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    Unsere Leser und wir: Sebastian (Spawnzon Blog)

    Am 17. Nov 2010, 09:05 Uhr von martin

    (Fieses Bild am heutigen Tag.)

    Mist, hat doch wieder eine Weile gebraucht bis zu einer neuen Ausgabe dieser Serie. Liegt hauptsächlich an mir, sorry. Mit Sebastian (Spawnzon Blog) – so nennt er sich hier – stellen dafür ebenfalls fast schon ein Leser-Urgestein vor. Ein Gespräch über HipHop, Autos und das bloggen.

    Wer ist Sebastian und was macht Sebastian?

    Geboren wurde ich Anfang 1981 in Bad Cannstatt. Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Kaff im Remstal. Nachdem ich irgendwann jede Woche DO bis SA (Hi!, 0711Club, Rudeclub/12INCH) im Kessel unterwegs war, bin ich 2003 dann in den Stuttgarter Westen übergesiedelt.

    Der Westen ist für mich der perfekte Stadtteil, weil ich alles Wichtige in fünf Minuten erreichen und nach Partys immer entspannt nach Hause laufen kann. Zudem gefallen mir die vielen Altbauten und die Ginkgos in der Straße. Nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann und Fortbildung zum Industriefachwirt, arbeite ich aktuell in der Automobilbranche, aber leider nicht mehr beim Daimler. Ansonsten spiele ich ganz gerne Squash, fahre öfter mal an den Bodensee und mag Neuseeland (seit dem Aufenthalt im letzten Jahr).

    Deine “Kernthemen” sind – geht man mal von deinen Kommentaren bei uns aus – Autos und HipHop.

    Ja, ich interessiere mich eigentlich für Sportautos, HipHop, Streetwear, Apple Stuff, Internet und solche Dinge. Wenn ich HipHop höre, denke ich immer gleich an weite Klamotten. Aber die habe ich schon einige Jahre abgelegt. Ich gehe ja auch ziemlich straight auf die 30 zu…

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    (Fieses Bild am heutigen Tag.) Mist, hat doch wieder eine Weile gebraucht bis zu einer neuen Ausgabe dieser Serie. Liegt hauptsächlich an mir, sorry. Mit Sebastian (Spawnzon Blog) - so nennt er sich hier - stellen dafür ebenfalls fast schon ein Leser-Urgestein vor. Ein Gespräch über HipHop, Autos und das bloggen. Wer ist Sebastian und was macht Sebastian? Geboren wurde ich Anfang 1981 in Bad Cannstatt. Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Kaff im Remstal. Nachdem ich irgendwann jede Woche DO bis SA (Hi!, 0711Club, Rudeclub/12INCH) im Kessel unterwegs war, bin ich 2003 dann in den Stuttgarter Westen übergesiedelt. Der Westen ist für mich der perfekte Stadtteil, weil ich alles Wichtige in fünf Minuten erreichen und nach Partys immer entspannt nach Hause laufen kann. Zudem gefallen mir die vielen Altbauten und die Ginkgos in der Straße. Nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann und Fortbildung zum Industriefachwirt, arbeite ich aktuell in der Automobilbranche, aber leider nicht mehr beim Daimler. Ansonsten spiele ich ganz gerne Squash, fahre öfter mal an den Bodensee und mag Neuseeland (seit dem Aufenthalt im letzten Jahr). Deine "Kernthemen" sind – geht man mal von deinen Kommentaren bei uns aus - Autos und HipHop. Ja, ich interessiere mich eigentlich für Sportautos, HipHop, Streetwear, Apple Stuff, Internet und solche Dinge. Wenn ich HipHop höre, denke ich immer gleich an weite Klamotten. Aber die habe ich schon einige Jahre abgelegt. Ich gehe ja auch ziemlich straight auf die 30 zu... Stichwort HipHop - wer oder was kickt dich da aktuell am meisten? Am liebsten höre ich Underground- oder Oldschool Hip Hop. An Bands kann man nennen: ATCQ, Jurassic 5, The Roots, Beastie Boys, Atmosphere. Angefangen hab ich mit deutschem "Hip Hop" wie Fanta4, Freundeskreis, Eins Zwo, Dynamite Deluxe & Co. Meine letzten Konzerte waren beispielsweise: Blumentopf (in TÜ mit Nora & Weini), Fettes Brot, Ugly Duckling & Jan Delay. Das diesjährige Fanta4-Heimspiel habe ich bewusst boykottiert, wie man auch auf meinen Blog nachlesen kann, weil es in meinen Augen einfach nur noch Sell-Out war. Was ich in der letzten Zeit für mich entdeckt habe: Blakroc & La Fine Equipe (thx Krupa!). Mit den ganzen neuen elektronischen Hip Hop Verschnitten kann ich mal überhaupt nichts anfangen! Du hast gerade deinen Blog erwähnt. Seit wann gibt es den, was passiert da und was ist Spawnzon überhaupt für ein Name? Ursprünglich angelegt hatte ich den Blog Anfang 2008. Gedacht war eher eigentlich so als Zeitvertreib, wenn im Büro mal weniger zu tun war. Gepostet werden eigentlich Dinge, die mir in den Weiten des WWW ins Auge stechen und gefallen. Natürlich in erster Linie auch zu den oben genannten Themen. Es handelt sich quasi um mein persönliches Best-Of aus verschiedenen Foren, Blogs und Internetseiten. Natürlich poste ich auch mal größere Berichte, wie z.B. bei der WM2010 oder einen Nachbericht vom Blumentopf-Konzert letztens im Zapata. In der Vergangenheit hab ich viele Blogs mit großem tam-tam angekündigt bekommen und paar Monate später waren sie dann tot. Nachdem ich mir anfänglich kein allzu großes Durchhaltevermögen zugetraut hatte, wollte ich meinen Blog daher auch nie großartig promoten. Für mich ist das ein Just-for-Fun-Ding, und deshalb wollte ich mir da keinen großen Stress geben. Aber mit der Zeit habe ich dann mitbekommen, dass sich schon ein paar Leute den Spawnzon Blog reinziehen, was mich dann natürlich auch immer wieder zum Weitermachen animiert hat. Die Optik hat sich mit der Zeit immer weiter entwickelt. Das Einzige mit dem ich nicht wirklich glücklich bin: mir fehlt noch ein gescheites Spawnzon-Logo. Wer will, darf mir gerne ein Logo entwerfen! ;) Naja, der Name sollte halt einzigartig sein, aber trotzdem einen gewissen - aber nicht auf den ersten Blick erkennbaren - Bezug zu mir haben. Im Prinzip handelt es sich um eine etwas abstrakte Namensabwandlung. Mehr wird nicht verraten! ;) Welchen Kessel.TV-Beitrag würdest Du dir für die Zukunft wünschen? Kessel.TV präsentiert Rock the Bell Europe in Stuttgart mit: ATCQ, Jurassic 5, The Roots, Beastie Boys & Atmosphere. Vorgruppen: Blumentopf und Freundeskreis. Ein perfekter Tag in Stuttgart sieht für mich so aus: Natürlich muss das Wetter schön sein. Aber soviel machen muss ich da eigentlich gar nicht. Am besten den ganzen Tag gechillt mit Freundin in den Schwabenquellen (deutlich besser wären die Meersburg Therme oder Therme Erding ;-) rumhängen und weder Programm, noch Uhr dabei haben. Das ist Luxus! Oder halt ein entspannter Abend kurz vor Weihnachten in der WG mit alten Freunden bei einer Koch-Session. Einfach ein Programm, was man eigentlich viel zu selten hat. spawnzon.blogspot.com

