich das Debütalbum von Kid Cudi und das neue, schon ein paar Monate alte, vierte Studioalbum von Mos Def “The Ecstatic”. Beide Werke habe ich, Achtung voll cool, im Fat Beats Los Angeles gekauft.

    Der befindet sich auf der Melrose Ave, die zugegebenermaßen über viele Kilometer hinweg fast schlimmer ist als die Tübingerstraße. Ed Hardy residiert hier in einem unscheinbaren Backsteingebäude und viele Shops repräsentieren einen ähnlichen Stil, den man vielleicht am besten mit Neureich-Bad-Taste-Glitzery-Fashion umschreibt.

    Dem Moschens neues Album hat mir, nachdem wir es hier kurz irgendwo von hatten, bereits freundlicherweise ein Nachbar gebrennt, also nicht der Nachbar, sondern ein anderer. Aber da gebrannte Alben eigentlich straight for the ass sind, ich prinzipiell jeden Mos Def Longplayer besitze, musste die auch sein.

    Erst kürzlich hab ich “The Ecstatic” mal genauer unter die Lupe genommen und für richtig gut empfunden. Sehr kurzweilig, abwechslungsreich, bouncig, rappig, offenherzig wie experimentierfreudig. Wie auf den beiden Vorgängeralben zitiert der Kult-Rapper und Heartbreaker aus Brooklyn wieder allerhand musikalische Einflüsse, komprimiert die aber knackig auf 45 Minuten.

    P.S.: Ich weiß nicht wie das bei den deutschen Copys ist, bei meiner Vinyl lag ein Kärtchen bei, mit dem ich mir das Album auch in 320er Quali runterladen konnte.

    Brandneu, zumindest vor rund sechs Wochen beim Kauf, war das Kid Cudi Werk “Man On The Moon: The End Of Day”. Dank meines Guido-Englisch dachte ich ja immer, der heißt Kidd Quedie. Henster klärte mich neulich auf, man würde ihn Kidd Kaddie aussprechen. Schon wieder was gelernt.

    Der Kaddie also, das wissen vielleicht manche gar nicht, macht eigentlich HipHop und kein Electro. Wobei im ganzen 2.0-Wahn da die Grenzen manchmal auch brachliegen.

    Ich bin ja wirklich dankbar um solche Tracks wie “Day N Nite”, seit anderthalb Jahren im Crookers Mix zu Recht auf Dauerrotation, so ein cooles Konsensding, gefällt mir, schluckt aber auch Heti und Pleti. Solche Lieder sollte es mehr geben.

    Der Original-Cudi, also ohne Crookers Back-Up, jedenfalls gestaltet “Man On The Moon” als Konzeptalbum, zumindest sollen fünf “Akte” darauf hinweisen. Zugegebenermaßen braucht man eine Weile um sich da rein zu hören.

    Wer “Day N Night” im Original kennt, der hat ungefähr eine Vorstellung wie das alles klingt. Raumgleiter-Rap. Eher low, sehr atmosphärisch, schleppende, langsame Beats, wenig Bounce, zunächst wenig catchy, abgesehen die zweite Single “Make Her Say”, mit dem Lady Gaga-Sample.

    Die wahren Ohrwürmer offenbaren sich erst nachdem man sich die vielschichtige CD mehrere Mal zu Gemüt geführt hat, wie obiges “Solo Dolo.” Prädikat: Wächst beim Hören. Das ist eigentlich das beste was einem Album passieren kann.

    Als nächstes steht auf meinem Einkaufszettel das Hudson Mohawke Album, die LCD-Remix-Sammlung und eventuell noch die Compilation “Reflections On Classical Music”.

