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    Eine Ode an Olic

    (Horschteule Wiese, wohl derzeit einer der größten Torwart-Hirbel der Bundesliga, “tritt” meinen armen Olic)

    Oh Olic, mein Olic, eigentlich gehört auf das c ein Strichle, bloss der Blog will das nicht. Oh Olic, mein Olic, gelobt seist du, mein kroatischer Wunderknipser.

    Am Samstag, 18. Mai 2008 hast Du das Wunder vollbracht, was niemand jemals für möglich gehalten hat und schon gar nicht so selbsternannte Fußballfachmänner wie Corbin und Stavi “Am Ende kackt die Ente” Siontas. Dass einer wie ich, der keine Ahnung von Fußball hat (zwischenzeitlich a bissle) auch dieses Spiel gewinnen kann. Nach einer großartigen Comunio Saison, die wir gemeinsam durchlitten haben, bombest Du mich, oh Olic, mein Olic, am letzten Spieltag gemeinsam mit deinem Sturmpartner Guerrero (gut, Karlsruhe kann man aber auch mal 7:1 weghauen) an die Spitze unsere Comunisten-Liga. Ich war, nein ich bin MEISTER!

    Kurz nach 21.00 Uhr an diesem wunderschönen 18. Mai, mir kullerten bereits die ersten Freudentränen die Wangen hinunter, rief ein niedergeschlagener Vlado an und gratulierte mir zur Meisterschaft. Es war ein spannender Dreikampf bis zum Schluss und Corbin musste sich nicht nur von mir geschlagen geben, sondern auch noch von Stavi. Und bei diesem Spiel hinter Stavi zu sein, ist eigentlich unmöglich. Auch wenn ich die laufende Saison nicht die Schale verteidigen werde, ich stehe am Ende trotzdem wieder vor ihm.

    In einem alten Porsche Cabrio bin ich an diesem lauen Samstagabend von Stuttgart-West in die Corso gefahren worden. Die Straßen hinunter jubelten mir unendlich wenig Menschen nicht zu, aber ich war trotzdem so stolz auf diesen Coup, dass ich in der Corso bis in die Puppen gefeiert habe – und die Meisterfeier war so fett, sag ich dir mein Olic (also bestimmt war sie das…).

    Das alles habe ich dir (und natürlich auch meinem Ze Roberto) zu verdenken, oh Olic, mein Olic. Selbst wenn Du mal nicht netzen solltest, bist Du stehts bemüht, wie auch ich immer im Leben, und pflügst das Feld um wie ein nimmermüder Ackergaul. Und auch wenn du vielleicht nun zu den Bayern wechseln solltest, hoffe ich, dass du nie und nimmer so seltendämlich nach einer Bude am Ohr herumschraubst wie der affige Wayne-Toni.

    Ich wünsche Dir alles gute für die Zukunft und hoffe, dass du noch lange in meinem Team bleibst. Du bist mein Mann des Jahres 2008.

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9 Kommentare »
 

LaberLaber 9 Kommentare

  1. Dienstag, 30. Dezember 2008 um 12:31

    Köstlich! :D

  2. Donnerstag, 1. Januar 2009 um 16:53

    Alter, was sind das bitte für olle kamelen, die du aus dem hut zauberst?

    Wenn diese badische saubande sich nicht so hätte abschlachten lassen wäre übrigens ich meister geworden… Dafür wird noch mehr gehated, wenn diese blauen ******* im neckarstadion sind!

    Danke aber für das bild, ich habe sonst leider keinen beweis, dass ich wenigstens in einer saison vor vlado stand.

    dieses jahr kommst du jedenfalls nicht an mir vorbei, soviel ist klar!

  3. Donnerstag, 1. Januar 2009 um 16:59

    das ist keine olle kamele, sondern eine der schönsten geschichten des jahres 2008…. *träum, schmacht, schwelg* :)

  4. Mittwoch, 7. Januar 2009 um 12:47

    “Torwart-Hirbel”? Zu geil!!! Du musstest wohl auch mal das Buch “Das war der Hirbel” in der Schule lesen, oder!? *rofl*

  5. Mittwoch, 28. April 2010 um 9:27

    nach weltklasse kommt olic

    achja, who the fuck is messi??

  6. Mittwoch, 28. April 2010 um 9:31

    einfach ein killertyp, man kann ihn nur lieben, egal wo er spielt :)

  7. Mittwoch, 28. April 2010 um 10:17

    macht es keiner, macht es der olic
    überragend

  8. Mittwoch, 28. April 2010 um 11:00

    mach mal lieber ne ode an edin :)

  9. Mittwoch, 28. April 2010 um 11:03

    nee, erst mal an arjen, der mir einigermaßen meine comunio saison gerettet hat :) (also vorraussichtlich)

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