     
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  • 14

    Unsere Leser und wir: derPaddo

    Am 3. Aug 2010, 11:30 Uhr von martin

    derPaddo ist Kessel-Leser der ersten Stunde und hinterließ bereits in unserem ersten Monat, Juli 2008, seine Spuren auf diesem Blog. Zeit also, den Techno- und VfB-Fan genauer unter die Lupe zu nehmen.

    Wer ist derPaddo und was macht derPaddo?

    Geboren in Stuttgart, aufgewachsen in mehreren Etappen über den Großraum Stuttgart und in NRW und schließlich wieder „back to the roots“ in Stuttgart sesshaft geworden. Bin also ein „echter“ Stuttgarter, kann aber (fast) kein Wort schwäbisch, meine Eltern haben mir den Zugang zu dieser Sprache beharrlich verweigert.

    Nachdem ich letztes Jahr wohl so etwas wie „Vollzeit-Raven“ vorangetrieben habe, konzentriere ich mich 2010 auf das konservative Arbeiten und Geld verdienen, um dem letztjährigen eher einseitigen Geldfluss AUS der Tasche wieder etwas entgegen zu wirken.

    Du bist einer unserer ersten Kommentatoren überhaupt (seit Juli 2008), schätze du kamst ähnlich wie Franz von Assisi via Sub Culture Forum.

    Ganz richtig – das SC -Forum war zu der Zeit ja wieder relativ aktiv und hatte einen „festen“ Besucher- und Kommentatoren-Stamm. Da wir da ja relativ gut informiert waren, was sich in Stuttgart so rumtreibt, bin ich dann auch „from the beginning“ auf Kessel.tv gestoßen – anfangs nicht ganz sicher was ihr uns da näher bringen wolltet, bin ich mittlerweile überzeugt. ;) .

    Aus derPaddi wurde irgendwann derPaddo. Ein Zeichen des Erwachsenwerdens?

    Definitiv eine romantische Vorstellung! Der Name (oder beide) sind aber eher meiner Einfallslosigkeit im „Nickname-Wahlverfahren“ geschuldet und da Paddi irgendwie jeder heißt und ein ostdeutscher Freund mich immer nur Paddo ruft, war der Gedankengang nahe, auch virtuell auf das eher seltene Paddo zu wechseln.

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    derPaddo ist Kessel-Leser der ersten Stunde und hinterließ bereits in unserem ersten Monat, Juli 2008, seine Spuren auf diesem Blog. Zeit also, den Techno- und VfB-Fan genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer ist derPaddo und was macht derPaddo? Geboren in Stuttgart, aufgewachsen in mehreren Etappen über den Großraum Stuttgart und in NRW und schließlich wieder „back to the roots“ in Stuttgart sesshaft geworden. Bin also ein „echter“ Stuttgarter, kann aber (fast) kein Wort schwäbisch, meine Eltern haben mir den Zugang zu dieser Sprache beharrlich verweigert. Nachdem ich letztes Jahr wohl so etwas wie „Vollzeit-Raven“ vorangetrieben habe, konzentriere ich mich 2010 auf das konservative Arbeiten und Geld verdienen, um dem letztjährigen eher einseitigen Geldfluss AUS der Tasche wieder etwas entgegen zu wirken. Du bist einer unserer ersten Kommentatoren überhaupt (seit Juli 2008), schätze du kamst ähnlich wie Franz von Assisi via Sub Culture Forum. Ganz richtig - das SC -Forum war zu der Zeit ja wieder relativ aktiv und hatte einen „festen“ Besucher- und Kommentatoren-Stamm. Da wir da ja relativ gut informiert waren, was sich in Stuttgart so rumtreibt, bin ich dann auch „from the beginning“ auf Kessel.tv gestoßen - anfangs nicht ganz sicher was ihr uns da näher bringen wolltet, bin ich mittlerweile überzeugt. ;). Aus derPaddi wurde irgendwann derPaddo. Ein Zeichen des Erwachsenwerdens? Definitiv eine romantische Vorstellung! Der Name (oder beide) sind aber eher meiner Einfallslosigkeit im „Nickname-Wahlverfahren“ geschuldet und da Paddi irgendwie jeder heißt und ein ostdeutscher Freund mich immer nur Paddo ruft, war der Gedankengang nahe, auch virtuell auf das eher seltene Paddo zu wechseln. Ich will es mal so sagen: Du bist Techno. Wie beurteilst du die aktuelle elektronische Clubszene in Stuttgart? Gehst du viel aus? Was fehlt dir? Sehr, sehr schwieriges Thema über welches man ja eigentlich nur hinter vorgehaltener Hand diskutiert ;). Ich kann natürlich nur sehr subjektiv und aufgrund meiner gemachten Erfahrungen in dieser Stadt urteilen und würde da behaupten es wurden schon wildere Feste gefeiert. Die Bookings sind zwar der absolute Wahn aktuell (mit aktuell beziehe ich jetzt auch das vergangene Jahr mit ein), das Publikum ist aber nicht unbedingt mit diesen gewachsen (von der Klasse her). Meinem Gefühl nach ist etwas diese Intimität und das „wir-Gefühl“ beim Feiern verloren gegangen. Möchte hier auch keine speziellen Clubs nennen, aber teilweise ist das Publikum wirklich unerträglich geworden. Und dann fehlen mir Clubs wie zB. das Colibri oder Prag, die einfach noch richtige Wohnzimmer-Läden waren. Reinkommen, ankommen, loslassen. Andererseits hat sich natürlich auch viel Positives getan, VA-Reihen von jungen Stuttgartern wie „Discotronic“ oder „we are Techno“ haben sich etabliert und alte Haudegen wie die Humpty-Leute sind immer noch da. Es wird zwar sicherlich nicht einfacher für die Veranstalter, aber eben diese werden auch kreativer. Außerdem: Nach der Nacht kommt immer ein Morgen, jammern bringt eh nichts. Du bist nicht nur Techno, sondern auch ein großer VfB-Fan. Fährst Du auch zu Auswärtsspielen? Was hälst du von Fredi Bobic als Manager und was ist deine Prognose für die kommende Saison? Aber hallo! Seitdem ich denken, kann schlafe ich in VfB-Bettwäsche ;)! Für mich gab es da eigentlich nie eine Alternative. Meine erste Dauerkarte hatte ich mit 12 im A-Block und bis dato habe ich jedes 1. Liga Stadion in Deutschland gesehen. Mittlerweile geh ich nicht mehr unbedingt zu jedem Spiel, versuche aber jedes irgendwie zu sehen. VfB gehört für mich dazu wie das tägliche Essen und ist eigentlich auch eine der wenigen konstanten in meinem jungen Leben, was auch schon die ein oder andere Dame leidvoll erfahren musste :D. Um es kurz zu sagen: auf mein VfB lass i nix komme. Zu Bobic - schwieriges Thema. Von seiner fachlichen Kompetenz halte ich ihn für komplett ungeeignet (Null Erfahrung etc.), aber irgendwie ist er ja auch ein Roter und hat mit Schneider einen guten Mann an seiner Seite. Zu meiner Prognose: Sollte Blindschleiche-Marica oder Holzfäller-Pawel die Saison wirklich mal anfangen zu treffen wird es ein Platz unter den ersten 6 - sonst wie immer zwischen 1 und 10! ;) Welchen Kessel-Beitrag würdest Du dir in Zukunft wünschen? ? Stuttgart Rap so Sad Part 3 - Lederjacken Rap is back (Videos gibts leider nicht mehr, pubertierende Gängster-Gören versuchten zu rappen, Anm. KTV). Ich fand die echt spitze! :D Stuttgart ist für mich.... Heimat, Kessel und wenn man sich traut richtig nachzuschauen, wunderbar verrückt.