    Nach Thorstens Schlageranfall möchte ich hingegen kurz auf vier mehr oder weniger neue Alben eingehen, die ich mir in den letzten Wochen zugelegt habe und freue mich ebenso auf weitere Inspiration vom Publikum. Wie schon auf die schöne Streamseite 22Tracks und die neue LCD Soundsystem-Nummer bin ich kürzlich dank eines Posts von Robin auf dem Liganova Blog auf das neue Album von Lusine "A Certain Distance" (Ghostly) aufmerksam geworden. Das fiel mir am vergangenen Samstag spontan in die Hände und schätze es schon nach zweimal Hören für ziemlich gut ein. Wer ein liebliches, fragiles, leicht melancholisches aber ebenso angepopptes Electronic-Listening-Album sucht, ist mit dem neuen Werk des Amerikaners optimal versorgt. Schöner Einmuckel-Sound für einen Tag wie heute. Roher, rouhger, darker, irgendwie auf den Dancefloor zielend, ist das Debütalbum von Redshape. Redshape absolviert Fototermine und Auftritte mit einer roten Maske, angeblich weiß keine Sau wer sich hinter dem Berliner Act verbirgt. Das ist letztendlich nicht weiter tragisch, denn Techno ist sowieso eine Musik ohne Gesichter und Stars - von einer Handvoll Leuten wie dem Richie oder dem Sven abgesehen. Hauptsache, das was auf Rille gepresst wird ist gut. Im Falle von Redshape ist das Material ganz vorzüglich. Die Menschheit, zumindest ein paar (Detroit)Techno-Nerds like me, lecken sich nach seinen Releases die Finger. Ich meine so gut wie alle Maxis des mysteriösen Produzenten zu besitzen und da war es eine Ehrensache sein Debütalbum "The Dance Paradox" im Blindflug zu erwerben. Eine lohnende Anschaffung zwischen dunklem Rausch-Techno, orchestralen Science-Fiction-Breakbeats und natürlich ganz viel "Neo-Detroit", wie man so sagt. Ganz andere Baustellen sind freilich das Debütalbum von Kid Cudi und das neue, schon ein paar Monate alte, vierte Studioalbum von Mos Def "The Ecstatic". Beide Werke habe ich, Achtung voll cool, im Fat Beats Los Angeles gekauft. Der befindet sich auf der Melrose Ave, die zugegebenermaßen über viele Kilometer hinweg fast schlimmer ist als die Tübingerstraße. Ed Hardy residiert hier in einem unscheinbaren Backsteingebäude und viele Shops repräsentieren einen ähnlichen Stil, den man vielleicht am besten mit Neureich-Bad-Taste-Glitzery-Fashion umschreibt. Dem Moschens neues Album hat mir, nachdem wir es hier kurz irgendwo von hatten, bereits freundlicherweise ein Nachbar gebrennt, also nicht der Nachbar, sondern ein anderer. Aber da gebrannte Alben eigentlich straight for the ass sind, ich prinzipiell jeden Mos Def Longplayer besitze, musste die auch sein. Erst kürzlich hab ich "The Ecstatic" mal genauer unter die Lupe genommen und für richtig gut empfunden. Sehr kurzweilig, abwechslungsreich, bouncig, rappig, offenherzig wie experimentierfreudig. Wie auf den beiden Vorgängeralben zitiert der Kult-Rapper und Heartbreaker aus Brooklyn wieder allerhand musikalische Einflüsse, komprimiert die aber knackig auf 45 Minuten. P.S.: Ich weiß nicht wie das bei den deutschen Copys ist, bei meiner Vinyl lag ein Kärtchen bei, mit dem ich mir das Album auch in 320er Quali runterladen konnte. Brandneu, zumindest vor rund sechs Wochen beim Kauf, war das Kid Cudi Werk "Man On The Moon: The End Of Day". Dank meines Guido-Englisch dachte ich ja immer, der heißt Kidd Quedie. Henster klärte mich neulich auf, man würde ihn Kidd Kaddie aussprechen. Schon wieder was gelernt. Der Kaddie also, das wissen vielleicht manche gar nicht, macht eigentlich HipHop und kein Electro. Wobei im ganzen 2.0-Wahn da die Grenzen manchmal auch brachliegen. Ich bin ja wirklich dankbar um solche Tracks wie "Day N Nite", seit anderthalb Jahren im Crookers Mix zu Recht auf Dauerrotation, so ein cooles Konsensding, gefällt mir, schluckt aber auch Heti und Pleti. Solche Lieder sollte es mehr geben. Der Original-Cudi, also ohne Crookers Back-Up, jedenfalls gestaltet "Man On The Moon" als Konzeptalbum, zumindest sollen fünf "Akte" darauf hinweisen. Zugegebenermaßen braucht man eine Weile um sich da rein zu hören. Wer "Day N Night" im Original kennt, der hat ungefähr eine Vorstellung wie das alles klingt. Raumgleiter-Rap. Eher low, sehr atmosphärisch, schleppende, langsame Beats, wenig Bounce, zunächst wenig catchy, abgesehen die zweite Single "Make Her Say", mit dem Lady Gaga-Sample. Die wahren Ohrwürmer offenbaren sich erst nachdem man sich die vielschichtige CD mehrere Mal zu Gemüt geführt hat, wie obiges "Solo Dolo." Prädikat: Wächst beim Hören. Das ist eigentlich das beste was einem Album passieren kann. Als nächstes steht auf meinem Einkaufszettel das Hudson Mohawke Album, die LCD-Remix-Sammlung und eventuell noch die Compilation "Reflections On Classical Music".

