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Deutsche HipHop Szene 1998
Am 7. Jun 2011, 17:16 Uhr von martin
Leser Malte hat ne gerippte 3Sat Doku auf Youtube entdeckt. Da kommen Erinnerungen hoch und die Tränen laufen die Wangen runter. Oder auch nicht.
Interessant auch, was einige der vorgestellten Protagonisten heute machen. Oben ist Fischmob mit Koze zu sehen, letzterer ist seit über einem Jahrzehnt das gute deutsche Techno-Gewissen (den ich leider noch nie auflegen gehört habe, soll ja so brutal abartig sein) und dessen Label Pampa aktuell schwer von Electronic-Lovers abgefeiert wird (Robag Wruhme Album und so). Und was der echte Tobi Tobsen ebenfalls seit einem Jahrzehnt treibt weiß eh jedes Kind. Ach ja, unser Tobi Tobsen erscheint bei Google auf Platz 2 mit seinem Tumblr.
Und im letzten Teil ab Minute 3:10, Fahrt durch Stgt mit kurzem Reiseziel 0711Club, an den Decks Frico & DJ Emilio, zwischendurch Anschluss labert MichBeck noch was.
Einerseits finde schade, dass wir damals keine Kamera hatten, aber ist wahrscheinlich auch besser so, falls ich mich doch mal beim Trumpf oder Mahle bewerben will. Schön war die Zeit und weiter gehts.
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Noch mehr Geburtstag
Am 21. Sep 2009, 14:57 Uhr von Aussenreporter

Zwei nette Menschenskinder feiern heute übrigens ihren 19. Geburtstag: die Herren Schowi und Marc Walz.
Der erste Geburtstagsgruss geht raus nach Berlin, Schowi, alles Gute und danke für die vielen schönen Stunden im Club und Zuhause beim Massive-Alben hören.
Der zweite Geburtstagsgruss geht raus an meinen Homie Marc: Marc ist mein alter Schulkumpi, war später mein erster Wohni in Stuttgart und ist heute Leiter von gefühlten 100 Restaurants im Hyatt in Dubai. Keep on big pimpin mit den Scheichs, mein Lieber, und danke an dieser Stelle für das super Himbeer-Gsälz von deiner Mama, das mir die ersten Jahre in Stuttgart versüßte.
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Mein 18. Geburtstag
Am 21. Sep 2009, 09:42 Uhr von Aussenreporter
Am Wochenende war ich auf einem 18. Geburtstag eingeladen. Meine erste Einladung auf einen 18. seit wahrscheinlich zehn Jahren. Die bezaubernde Juli feierte in einer Hütte, man sollte als Barpersonal die Jugend besoffen machen und gleichzeitig ein wenig nach dem Rechten schauen.Hat alles geklappt, man feierte gesittet, das Büffet war Sahne, vor allem die Fleischküchle, die Coolen saßen draußen und rauchten, einer fuhr seinen Golf nah heran an die Hütte und drehte den Sound voll auf, einself, Alter, so haben wir das früher auch gemacht, bis die Batterie leer war.Drogen waren scheinbar Mangelware, die Jugend ist eben auch nicht mehr das, was sie einmal war. Schließlich den Kopf zerbrochen, wie eigentlich der eigene 18. ablief. Auf jeden Fall ohne Aufsichtspersonal, wahrscheinlich im Vibration in Forst bei Bruchsal, womöglich legte Felix the Housecat auf, 1996, lange ist es her.Da die Erinnerung bruchstückhaft ist, muss die Party gut gewesen sein. Das Schöne am Vibration war immer auch der Außenbereich, der Club lag am Heidesee, einmal spielten dort The Orb, auf einer Plattform in zehn Metern Höhe, die einzige Lichtquelle waren Taschenlampen, die die Jungs auf ihren Schutzhelmen trugen. Das Setting passte perfekt zum verschobenen Sound des Duos.Den Rest des Wochenendes habe ich über 18. Geburtstage sinniert. Partys in Hobbykellern mit schlechten Drinks und schlechtem Sound, Partys im 0711Club, immer in der gleichen Ecke. Kotzende Gymnasiasten in elterlichen Wohnzimmern. Schade, dass die Erinnerung so schnell verblasst. Damals dachte man, dass es einen einschneidenderen Geburtstag wohl nie mehr geben würde.Und wie war euer 18. Geburtstag so?
Am Wochenende war ich auf einem 18. Geburtstag eingeladen. Meine erste Einladung auf einen 18. seit wahrscheinlich zehn Jahren. Die bezaubernde Juli feierte in einer Hütte, man sollte als Barpersonal die Jugend besoffen machen und gleichzeitig ein wenig nach dem Rechten schauen.
