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    Elektromobilitätsland Ba-Wü

    Schöne neue E-Mobilität made by Baden-Württemberg. Neuer Imagefilm von e-Mobil BW, der “Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie”, fast so spannend wie der Tatort gestern.

    www.e-mobilbw.de

     
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    Zeitfenster App

    Apple verkauft die Tage das 25 Milliardste App (schicker Counter) und in Stuttgart tümmeln sich einige App-Entwickler, berichtete die StZ erst am Wochenende. Die Zeitung wiederum hat schon vor ein paar Wochen über das Zeitfenster App von Patrick Burkert und mehreren HdM-Kollegen berichtet. Mit der Anwendung, die es irgendwann nicht nur Apple-Geräte geben soll, kann man eine Zeitreise durch Stuttgart starten – bis zu 130 Jahre zurück.

    Das funktioniert ungefähr so: “Mittels Augmented Reality, der Erweiterten Realität, taucht der Nutzer an verschiedenen Punkten Stuttgarts in die Vergangenheit ein. Wenn er ein Zeitfenster erreicht, welches als Methaper für den originalen Standort der Fotografen steht, erwarten ihn historische Fotografien aus den letzten 130 Jahren Stadtgeschichte – auf das reale Kamerabild überlagert, perspektivisch genau und in Echtzeit von seinem Blickpunkt aus – so entsteht ein realistisches und immersives Erlebnis der Geschichte Stuttgarts.”

    Klingt alles ganz nice, auch wenn man es sich vielleicht noch etwas schwer vorstellen kann, ist aber leider bislang noch ein Prototyp. Hab die Macher damals angeschrieben und bekam von Burkert die Antwort: “Wir suchen im Moment noch zusätzliche Kooperationspartner und potenzielle Investoren um die App in den nächsten ein bis zwei Monaten in den App-Store zu bringen.”

    Burkert und Kollegen machen mit ihrem App beim Elevator Pitch im Rahmen der Veranstaltung Gründerzeit BW am kommenden Wochenende von 02. bis 03. März mit. 36 Teams haben sich bis letzten Freitag angemeldet. Die User können die Tage für ihre sechs liebsten Ideen voten, die dann wiederum am Samstag ausführlich vor Publikum vorgestellt werden. Was der von einer Jury festgelegte Sieger letztendlich davon hat, kann ich nirgends lesen. Hier kann man für die Zeitfenster App voten.

    www.zeitfenster-app.de 

     
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    Kassetten-Doku auf Kickstarter

    Einst killte die Kassette die Schallplatte, später CDRs und Pods das Tape. Gestern ein etwas älteres Interview mit RZA in der Lodown gelesen. Darin spricht unter anderem über seine Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino zu Kill Bill I & II Zeiten. RZA hat seinerzeit bekanntlich am Soundtrack mitgearbeitet, bzw. “and mostly produced and orchestrated”, steht auf Wiki. Dafür durfte er am Set rumgammeln und hat vom Meister viel übers Filmemachen gelernt. Quentin bekam dafür im Gegenzug ein Einführungskurs an der MPC oder so.

    Lange Rede, viele Kassetten: Tarantino karrte damals im Vorfeld reihenweise Musik auf Tonbändern an. Der Produzent sollte sich für den Soundtrack inspirieren. RZA musst sich dafür aber in eine seiner alten Karren setzen um die Tapes überhaupt hören zu können. Darunter befand sich auch das bekannte “Bang Bang” von Nancy Sinatra.

    Zufällig schickt mir heute Leser Andee einen Hinweis zu einer Dokumentation über die Kassette zu.

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    Die wiederum geht am Sonntag auf Kickstarter erst dann online, wenn 25.000 Dollar zusammengespendet wurden. Das ist der aktuelle Stand.

    Das Kickstarter-System klingt ganz spannend, kannte ich noch nicht, sondern nur ähnliche Modelle aus der US-amerikanischen Medienlandschaft. Journalisten fangen ein einer größeren (investigativen) Geschichte erst an zu arbeiten, wenn der Lohn im Vorfeld gesichert ist. Weiß nicht ob es so was ähnliches mittlerweile auch in Deutschland gibt.

    Außerdem aufgetaucht: NAS für TDK über die Kassette.