     
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  • 13

    Unsere Leser und wir: Mikato

    Am 13. Jul 2010, 15:00 Uhr von martin

    Er ist unser “Zivibulle” oder auch “NuRave-Beauftragter” und zieht gerne mal mit dem Thorsten um die Häuser. Der Ex-Ulmer Mikato begeistert sich seit 15 Jahren für gebrochene Beats und ist im diesem Segment auch schon lange als Veranstalter aktiv. Voll die Promo also hier.

    Wer ist Mikato und was macht Mikato?

    Mein richtiger Name ist Steffen. Ich habe ganz spießig Maschinenwesen in Stuttgart studiert und arbeite schon bald zehn Jahre bei einem Dienstleister. Wir bieten Strömungssimulation an, und ich bin derzeit bei dem „großen Stern“ vor Ort.

    Du kommst ursprünglich aus Ulm, wenn ich das richtig weiß. Was hat dich nach Stuttgart verschlagen und was vermisst du an deiner Heimatstadt und was überhaupt nicht?

    Ich bin wegen dem Studium nach Stuttgart gekommen. Auf jeden Fall vermisse ich die ganzen Baggerseen, die sehr schnell von Ulm zu erreichen sind. Die Altstadt, die Donau mit ihren ganzen Ufern und natürlich das Ulmer Münster.

    Überhaupt nicht vermisse ich die Clublandschaft in Ulm. Wobei die für ihre Größe doch recht viel zu bieten hat. Aber da finde ich Stuttgart einfach doch noch etwas interessanter.

