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    Moog I

    Hat schon jeder Depp heute gesehen, muss aber kurz auf dem größten deutschen Techno-Blog erwähnt werden (nächste Übersicht kommt, jajaja): Robert Moog, Pionier der elektronischen Musik und Erfinder des Moog-Synthesizers, einer der ersten weitverbreiteten seiner Art, wäre heute 78 geworden und Google hat ihm zu Ehren ein schönes Tool eingerichtet.

    Nee, nicht nur das obige Bildchen, wie ich Depp erst dachte, man kann darauf auch rumspielen und rechts recorden. Habs erst null geblickt, bis mich SC Chris drauf aufmerksam gemacht hat. Lag vielleicht auch daran, dass es zumindest auf meiner alten Mac weder mit Safari noch mit Firefox ging, dagegen mit Chrome auf dem PC. Viel Spass.

    Update, Tutorial.

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    Heute Abend: SWRdirekt “Wer glotzt denn noch TV?”

    Im Rahmen des Stuttgarter Medienkongress findet heute Abend im Geno Haus, Heilbronnerstraße, die “multimediale Veranstaltungsreihe” SWRdirekt statt. Dabei wird diskutiert: “Wer glotzt denn noch TV?” Geht alles in allem ein wenig um Analoges Zeitalter vs. Internet, sprich wer überhaupt noch Tageszeitung liest, Radio hört oder eben Fernsehen guckt.

    Neben SWR-Moderatorin Eva Gnädig hocken in der Diskussionsrunde:

    • Daaruum (Youtuberin)
    • Mercedes Lauenstein (jetzt.de/ Süddeutsche Zeitung)
    • Hadnet Tesfai (MTV, Pro7, Bloggerin)
    • Dr. Kai Gniffke (Tagesschau)
    • Frederik Peters (SWR)
    • ein Dire Straits-Fan von KTV

    Die Sendung wird gestreamed, außerdem können sich Interessierte per Mail, Facebook oder Twitter in die Diskussion einschalten.

    Da ich aus dem Printbereich komme und auch immer noch im Druckgeschäft arbeite, hab ich in Vorgesprächen schon gesagt, dass wir diese Diskussion schon seit 10 Jahren führen (da kam das Thema nämlich erstmalig bei Sub Culture auf, Tenor “ihr werdet bald aussterben”) und wahrscheinlich in 10 Jahren immer noch darüber diskutieren. Bin gespannt zu welchen neuen Erkenntnissen wir heute Abend kommen.

    Die Youtuberin Daaruum hat sich ebenfalls schon mal vorab 15 Minuten lang Gedanken gemacht.

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    Und noch der Trailer zum Medienkongress.

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    SWRdirekt “Wer glotzt denn noch TV?” – ab 18 Uhr live im GENO Haus oder Stream
    Mehr Infos hier oder auf der nächsten Seite. 

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    Nerdisms

    Mein Beitrag für re.flect Nr. 40 / 02/2012

    Nein, diesmal geht es ausnahmsweise nicht um einen vermeintlichen Modetrend, bei dem Hipster, die sich selber nicht so nennen, immer noch glauben, dass schwarzberandete Brillen und Fliegen ironisch und deshalb cool wären.

    Es geht vielmehr um „echte“ Nerds – laut Wikipedia ist ein Nerd „(engl. für Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter, Fachidiot) ein gesellschaftliches Stereotyp, das besonders für in Computer oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Menschen steht.“ Besonders die Verlinkung zu Fachidiot finde ich treffend.

    Ich war an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden bei zwei echten Nerd-Veranstaltungen, die an sich sehr verschieden sind, im Kern des Nerdseins aber genau das gleiche. Das eine war der Turnschuh-Event Kicks‘n‘Coffe, das andere die Retro Classics-Messe.

    Was das miteinander zu tun hat? Naja, ich sag mal so: Egal ob Turnschuhe, Briefmarken, Oldtimer, Motorräder, Modelleisenbahnen, Computerspiele, Ü-Eier-Figuren oder Telefonkarten – Nerd ist Nerd. Für Außenstehende nicht bis nicht mal annähernd zu verstehen, alle sprechen in Insider-Codes, die Leute geben Unmengen an Geld für Sachen aus, die andere wahlweise in den Müll klopfen oder in ein Einfamilienhaus stecken würden, und meistens endet es in einer nicht mal ansatzweise logischen Formel: Selten = teuer, selten oft nicht schön, aber schön manchmal auch selten und teuer.