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    DrumDrum App

    Long time no hear. Sagt der Tobi vom Pauls Musique immer. Long time no app. Jetzt hammer mal wieder eine. Die kostenlose App DrumDrum ist ein mobiler Partykalender für Stuttgart. Im Gegensatz zu anderen bekannten Termin-Apps generiert DrumDrum die Daten direkt aus Facebook.

    „Auf Facebook sind unzählige Veranstaltungen aus Stuttgart gelistet, doch es fehlt der Überblick, z.B. werden einem persönlich nur dauerhaft Events angezeigt, zu denen man direkt eingeladen wurde und die Teilnahme bestätigt hat”, erklärt der Entwickler Sascha Müller Philipps Sohn. “Von vielen interessanten Veranstaltungen erfährt man über Facebook gar nicht.“ DrumDrum schließt diese Lücke, sammelt alle öffentlichen Events und erstellt daraus einen Kalender. Sieht dann ungefähr so aus.

    Außerdem ist eine Kartenfunktion integriert, falls man z.B. nicht wissen sollte wo der Keller Klub ist…

    …eine Bilder, Comment- und Like-Sektion…

    …damit jeder weiß was wo geht und außerdem ein Aufnahme-Tool.

    Kurz 30 Sekunden DJ Emilio @ Speakeasy aufzeichnen, abschicken und drei Minuten später fährt der Reisebus vor. Geil. Sollte sich das Ding durchsetzen, muss man sich ja jetzt noch mehr anstrengen beim Auflegen. Uffz. Danke Jungs.

    DrumDrum ist als Spass-Projekt entstanden, wird in nächster Zeit mit weiteren Funktion bestückt, kostet wie gesagt ganz spassig absolut nix und ist fürs iPhone, iPod Touch oder iPad erhältlich. Android ist in Planung, Nokia braucht eh keine Sau außer mir. Allerdings wurde auch für alle Nichtäpfel eine die Homepage  www.drumdrum.de eingerichtet, wo alle Veranstaltungen der nächsten sieben Tage gelistet werden.

    Zur App 

     
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    Der Knochen

    (Für alle jüngeren Leser: Das ist kein Satellitentelefon, sondern ein prähistorisches Smartphone. Es konnte sogar Internet. Glaub. Und Email.) 

    Vor ein paar Monaten haben der Geiger und ich Telefonnummern ausgetauscht. Waren zum Schnitzelessen in der Stube verabredet. Könnte ja etwas dazwischen kommen. Also schickt er mir seine, 0172…. Meinte ich daraufhin, lass mich raten: Das ist immer noch deine erste Nummer und die haste seit 15 Jahren. Ja, antwortete er. Sag ich: Ich hab meine seit 1999. Er: Darüber müssen wir mal etwas bringen. Thorsten und Krupa haben ebenfalls seit ich sie kenne dieselbe Nummer. Darüber muss an also wirklich mal etwas bringen. Gerade wenn das Handy kürzlich 25-jähriges Jubiläum gefeiert hat.

    Man kriegt dauernd SMS, huhu, hier meine neue Nummer, bitte abspeichern und die Alte löschen. Ah ha, iPhönele geholt. Nur: Ich speicher die neue Nummer zwar ab, aber lösch nie die andere. Problem: Will man (vielleicht nach Jahren mal wieder) jene Person anrufen, muss man alle Nummern durchprobieren und landet evenutell bei etwas muffeligen Menschen in Visselhövede, die irritiert-asselig den Hörer abnehmen, weil man ja die Nummer nicht kennt. Versteh ich, ich nehm auch immer assi ab, wenn ich eine Nummer nicht kenne.

    “Ja!?” “Äh, Micha, bisch dus?” “Nee!” “Oh witzig, dann wurde die Nummer neu vergeben, hihi.” “Ja voll witzig, ciao.” Arschloch.

    Alternativ schreibt man an alle hinterlegten Nummern des Zielobjekts eine SMS und landet vielleicht sogar auf einem Fax. Das ist wiederum fast das Werner-Wölfle-Prinzip. Oder man bekommt eben eine dumme Antwort. “Hier ist nicht die geile Irene, du Drecksack.”