     
    23 Kommentare »
     
  • 19

    Albumjahr

    Am 27. Mai 2009, 10:00 Uhr von martin

    neue_cds

    Hurra, hurra, es ist Albumjahr. Kann natürlich nur eine subjektive Wahrnehmung sein. Ende letzten Jahres hab ich mich ziemlich über die rare Auslese aus 2008 mokiert, zumindest diesem Eintrag nach zu urteilen. 

    Die erste Jahreshälfte ist noch nicht überschritten und die Ausbeute ist jetzt schon besser als 2008. Ungeachtet jeglicher Krisenstimmung veröffentlichten viele Acts großartige Longplayer. Von Stimming und Jesse Rose hatten wir es schon. Außerdem gilt: Die “Alten” sind zurück.

    Vorneweg der gute Hell, dessen “Teufelswerk” als exzellent einzustufen ist. Meines Erachtens ein brillantes Doppel-Set, die Night-Seite mit einer Fülle an Ideen und Melodien-Reichtum wie man es im Techno schon lange nicht mehr gehört hat. Aber dazu kommt noch eine ausführliche Gast-Rezi.

    Read more »

    Hurra, hurra, es ist Albumjahr. Kann natürlich nur eine subjektive Wahrnehmung sein. Ende letzten Jahres hab ich mich ziemlich über die rare Auslese aus 2008 mokiert, zumindest diesem Eintrag nach zu urteilen.  Die erste Jahreshälfte ist noch nicht überschritten und die Ausbeute ist jetzt schon besser als 2008. Ungeachtet jeglicher Krisenstimmung veröffentlichten viele Acts großartige Longplayer. Von Stimming und Jesse Rose hatten wir es schon. Außerdem gilt: Die "Alten" sind zurück. Vorneweg der gute Hell, dessen "Teufelswerk" als exzellent einzustufen ist. Meines Erachtens ein brillantes Doppel-Set, die Night-Seite mit einer Fülle an Ideen und Melodien-Reichtum wie man es im Techno schon lange nicht mehr gehört hat. Aber dazu kommt noch eine ausführliche Gast-Rezi. Stichwort die Alten. DJ T hat tatsächlich ein richtig dickes Album zur Stärkung der Beinmuskulatur an den Start gebracht. "The Inner Jukebox" erscheint aber leider erst Ende Juni. Ziemliches Statement und bei weitem schlüssiger als sein Debüt von 2004 oder 2005. Auch die Single "Dis" ist optimal gewählt. Schon draußen das Brett. Außerdem das beste Album-Intro das ich seit langem gehört habe.  Ach, sogar der alte Stevie Bug kommt im Juni nach 3 Millionen Lichtjahren mit einem neuen Werk ums Eck. Meine Erwartungen sind aber eher gering. Manuel Tur hingegen enttäuscht mich keinstenfalls. Der Essener Deep-House Held schafft auf "0201" eine formidable Lounge-Atmosphäre mit viel Tiefgang. Lounge-Atmosphäre klingt schlimm, ist aber definitiv nicht so gemeint.  Meine Wohnzimmer-Platte seit Monaten schlechthin ist aber das Album "Midtown 120 Blues" von DJ Sprinkles. Hab ich in der Spex gelesen. So funktioniert Musikjournalismus. Man liest was nettes und kauft dann. Mal bei Amazon bestellt. (Ich sag übrigens A-Ma-Zonn. Hab neulich mal jemand Äh-Mey-Sen sagen hören. Wusste erst gar nicht was derjenige meint.) Wolkige,  hypnotische und loopige Klangstreifen in denen man sich auf dem Sofa verlieren kann. Ziemlicher Früh-Mid-90er House-Touch. Unser guter Danilo aka Motor City Drum Ensemble hat für eine Single einen Remix beigesteuert.  