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Interview: Tatort+
Am 17. Mai 2012, 15:46 Uhr von martin
Vier “Desperados” hocken im Kastenwagen. Abtransport. Lena Odenthal und Mario Kopper, die Martin Riggs und Roger Murtaugh von Los Ludwigshafen, wollen noch wissen wie deren Betreuer Watzlawick von der Klippe gestürzt ist. Die Kerle schauen sich gegenseitig an und schweigen. Einer für alle, alle für einen. Feierabend. Tatort-Abspann-Musik. (Danach: Schlecht, GEZ-Gebühren zurück oder gar net so schlecht, wie immer halt.)
Wem das zu wenig Auflösung war, konnte direkt im Anschluss (und noch bis kommenden Sonntag, 20. Mai) bei dem sogenannten Click-and-Point-Spiel Tatort+ online weiter den Täter ermitteln, ein Novum in der über 40jährigen Tatort-Historie.
Wie man auch hier vernehmen konnte, fand das Spiel so manch einer gar nicht schlecht. Ich selbst hab zugegeben nur kurz ein bisschen rumgeklickt und dann schnell die Geduld verloren – bin einfach kein Gamer. Trotzdem fand ich den Ansatz spannend und wollte mehr wissen. Patrick Schneider, Social Media Manager beim SWR, über eines der Netzthemen der Woche, Serverausfälle und ob man solche Social-Media-Upgrades überhaupt braucht.
Wer und wie kam man auf die Idee zu dem angedockten Online-Game Tatort+?
Patrick Schneider: Die Idee wurde in der Tatort-Redaktion des SWR geboren. Schon während der Drehbuchphase hatten die Kollegen das Gefühl, dass dieser Film sich auf Grund seiner atmosphärischen Dichte und der Tatsache, dass ohnehin eine Art offenes Ende vorhanden war, besonders gut für ein Online-”Bonbon” eignen würde. Der Film wäre aber auch ohne Tatort+ genau so gelaufen. Die Kollegen vom Fernsehen sind dann auf die Onliner zugegangen und dann haben wir losgelegt.
Der Tatort ist kein Ba-Wü-SWR-Ding, sondern eine “nationale Angelegenheit”. Wie kam die Idee allgemein bei der ARD an?
Patrick: Natürlich muss man bei einem solchen Projekt, dass eine DER Marken von DasErste betrifft, ein bisschen mehr Überzeugungsarbeit leisten als bei einem hausinternen Projekt. Aber das der Tatort, insbesondere bei Twitter, jeden Sonntag für einen großen Buzz im Netz sorgt, ist hinlänglich bekannt und hat die Entscheidung deutlich vereinfacht. Zumal die gesamte Zeit galt: Ob die Zuschauer und User das Spiel spielen wollen, ist ganz ihnen überlassen. Der Tatort im Ersten muss für alle funktionieren, egal ob mit oder ohne Onlineaffinität.
Kannst Du weiterhin kurz ein die Vorplanung skizzieren?
Patrick: Das gesamte Projekt war für alle Beteiligten eine sehr intensive Zeit. Neben der eigentlichen Konzeption und Entwicklung, die wir gemeinsam mit einer Agentur realisiert haben, mussten Teile der Geschichte, Dialoge, Ablauf des Spiels, aber auch das gesamte Drumherum, wie die Tatort-Twitterwall im Videotext oder die Bereitstellung des Films in Full HD auf YouTube geplant, besprochen, genehmigt und umgesetzt werden. Ich muss aber sagen: Hat richtig Bock gemacht, dann ists auch egal, wenn man Samstag um 23 Uhr noch mal eben Nachfragen per Mail beantwortet.
Nun kam es zu einer Panne und einem kleinen “Shitstorm”. Das Spiel wurde z.B. auch hier auf dem Blog von manch einem als ganz ordentlich empfunden, aber die Server gingen scheinbar schnell in die Knie. Was war los?