Hat alles geklappt, man feierte gesittet, das Büffet war Sahne, vor allem die Fleischküchle, die Coolen saßen draußen und rauchten, einer fuhr seinen Golf nah heran an die Hütte und drehte den Sound voll auf, einself, Alter, so haben wir das früher auch gemacht, bis die Batterie leer war.
Drogen waren scheinbar Mangelware, die Jugend ist eben auch nicht mehr das, was sie einmal war. Schließlich den Kopf zerbrochen, wie eigentlich der eigene 18. ablief. Auf jeden Fall ohne Aufsichtspersonal, wahrscheinlich im Vibration in Forst bei Bruchsal, womöglich legte Felix the Housecat auf, 1996, lange ist es her.
Da die Erinnerung bruchstückhaft ist, muss die Party gut gewesen sein. Das Schöne am Vibration war übrigens der Außenbereich, der Club lag am Heidesee, einmal spielten dort The Orb auf einer Plattform in zehn Metern Höhe, die einzige Lichtquelle waren Taschenlampen, die die Jungs auf ihren Schutzhelmen trugen. Das Setting passte perfekt zum verschobenen Sound des Duos.
Den Rest des Wochenendes habe ich über 18. Geburtstage sinniert. Partys in Hobbykellern mit schlechten Drinks und schlechtem Sound, Partys im 0711Club, immer in der gleichen Ecke. Kotzende Gymnasiasten in elterlichen Wohnzimmern. Schade, dass die Erinnerung so schnell verblasst. Damals dachte man, dass es einen einschneidenderen Geburtstag wohl nie mehr geben würde. Jetzt arbeite ich konzentriert auf meinen 100. hin, s. Foto.
Und wie war euer 18. Geburtstag so?
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Sorry, no white shoes tonight
Am 30. Mrz 2009, 11:24 Uhr von martin
Selbst Profis begehen immer wieder denselben Fehler und gehen mit weißen Schuhen auf eine Party…
Update: Dunkle Sneakers sind an dem Abend auch nicht unbedingt schöner geworden:
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Das war´s…
Am 28. Mrz 2009, 20:35 Uhr von martin
…dann mit dem Prag. Wir sind schon um kurz vor 22.00 Uhr aufgeschlagen.
Andi musste erst mal eine Prise Prag-Luft schnuppern. Die DJs hingegen…
…hatten erst einmal technische Probleme zu bewältigen. Irgendwann liefs dann und immer mehr Leute trudelten ein, wie z.B. natürlich die Girls…
…die dann später am exakt selben Platz sassen wie vor 10 Jahren, oder DJ Hank mit dem Hammertyp Ralf…
…der leider kein Licht gemacht hat. Frico und Schowi hatten auch so gute Laune…
…wie auch die Gäste, wie natürlich unser Busy Icer…
…hier mit dem Hammerpuschel Vince Vegas im Bild oder natürlich mein Wohni Xinge…
…den ich natürlich für sein Styling etwas dissen musste, aber er meinte, man muss je nach Party immer bissle gegen den Strom schwimmen, sprich in Aer geht er in der Jogginghose.
Mein Nachbar übernahm dann mal die Decks gegen 23.00 Uhr…
…und sein Set sass, wie wir auf der Tanzfläche feststellen mussten.
Icerle, Henster, Dennis and me, da war es vielleicht gerade mal 12. Um halb 1 sah das dann so aus:
Auch Lotte, Talla und Co standen dann mal von ihren Plätzen auf…
Und auch Ingmar zeigte mir den HipHop-Arm.
Auch der Sentinel Elmar und der Michel hatten ihren Spass…
…wie auch Koro und Jelena…
oder Schowi
Ich musste zwischendurch mal eine Rote essen und bin auch mal ab und zu auf den Funk Floor hoch, weil es unten doch sehr packed war. Mein guter Freund Olli kam dann auch irgendwann mal.
…und wir waren wie früher vereint.
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Happy Weekend 96-97er-HipHop-Mix by DJ Friction
Am 27. Mrz 2009, 14:58 Uhr von martin
(Ab sofort muss jeder DJ für den Happy Weekend Mix so ein Bild machen.)
ETZET! Nur noch ein paar Stunden und hier steigt die Warm-Up Party mit unserem guten Frico.
Der hatte neulich mal Bock, ein paar Dinger aus den Jahren 96 – 97 zusammenzumixen (“weils da so unendlich viel gutes Zeug gibt”) und so ist die Idee zu einer 0711Club-Mix-CD entstanden, die heute Abend als Goodie verteilt wird.
Der Maddin hat 20 Minuten von seinem Mix rausgeschnitten und seine drei Kollegen heute Abend (Schowi, 5ter Ton & der Nachbar) haben jeweils ebenfalls rund 20 Minuten dazugestiftet. Fertig war die CD. Get it.