    Mein erstes Handy war von Siemens. 1999 Verträgle gemacht mit Viag Interkom, heute O2. Der dazugehörige Gag hieß – logisch – Viagra Interkom. Die Endneunziger. Herrliche Zeit. Man sagte so Dinge wie: “Gehmer Prag?” “Ich hab jetzt auch ein Handy!” Oder: “Bin ich schon drin, oder was?”

    Richtig aufgeregt hat sich zwar damals keiner mehr über Handy-Besitzer – war ein riesiges 90er Thema, soweit ich noch weiß Dauerbrenner bei Harald Schmidt – aber es hatten noch längst nicht alle ein Mobile und die Geräte wurden mitunter doch noch argwöhnisch betrachtet. Zumindest in meinem Freundeskreis. Aber natürlich war man kein Pionier mehr 1999. Wäre man eher 1994 gewesen. So wie der Geiger.

    Heute hat O2 eine Arena in Berlin, in Hamburg und glaub in London. Mittlerweile kann man mit O2 sogar unten in der Stadtmitte telefonieren. Ungefähr seit zwei, drei Jahren. Siemens wiederum hat die Tage zu einem Flashmob in Peking eingeladen. Sonst von Siemens länger nichts gehört, denn ich bin dann bald auf Nokia umgestiegen. Auf den Prügel aller Prügel. Auf ein Statussymbol. Ein Must Have. Das Millenium iPhone. Der Communicator. 9210. Oder 9210(i). Allgemein bekannt als Communicator 2 oder auch: Der Knochen. Für den ersten hat es nicht gereicht.

    Den Münztrick hab ich mir vom Tatort am vergangenen Sonntag abgeschaut. Große Spusi-Lage. Passt, denn man nannte den Communicator ebenfalls: Der Totschläger.

    Das Ding hatten damals alle und vor allem der Eyerer, der Ussi, der Vlado, der Brunni, der Strachi und bestimmt der Schowi. Vielleicht der Reiser? Der Hauber garantiert. Wahrscheinlich auch der Thorsten. Würde sagen, mein erstes und einziges Handy, dass ich aus Gruppenzwang gekauft habe. Außerdem hatte es eine schicke Antenne.

    Ansonsten konnte das Ding damals schon recht viel, aber letztendlich habe ich damit doch nur telefoniert, SMS verschickt und den Kalender gepflegt. Der war wirklich super. Kamera war keine eingebaut, aber eine Extra-Cam im Lieferumfang enthalten. Die war beschissen. Wer nimmt Fotos auf und überträgt die dann auf sein Handy?

    Ansonsten sehr klare Menüführung. Mit den oberen schwarzen Tasten ist man durch die Hauptfunktionen gesprungen. Im Internet war ich damit nie. Hätte wahrscheinlich eine O2 Arena pro Monat gekostet. Vlado war immer ganz cool und ist mit dem aufgeklappten Totschläger telefonierend durch die Gegend gelaufen (siehe Lautsprecher rechts).

    Großes Problem war der Transport. Sah ungefähr so aus:

    (Dank an Hosentaschenmodel Chris)  

    Mit Leggins oder Röhre also unmöglich. Anzughose auch. Hatte weder Leggins, Röhre noch Anzughose, sondern minimale Baggys. Dann war es okay. Manche Communicator-Fans hatten wiederum zwei SIM-Karten und noch ein Party-Handy.

    Gerade wegen dem Kalender hab ich mir später die Nachfolgemodelle geholt. Eines wurde mir dann aus unserem Büro über dem Tonstudio geklaut. Vermute ich. Radelte eines Nachmittags vom Soundshop zurück, mein Kabuff war am Eingang, legte das Gerät meines Erachtens ab, ging kurz nach hinten zum Corbin und als ich zurückkam war der Prügel weg. Wäre der Backstein während des Radelns aus der Tasche gefallen, was sowieso nahezu unmöglich war, hätte man das definitiv gehört.