Ganz andere Baustelle, zumindest in Uffzuffzuffz-Hausen, nicht zu verwechseln mit Hausen bei Weil im Dorf, ist Louderbach. Das ist Troy Pierce, Ex-Laptopträger vom Richie, heute selbst Großverdiener, und noch nen anderer Typ. Ich mach einfach mal ne Schublade auf: Bedrohlicher Dark-Minimal. Kann man aber sehr gut hören.  Dann möchte ich nochmals das Blackbelt Andersen Album auf Full Pupp in den Himmel loben. Höre ich auch andauernd. Endlich nicht mehr dieser Neo-Pilze-Kocher-Disco-Pink-Floyd-Sound auf Full Pupp, sondern Slo-Mo-Detroit. Das ist aber auch nur ne Schublade. Noch viel mehr drin, auf dieser CD.  Wer es etwas experimenteller braucht ist mit Moderat auf Bpitch Control gut bedient. Dahinter verbergen die Bpitch Bruttosozialproduktanheizer Apparat und Modeselektor. Meist etwas angebreakt, bzw. angedubstepped oder angecrunkt, bissle Industrial dazu, etwas Kratze und Drama drauf und fertig ist die Chose. Keine Sommerplatte, aber grad regnets ja manchmal wieder.  HipHop-mässig bin ich wie schon mitgeteilt völlig überraschend kurzerhand zum Eminem-Fan mutiert. Und das letzte MF Doom Album gefiel mir auch. "Blackout 2" von Method Man und Redman steht ebenso noch auf dem Einkaufszettel. Busta Rhymes hat ne neue LP seit letzter Woche draußen, aber noch nicht gehört. Und Mosch Def will auch was neues machen. Ach ja, Jay-Z scheißt dieses Jahr wohl noch Blueprint 3 raus. Das zieht sich aber etwas in die Länge. Aber nen Wiki Eintrag dafür gibts schon. So läuft das heutzutage. Erst nen Eintrag im Lexikon und danach etwas leisten. Hätte das mal einer noch vor 10 Jahren dem Herrn Bertelsmann erzählt, der hätte ganz schön laut gelacht. P.S.: Freu mich natürlich tierisch über weitere Album-Tipps.

     
    19 Kommentare »
     
  • 8

    Album, where you at?

    Am 26. Dez 2008, 14:12 Uhr von martin

    Während meine Kollegen ihre Single Hits dokumentieren, frage ich, was ist nur mit dem guten Album passiert? Nun, es ist natürlich keine neue Erkenntnis, dass in iPod-Durchzap-Zeiten dieses Format, eigentlich die Königsdisziplin, ihre Bedeutung verloren hat. Scheiß Lied, nächstes. Ein Album zu hören erfordert Zeit, Aufmerksamkeit und Geduld. Drei Fremdwörter für immer mehr Menschen.

    Dieser Tatsache scheinen sich die Künstler, egal aus welchem Genre und egal ob Big Seller oder beyond the mainstream, anzupassen. Denn die guten Alben musste man dieses Jahr, wie schon im letzten auch, regelrecht suchen. Das finde ich sehr schade, weil ich bin ein absoluter Album-Fan.