Bei uns gibts exklusiv den vollen Mix vom Friction. Über 50 Tracks, nur Bretter, Burner, Geräte, Hämmer, Nägel, Perlen, Classics, Goldstücke, Granaten, Raketen, Bomben von u.a. ATCQ, KRS-One, Gang Starr, Nas, Lauryn Hill, LL Cool J, Outkast, Puffy, Biggie, Rakim, Lost Boyz, Wu-Tang-Clan, EPMD, Freundeskreis (Ehrensache) & Massive Töne (Ehrensache 2).
Download right here und viel Spass damit.
Happy Weekend
The Kessel Twins
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Endlich!
Am 27. Mrz 2009, 08:53 Uhr von martin
Ciao Bella und herzlich willkommen zur unserer wöchentlichen, ich wiederhole es gerne nochmals, stets unvollständigen Partyübersicht. Lehnen Sie sich zurück, genießen Sie die Vielfalt des Nachtleben dieser kleinen Stadt und loben und motzen Sie anschließend in gewohnter Manier.
Als erstes möchte ich mich an dieser Stelle für mein Verhalten im 0711Club im September 1998 entschuldigen.
Nach einer versemmelten Chemieprüfung im Rahmen meines unrühmlichen Physikstudiums hab ich mich am Freitag danach so dreckig zulaufen lassen. Zuerst hab ich im Club so ziemlich alles dumm angelabert, was sich mir in den Weg stellte (primär weibliche Wesen) und im Anschluss auf dem Parkplatz eine Runde “rückwärts essen gemacht”, wie mein Wohni Andi zu sagen pflegt. Sorry, aber hey, mit 21…
Dank geht an meinen Kumpel Ludi, der mich damals nach Hause gefahren hat, und an den Marc, der hat mich damals gehalten hat. Ansonsten ist zu dieser Party schon alles gesagt worden.
Viel gesprochen hat man in den letzten zwei Jahren über die 120 Minuten Party. Gab bloß schon lange keine mehr. Aber da schau her, diesen Freitag the Comeback im Paris. Was geht da eigentlich sonst grad so?
Gastgeber DJ Felice legt selbst nicht seine liebsten Jugendhauslieder auf, sondern an den Decks stehen mein Nachbar von weiter unten, Flo Pflüger (Dublex Inc.), und der gute Norman. Wer das Konzept noch nicht kennt: Musik läuft punktgenau zwei Stunden von 01.00 – 03.00 Uhr. Durfte selbst schon zweimal legen, ist sehr lustig.
Ein wahrhaft elektronisches Schmankerl bietet das Rocker33 mit dem britischen Wonderboy James Holden.
Seine starke Phase liegt zwar schon etwas zurück, was vielleicht auch daran liegt, dass es von ihm schon länger nix mehr gab, aber der Kerle ist ein wahrhaft exzellenter DJ, technisch ne Wucht und die Selection äußerst rar. Durfte mal für ihn Warm-Up machen in Freiburg bei einem Open Air, sehr lieber Junge, dieser Holden. Sein Remix für Andre Kramls “Safari” ist für mich still einer der stärksten Tracks dieses Jahrzehnts.
Im Römy sind am Freitag die Märtinis am Start.
…und am Samstag, wie man sieht, ein Herr Mesteno. Praktisch diese Wendejacke.
Am Freitag werden uns in der Finca von Dubculture 42.000 Beats versprochen.
Kann leider selbst nicht da sein, um das zu kontrollieren. Kann mich allerdings erinnern, dass dieser Yapacc aus Berlin letztes Jahr ein ganz gutes Album gemacht hat.
Zur Vollständigkeit sei noch Geschwind auf Guru, äh, Jazzmatazz…
…und unserem phantastisches Gewinnspiel hingewiesen. Aso, mein Nachbar Emil wärmt auf und hinterlässt danach wie wir ihn kennen verbrannte Erde. (DJ Verbrannte Erde heißt er auch.)
Der Erde sehr nah sind diese Menschen hier:
Hab ich eigentlich jemals erzählt, dass ich früher auch gebreaked hab? Ging halt net so viel, weil in den Armen hatte ich es noch nie so wirklich, wie ich neulich auch beim Pumpen zu spüren bekam.
Bereits zum dritten Mal treffen sich bei Flowmotion Breakercrews aus ganz Deutschland. Im Finale gehts um 1000 Tacken. Mensch, ich sollte doch die Pappe nochmals auspacken bis Samstag. Los gehts um 20.00 Uhr mit dem Battle, danach Aftershow Party mit dem DJ Wax Fyah Soundsystem.
So das war´s wieder von der Wochenendschau. Wir sehen uns. Ich muss jetzt für heute Abend “Nachbar, ich will ein Kind von dir!”-Banner machen gehen. Ade.
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