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LaberLaber 6 Kommentare

  1. Donnerstag, 22. April 2010 um 21:15

    komischer Fatzke,
    bestimmt kein Kumpel von König-Lobo …

  2. Donnerstag, 22. April 2010 um 22:32

    Ich hab mal mit Markus zusammengearbeitet.
    Fällt mir grade auf, wenn ich das Bild so sehe. Aber beim Namen hab ich nicht geschaltet. Aber Zeit hätte ich gestern leider eh nicht gehabt.

  3. Donnerstag, 22. April 2010 um 23:36

    Der entscheidende Fakt in dieser Diskussion, der immer wieder (auch hier wieder, wenn vielleicht im Blogpost unbedacht) erfolgreich unterschlagen wird ist nun mal folgender: Im Internet steht viel Blödsinn, in Blogs wird auch mal falsch berichtet. Aber in Zeitungen ist das nicht anders, nur weil sie aus Papier sind oder schon länger existieren – da steht verhältnismäßig genauso viel Blödsinn drin. Aus irgendeinem Grund glaubt man denen aber mehr. Wohl Gewohnheit.

    Ironischerweise machen ausgerechnet Blogs wie die vom BILDBlog oder von Herrn Niggemeier immer wieder die reale Unzulänglichkeit traditioneller Medien deutlich. Wahrscheinlich wollten die Herren Pirat sowas in der Art auch sagen als sie die Demokratie des Netzes angesprochen haben: Jeder kann berichten und öffentlich diskutieren, ohne erst Journalismus zu studieren und einen Job bei einer Zeitung mit genügend Reichweite bekommen zu müssen.

  4. Freitag, 23. April 2010 um 0:22

    Ist das nicht vielleicht auch das tolle am self-made-journalismus des Internets, dass all die Wissenden und doch überwiegend Unwissenden alles in eine Tonne werfen. Wir unseren eigene Meinung “trash” daraus Sammeln können um unsere Meinung zu hinterfragen ?!?

    Darüber lässt sich auch wieder streiten ;)

    Sei mal so dahingestellt!

  5. Freitag, 23. April 2010 um 10:14

    Hatte mal ein 2-tägiges “Klardeutsch” Seminar bei dem guten Herrn Reiter. In Sachen Kommunikation können Piraten und andere Freunde der WWweiten Welt die Segel da gleich mal unten lassen. Meinungsbildung und Gehirn einschalten ist On-und Offline empfehlenswert.

  6. Freitag, 23. April 2010 um 12:38

    Ich denke, hier geht es gar nicht so sehr darum, das Internet mit dem Printjournalismus zu vergleichen, sondern dass in beiden Medien mittlerweile eine derartige Ansammlung von Halbwissen und Abgeschriebenem rausgeblasen und als Fakt verkauft wird ohne “gelernte” Regeln zu beachten (Quellenangaben etc.), so dass viel Quatsch behauptet werden kann. Und wenn wir denken, das wäre alles ach so demokratisch, dann überschätzen wir uns dermaßen in unserer Kompetenz: Funktionierende Demokratie benötigt Zeit und Hintergrundwissen, um Wahres vom Falschen trennen zu können. Dafür gibt (gab) es gelernte Journalisten und Regeln. Vorbildlich heute noch “Die Zeit” mit Pro- und Contra-Meinungen. Es nützt gar nix, wenn Dementis und Kritik im 283. Post bei den Kommentaren stehen-die Schlagzeile hat sich im Netz verewigt. Und so hört man immer wieder, dies und jenes wäre genau so, weil man’s “im Internet gelesen hat!” Einst nannte man das “Stammtischwissen”. Mir geht es heute so, dass ich alles unter Vorbehalt lese-und so auch nur noch unter Vorbehalt ne Meinung bilden kann. Und, nein, ich bin kein ängstlicher Ablehner des Internet, nur ist mir in Anbetracht dessen, dass viele ihre Meinung aus Google-Treffern beziehen vieles zu schlampig darin.
    Den Internet-Journalismus in der jetzigen Form und dessen Verbreitung über Social Networks als überwiegend schlecht zu kritisieren, bedeutet nicht, die Demokratie zu kritisieren-oder war die Bildzeitung und deren Meinungsmache etwa schon immer das Sinnbild für Demokratie?

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