    Würde mich z.B. jemand nach DEM Rap-Album des Jahres 2008 fragen – ich hätte keine Antwort drauf (Vielleicht The Cool Kids?). Aber auch vermeintliche wie (in der Presse) gefeierte “Großwerke” der Marke Hercules & Love Affair konnte ich eigentlich bis auf die Singles und dem einen oder anderen Track nicht viel abgewinnen.

    Und über das dritte Portishead Album, wie Neo in Matrix als heilbringende Erlösung von bösen Popmusikquälerein gefeiert, hab ich mich eigentlich nur aufgeregt – und ich hab mir wirklich Mühe gegeben einen Zugang zu finden (und werds auch nochmals versuchen). Gott sei Dank war ich noch nie im Leben suizidgefährdet. Das wäre schlimm ausgegangen, damals im April. (Auf der anderen Seite wiederum ist auf diesem Album mit “Machine Gun” einer der fettesten Tunes des Jahres drauf. Man wird einfach nicht schlau aus unseren Künstlern in diesen Tagen…)

    Lange Rede, kein Sinn, ich hab mal ein paar Alben (listenfrei) zusammengestellt, die ich dieses Jahr viel gehört habe, lass mich jederzeit eines besseren belehren und freu mich über gute Longplayer-Tipps.

    Read more »