Patrick: Das sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wir waren eigentlich ziemlich gut aufgestellt, aber die Anzahl der gleichzeitigen Zugriffe am Sonntag hat uns dann doch überrascht, wie man gemerkt hat. Von einem Shitstorm würde ich nicht sprechen, insbesondere am Sonntag konnten wir durch offene und ehrliche Kommunikation über den Tatort-Twitter-Account und die Facebook-Page der Kritik sehr gut begegnen und unsere Situation erklären. Ein echter Shitstorm sieht anders aus.
Insbesondere die BILD hat scheinbar an den Server-Aussetzern und dem Game einen Besen gefressen und klopfte die Tage in gewohnter Manier drauf, Zitat “Eine Mords-Blamage für die ARD”. Schwingt da ein wenig auch der alte ARD vs BILD Beef mit?
Patrick: Die BILD hat natürlich wie kaum ein anderer ein Gespür dafür, wie man solche Themen wirksam aufbereitet. Mich lässt das kalt, die Bild ist sicherlich (im positiven Sinne) mit dafür verantwortlich, dass soviele Leute Montag und Dienstag noch ins Spiel eingestiegen sind. Über 90.000 Spiele (Stand Mittwochvormittag, 16. Mai, KTV) bislang sprechen da eine deutliche Sprache. Außerdem: Die Redakteure müssen unser Spiel auch gespielt haben, sonst hätten sie den Mörder nicht verraten können.
Wie ist allgemein die Resonanz?
Patrick: Wir sind überwältigt und mehr als zufrieden – unsere Zielsetzung haben wir schon am ersten Tag geknackt. Inzwischen sind wir, wie gesagt, bei mehr als 90.000 Spiele, die über Tatort+ gespielt wurden. Die Zugriffe auf die Tatort-Website haben sich am Sonntag und Montag mehr als verdreifacht und das Echo der User ist – von den berechtigten Kritik am Sonntag und Montag abgesehen – mehr als positiv.
Kannst Du dir auch deswegen vorstellen, dass eine derartige Aktion wiederholt wird? Und Sinnfrage: Braucht das die Marke Tatort eigentlich, eine der stärksten im deutschen Fernsehen überhaupt?
Patrick: Gegenfrage: Warum nicht gerade mit einer der stärksten Marken im deutschen Fernsehen? Wie viele Studien bestätigen, wird Social TV in all seinen Ausprägungen wird immer wichtiger. Der Tatort ist perfekt für dieses Pilotprojekt gewesen: Hohe Zuschauerzahlen durch alle Generationen und ein sehr hoher Anteil an Menschen, die ohnehin online diskutieren und sich mit der Marke beschäftigen. Die Nutzerzahlen aber auch die reine Quantität sowie die Qualität des Feedbacks zeigt: Da haben wir einen Nerv getroffen.
All das sind natürlich die besten Argumente, um irgendwann ein Nachfolgeprojekt aufzusetzen. Soweit sind wir aber noch nicht, wir werden in den nächsten Wochen alles auswerten und dann schauen wir, wie es weitergeht. Aber das Interesse besteht nicht nur bei den Usern und Zuschauern.
Tatort+ kann noch bis Sonntag, 20. Mai gespielt werden Tatort Facebook & Tatort TwitterKeine Kommentare -
Tatort mit selber
Am 12. Mai 2012, 17:42 Uhr von martin
Ken putzt seit Woche seine Detektivlupe, bügelt sein Schlapphut, pikst seine Lena-Odenthal-Voodoo-Puppe und freut sich sowieso brutal auf morgen Abend. Wie schon vor ein paar Monaten nach der SWR-Pressekonferenz angekündigt, kommt morgen der Ludwigshafener Tatort mit einem erstmaligen (und wie vielleicht auch einmaligen) Upgrade: Die Zuschauer können im Anschluss online unter dem Motto Tatort+ auf weiter ermitteln, denn eine Frage der Folge bleibt offen.