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    Er ist unser "Zivibulle" oder auch "NuRave-Beauftragter" und zieht gerne mal mit dem Thorsten um die Häuser. Der Ex-Ulmer Mikato begeistert sich seit 15 Jahren für gebrochene Beats und ist im diesem Segment auch schon lange als Veranstalter aktiv. Voll die Promo also hier. Wer ist Mikato und was macht Mikato? Mein richtiger Name ist Steffen. Ich habe ganz spießig Maschinenwesen in Stuttgart studiert und arbeite schon bald zehn Jahre bei einem Dienstleister. Wir bieten Strömungssimulation an, und ich bin derzeit bei dem „großen Stern“ vor Ort. Du kommst ursprünglich aus Ulm, wenn ich das richtig weiß. Was hat dich nach Stuttgart verschlagen und was vermisst du an deiner Heimatstadt und was überhaupt nicht? Ich bin wegen dem Studium nach Stuttgart gekommen. Auf jeden Fall vermisse ich die ganzen Baggerseen, die sehr schnell von Ulm zu erreichen sind. Die Altstadt, die Donau mit ihren ganzen Ufern und natürlich das Ulmer Münster. Überhaupt nicht vermisse ich die Clublandschaft in Ulm. Wobei die für ihre Größe doch recht viel zu bieten hat. Aber da finde ich Stuttgart einfach doch noch etwas interessanter. Du bist Veranstalter von Breakbeat-Partys, unter anderem eben der Mikato im Lehmann.  Seit wann bist du selbst im „Breaks-Fieber“? Es muss so 1995 gewesen sein, als mich ein Zivikumpel auf eine Technoparty schleppte. Ich war damals voll auf HipHop und Crossover und habe mich wirklich mit Händen und Füssen gewehrt. Aber er hat es geschafft mich zu infizieren. Also war ich fortan auf den großen Raves in München (Rave City etc.) zu finden. Allerdings war ich auch recht häufig beinahe alleine in den Jungle-Floors. Mich hat die Komplexität dieser Musikrichtung beeindruckt. Dann kam Stuttgart, meine WG – Thorre und Heidi – und ein paar Jahre später war ich auch schon Veranstalter von der Tycoon und der Summerturn in der Röhre. Durch den Kontakt mit den DJs hat mir eines Tages ein Giana Brother ein Breaks-Tape in die Hand gedrückt. Dass die Musik zwar nicht so komplex ist wie Jungle oder Drum & Bass, aber trotzdem innovativ ist, hat mich sofort fasziniert. Daher haben wir beschlossen, den dritten Floor bei der Tycoon in einen Breaksfloor zu verwandeln. Es folgte die Veranstaltung „Breakball“ im Dixon Hill. Mit Jay Vee und Piwi, Thorsten und Frition starteten wir dann auch unsere „Breakbeatcamps“. Die liefen zu Beginn wirklich berauschend. Nach und nach wurde der Zuspruch aber auch immer weniger. Danach war meine Motivation Breaksparties zu veranstalten erst mal am Ende. Der Tiefpunkt war wohl für mich die Breakballparty mit Tanith mit 40 zahlenden! Aus irgendwelchen Gründen steht man aber immer wieder auf. Und mit einem neuen Team, unter anderem mit Marten Hörger, haben wir es letztes Jahr im Juni im Lehmann wieder angepackt. Du hast die Problematik schon angesprochen, Breakbeats waren in Stuttgart schon immer etwas Nische. Wie schwierig ist es, die Leute nun heute dafür zu begeistern? Um es kurz zu sagen, es ist sehr schwierig. Schreibst Du Breakbeat auf den Flyer, kommt kein Mensch. Ist der Club aber voll, drehen die Leute total durch und finden es super. Aus diesem Grund haben wir versucht, bei der Promotion für die Mikatoparty die Bezeichnung „Breakbeat“ möglichst zu vermeiden. Einige unsere Leser kennen dich als unseren „offiziellen NuRave-Beauftragten" bzw. „Zivibulle“ an der Seite von Zivibulle Thorsten. Wie betrachtest/beurteilst du mit deinem langen Background den Stuttgarter „Hype“? Erstaunlich finde ich vor allem, dass dieser Hype in anderen Städten schon seit einiger Zeit vorbei ist. Im bin ziemlich fasziniert von dem „Stuttgart Kaputtraven“ Hype. Ich finde das gesamte Konzept sowie den Namen einfach perfekt. Der Thomas hat da absolut eine Nische in Stuttgart gefunden. Der Erfolg gibt ihm mehr als recht. Ich finde es super, dass es wieder eine Jugend gibt, die auf diese Veranstaltungen gehen und da auch mal 12 Euro Eintritt bezahlen. Vor einem Jahr hab ich noch mit Thorsten W darüber gesprochen, dass die neue Generation ja nur auf die Theo geht und sich da einen reinlaufen lässt. Keinen interessiert mehr die Musik und die DJs. Ich sehe NuRave als die Vermischung von allen unterschiedlichen Stilen. Breaks, Techno, Dubstep, Hardcore kann ohne Probleme an einem Abend laufen, ohne dass sich jemand beschwert. Für mich ist damit Techno wieder lebendiger geworden. Und das ist gut so! Welchen Kessel.TV-Beitrag würdest Du dir für die Zukunft wünschen? Die Stadt hat sich durchgerungen, die Röhre, die Wagenhallen und das Rocker33 nicht wegen Stuttgart 21 zu schließen und denkt daran das Großprojekt zu kippen! Was würdest Du mit in einen Atombunker nehmen? Meine Freundin, unseren Kater, meine Familie und meine gesamte Verwandtschaft und meinen großen Freundeskreis. Sollte also ganz schön geräumig sein, dieser Atombunker! Facebook

     
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  • 35

    Unsere Leser und wir:
    No 2da Ra oder einfach Nora

    Am 29. Jun 2010, 09:00 Uhr von martin

    Die Nora ist so gesehen unsere David Guetta-Quotenfrau, ein noch größerer Blumentopf-Fan und festes Corso-Inventar. Und noch viel mehr.

    Wer ist die Nora und was macht die Nora?

    Die Nora ist drei Dinge:

    1. Laut: Ich pfeif bei Konzerten meinen Nachbarn die Trommelfelle weg oder eben den Leuten in der Corso, wenn endlich Blumentopf auf dem Teller liegt! Vuvuzela tröte ich wie ein echter Afrikaner (Schande über mich) und wenn ich mal wieder nen Lachflash hab, kriegt es ganz Stuggi mit.

    2. Groß: Große Klappe, große Frau (1,80m – was nicht immer gut ist), großen Hunger, großes Herz.

    3. Ein Gemeinschaftstyp: Ich bin gern unter Leuten und brauch kaum etwas so sehr um mich wie Menschen die ich gerne mag – egal wo, egal wann, egal wie! Wenn sie alle da sind, bin ich selig!

    Ich arbeite in einer Werbeagentur in Ludwigsburg (seit Anfang des Jahres) und extrem glücklich dort. Unter anderem betreue ich das Projekt „Märklin Magazin“ (ihr wisst schon, diese Spielzeugeisenbahnen) als Kontakterin und mache noch die Assistenz der Geschäftsleitung.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, bist du über Umwege nach Stuttgart gekommen: DDR – Frankfurt – Schwabenland. Richtig?

    Japp, genau richtig! Bin in der Nähe von Dresden geboren und im Mai `89 (da war noch nicht das Geringste vom Mauerfall zu spüren) haben sich meine Eltern dann „rüber gemacht“. Die Ausreise bekamen sie nach vier Jahren heftigem Kampf dann plötzlich von heute auf morgen genehmigt.

    Das war schon ne krasse Zeit. Auch wenn ich erst vier war, kann ich mich an das ein oder andere Ding noch erinnern. Aber ich fürchte, das würde hier in einem Roman enden.

    Sind also dann in die Nähe von Frankfurt gezogen, und ich bin in einem tollen 11 000 Seelen Städtchen aufgewachsen.

    Nach dem Abi wollt ich unbedingt zum Radio und da die Chancen dafür in Hessen ziemlich schlecht sind, hab ich mich mal in den Nachbarbundesländern orientiert. Und zack – in Stuttgart hats auf Anhieb geklappt. 7 Monate Praktikum – eine tolle Zeit, die ich nie vergessen werde.

