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LaberLaber 16 Kommentare

  1. Mittwoch, 17. Juni 2009 um 12:09

    geil im playboy?!?!?

  2. Mittwoch, 17. Juni 2009 um 12:17

    rechts ist das neue links!

  3. Mittwoch, 17. Juni 2009 um 12:19

    ah der ram hat mal wieder zugeschlagen :)

  4. Mittwoch, 17. Juni 2009 um 13:34

    “Hier verwechselt man generell Erfolg mit Qualität.” das kann ich nur unterschreiben und vor allem wenn ich mir gerade das nachtleben und den booking-wahn anschaue ;-) und wir wissen ja alle, dass solche konzepte nur kurzfristig bestand haben.

    und zur “ES-Schnitte”:
    sach mal werden diese frauen irgendwo geklont? sorry, aber da kannst dich auch gleich auf ne gummipuppe drauflegen, die sind auch nicht mehr künstlich und halten wenigstens die fresse.

  5. Mittwoch, 17. Juni 2009 um 15:09

    gut kann man drüber diskutieren ob gummi-puppe oder nicht! erschrocken bin ich schon als ich auf das Bild bei der Stuttgarter Zeitung klicke und dann folgendes aufpoppt:

    http://www.stuttgarter-zeitung.....auke_1.jpg

  6. Mittwoch, 17. Juni 2009 um 15:28

    ja ja- die ehemaligen es-presso Covermodel werden halt doch alle berühmt. ‘es-presso: das Sprungebrett in eine größere und bessere Welt’- das wär mal n Untertitel… :-)

  7. Mittwoch, 17. Juni 2009 um 16:13

    Zum Glück zieht sich der Läsker nicht aus ….

    … und seine Erfolge waren zwischendurch auch eher von zweifelhafter Qualität.

  8. Mittwoch, 17. Juni 2009 um 21:45

    @ steffen: hui, die ist aber totretuschiert, bäh!

  9. Mittwoch, 17. Juni 2009 um 22:31

    wollt ich auch grad sagen. wer war das denn?

  10. Donnerstag, 18. Juni 2009 um 0:04

    “Wenn ich einem Typen vom Privatfernsehen sage, die Fantastischen Vier treten nicht in deiner Sendung auf, weil deine Sendung scheiße ist”
    …wenn ich mich recht entsinnen kann, sind die F4 gerade durch einen Auftritt in einer scheiß-spießigen Sendung zum ersten Mal bundesweit im TV gesendet worden – wars Der Große Preis?

  11. Donnerstag, 18. Juni 2009 um 0:27

    „Bei uns hält man Erfolg für Qualität ”
    Manager Andreas „Bär” Läsker über die Mängel in der Musikindustrie und den Geburtstag der Fantastischen Vier

    Die Fantastischen Vier, Stuttgarts einzige Popstar-Band, feiern am 25. Juli mit 55 000 Besuchern auf dem Cannstatter Wasen ihren 20. Geburtstag. Wir sprachen mit Manager Andreas „Bär” Läsker.

    Von Joe Bauer

    Herr Läsker, Sie sind gerade mit dem Rad vor Ihrem Büro vorgefahren und sehen ziemlich gesund aus. Was macht das Leben?

    Ich trainiere seit zehn Jahren mit einem Coach, ich fahre regelmäßig Rad, ich laufe pro Woche über 50 Kilometer und mache regelmäßig Krafttraining.

    Sie coachen die Fantastischen Vier seit 20 Jahren. Haben Sie je geglaubt, so lange im Geschäft durchzuhalten?

    Dass ich im Musikgeschäft bleibe, daran habe ich immer geglaubt. Ich wollte nie etwas anderes machen. Ich habe als Achtzehnjähriger die Schule geschmissen, bin Berufsdiscjockey geworden, habe zwölf Jahre lang Platten in Discos aufgelegt. Ich war nie Musiker. Ich habe, wie ich das nenne, professionelles Musikkonsumententum gepflegt. Das ist eine gute Lebenserfahrung. Ich bin ja nicht nur Manager der Fantastischen Vier, unsere Firma heißt nicht umsonst Musikwirtschaft.

    Sie gelten nicht als Freund der Manager-Ausbildung an Häusern wie der Pop-Akademie.

