Slackedyslack

Früher, als man das Ganze noch “Balancieren” nannte, fand ich das ungefähr so cool wie Einradfahren. Kinder, die Einrad fahren, haben meistens Sozialpädagogen als Eltern und sitzen irgendwann mit Dreadlocks und Rucksack am Lagerfeuer im Zeltcamp. Wieder so ein typisches Klischée.

Irgendwann kam aber jemand auf die Idee, dem Laufen auf einem Seil bzw. einem Band einen coolen Namen zu geben, und “Slackline” war geboren. In freier Wildbahn hab ich das vor zwei Jahren zum ersten Mal beim Urlaub am Idrosee gesehen. Sah für mich damals immer noch bissle nach Rucksackmädchen und Lagerfeuerromantik aus.

Neulich hab ich mich beruflich dann etwas näher mit dem Thema beschäftigt und bin auf Michi Aschaber gestoßen, den Mann oben im Bild. Der hat auf der sog. Longline (knapp über dem Boden) mit einer zurückgelegten Strecke von 217 Metern seinen ersten Weltrekord aufgestellt. Und auf der Highline (in 1000 m Höhe in der Salzburger red bull Arena, siehe Foto) mit 85 Metern seinen zweiten. Respect!

Am letzten Wochenende hab ich dann im Unipark wieder eine kleine Gruppe “Slackliner” gesehen, und die sahen dann schon eher wie die cooleren Skater- oder Surfertypen aus. Slackline zwischen zwei Bäume gespannt, und los ging’s – sah schon beeindruckend aus.

Slackline ist in Stuttgart wohl seit ca. 2 Jahren ein Thema, wenn man nach den Videos auf YouTube geht, und am kommenden Samstag, 17. April, gibt es von der Jugendkirche in der Martinskirche (an der Heilbronnerstraße) einen Slackline-Event. Ab 14.30 Uhr kann man sich in Workshops dem Thema nähern, ab 19 Uhr steigt eine dicke Party. Mehr Infos und Links hier.

Hier noch ein sehr schönes und relativ aktuelles Slackline-Video aus dem Stuttgarter Hafen:

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