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    Die Nora ist so gesehen unsere David Guetta-Quotenfrau, ein noch größerer Blumentopf-Fan und festes Corso-Inventar. Und noch viel mehr. Wer ist die Nora und was macht die Nora? Die Nora ist drei Dinge: 1. Laut: Ich pfeif bei Konzerten meinen Nachbarn die Trommelfelle weg oder eben den Leuten in der Corso, wenn endlich Blumentopf auf dem Teller liegt! Vuvuzela tröte ich wie ein echter Afrikaner (Schande über mich) und wenn ich mal wieder nen Lachflash hab, kriegt es ganz Stuggi mit. 2. Groß: Große Klappe, große Frau (1,80m - was nicht immer gut ist), großen Hunger, großes Herz. 3. Ein Gemeinschaftstyp: Ich bin gern unter Leuten und brauch kaum etwas so sehr um mich wie Menschen die ich gerne mag – egal wo, egal wann, egal wie! Wenn sie alle da sind, bin ich selig! Ich arbeite in einer Werbeagentur in Ludwigsburg (seit Anfang des Jahres) und extrem glücklich dort. Unter anderem betreue ich das Projekt „Märklin Magazin“ (ihr wisst schon, diese Spielzeugeisenbahnen) als Kontakterin und mache noch die Assistenz der Geschäftsleitung. Wenn ich das richtig verstanden habe, bist du über Umwege nach Stuttgart gekommen: DDR - Frankfurt - Schwabenland. Richtig? Japp, genau richtig! Bin in der Nähe von Dresden geboren und im Mai `89 (da war noch nicht das Geringste vom Mauerfall zu spüren) haben sich meine Eltern dann „rüber gemacht“. Die Ausreise bekamen sie nach vier Jahren heftigem Kampf dann plötzlich von heute auf morgen genehmigt. Das war schon ne krasse Zeit. Auch wenn ich erst vier war, kann ich mich an das ein oder andere Ding noch erinnern. Aber ich fürchte, das würde hier in einem Roman enden. Sind also dann in die Nähe von Frankfurt gezogen, und ich bin in einem tollen 11 000 Seelen Städtchen aufgewachsen. Nach dem Abi wollt ich unbedingt zum Radio und da die Chancen dafür in Hessen ziemlich schlecht sind, hab ich mich mal in den Nachbarbundesländern orientiert. Und zack – in Stuttgart hats auf Anhieb geklappt. 7 Monate Praktikum – eine tolle Zeit, die ich nie vergessen werde. Fühlst du dich in Stuttgart zu Hause? Keine Frage: Sowas von JA!!!!! Ich hab mich schon während des Praktikums in die Stadt verliebt und da war klar: So schnell willste hier nimmer weg! Deshalb: Ausbildungsplatz gesucht und die schwäbische Metropole mit ihren Bewohnern jedes Jahr noch mehr ins Herz geschlossen. Wenn ich bei meinen Freunden in Frankfurt bin, sag ich immer „Am Sonntag fahr ich wieder heim“…Sag alles oder? Ich bin Stuttgart! ;) Wo hält sich Nora am liebsten auf? Im Hohenfreibad Killesberg, Bahn 5 oder 6 ;). Schwimmen gehört zur Nora wie der Marathon zum RAM; an der Theke in der Corso (oder an der Garderobe wenn das Glückskind schafft); im Bett; in einem Restaurant mit gutem Essen und meinen Lieben. Neben Blumentopf bist du son bissle David Guetta Fan. Wie sehr leidet man da als Kessel-Leserin? Ich bin froh, dass du dieses Thema ansprichst, dann kann ich mir die nächste Therapie-Stunde bei meinem Seelenklempner sparen. Wegen euch leide ich unter Schlafstörungen und muss regelmäßig Bachblüten schlucken, damit meine Seele diese unglaublichen Demütigungen und Hater-Attaken irgendwie verkraftet! ;) Awa, ich bin ja tolerant und deshalb: Jedem das seine! Aber wenn ich zwischen einem Treffen mit David und dem TOPF wählen müsste/dürfte/könnte würde ich mich ohne zu zögern für den Topf entscheiden - Frieden!?!?!? Welchen Kessel.tv Beitrag würdest du dir für die Zukunft wünschen? Boah, ich glaub das ist echt die schwerste Frage in diesem Bogen. Keinen Plan! Ihr solltet einfach genauso weitermachen wie bisher. Bissl Girltalk (Merci an Jana), bissl provozieren (ich find des kann der Thorsten am allerbesten), bissl uninteressanten Scheiß saucool verpacken (Martin) und das Häubchen Sahne auf dem Monsterkuchen (Außi, Krupa, Mischi und Setzer)! Was würdest du mit in einen Atombunker nehmen? Mal abgesehen davon, dass ich mich glaub eher meinem Schicksal ergeben würde, als freiwillig in nen Bunker zu verschwinden aus dem man mich nach 2 Minuten eh wieder rausschmeißen würde, weil ich alle mit Platzangst in den Wahnsinn treibe, würde ich die Corso in nen Bunker mitnehmen – und zwar mit allem was dazugehört. Also Türsteher, Alk ohne Ende, Martin und Thorsten als Kesseltwins und die ganzen Leude die sowieso schon zum Inventar gehören.

     
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  • 7

    Unsere Leser und wir: Alx

    Am 31. Mai 2010, 12:00 Uhr von martin

    Alex habe ich via Aerodynamite-Jan kennengelernt. Ich glaub zumindest, dass es so war. Zwischenzeitlich läuft man sich häufig über den Weg, sei es sogar mal im Theater oder recht oft im Club. Manchmal wünscht er sich dabei sehr bestimmend Rap. Seine Hobbys sind angeln, reiten, lesen und bloggen.

    Wer ist alx und was macht alx?

    alx heisst natürlich Alex, ist letzte Woche 34 geworden (Happy Birthday nochmals an dieser Stelle, KTV) und wohnt seit 10 Jahren in Stuttgart. Ursprünglich komme ich aus Reutlingen, da raus zu kommen war ne Zeitlang das Allerwichtigste. Naja, weit habe ich es nicht geschafft. Irgendwann werde ich dann nach Hamburg ziehen. Beruflich verdinge ich mich im IT Bereich, sowas mit Netzwerken und so. Man kann bei uns aber auch Apple kaufen ;-)

    Zuvor warst du recht lang als Getränkevertreter für einen bekannten Energy Drink Hersteller tätig. Was hast du so in dieser Zeit erlebt bzw. gelernt?

    Ich war seit ich 18 bin immer im Gastrobereich und so kam es, dass ich bei dem besagten bekannten Energy Drink Hersteller anfing. Man kann dort sehr viel über gutes Verkaufen lernen und was gutes stringentes Marketing bedeutet.

    Allerdings gingen mir nach einer Zeit einfach die Gastronomen und das Nachtleben auf den Senkel. Auf Partys zu “müssen” ist einfach was anderes. Gastronomen sind meistens sehr leidenschaftliche Menschen; Leute, die in Ihrem Beruf aufgehen, aber oft nicht wissen was kaufmännisch sinnvoll oder zumindest professionell ist.

    Einer schrieb mir mal seine Rechnung auf einem karierten Blatt College-Block Papier. Die Schrift war kaum zu lesen und was man lesen konnte, konnte man nicht deutsch nennen.

    Ich bin aber auch zum Beispiel stolzer Besitzer eines Videos von mir beim Fallschirmspringen, sponsored by Red Bull. Das war ein Incentive für eine besonders gelungene Aktion in unserem Gebiet.