    Während meine Kollegen ihre Single Hits dokumentieren, frage ich, was ist nur mit dem guten Album passiert? Nun, es ist natürlich keine neue Erkenntnis, dass in iPod-Durchzap-Zeiten dieses Format, eigentlich die Königsdisziplin, ihre Bedeutung verloren hat. Scheiß Lied, nächstes. Ein Album zu hören erfordert Zeit, Aufmerksamkeit und Geduld. Drei Fremdwörter für immer mehr Menschen. Dieser Tatsache scheinen sich die Künstler, egal aus welchem Genre und egal ob Big Seller oder beyond the mainstream, anzupassen. Denn die guten Alben musste man dieses Jahr, wie schon im letzten auch, regelrecht suchen. Das finde ich sehr schade, weil ich bin ein absoluter Album-Fan. Würde mich z.B. jemand nach DEM Rap-Album des Jahres 2008 fragen - ich hätte keine Antwort drauf (Vielleicht The Cool Kids?). Aber auch vermeintliche wie (in der Presse) gefeierte "Großwerke" der Marke Hercules & Love Affair konnte ich eigentlich bis auf die Singles und dem einen oder anderen Track nicht viel abgewinnen. Und über das dritte Portishead Album, wie Neo in Matrix als heilbringende Erlösung von bösen Popmusikquälerein gefeiert, hab ich mich eigentlich nur aufgeregt - und ich hab mir wirklich Mühe gegeben einen Zugang zu finden (und werds auch nochmals versuchen). Gott sei Dank war ich noch nie im Leben suizidgefährdet. Das wäre schlimm ausgegangen, damals im April. (Auf der anderen Seite wiederum ist auf diesem Album mit "Machine Gun" einer der fettesten Tunes des Jahres drauf. Man wird einfach nicht schlau aus unseren Künstlern in diesen Tagen...) Lange Rede, kein Sinn, ich hab mal ein paar Alben (listenfrei) zusammengestellt, die ich dieses Jahr viel gehört habe, lass mich jederzeit eines besseren belehren und freu mich über gute Longplayer-Tipps. Kerri Chandler - Computer Games - Deeply Rooted House Ich habs zwar nicht richtig verstanden, aber den Linernotes nach zu urteilen hat Chandler dieses Album hauptsächlich mit alten Spielkonsolen produziert. Auf jeden Fall lief die Platte bei mir im Sommer hoch und runter. Shlomi Aber - State Of No One - Renaissance Im Gegensatz zu seinen sehr tooligen Maxis und DJ-Sets frönt der Israeli auf diesem Album von 2007 dem Ambient-Sound. Sehr emotional, sehr melancholisch teilweise und sehr schön. V.A. - Grand Cru 2008 - Connaisseur Recordings Dass ich mich mal so für eine Labelcompilation begeistern kann, hätte ich nie gedacht. Entschlackter wie deeper House-Sound, von vorne bis hinten einfach nur gute Tracks. Kanye West - Graduation - Roc-A-Fella Das Rap-Album des Jahres - Sposs! Nicht nur aufgrund des medialen Feuerwerks damals (Mukkibude und Tattoos vs Louis Vuitton Koffer und rosa Pola) weiß ich natürlich, dass dieses Album am 7. September 2007 erschienen ist (oder?). Nun gut, ich habs mir bei Release zum größten Teil auf itunes gekauft, aber das ist für mich einfach kein ALBUM, und damals auch gleich auf Vinyl bestellt, weil ich die anderen beiden auch auf Vinyl hatte. Das Vinyl kam leider nie und wurde gestrichen und dann habs ich halt zur Vollständigkeit auf HipHopVinyl auf CD plus T-Shirt geordert. Immer wenn ich mal bissle HipHop nebenher hören will, leg ich eigentlich diese CD ein. Schon gutes Album. Loco Dice - 7Dunham Place - Desolat CD Der Dittsche und der Buttrisch gingen nach New York und kamen mit einem der besten elektronischen Alben des Jahres zurück. Allein der liebliche Opening-Track hat mich schon umgehauen. Damien Schwartz - Partylovers - Net28 Etwas neueren Datums liefert Damien Schwartz acht ausgereifte wie filigrane Tech-House-Tracks ab, die ich immer wieder gerne auf den Plattenspieler gelegt habe. Regis - Gymnastics - Downwards Die Verzweiflung ging dieses Jahr soweit, dass man sich auf Ebay CDs ersteigerte, die man eigentlich schon seit über 10 Jahren als Platte hat, nur damit man sie im Büro hören kann. Dieses Album ist von 1997 und ist so abartig harter Loop-Techno mit nur leichten Rhythmus-Mutationen, dass mir der eine oder andere Kollege morgens den Vogel zeigte. Recomposed by Carl Craig & Moritz von Oswald - Music by Maurice Ravel & Modest Mussorgsky Wenn man CC und MvO Fan ist, musste man die natürlich dieses Jahr kaufen. Kann aber zugegebenermaßen auch anstregend sein. Sten - The Esscence - Dial Auch wenn es eines Tages gar keine Alben mehr geben sollte - Peter M. Kersten wird einmal im Jahr ein gutes machen. Entweder als Sten oder Lawrence. Deepchord presents Echospace - The Coldest Season Ebenfalls ein Werk von 2007. Ich liebe Dubtechno über alles und dies war meine "Meditier-CD". Immer wenn daheim mal bissle gedöst hab, lief die im Hintergrund. The Cool Kids - The Bake Sale - XXL Vom Blog in den Block und in die Plattenladen. Ich nenns mal eine Musiker-2.0-Karriere. Um einiges besser und frischer als so vieles anderes dieses Jahr. Peter Fox - Stadtaffe Ja, gut, die muss auch noch mit. Dass ich mich mal für ein Werk aus dem Seeed-Umfeld begeistern kann, ist eine der positiven Überraschungen des Jahres. Der Peter hat angeblich Haus und Hof verhökert oder verhypothekt, um sich ein Orchester rauszulassen. Hoffentlich hat er genügend davon verkauft. Ich wünsche es ihm sehr. Weitere okaye Longplayer: Cadence Weapon - Afterparty Babies, Mike Shannon - Memory Tree, V.A. - Drumpoets 1, Dinky - May be later, Dave Aju - Open Wide, die neuen von Nas, Game & The Roots.