    Ich rutsche immer wieder in so Nerd-Szenen rein, meist aus reinem Gefallen an der Sache, ohne wirklich tief ins Thema einzusteigen. Meistens komme ich dann aber mit gefährlichen Halbwissen ganz gut über die Runde. Die Kunst besteht hier darin, in Unterhaltungen möglichst wenig zu sagen, viel wissend zu nicken, rechtzeitig in allgemeines Gelächter oder Kopfschütteln einzustimmen und an den richtigen Stellen unverfängliche Allgemeinplätze fallen zu lassen.

    Als ich bei der ersten Kicks‘n‘Coffee war, konnte ich mit dem Thema Turnschuhe überhaupt nichts anfangen und musste mir von Mitveranstalter Majde erklären lassen, was der Unterschied zwischen adidas und Nike ist. Also so ungefähr. Bis zur nächsten hatte ich mich immerhin schon so weit oberflächlich ins Thema eingearbeitet, dass ich tatsächlich ein Paar gekauft habe, das ich sowieso haben wollte und wo ich dann immerhin Zustand und Preis für den Kaufentscheid einigermaßen richtig abschätzen konnte. Ansonsten großer Nerdism an allen Ecken. Die Blicke der Leute immer auf den Boden gerichtet, weil natürlich hatte jeder seine schönsten respektive wertvollsten Treter an den Füßen.

    Und dann stand ich wieder, stolz mit meiner Neuerwerbung unter dem Arm, in so einer Nerd-Runde mit Tobi Tobsen und zwei Turnschuhfreaks aus Frankfurt. Und dann ging‘s los, ah, das war doch der eine Release in dem anderen Colorway, und der hatte aber die eine Sohle und gab‘s nur in dem anderen Laden und so weiter. Was hab ich gemacht? Möglichst wenig gesagt, viel wissend genickt, rechtzeitig gelacht und den Kopf geschüttelt und ab und zu gesagt „Haja, klar, voll und so.“

    So, und eine Woche später war ich dann wie gesagt bei der Retro Classics. Oldtimer-Messe. Hoher Nerdfaktor sowieso bei dem Thema. Meine ehemalige Crew, die Ducati-Riders, hatten wie immer einen eigenen Stand. Bis vor 2 Jahren bin ich Ducati gefahren. Also gefahren, nicht geschraubt oder so. Es gibt da Typen, die sich ernsthaft darüber unterhalten, wie lange sie brauchen, um einen 916-Motor auseinander und wieder zusammen zu bauen.

    Und dann stand ich mit meinem Bruder und zwei anderen Ducati-Freaks am Stand und es ging los, ah, das Fahrwerk von der 999 ist viel besser als das von der 1098, aber das Heck von der 1098 auf der 1099 Panigale, das wär der Hammer, aber das mit dem Endtopf haben sie gut hingekriegt. Und was hab ich gemacht? Möglichst wenig gesagt, viel wissend genickt, rechtzeitig gelacht und den Kopf geschüttelt und ab und zu gesagt „Jaja, find ich auch, klar, auf jeden Fall und so.“ Was sollte ich auch sonst tun.

     
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    Turntable Rider

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    Via Bartman Tobsen 

    “‘Turntable Rider’ is an add-on kit that converts bicycles into a DJ-ing console. The prototype was designed for Cogoo Bike Sharing Company by interaction artist Toshiyuki Sugai as a way of encouraging bike sharing efforts in Japan, where high rates of bicycle use have LED to congested bike parking areas near public transit.

    With sticks that attach to the rims, the bike’s wheels become a kind of moving jog dial, the handbrakes become sound pads and a crossfader is affixed to the handlebars. In the demo video, pro BMX rider Kotaro Tanaka live-plays a remix of the classic japanese song ‘Sakura’, using sounds by DJ Baku. The pair will also perform at Tokyo’s Kaikoo Popwave Festival 2012.”

    Ob das wirklich stimmt oder nicht, seht ihr wenn das Licht an geht.

     
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    Frohe Ostern: Verlosung Kleber iPad Tasche

    (Eine iPad-Tasche Modell Franz-Lehrer für euch – in Memory of Wohnis Studi Tasche) 

    Großer Mittagessentag die Woche: Gestern mit Geiger im Brunnenwirt, vorgestern mit Aussi bei irgendeiner Loretta in der Römerstraße, wo man sich sein Apfelschorle selbst einschenken darf. Mussten einiges bequatschen, darunter das brandneue Henna-DJ-Team. Und immer wenn Aussi gute Gespräche führen will, bringt er total serious seine schöne, dunkelbraune sowie schlapprigverranzte Ledertasche mit, höchstwahrscheinlich noch aus Abi 96 Zeiten, aus der er dann total viele spannende Konzepte rauszieht. Ich hab nie Konzepte dabei.