    Ich erinnere mich aber auch gerne an endsgeile Veranstaltungen wie Air Race, Seifenkistenrennen, Flugtag etc. und viele Gastronomen, die verdammt nett und fähig waren, um das hier mal nicht so negativ stehen zu lassen.

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    Alex habe ich via Aerodynamite-Jan kennengelernt. Ich glaub zumindest, dass es so war. Zwischenzeitlich läuft man sich häufig über den Weg, sei es sogar mal im Theater oder recht oft im Club. Manchmal wünscht er sich dabei sehr bestimmend Rap. Seine Hobbys sind angeln, reiten, lesen und bloggen. Wer ist alx und was macht alx? alx heisst natürlich Alex, ist letzte Woche 34 geworden (Happy Birthday nochmals an dieser Stelle, KTV) und wohnt seit 10 Jahren in Stuttgart. Ursprünglich komme ich aus Reutlingen, da raus zu kommen war ne Zeitlang das Allerwichtigste. Naja, weit habe ich es nicht geschafft. Irgendwann werde ich dann nach Hamburg ziehen. Beruflich verdinge ich mich im IT Bereich, sowas mit Netzwerken und so. Man kann bei uns aber auch Apple kaufen ;-) Zuvor warst du recht lang als Getränkevertreter für einen bekannten Energy Drink Hersteller tätig. Was hast du so in dieser Zeit erlebt bzw. gelernt? Ich war seit ich 18 bin immer im Gastrobereich und so kam es, dass ich bei dem besagten bekannten Energy Drink Hersteller anfing. Man kann dort sehr viel über gutes Verkaufen lernen und was gutes stringentes Marketing bedeutet. Allerdings gingen mir nach einer Zeit einfach die Gastronomen und das Nachtleben auf den Senkel. Auf Partys zu "müssen" ist einfach was anderes. Gastronomen sind meistens sehr leidenschaftliche Menschen; Leute, die in Ihrem Beruf aufgehen, aber oft nicht wissen was kaufmännisch sinnvoll oder zumindest professionell ist. Einer schrieb mir mal seine Rechnung auf einem karierten Blatt College-Block Papier. Die Schrift war kaum zu lesen und was man lesen konnte, konnte man nicht deutsch nennen. Ich bin aber auch zum Beispiel stolzer Besitzer eines Videos von mir beim Fallschirmspringen, sponsored by Red Bull. Das war ein Incentive für eine besonders gelungene Aktion in unserem Gebiet. Ich erinnere mich aber auch gerne an endsgeile Veranstaltungen wie Air Race, Seifenkistenrennen, Flugtag etc. und viele Gastronomen, die verdammt nett und fähig waren, um das hier mal nicht so negativ stehen zu lassen. Inwieweit kannst du aus dieser Erfahrung folgendes Sprichwort bestätigen: Wer nix wird wird Wirt? Das kommt leider sehr oft vor. Ich habe sogar den legendären Satz gehört: "Woisch, jetzt war ich 20 Jahre vor der Theke und jetzt gang i halt dahinter!" Zwei Monate später waren er pleite. Das ist aber eigentlich traurig. Es gibt aber auch die Gastros, bei denen man nicht sagen kann, was sie  anders machen oder besonders ist, aber der Laden läuft und läuft und läuft. Das geht aber nur mit einer Stange Professionalität und viel Gefühl für die Gäste. Die wenigsten verstehen, dass gute Gastro verdammt viel Handwerk und Know-How ist und am Ende der Respekt vor dem Gast, was dieser nämlich spürt. Hmm. falls einer eine Beratung braucht, hier könnte ich helfen ;-) Du betreibst einerseits deinen eigenen Blog namens ignoranzia.de und machst seit kurzem auch bei Aerodynamite.tv mit. Um was geht es bei deinem eigenen Blog und was reizt dich am bloggen? Auf ignoranzia geht es ganz einfach um meine Wahrnehmung der Dinge. Es ist ein Logfile von Dingen, denen ich im Netz begegne und manchmal auch meine Meinung zu bestimmten Dingen. Es geht zwar oft auch um Style, Musik, Kunst und Kultur, es ist aber kein Themenblog. Auch wenn ich denke, dass es mir damit wesentlich einfacher fallen würde mehr zu posten. Momentan halte ich es so, dass ich nur etwas poste wenn ich etwas zu erzählen habe, z.B. etwas aktuelles was mich rasend macht. Man ist machtlos, weil wieder irgendwo auf dem Planeten irgendeine Scheisse läuft und man nichts dagegen tun kann. Ich halte nichts davon, etwas zu posten, nur damit wieder was gepostet ist. ignoranzia ist mir wichtig und die Seite habe ich auch schon bald 15 Jahre. Viele Dinge habe ich damit schon probiert, letztendlich mach ich leider noch zu wenig, das ist mir klar. Auf Aerodynamite mach ich nichts anderes, poste aber keine "schweren Themen", eher leichtere, die auch zu aerodynamite passen. Bock hätte ich auf eine Art Kolumne, da habe ich auch eventuell noch was im Sack. Mal schauen ob Jan das verdient hat ;-) Five Greatest Rap-Tunes? Summertime- DJ Jazzy Jazz and the Fresh Prince Dr. Dre - Still Dre Roots - Guns are Drawn Snoop Dogg - Gin n Juice Dendemann - Dende 74 Welchen Beitrag würdest du auf Kessel.TV in Zukunft gerne lesen? Kessel übernimmt das Ruder! RAM, Thorsten und Krupa gründen die Kessel Partei. S21 ist gecancelt, Stuttgart untertunnelt und es gibt wieder günstige Häuser auf Halbhöhenlage. ODER: Kessel.TV gründet Blogger-Kommune. Man nennt sich kesselblogger, wohnt in Halbhöhenlage und bloggt für Geld und Liebe. Was würdest du mit in einen Atombunker nehmen? Meine Musiksammlung und meine Bücher...Endlich Zeit dafür!

     
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    Unsere Leser und wir: Glückskind

    Am 18. Mai 2010, 09:30 Uhr von martin

    Today: Die gute Seele aus der Corso Bar. Regelmässig spreche ich wohl als einziger in der Stadt ihren Namen falsch aus (Weini wie weinen, anstatt Wähnie wie John Wayne) und regelmässig gibts dafür völlig okay einen ordentlichen Anschiss.

    Wer ist das Glückskind und was macht das Glückskind?

    1984 im schönen Stuttgart geboren und aufgewachsen in Untertürkheim, danach Locationwechsel in den Norden Stuttgarts und andere Stadtteile. Auf den Namen Gückskind bin ich übrigens durch einen Flyer von der Citybank gekommen :) .