     
    8 Kommentare »
     
 


Frischer Senf

  • 30 Jahre Masters Of The Universe (10)
    • Ken™: @ whiskydrinker: danke für die facts. der big jim hubschrauber war aber...
    • Martin Sp.: Bei den Gesichtern der Big Jim-Puppen musste ich sofort an Team America...
    • Whiskydrinker: Spaßfakt 1 für Ken: Big Jim wurde dann von Mattel für Masters of the...
    • Ken™: Kennt jemand von Euch noch “Big Jim”? Fand ich damals noch besser!...
    • franzi: ich glaub he-man ist an meiner vorliebe für männer mit breiten schultern...
    • martin: wieso wundert mich das nicht? :)
    • Früh: Hatte die komplette Sammlung von MotU.. :-)

  • Hundewaschanlage (16)
    • Kollege Geiger: Ist “bei diesen Temperaturen” geschlossen und erst ab März...
    • Johnny Utah: Mit versteckter Kamera sind mir diese schockierenden Innenaufnahmen...
    • TTS: Geil vor allem bei dem Wetter. Da kommt Fifi gleich schockgefroren wieder hinten...

  • Hypecheck: Lana Del Rey (45)
    • Ken™: bei dem medialen overkill war das doch klar wie kloßbrühe…
    • martin: das debütalbum hat trotz aller kritiken die nummer 1 in mehreren ländern...

  • Black N Proud Remix Album (4)
    • schwarz: geil, eine diskussion!
    • martin: mag man diesem bericht glauben schenken, hat irgendjemand da ein gerücht in die...
    • martin: mich hat es auch gewundert, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich mich nicht...
    • Thorsten W.: CD-Produktion einstellen? Die sagen doch immer, dass sie nach wie vor den...

  • Heute: The Dynamics im Universum (1)
    • martin: zwar musikalisch ganz andere baustelle, passt aber trotzdem ganz gut rein: wer...

  • Lernen vom Volleyball oder eine kleine Typologie des aktuellen VfB-Kaders (9)
    • Boomin' Granny (tafka Mormor): Wo ist der “Gefällt mir”-Knopf für...
    • SAS-Fan: Ich bin bei jedem Heimspiel dabei! Und ich kann euch sagen, das ist viiiiel...

  • The Familie Geiss (285)
    • Franz: Soll heißen ??

Prospektle

Kessel-Shörts

Das Letzte so

  • Blog des Tages: Seventies Blowjob Faces
  • Die Geschichte vom Baguetta
  • Heute: The Dynamics im Universum
  • Black N Proud Remix Album
  • Eier aus Stahl
  • 30 Jahre Masters Of The Universe
  • David Guettas Piano
  • Bones Brigade: An Autobiography
  • Lernen vom Volleyball oder eine kleine Typologie des aktuellen VfB-Kaders
  • Fast Klau
  • Hundewaschanlage
  • Superslack
  • Von der Rolle
  • Fernsehturm Starschnitt
  • Display eingefroren

This Mampf

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

A year before

  • Am 08.02.2011: Lies Best of 2011: Mit Cosimo zu Bushido nach Berlin – Teil 1 (08.02.2011)
  • Am 08.02.2011: Lies Eiscafé auf dem Marienplatz (08.02.2011)
  • Am 08.02.2011: Lies Kunstfiguren (08.02.2011)

Was ist Flattr?

Super Seggl




Andere Seggl

Menü

  • Home
  • Flyerghetto
  • Glumb.tv
  • Land & Leute
    • Kessel Reportage
    • Unsere Leser und wir
  • KTV Musik
    • Happy Weekend Mix
    • Yo! KTV Raps/Soul of KTV
    • 52 Albums/52 Videos
  • Tatort
  • KTV
    • About kessel.tv
    • Fraggles, das sind wir
    • Kontakt & Feedback
    • Impressum

KTV Gezwitscher {@kesseltv}

  • Twitter feed loading ..
Follow us

KTV-Bibliothek

About Kessel.TV

kessel.tv is the first stuttgart blog about urban kessel-life between hasenberg, birkenkopf and killesberg. kessel.tv is a blog for proud swabian gangsters, hustlers, bitches, hoes or häuslesbauers and represants music, clubculture, fashion, art and sports.

kessel.tv is independant and free of all commercial forces. we do what we want to do. and always remember: it´s great to be a swabian and its much greater to be a stuttgartian.

Paragraphen, Regeln und noch mehr Blabla HIER.

(c) 2011 Kessel.TV //// Wordpress-Magic: URBAN PROPAGANDA GmbH & Co KG