    Meinen ersten Communicator wiederum hätte ich eigentlich damals verkaufen sollen, aber irgendwie häng ich an dem Kolben. Ästhetisch für meinen Geschmack ein echter Hingucker. Ein Klassiker des modernen Designs sozusagen. Überleg mir ab und zu, ob ich für einen Tag meine SIM-Karte einlegen soll. Einfach so. Bisschen auf und zu klappen und paar alte Freunde anrufen. Versuchen Whatsapp zu installieren und twittern. Und schließlich in der U-Bahn zücken, wenn vor dir 8-jährige mit ihrem iPhone rumspielen. Schon vorgekommen. Vielleicht wollen sie mir es dann abkaufen und in Reli rumzeigen. Das wird teuer.

     
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    SEMM Impressionen

    Hätte mich dieses Jahr schon sehr gejuckt. Schaff es aber leider nicht, hab am Wochenende einen Nebenjob beim Wittwer angenommen, Philipp L. Bücher einsortieren. Ich meine, mein Daddy war mit mir vor langer, langer Zeit einmal auf der Hobby & Elektronik aufm Killesberg. Oder es war die Modellbau Süd. Bin jetzt verwirrt, denn die findet aktuell wieder statt. Wohl im Rahmen der Hobby & Elektronik. Macht wiederum Sinn.

    Ebenfalls im Rahmen der Hobby & Elektronik, geht noch einschließlich bis Sonntag, 20. November, organisiert das Büro Südwind, bekannt aus SEMF und TV, erstmalig die SEMM – Stuttgart Electronic Music Market. Auf rund 400 Quadratmeter präsentieren lokale, nationale und internationale Shops, Firmen und Schulen ihre Produkte. Lokales Flagschiff nü klar der Dräger.

    (Alle Fotos von Gordon Koelmel) 

    Der Dräger hat übrigens zu diesem Anlass eine Verlosung am Laufen.

    Weiterhin vertreten aus der Region das Fachgeschäft für elektroakustische Geräte namens Stromraum…

    …oder aus Toronto Smithson Martin mit ihrem Emulator.

    Hat der Romboy einst schön auf Youtube demonstriert:

    YouTube Preview Image

    Wer traut sich mit dem Ding im Transit aufzulegen? Das gibt ne schöne Schwarze-Sambucca-Schutzfolie.

    Alles in allem natürlich eher ne nerdy Jungs Geschichte. Viel Geräte und Knöpfe.

    Akai ist auch da. Und das SAE Institute Stuttgart…

    ….die Workshops in elektronischer Musikproduktion geben. Mit Heil-Johannes.

    Müsste er sein.

    Außerdem geben jeden Tag Anna Gemina ein Kopfhörerkonzert.

    Hier nochmals alle Facts zusammengefasst.

    Hobby & Elektronik 2011 mit SEMM – noch bis Sonntag, 20. November 

    Mit dem Messeticket hat man morgen Abend freien Eintritt bei der SEMM -> SEMF Party im Club Bett.

     
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    Let’s nerd!

    Neue Bestleistung im Blog-früh-loben: Nachdem ich Anfang des Jahres bereits den Blog One Guy One Hater nach nur 5 Blogeinträgen über den grünen Tee gelobt habe (inzwischen ist jener aber wohl leider verwaist), geht es heute um einen neuen Blog, der’s gerade mal auf stolze 2 Einträge bringt: Let’s nerd!

    Betrieben wird der Blog vom fantastischen norwegischen Produzenten Todd Terje, der sich vor allem mit fantastischen NuDisco-Re-Edits in relativ kurzer Zeit einen guten Namen gemacht hat und u.a. hinter “Remasters of the Universe” steht. Außerdem ist er Kumpel von Dolle Jolle und Prins Thomas.

    Vor allem ist Todd Terje aber Synthesizer-Nerd und hat ein Faible für alte analoge Geräte. Und die lebt er jetzt in seinem neuen Blog aus, in dem er andere Nerds zu deren Studioausstattung und Produktionsweise befragt – je nerdiger desto besser, frei nach dem Motto “Everything you always wanted to know about hex, but were afraid to ask”.

    Das erste sehr spannende Interview ist mit James Murphy vom LCD Soundsystem, auf dessen Empfehlung folgte das zweite mit Morgan Geist (Foto), und wenn er wiederum dessen Empfehlung folgt ist das nächste Interview mit einem langhaarigen Studiofreak mit hübscher blonder Keyboarderin.

    Let’s nerd!

     
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