    Werktags arbeite ich als Teamassistentin einer Agentur, sprich, Mädchen für alles. Neben dem was alle Frauen gerne tun, nämlich shoppen, ist meine absolute Leidenschaft – oder nennt es Sportart – meine Lieblingsbands/Künstler live anzuhören. Ein guter Künstler ist für mich jemand, der mich einfach auch live überzeugen kann. Deswegen Props an dieser Stelle an den Fetsum, der vergangenen am Sonntag in der Röhre ein super Konzert gegeben hat.

    Einige kennen dich vielleicht als Garderoben-Frau von der Corso oder auch Romy S.. Wir DJs reden (heulen) öfters mal über unsere Leiden, ebenso durfte sich hier schon das Stuttgarter Barpersonal auskotzen, aber was muss man an der Garderobe alles aushalten?

    Ich habe mich gleich mit 18 ins Nachtleben gestürzt, um nebenher ein bisschen zu arbeiten und an der Garderobe im “Cookies/City Department/Toy angefangen – 5 Jahre lang! Da biste dann erst mal abgehärtet.

    Die lustigste Garderobe ist auf jeden Fall Corso. Einige sind schon an der Garderobe eingeschlafen, einige haben mich zu getextet, von einer wurde ich sogar mal attackiert (das war aber nicht in der Corso) und einige gehören eben schon zum Inventar. Letztendlich gab es eigentlich überall mal sehr witzige Momente!

    Was sind abseits des Partyhauses in der Geißstraße deine Lieblingsplätze in Stuttgart?

    Nach der Arbeit gehe ich gerne in die Cafe Bar, manchmal (wenn es das Wetter denn zulässt) auch an den Killesberg. Hmmm und so ausgehtechnisch mal hier und mal dort.

    Früher dachte ich, die Weini ist strictly Rap. Aber in dir schlummert ein wahrer Musiklover. Was sind deine aktuellen Favorites?

    Momentan auf jeden Fall Lykke Li, Jack Johnson und Eminem. Aber ich kann mich da echt schwer festlegen.

    Einer steht über allen: Du hast fünf Minuten mit Jay-Z. Was würdest du ihm sagen?

    OMG, 5 Minuten mit Hova himself! Ich glaub ich würde ihn fragen wie er an eine Frau wie Beyonce gekommen ist und was er sich bei “forever young” gedacht hat! (Aber hallo, dafür würden wir ihm in den fünf Minuten eine scheuern, kessel.tv.). Nö, ganz ehrlich vor Aufregung würde ich bestimmt ganz simple fragen: “How you doin’?”

    Welchen Kessel.TV-Beitrag würdest Du dir für die Zukunft wünschen?

    Rock am Ring Berichterstattung vom RAAAAAAHM + Außenreporter! Das wäre soooooo cool!!

    Was würdest du mit in einen Atombunker nehmen?

    Da nehme ich meine Sis und ganz viel Musik mit!

    Today: Die gute Seele aus der Corso Bar. Regelmässig spreche ich wohl als einziger in der Stadt ihren Namen falsch aus (Weini wie weinen, anstatt Wähnie wie John Wayne) und regelmässig gibts dafür völlig okay einen ordentlichen Anschiss. Wer ist das Glückskind und was macht das Glückskind? 1984 im schönen Stuttgart geboren und aufgewachsen in Untertürkheim, danach Locationwechsel in den Norden Stuttgarts und andere Stadtteile. Auf den Namen Gückskind bin ich übrigens durch einen Flyer von der Citybank gekommen :). Werktags arbeite ich als Teamassistentin einer Agentur, sprich, Mädchen für alles. Neben dem was alle Frauen gerne tun, nämlich shoppen, ist meine absolute Leidenschaft - oder nennt es Sportart - meine Lieblingsbands/Künstler live anzuhören. Ein guter Künstler ist für mich jemand, der mich einfach auch live überzeugen kann. Deswegen Props an dieser Stelle an den Fetsum, der vergangenen am Sonntag in der Röhre ein super Konzert gegeben hat. Einige kennen dich vielleicht als Garderoben-Frau von der Corso oder auch Romy S.. Wir DJs reden (heulen) öfters mal über unsere Leiden, ebenso durfte sich hier schon das Stuttgarter Barpersonal auskotzen, aber was muss man an der Garderobe alles aushalten? Ich habe mich gleich mit 18 ins Nachtleben gestürzt, um nebenher ein bisschen zu arbeiten und an der Garderobe im "Cookies/City Department/Toy angefangen – 5 Jahre lang! Da biste dann erst mal abgehärtet. Die lustigste Garderobe ist auf jeden Fall Corso. Einige sind schon an der Garderobe eingeschlafen, einige haben mich zu getextet, von einer wurde ich sogar mal attackiert (das war aber nicht in der Corso) und einige gehören eben schon zum Inventar. Letztendlich gab es eigentlich überall mal sehr witzige Momente! Was sind abseits des Partyhauses in der Geißstraße deine Lieblingsplätze in Stuttgart? Nach der Arbeit gehe ich gerne in die Cafe Bar, manchmal (wenn es das Wetter denn zulässt) auch an den Killesberg. Hmmm und so ausgehtechnisch mal hier und mal dort. Früher dachte ich, die Weini ist strictly Rap. Aber in dir schlummert ein wahrer Musiklover. Was sind deine aktuellen Favorites? Momentan auf jeden Fall Lykke Li, Jack Johnson und Eminem. Aber ich kann mich da echt schwer festlegen. Einer steht über allen: Du hast fünf Minuten mit Jay-Z. Was würdest du ihm sagen? OMG, 5 Minuten mit Hova himself! Ich glaub ich würde ihn fragen wie er an eine Frau wie Beyonce gekommen ist und was er sich bei "forever young" gedacht hat! (Aber hallo, dafür würden wir ihm in den fünf Minuten eine scheuern, kessel.tv.). Nö, ganz ehrlich vor Aufregung würde ich bestimmt ganz simple fragen: "How you doin'?" Welchen Kessel.TV-Beitrag würdest Du dir für die Zukunft wünschen? Rock am Ring Berichterstattung vom RAAAAAAHM + Außenreporter! Das wäre soooooo cool!! Was würdest du mit in einen Atombunker nehmen? Da nehme ich meine Sis und ganz viel Musik mit!

     
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    Unsere Leser und wir: Die Adi

    Am 3. Mai 2010, 14:15 Uhr von martin

    Rastlos, voller Energie, immer online, immer gut drauf, im Club meist auf diversen Erhöhungen zu finden, die Adi wird nie bzw. selten müde, außer “wenn die Partyschuhe extrem hoch waren”. Wenn Power einen Namen hat dann Adi.