“In einem Point-and-Click-Spiel gehen die Online-Ermittler Spuren nach, sammeln und kombinieren Indizien und befragen Zeugen und Verdächtige”, heißt es bei den Infos auf der nächsten Seite. Das Wort Point-and-Click-Spiel höre ich gerade zum ersten Mal, aber bin auch absolut kein Gamer. Via Facebook und Twitter kann man sich mit anderen Hobbyermittlern austauschen, ausserdem steht das Ludwigshafener Team zur Seite.
Mehr zu Tatort+ hier oder nächste Seite
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Scherbenhaufen und Bombenalarm
Am 2. Mrz 2012, 12:58 Uhr von martin
(Bootz als verdeckter Ermittler- zum Trailer)
Ken steht total Kopf, hat sich schon vor lauter Vorfreude eine Flasche Doppelherz gekauft, und wir eröffnen endlich einen neuen Tatort-Review-Thread, nach dem der Alte langsam etwas überlastet ist: Am Sonntag ist wieder Stuttgart Tatort-Time. Das wird Granate, Bombe, Mega und Gigaliner, der Trailer zu “Scherbenhaufen” riecht förmlich nach Deutscher Fernsehpreis oder zumindest nach Bayrischer Fernsehpreis, den sich Lannert und Bootz aber auch wirklich endlich mal verdient haben. Logisch. Da wird Charlotte Lindholm ganz viel weinen.
Die Geschichte geht so: “Ein Mordanschlag ausgerechnet auf einem Friedhof: Unternehmer Otto Imberger entgeht dem Anschlag eines Unbekannten knapp, sein Chauffeur Marco Hummel aber wird von einer der Kugeln tödlich getroffen.
Thorsten Lannert stellt bei seinen Ermittlungen fest, dass ein innerfamiliärer Machtkampf um die künftige Ausrichtung der Imberger’schen Firma im Gange ist. Um den Patriarchen vor neuen Anschlägen schützen und gleichzeitig innerhalb der Familie ermitteln zu können, schleust Staatsanwältin Álvarez Hauptkommissar Bootz als Chauffeur und Bodyguard bei Otto Imberger ein. Während er undercover das äußerst gespannte Verhältnis der beiden Söhne Gerald und Lukas Imberger durchleuchtet, untersucht Thorsten Lannert das Umfeld der Imberger’schen Firma.”
Lannert ermittelt und Bootz undercover! Hammerhart! Klingt brutal spannend, bin schon voll aufgeregt. Okay, geht so (nimm schon mal einen tiefen Schluck, Ken). Die StZ zieht übrigens heute eine kleine Bilanz nach vier Jahren Lannert und Bootz.
Außerdem gerade entdeckt:
Das echte Polizeileben ist fast genauso spektakulär, ebenfalls auf der StZ gefunden.
Leinfelden-Echterdingen: Mit einem makaberen Scherz hat eine 37-jährige Angestellte eines Schnellrestaurants am Flughafen Stuttgart am Donnerstagnachmittag die Polizei auf den Plan gerufen. Die 37-Jährige sagte offenbar zu ihrem Schichtführer: “Du hast unter deinem Auto eine Bombe.” Der nahm das Ernst und informierte die Polizei.
Die Beamten sperrten die Zufahrt des Restaurants sowie den angrenzenden Parkplatz und untersuchten das Auto des Schichtführers. Bei der Vernehmung gab die Frau zu, sich einen Scherz erlaubt zu haben.
Jetzt droht der 37-Jährigen wohl die sofortige Kündigung, außerdem muss sie die Kosten des Polizeieinsatzes zahlen.
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Tatort in 123 Sekunden
Am 9. Dez 2011, 09:55 Uhr von martin
Alles drin was man braucht und am Sonntag mit Frau Burda! Der wird garantiert net schlecht!
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Stuttgart-Tatort “Das erste Opfer”
Am 8. Okt 2011, 14:00 Uhr von Thorsten W.