    Heutzutage braucht man nicht nur für Konzepte Taschen sondern für jede Menge Geräte, ge DJ Device. Das Angebot für Smartphone oder Tablet-Hüllen ist zwar gigantisch (mein Nokia ist trotzdem nackt), aber für die Macher von Kleber-Taschen aus Esslingen war es trotzdem nichts auf dem Markt dabei.

    Also entwarf man für eine Reise selbst einen Prototyp und startete im Anschluss einen eigenen Online-Shop. Seit September 2011 bietet man im Online-Shop meist bunte Taschen für iPads, MacBook Air’s und iPhones an.

     

    Preislich von 34 bis 89 Euro nicht ganz ohne, dafür ist die Qualität auch gegeben. Die in Deutschland gefertigten Hüllen sind aus beschichtetem, textilem Gewebe, “wobei die Canvas-Haptik und -Optik die Individualität und den Style der Tasche unterstreichen”, sagen die Kleber-Macher. Die Geräte finden dank Wollfilz inside passgenauen Schutz, dass dank Klettverschluss für alle Klettis (in Memory of Wohni II) nicht rausfällt.

    Und weil ganz doll Ostern ist, verlosen wir eine iPad-Tasche im Vintage-Look im Wert von 79 Tacken. Wie immer total easy alles, müsst KEIN kniffliges Gewinnspiel lösen (Aus was besteht das Innenfutter: a) Filzlaus oder b) Wollfilz) oder am Kleber schnüffeln (sorry für den Kalten, konnte ich mir nicht verkneifen), einfach unten kommentieren, das Kontakformular nutzen oder Email an stuttgart@kessel.tv schreiben. 

    www.kleber-taschen.de

     
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    Berlin Boombox

    Den größten Stadtteil von Stuttgart supporten wir immer gerne, so oft wir können, so gut wir können. Der ehemalige Stuttgarter und Designer Axel Pfaender hat die Berlin Boombox aus Pappe entworfen, weil er ein gutes Soundsystem für sein iPhone gesucht hat ihm das gängige Angebot auf dem Markt nicht gefiel.

    Die Boombox ist aus stabiler Wellpappe konstruiert und die Grafik von Axel bedruckt. “Sie kommt inklusive Stereo-Verstärker und Lautsprechern, wird gefaltet geliefert und ist im Handumdrehen zusammengesteckt”, schreibt er uns. Außerdem funktioniert sie nicht nur mit einem Apple-Gerät, sondern mit jedem anderen Telefon und MP3-Player via easy Klinke-Stecker, Else.

    Allerdings ist die Boombox momentan noch nicht erhältlich und wird erst in Serie gehen, wenn via Klickstarter genügend Cash zusammen kommt.  Man kann sie auf Kickstarter zum Vorzugspreis von 50 Dollar ordern (Geld wird erst gebucht wenn das Projekt save ist), später soll sie 59 Euro kosten.

    Mehr Infos hier oder hier

     
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    Apple Store (mal wieder)

    War jetzt zu faul die entsprechenden Einträge zu suchen, aber glaub fast seit wir den Blog machen, gibt es das Gerücht, dass in Stuttgart ein Apple Store aufmachen soll. Und gerade in unseren Blogjahren hat sich die Apple-Manie (gerade in Deutschland) nochmals verhärtet, finde ich zumindest. Erst am  Samstag lustigen Tweet gelesen:

    Finds nach wie vor kurios, dass man sich wegen einem iPad stundenlang vor den Gravis stellt – aber gut, das muss jeder selbst entscheiden. Mit der Post kommt es ebenfalls sicher an, wie Ken erst am Freitag bestätigt hat. Übrigens kostet ein neues Ladegerät für das MacBook 80 Tacken. Kollege Cin hat bisschen geflucht am Freitag.

    Gut, Apple Store – finally? Zumindest deuten Stellenausschreibungen auf der Homepage darauf hinKann da natürlich auch schon ewig und drei Tag stehen. Lasst uns doch einfach mal suchen, vielleicht will in Stuttgart gar niemand bei uns schaffa? Ist aber wohl nicht so, sondern scheinbar eher frisch, wie ein Apple-Mensch gegenüber der StZ bestätigt. Wie was wo weshalb sagt er nicht. Letztes Jahr machte das Gerücht die Runde, man wäre an der Königstraße 11 interessiert.

    Viel geiler ist eigentlich, dass auf der Theo im Mai ein Cocktail to go Laden eröffnen soll, neben Piano-Fischer im Ex-Reisebüro Dingens, heute noch Spielcasino. Heißt wohl echt Pinks´n´Drinks, siehe auch StZ.  Das Geschäftsmodell lautet “Cocktails to go”. Sehe Straßen voller Plastikbecher wie bei einer Laufveranstaltung. Passt aber super rein. Boxauto anyone?

     
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