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    max

    Die Frage vom guten Kutmaster bei meinem GALA City Guide-Beitrag hat bei mir plötzlich die Glocken läuten lassen: “Campusfest? Wann und wo ist das denn??”

    Hier kommt die Antwort, die vielleicht auf den ersten Blick etwas komisch anmutet:

    Vor einigen Jahren habe ich einen “Plattform”-Text fürs reflect geschrieben, also eine Art Kolumne. Das hab ich damals öfters gemacht, und in der Ausgabe hab ich darüber geschrieben, wie man sich als echter Stuttgarter in der Stadt auskennt. U.a. stand dort folgendes:

    Stuttgart ist keine Großstadt, stimmt. Dafür ist die Orientierung in der Schwabenmetropole umso einfacher: Stadtauswärts geht es es bergauf, stadteinwärts bergab. Weil Stuttgart in einem Talkessel liegt.

    ragt er etwa einen Einheimischen, wo der blutrote Kultclub “Maria” liegt, wird der antworten: am Breuninger-Parkhaus. Das antwortet der Einheimische meistens. Weil viele wichtige Locations am Breuninger-Parkhaus liegen. Stuttgart ist eben klein.

    Doch die Stuttgarter sind gar keine Kleingeister. Sondern ziemlich weltoffen. Und freundlich. Sogar die Stadtbahn-Fahrer: Nirgendwo sonst warten sie so geduldig auf Fahrgäste, die in letzter Sekunde angehetzt kommen. Miefig ist Stuttgart übrigens auch nicht. Eigentlich ist immer ein Fest in der Stadt: Sommerfest, Frühlingsfest, Cannstadter Wasen, Weinfest, Campusfest, Henkersfest, Christopher Street Day …

    So weit so gut. Ein paar Jahre später hab ich dann zufällig den “Max City Guide Stuttgart” unter www.max.de gefunden (damals gab es das Magazin auch noch gedruckt), und das kam mir spanisch vor: Max City Guide.

    Ich glaube man sieht, worauf ich hinaus will – Kollege Thilow kann vielleicht mal das reflect-Archiv durchforsten und meinen alten Text raussuchen. Und jetzt kommt der Witz und der Dreh zur Ausgangsfrage vom Kutmaster – und ich bin kein Verschwörungstheoretiker:

    Auch im Begleittext zum GALA City Guide “Stuttgart Now” findet sich einer der Abschnitte wieder:
    “Eigentlich ist immer ein Fest in der Stadt: Sommerfest, Frühlingsfest, Cannstatter Wasen, Weinfest, Campusfest, Henkersfest, Christopher Street Day…”

    Damit wäre also geklärt, wo das Campusfest herkommt – als meine Originalversion des Textes veröffentlicht wurde gab es das nämlich noch an der Uni, zwischen K1 und K2.

    Ich frag mich jetzt natürlich, wer da von wem abgeschrieben hat und ob einer der Autoren schon mal in Stuttgart war – ich werde vielleicht mal eine Mail an den Verlag schreiben, der den GALA City Guide veröffentlicht hat. Wenn eine Antwort kommt, werde ich sie gern mit den geneigten Lesern hier teilen.

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12 Kommentare »
 

LaberLaber 12 Kommentare

  1. Mittwoch, 6. Mai 2009 um 0:47

    Haha, google mal nach “kokettiert mit den Widersprüchen, die sich in ihr manifestieren”

    :)

  2. Mittwoch, 6. Mai 2009 um 6:57

    Die Frage ist doch auch, wo Du abgeschrieben hast?

  3. Mittwoch, 6. Mai 2009 um 9:20

    Ich musste nicht abschreiben – ich war ja schon mal in Stuttgart.

  4. Mittwoch, 6. Mai 2009 um 13:31

    Ich bin wirklich schockiert von der Arbeitsweiße solcher Zeitschirften! Was ist denn das für ein pseudo Journalismus? Schreiben diese Artikel alle 11järige Baumschul-Praktikanten die Google bedienen können oder wie ist das? – oder sind die Text alle nurnoch Computergeneriert…
    Ist das überhaupt erlaubt? Würde ein Student so ne Hausarbeit abgeben, dann dürfte er die im nächsten Semester gleich nochmal schreiben, soviel ist klar.

  5. Mittwoch, 6. Mai 2009 um 17:38

    Na wenigstens beherrschen sie, im Gegensatz zu Dir, die deutsche Rechtschreibung relativ gut… :)

  6. Mittwoch, 6. Mai 2009 um 17:41

    du immer mit deiner rechtschreibung, vor allem in der comment-sektion, da hackt man einfach drauf los und gut isch, woisch master? ;)

  7. Mittwoch, 6. Mai 2009 um 18:27

    War ne klasse Steilvorlage! Muss man mitnehmen! BAM OIDA!

  8. Mittwoch, 6. Mai 2009 um 18:34

    bam oida und du gibst mir ne steilvorlage für mein lieblingswort: seggel ;)

  9. Mittwoch, 6. Mai 2009 um 18:48

    Immer wieder gerne, der Herr.

  10. Mittwoch, 6. Mai 2009 um 18:57

    da ram und da krupa, wie ein altes ehepaar. schön :-D

  11. Sonntag, 10. Mai 2009 um 11:10

    hossa, war im urlaub und seh das deshalb jetzt erst – ich kram die ausgabe mal raus. herr weh: wissen sie noch, in welchem jahr das war oder können sie mir vielleicht sogar die ausgabe nennen?

  12. Montag, 30. November 2009 um 13:34

    Ich würde es als Anerkennung auffassen ;-)

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