Endlich, wurde aber auch Zeit: Morgen (ARD, 20.15) läuft wieder mal ein Stuttgart-Tatort mit Bootz und Lannert mit dem Namen “Das erste Opfer”. Christian Büß hat für Spiegel Online eine ziemlich vernichtende Kritik geschrieben, spricht gar von einem “weiteren Abwärtsschrit für den Ländle-Krimi”.
Naja, wie auch immer, ich hab nicht den ganzen Text gelesen, weil ich unvoreingenommen gucken will, hier noch ein kurzer offizieller Anreißer:
Bauunternehmer Detlef Börner wird nachts im Baucontainer seiner Großbaustelle auf ungewöhnliche Weise getötet: Er wird erst von der Schaufel eines Radladers außer Gefecht gesetzt und dann mit einer blutverdünnenden Injektion seinem Schicksal überlassen. Kurz darauf geschieht in Marbach ein zweiter Mord.
Restaurantbetreiberin Sigrun Karrenbrock wird mithilfe eines gestohlenen Geländewagens überfahren und verblutet ebenfalls. Ein Foto und die Mordmethode bringen die Kommissare darauf, dass die beiden Fälle zusammenhängen. Sie entdecken tatsächlich, dass Börner und Karrenbrock früher ein Paar waren. Der letzte Anruf, den Börner entgegennahm, kam von Michael Joswig, einen ehemaligen Studienkollegen. Er scheint der einzige Überlebende eines Freundeskreises zu sein, der vor vielen Jahren zerbrach.
Die Stuttgarter Kommissare Lannert und Bootz glauben, dass das Motiv für die Morde in diesem Freundeskreis zu finden ist, doch Joswig sagt nichts dazu aus. Je tiefer die Einblicke von Lannert und Bootz in das Leben der Mordopfer werden, desto überzeugter sind die beiden, dass der Mörder seine Opfer bestrafen wollte. Damit ist jedoch auch Joswig und seine Familie in Lebensgefahr.
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Tatort-Alarm: Grabenkämpfe
Am 24. Apr 2011, 14:40 Uhr von martin
Großes Tatort-Wochenende: Heute Abend läuft die Wiederholung der preisgekrönten Frankfurter Folge “Weil sie böse sind”, einer der letzten Fälle von Dellwo und Sänger mit einem Matthias Schweighöfer in Hochform. Am 8. Mai debütiert übrigens im 800. Tatort das neue Frankfurter Ermittlerteam Joachim Król und Nina Kunzendorf.
Am Ostermontag sind dann wieder die Stuttgarter Bootz und Lannert dran und in “Grabenkämpfe” hat man ziemlich viel reingepackt: Wagenhallen, Subkultur, Kunstmuseum, Hochkultur, Baulöwen, schwule Yoga-Lehrer und ja, halt auch ein ganz kleines bisschen S21. ”Du musst das auch mal als Kapitalanlage sehen, wenn der Bahnhof erstmal unter der Erde ist, ist das hier eine Toplage”, sagt ein alter Schulfreund zu Bootz und will ihm “das grüne Herz” schmackhaft machen.
Die StZ war alles in allem nicht so begeistert und schreibt: “Und so durchwaten die Kommissare bei ihren Mordermittlungen allerlei Klischee-Tümpel im Nesenbachtal.” Das Wort Klischeetümpel muss ich mir merken.
Kollege Geiger kommt auch ohne dieses Wort aus. Er hat den Tatort bereits vor Monaten im Rahmen der Filmschau Baden-Württemberg im Kino gesehen und was zusammengeschrieben:
Schon geil: Tatort in THX und man wartet danach eigentlich nur auf Maybrit Illner in 3-D (meinste eigentlich Anne Will?). Mitgespielt hat mein Ex-Mitbewohner Micha mit seiner Band Nu Sports. Die Rolle war ihm wie auf den Leib geschnitten, denn Micha spielt sich selber. Im Widerstand gegen den Abriss der Wagenhallen für ein Riesen-Immobilienprojekt hinter dem Bahnhof. Da hat wohl einer zuviel S21 Krimis auf fluegel.tv geguckt. Leicht drehbuchmodifiziert ruft Micha „Stuttgart muss bunt bleiben“ von der Bühne und meint doch eigentlich „oben bleiben“.