    Nein, das Musikgeschäft ändert sich, man muss sich täglich neuen Herausforderungen stellen. Und oft geht es um einfache, aber wichtige praktische Fragen: Welchen Kran nehme ich für welche Show? Welches Marketing-Tool ist diesen Monat das beste? Diese Dinge lernt man nicht an der Hochschule . . .

    . . . wohl so wenig wie die Spielregeln des Emotionsgeschäfts . . .

    . . . genau. Im Musikbusiness verkaufe ich Emotionen, und ich habe spezielle Emotionen, sonst wäre ich nicht auf diesen Job gekommen. Natürlich habe ich viele Dinge in den vergangenen 20 Jahren lernen müssen: Marketing, Promotion etc. Aber an Institutionen wie der Pop-Akademie lehren auf Staatskosten oft genau die Leute, die zuvor den Karren in der Plattenindustrie an die Wand gefahren haben.

    Damit sind wir beim Thema Finanzkrise. Erheitert Sie die allgemeine Stimmung?

    Warum?

    Weil man in der Popmusik schon seit zehn Jahren von schwerer Krise spricht.

    Die Krise im Popgeschäft ist wie in anderen Wirtschaftszweigen hausgemacht. Ich sag”s mal auf Schwäbisch: „Gier macht stier” (Gier führt in die Pleite – die Red.). Als die CD erfunden wurde, hätte man erkennen müssen: Die CD ist kein Tonträger, sondern ein Datenträger. Aber über Inhalte wurde gar nicht erst geredet. Bei uns kam noch das deutsche Phänomen hinzu: Hier verwechselt man generell Erfolg mit Qualität. Wenn ich einem Typen vom Privatfernsehen sage, die Fantastischen Vier treten nicht in deiner Sendung auf, weil deine Sendung scheiße ist, sagt er: Verstehe ich nicht, wir sind doch sooo erfolgreich.

    Das Problem ist aber, dass keine Platten, keine CDs mehr gekauft werden.

    Die Plattenindustrie hat viel verpennt. Als wir 1999 ein Konzept für Internet-Auftritte vorgelegt haben, wollte keiner etwas davon wissen. Man gab uns lieber haufenweise Geld für Plattenproduktionen, fast schon Schweigegeld. Tatsache ist, dass die Plattenfirmen die Kunden überhaupt nicht kennen. Die wissen nichts von ihnen, nicht mal einen Bruchteil von dem, was jeder Telefonanbieter legal über seine Kunden weiß. Mag sein, dass wir eines Tages nur noch per Fingerschnipp Musik hören. Noch aber ist es so, dass Leute meiner Generation, und sicher auch andere, regelmäßig Platten kaufen würden, wenn sie sich auskennen würden.

    Das wäre auch nur eine Nische.

    Mag sein, aber ich beobachte ständig Leute, die neugierig sind auf Musik. Leute, die erst als Vierzig-, Fünfzigjährige das Geld haben, sich die Dinge zu leisten, die sie sich früher nicht kaufen konnten. Diese Leute wissen aber nicht, wo sie was bekommen können. Potenzielle Käufer werden nicht informiert. Ausgerechnet die Musikindustrie, das muss man sich mal vorstellen, besitzt keine relevanten Datenbanken. Und der Irrsinn setzt sich fort, wenn ich auf einem Konzertplakat lese: „Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen”. Eine Lüge! Es gibt zwar noch reichlich Vorverkaufsstellen, aber die kennt heute kein Schwein mehr. Es gibt ein Riesenkommunikationsloch in der Branche. Hätte ich heute in der Musik eine Mischung aus Avon-Vertreter und Pizza-Zusteller, wäre ein Riesengeschäft drin.

    Sprechen Sie von Ihrer Zukunft?

    Ich beschäftige mich mit diesen Dingen seit langem, und ich denke da radikal. Ab einem gewissen Alter hat der Kunde in der Musik- und Gastronomieszene keine Anlaufstelle mehr, und damit meine ich nicht nur den Club, vor dessen Tür ich heute gefragt werde: Willst du zum Sterben zu uns, oder ist heute Gammelfleisch-Party?

    Die Fantastischen Vier feiern mit großem Orchester auf dem Wasen ihren 20. Geburtstag. Ist jede gealterte Popgruppe irgendwann scharf auf die Weihen der Klassik?