    Wer ist die Adi und was macht die Adi?

    Adrijana aka die Adi aka Herzogin aka Königin aka Adimiralin, ist seit sie 16 ist im Stuttgarter Nachtleben zu finden. Und wie es ihre Spitznamen schon sagen, sehr bestimmend. Wenn auf jemanden die Aussage „Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander“ trifft, dann auf sie.

    Die Adi ist für jeden Scheiß zu haben. Sie kann aber ernst und nachdenklich sein. Ihre Freunde sagen sie sei lustig, großzügig und hilfsbereit. Zu ihren wahren Freunden ist sie zickig, denn das ist ihre Art Zuneigung zu zeigen. Und wenn es jemand bei ihr verkackt, dann aber mal richtig.

    Habe gerade den Bächelör of Naturwissenschaft gemacht und bin auf Jobsuche in Raum Stuttgart. Also falls jemand was weiß, her mit den Infos! Ansonsten muss ich noch einen Master machen.

    Du studierst (oder hast studiert?) in Bielefeld. Ohne jegliche Überheblichkeit, ich kann mir unter Bielefeld überhaupt nichts vorstellen, ich habe einfach kein Bild zu dieser Stadt. Was geht da?

    Ich habe in Villingen-Schwenningen Bio- und Prozesstechnologie studiert. Für meine Abschlussarbeit bin ich für ein halbes Jahr nach Bielefeld gezogen. So zog ich von einer hässlichen Stadt in die nächste. Ich habe mir zunächst auch nichts unter Bielefeld vorstellen können. Die Bielefelder brauchen eine gewisse Zeit bis sie mit einem warm werden.

    Die Stadt ist jetzt nicht die Schönste, bietet aber viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen. Vor allem kann man von dort aus gut übers Wochenende verreisen. NRW an sich ist klasse.

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    Rastlos, voller Energie, immer online, immer gut drauf, im Club meist auf diversen Erhöhungen zu finden, die Adi wird nie bzw. selten müde, außer "wenn die Partyschuhe extrem hoch waren". Wenn Power einen Namen hat dann Adi. Wer ist die Adi und was macht die Adi? Adrijana aka die Adi aka Herzogin aka Königin aka Adimiralin, ist seit sie 16 ist im Stuttgarter Nachtleben zu finden. Und wie es ihre Spitznamen schon sagen, sehr bestimmend. Wenn auf jemanden die Aussage „Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander“ trifft, dann auf sie. Die Adi ist für jeden Scheiß zu haben. Sie kann aber ernst und nachdenklich sein. Ihre Freunde sagen sie sei lustig, großzügig und hilfsbereit. Zu ihren wahren Freunden ist sie zickig, denn das ist ihre Art Zuneigung zu zeigen. Und wenn es jemand bei ihr verkackt, dann aber mal richtig. Habe gerade den Bächelör of Naturwissenschaft gemacht und bin auf Jobsuche in Raum Stuttgart. Also falls jemand was weiß, her mit den Infos! Ansonsten muss ich noch einen Master machen. Du studierst (oder hast studiert?) in Bielefeld. Ohne jegliche Überheblichkeit, ich kann mir unter Bielefeld überhaupt nichts vorstellen, ich habe einfach kein Bild zu dieser Stadt. Was geht da? Ich habe in Villingen-Schwenningen Bio- und Prozesstechnologie studiert. Für meine Abschlussarbeit bin ich für ein halbes Jahr nach Bielefeld gezogen. So zog ich von einer hässlichen Stadt in die nächste. Ich habe mir zunächst auch nichts unter Bielefeld vorstellen können. Die Bielefelder brauchen eine gewisse Zeit bis sie mit einem warm werden. Die Stadt ist jetzt nicht die Schönste, bietet aber viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen. Vor allem kann man von dort aus gut übers Wochenende verreisen. NRW an sich ist klasse. Du bist Fußballfan. Wirst Du im Sommer bei der WM ohne kroatische Beteiligung arg leiden? Ich habe schon gelitten als Kroatien nicht weiter kam. Man muss aber auch sagen, dass bei der Qualifikation die wichtigen Spieler verletzt waren. Momentan sind aber viele kroatische Spieler in ihren Clubs in Topform (long lives Ivica Olic, A. kessel.tv) und die WM wurde gerade richtig kommen. Naja, jetzt hat die deutsche Mannschaft meine vollste Unterstützung. Wenn sie den WM Titel holen, besorge ich mir den deutschen Pass und die BahnCard 25. Dann hat jeder was davon. Die wichtigste Frage überhaupt: Wie oft brennt bzw. brannte Opi Schnaps im Jahr? Der Ram! War ja klar, dass irgendeine Frage über Schnaps kommt. Der Opa hat früher einmal im Jahr, paar Tage lang, Schnaps gebrannt. Hierzu hat sich immer die Familie getroffen und hat bei der Pflaumenernte geholfen. Das war immer ein großes Fest, mit Spanferkel und so Balkankram eben. Leider ist mein Opa vor zwei Jahren gestorben, und es wird nicht mehr in der Form praktiziert. Ich traue mir das Schnapsberennen selber noch nicht zu. Aber wir haben aber noch einen riesen Vorrat. Von dem bringen meine Eltern immer wieder was mit. Ich selber kann das Zeug nicht so trinken wie du, da ich glaub, dass es blind macht. Nee, Spass. Als ich mal mit 16-17 betrunken nach Hause kam, musste ich Tag drauf zur Strafe einen Sljivo trinken. Das hat tiefe Spuren hinterlassen. PS: Falls sich nichts bei der Job suche ergibt, erwarte ich von dir eine Festanstellung als Schnapsträgerin. Welchen Kessel.TV-Beitrag würdest Du dir für die Zukunft wünschen? Kessel.TV, der Blog, bei dem Busse von Stuttgart nach Korcula fahren mit 70 Mann, nur für ein Kessel-Treffen. Was würdest Du mit in einen Atombunker nehmen? Erst mal habe ich paar Fragen: Wo befindet sich der Atombunker? In Kufstein. Wie groß ist er? Circa 300 qm. Was hat er für eine Grundausstattung? Fürstlich. Inkl. WMF-Besteck-Set. Muss ich den mit anderen Leuten teilen? Mit der kroatischen Nationalelf. Wann rechnen wir mit einem Atomangriff? 2014. Roland Emmerichs "Kufstein" wird Realität. Wie lange muss ich es dort aushalten? Strahlung ist eine schöne Sache. Nach drei Wochen darfst Du wieder tanzen gehen.

     
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