Nicht nur die Wagenhallen spielen eine Hauptrolle in „Grabenkämpfe“, sondern auch das Kunstmuseum. Wie die Tatortmacher den sommerlichen Schlossplatz weiträumig abgesperren konnten, damit die Kamera 360 Grad um die Kommissare fährt: Respekt. Das ist schon Logistik.
Wirklich beeindruckend auch die beiden „Die-haben-ein-Motiv-und-kein-Alibi-Figuren“ – gespielt von Rüdiger Vogler und Hans Löw. Super Chemie zwischen den beiden und dafür, dass Löw in Hamburg lebt und bei seinem Agenten „schwäbisch“ neben „Saxophon“ als Fähigkeit angibt, muss man sagen: das klingt sehr an- und eingeboren. Und gespielt hat er überragend.
Alles in allem okay, nervig waren im Kino die ganzen Saxofonistinnen von nu Sports, die bei jeder Szene von Micha gekreischt haben als wäre es Justin Biber in 3D.
Hier kann man trailern und abschließend noch ein Meldung aus dem echten Stuttgarter Cop-Leben, die sind glaub heute früh an mir vorbei gerast als ich heim gedackelt bin.
Stuttgart-Mitte:
Zu einem heftigen Streit und tätlichen Auseinandersetzungen kam es am frühen Morgen des Ostersamstags (23.04.2011) in einer Diskothek an der Königstraße. Um 04.35 Uhr gerieten mehrere Gäste aus noch unbekannten Gründen in Streit, der in der Folge auch in tätliche Angriffe ausartete.
Die Türsteher des Lokals und starke Polizeikräfte konnten die Beteiligten trennen und 16 Personen im Alter zwischen 18 und 23 Jahren vorläufig festnehmen. Zwei Männer hatten leichte Verletzungen davon getragen. Nach Personalienfeststellung wurden gegen die Beteiligten Platzverweise ausgesprochen und die Personen entlassen.
Ein 20-Jähriger, der zur Festnahme ausgeschrieben war, wurde in den Polizeigewahrsam eingeliefert. Insgesamt waren 84 Polizeibeamte eingesetzt, um die Situation zu beruhigen und die Festgenommenen zu transportieren.
Na dann, frohe Ostern!
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Neues Tatort Ranking
Am 10. Mrz 2011, 14:44 Uhr von martin
(Von 6 auf 5: Leichenfischen am Bärensee)
Wie schon im letzten Jahr hat die StZ heute ein Tatort-Ranking veröffentlicht, ermittelt nach der Quote. Gibt letztendlich zum Vorjahr keine allzu großen Überraschungen: Thiele und Boerne immer noch auf eins, die Münchner auf Platz 2, Lindholm ist auf Bronze abgerutscht.
Stuttgart konnte sich um einen Platz vorschieben, 21010 war man noch sechster. Dort rangiert jetzt wundersame Weise oder vielleicht auch dank viel (teils abstruser) Action in den letzten Folgen die Ba-Wü-Kollegin aus Konstanz, Klara Blum, wiederum vor Schmollmund Thomalla, der von den Medien schon stoisch eine miserable schauspielerische Leistung attestiert wird. Vielleicht will man sie “wegschreiben” wie Felix oder so.
Lena Odenthal fällt weiter zurück (Platz 9), die Bremer sind auch nicht mehr so beliebt (Platz 11) und das Schlusslicht bildet – und mir immer noch unmissverständlich – wie schon letztes Jahr der verdeckte Hamburger Ermittler Cenk Batu. Schauspieler Mehmet Kurtulus hört aber (leider) zum Jahresende sowieso auf. Gerade seinen letzten Fall neulich fand ich doch sehr spannend. Aber vielleicht ist das zu viel Agententum für den deutschen Zuschauer.
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