    Die Sache ist viel simpler. Mit StreicherEnsembles hat die Band bereits bei ihren Unplugged-Auftritten gute Erfahrungen gemacht. Das war vor sieben Jahren unsere Eintrittskarte ins Establishment. Jetzt haben wir das Zwanzigjährige, und da hat sich die Frage gestellt: Was bedeutet eigentlich feierlich? Bei uns heißt feierlich: Anzug und Orchester.

    Die Fantastischen Vier sind problemlos gealtert. Aus jungen Rappern und Hip-Hoppern wurden etablierte Popstars. Was für Publikum kommt auf den Wasen?

    Lange haben wir unsere Fans bei Studenten und Dozenten gesehen, inzwischen kommen die Kinder dazu. Wir bedienen heute zweieinhalb Generationen. Fünf- bis Achtjährige hören begeistert Fanta 4.

    Liegt das an den deutschen Songtexten?

    Ja, eindeutig. Die Kinder lernen die Lieder trotz der enormen Textfülle sehr schnell auswendig. Gut ist, das die Band bis heute einen hohen Textanspruch mit korrektem Deutsch verteidigt. Nicht zu viel Klamauk, die Texte geben den Hörern das Gefühl, dass es für Probleme Lösungen gibt, dass zwei Seiten das Leben bestimmen: Die Suite ist sweet, aber ein Heim ist sie noch lange nicht. Lachsschnitten sind okay, aber irgendwann ist es Zeit für die Laugenbrezel.

    Das Geburtstagsfest heißt aus echtem Lokalpatriotismus „Heimspiel”?

    Ja, keine Frage. Vom kommenden Jahr an werden wir jeden Sommer unter dem Motto „Heimspiel” ein Pop-Festival mit den Fantastischen Vier und anderen Bands veranstalten. Dann gibt es auf dem Wasen Stuttgarter Bier, Kaffee- und Sektmarken von regionalen Firmen . . .

    . . . und Speick-Seife auf der Toilette.

    So ähnlich. Geplant ist auch, dass wir am Freitagabend vor dem Festival alle verfügbaren Clubs und Kneipen in der Stadt mit kleinen Bands bespielen. Es muss das Gefühl entstehen, dass wir alle an einem Strang ziehen in Stuttgart.

    Gibt es stilistische Kriterien für Ihr „Heimspiel”?

    Ja, gute Musik.

    http://rapidshare.com/files/24.....easkar.pdf

  12. Donnerstag, 18. Juni 2009 um 10:33

    @chris, die Firma dankt!

  13. Donnerstag, 18. Juni 2009 um 11:46

    Ich trainiere seit zehn Jahren mit einem Coach, ich fahre regelmäßig Rad, ich laufe pro Woche über 50 Kilometer und mache regelmäßig Krafttraining.

    NIEMALSSSSSSSSS, DANN SIEHT MAN NICHT SO AUS.
    ES SEI DENN MAN ISST DANN ABENDS EINEN ELEFANT :-)

  14. Donnerstag, 18. Juni 2009 um 12:54

    ernährung ist alles ;-)

  15. Donnerstag, 18. Juni 2009 um 22:43

    @chris: danke für den artikel.

    ihr könnt mich jetzt alle steinigen, aber muss ich dem bär in vielen punkten recht geben. bestimmt hat er vor einiger zeit auch mal ein paar sachen in den sand gesetzt, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt & ich glaube letztendlich hat er unterm strich gewonnen.

    und nun zu den 50km in der woche:
    ich kenn den herren jetzt schon ne weile, zwar nur flüchtig, aber für nen netten gruß beiderseits reichts immer. ich kann mich noch dran erinnern, als er noch im medienhaus sein büro hatte und da sah der herr insgesamt eine spur verlebter aus & ich hätte damals gesagt, wenn der nicht die notbremse zieht lebt er nicht mehr lang. neben dem “bärigen” aussehen, kam da noch ne stimme dazu, die sich nach krebs im endstadium anhörte.

    ich finds gut, dass er sich aufgerappelt hat und deutlich gesünder aussieht, wie vor 15 jahren – was bei mir nicht zutrifft :-) .

    und zu guter letzt:
    ich finds gut dass es die fantas gibt & an dem erfolg ist herr läsker nicht ganz unschuld, oder?

  16. Donnerstag, 16. Juli 2009 um 1:49

    Der Ansatz ist wirklich genial – weiter so.

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