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Wahre Fans
Am 24. Mrz 2009, 13:54 Uhr von martin
…machen sich ihre T-Shirts für den Wahnsinn am Freitag selbst, wie z.B. unser Leser Sebastian auf seinem eigenen Blog Spawnzon berichtet. Das nenn ich true love.
Und die Karten für Jazzmatazz auch schon am Start, Mann, Mann, Mann, der Herr ist mal wirklich gut gerüstet für das Wochenende. Was kosten die eigentlich? Bin ich gestern erst gefragt worden.
Ich hatte leider auch nie so ein Shirt, aber dafür klebte der Sticker auf dem Handschuhfach meines erstens Benz, der jetzt sicherlich durch Afrika gurkt.
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Fundstücke #2: Das Kolchmag
Am 4. Mrz 2009, 14:29 Uhr von martin
(Oben: Breite Seite; unten: Skillz en Masse)
(Oben: Auch Stuttgarts Rap-Stars waren mal jung. Unten: erstes HipHop Open auf dem Pragsattel)
(Oben: Label-Porträt Kopfnicker; unten: weitere Bilder HipHop Open 2000)
Da wir uns im Büro langsam aber sicher auf einen Umzug vorbereiten, sind mir gestern beim Rumkruschteln das dritte und vierte Kolchmag in die Hände gefallen. Abends hab ich dann noch daheim die ersten beiden gesucht, aber nicht gefunden, bin mir aber sicher dass ich die auch wo hab.
Passt ganz gut rein, in diesen Tagen. Das Kolchmag steht heute durchaus symbolisch für den Deutsch-Rap-Boom um das Millennium mit Epizentrum Stuttgart. Motto: Wir brauchen alles. Den Club hatte man schon, und was für einen, täglich verkaufte man gefühlt mehr Kolchose Pullis als Bürger Maultaschen einschweißen konnte, dann kam das Label, juhu Plattenvertrag, und dann das Festival and now let´s make a our own heftle. Voila, das Kolchmag.
Aufwendig in der Blechbüchs verpackt, gelayoutet von meinem Elmar, ist das Kolchmag wohl heutzutage einer der wenigen bebilderten Zeitzeugen einer sehr schönen Zeit. Wenn ich mich recht erinnern kann, wurde zunächst auf die Büchs verzichtet und kurze Zeit später verschwand das Magazin komplett in der Versenkung.
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Once again 0711Club
Am 31. Jan 2009, 19:00 Uhr von martin

(Jahrhundertwerk von Wolfgang-Ronny-Leon-Francis Ramez)
Jede Generation bekommt den Club den sie verdient. Früher ist nie besser, sondern immer nur anders. In den 90ern war vieles anders als heute, aber schlechter gehts zumindest mir heute deswegen auch nicht. Trotz allem hängt man irgendwie an seiner Partyjugend. So kurz nach dem Krieg hatten wir zwar wenig, aber langweilig war uns selten und amüsiert haben wir uns meistens.
Erstes & zweites M1, Red Dog, Unbekanntes Tier, das war schon gut damals, vor allem besoffen aufm Parkplatz vor dem Prag zu liegen. Damals ham sich deine Kumpels (heute Top-Friends) auch noch um einen gekümmert und Nachschub an der Tanke geholt. Ob ich diesen Part des Abends am 27.3 auch wiederhole, weiß ich noch nicht. Aber ich werde auf jeden Fall versuchen, so gut wie früher zu tanzen, wenn noch einmal und zum allerletzten Mal der 0711Club durch die Bude fegt, bevor das Prag dann in Kürze abgerissen wird.
Beim Line-Up könnt ich fast heulen vor Freude: Mein Nachbar und der Schowi. Die ersten werden die letzten sein oder so ähnlich. Ich hätt mich übrigens damals nie getraut, nee, es wäre mir gar nicht erst in den Sinn gekommen, mir vom Nachbar, der damals noch nicht mein Nachbar war, oder irgendjemand anderen auch nur ein verkacktes Lied zu wünschen. Es gab auch überhaupt gar keinen Anlass dazu, weil wir immer wussten, die Jungs wissen was sie tun, deswegen sind wir ja da.
Theoretisch ist dieser Freitag, der 27. März, der wichtigste Termin des Jahres. Aber wissen tut man das ja nie so genau. Ich werde auf jeden Fall bereit sein. Das Zadu wird für uns davor die größten Rostbraten brutzeln. Dann gehts los. Vielleicht der letzte Abend in meinem Leben, an dem ich nochmals richtig jung sein werde.
P.S.: Ich freu mich auf 0711 Club Anekdoten. Die besten drei werden hier veröffentlicht und prämiert. Die Sieger bekommen am 27.3. einen Rostbraten spendiert (und sicherlich paar Schnaps).
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Fundstücke #1
Am 20. Jan 2009, 16:18 Uhr von martin
Ich war schon kurz davor, Stuttgarter Legends (oder so etwas in die Richtung) über diesen Post zu schreiben, was sicherlich auch nicht ganz ungerecht wäre, denn immerhin hat MC B absoluten Wahrzeichencharakter. Aber das überlass ich gerne dem Thorsten. Der Funkychris hat vor vielen Jahren dieses Autogramm von Stuttgarts kultigstem MC bekommen.
Ich weiß nicht, wann ich zum ersten mal Bernd Rodriguez (so heißt er doch?) begegnet bin. Er hing auf jeden Fall schon im 0711 Club rum. Man kann ihn eigentlich nur mögen. Und gegen Christina Aguilera würde er locker einen Frisen-Battle gewinnen. Wahrscheinlich hat kein anderes menschliches Haupthaar auf dieser Erde in den letzten 10 Jahren so viel mitgemacht wie seins.
Ach ja, wenn jemand alte Fotos oder Videos hat, immer her damit. Sonst muss ich die Bilder vom Krupa 1992 in Berlin posten.
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