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    Moog I

    Hat schon jeder Depp heute gesehen, muss aber kurz auf dem größten deutschen Techno-Blog erwähnt werden (nächste Übersicht kommt, jajaja): Robert Moog, Pionier der elektronischen Musik und Erfinder des Moog-Synthesizers, einer der ersten weitverbreiteten seiner Art, wäre heute 78 geworden und Google hat ihm zu Ehren ein schönes Tool eingerichtet.

    Nee, nicht nur das obige Bildchen, wie ich Depp erst dachte, man kann darauf auch rumspielen und rechts recorden. Habs erst null geblickt, bis mich SC Chris drauf aufmerksam gemacht hat. Lag vielleicht auch daran, dass es zumindest auf meiner alten Mac weder mit Safari noch mit Firefox ging, dagegen mit Chrome auf dem PC. Viel Spass.

    Update, Tutorial.

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    Interview: Tatort+

    Vier “Desperados” hocken im Kastenwagen. Abtransport. Lena Odenthal und Mario Kopper, die Martin Riggs und Roger Murtaugh von Los Ludwigshafen, wollen noch wissen wie deren Betreuer Watzlawick von der Klippe gestürzt ist. Die Kerle schauen sich gegenseitig an und schweigen. Einer für alle, alle für einen. Feierabend. Tatort-Abspann-Musik. (Danach: Schlecht, GEZ-Gebühren zurück oder gar net so schlecht, wie immer halt.) 

    Wem das zu wenig Auflösung war, konnte direkt im Anschluss (und noch bis kommenden Sonntag, 20. Mai) bei dem sogenannten Click-and-Point-Spiel Tatort+ online weiter den Täter ermitteln, ein Novum in der über 40jährigen Tatort-Historie.

    Wie man auch hier vernehmen konnte, fand das Spiel so manch einer gar nicht schlecht. Ich selbst hab zugegeben nur kurz ein bisschen rumgeklickt und dann schnell die Geduld verloren – bin einfach kein Gamer. Trotzdem fand ich den Ansatz spannend und wollte mehr wissen. Patrick Schneider, Social Media Manager beim SWR, über eines der Netzthemen der Woche, Serverausfälle und ob man solche Social-Media-Upgrades überhaupt braucht.

    Wer und wie kam man auf die Idee zu dem angedockten Online-Game Tatort+? 

    Patrick Schneider: Die Idee wurde in der Tatort-Redaktion des SWR geboren. Schon während der Drehbuchphase hatten die Kollegen das Gefühl, dass dieser Film sich auf Grund seiner atmosphärischen Dichte und der Tatsache, dass ohnehin eine Art offenes Ende vorhanden war, besonders gut für ein Online-”Bonbon” eignen würde. Der Film wäre aber auch ohne Tatort+ genau so gelaufen. Die Kollegen vom Fernsehen sind dann auf die Onliner zugegangen und dann haben wir losgelegt.

    Der Tatort ist kein Ba-Wü-SWR-Ding, sondern eine “nationale Angelegenheit”. Wie kam die Idee allgemein bei der ARD an? 

    Patrick: Natürlich muss man bei einem solchen Projekt, dass eine DER Marken von DasErste betrifft, ein bisschen mehr Überzeugungsarbeit leisten als bei einem hausinternen Projekt. Aber das der Tatort, insbesondere bei Twitter, jeden Sonntag für einen großen Buzz im Netz sorgt, ist hinlänglich bekannt und hat die Entscheidung deutlich vereinfacht. Zumal die gesamte Zeit galt: Ob die Zuschauer und User das Spiel spielen wollen, ist ganz ihnen überlassen. Der Tatort im Ersten muss für alle funktionieren, egal ob mit oder ohne Onlineaffinität.

    Kannst Du weiterhin kurz ein die Vorplanung skizzieren?

    Patrick: Das gesamte Projekt war für alle Beteiligten eine sehr intensive Zeit. Neben der eigentlichen Konzeption und Entwicklung, die wir gemeinsam mit einer Agentur realisiert haben, mussten Teile der Geschichte, Dialoge, Ablauf des Spiels, aber auch das gesamte Drumherum, wie die Tatort-Twitterwall im Videotext oder die Bereitstellung des Films in Full HD auf YouTube geplant, besprochen, genehmigt und umgesetzt werden. Ich muss aber sagen: Hat richtig Bock gemacht, dann ists auch egal, wenn man Samstag um 23 Uhr noch mal eben Nachfragen per Mail beantwortet.

    Nun kam es zu einer Panne und einem kleinen “Shitstorm”. Das Spiel wurde z.B. auch hier auf dem Blog von manch einem als ganz ordentlich empfunden, aber die Server gingen scheinbar schnell in die Knie. Was war los?

    Patrick: Das sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wir waren eigentlich ziemlich gut aufgestellt, aber die Anzahl der gleichzeitigen Zugriffe am Sonntag hat uns dann doch überrascht, wie man gemerkt hat. Von einem Shitstorm würde ich nicht sprechen, insbesondere am Sonntag konnten wir durch offene und ehrliche Kommunikation über den Tatort-Twitter-Account und die Facebook-Page der Kritik sehr gut begegnen und unsere Situation erklären. Ein echter Shitstorm sieht anders aus.

    Insbesondere die BILD hat scheinbar an den Server-Aussetzern und dem Game einen Besen gefressen und klopfte die Tage in gewohnter Manier drauf, Zitat “Eine Mords-Blamage für die ARD”. Schwingt da ein wenig auch der alte ARD vs BILD Beef mit? 

    Patrick: Die BILD hat natürlich wie kaum ein anderer ein Gespür dafür, wie man solche Themen wirksam aufbereitet. Mich lässt das kalt, die Bild ist sicherlich (im positiven Sinne) mit dafür verantwortlich, dass soviele Leute Montag und Dienstag noch ins Spiel eingestiegen sind. Über 90.000 Spiele (Stand Mittwochvormittag, 16. Mai, KTV) bislang sprechen da eine deutliche Sprache. Außerdem: Die Redakteure müssen unser Spiel auch gespielt haben, sonst hätten sie den Mörder nicht verraten können.

    Wie ist allgemein die Resonanz? 

    Patrick: Wir sind überwältigt und mehr als zufrieden – unsere Zielsetzung haben wir schon am ersten Tag geknackt. Inzwischen sind wir, wie gesagt, bei mehr als 90.000 Spiele, die über Tatort+ gespielt wurden. Die Zugriffe auf die Tatort-Website haben sich am Sonntag und Montag mehr als verdreifacht und das Echo der User ist – von den berechtigten Kritik am Sonntag und Montag abgesehen – mehr als positiv.

    Kannst Du dir auch deswegen vorstellen, dass eine derartige Aktion wiederholt wird? Und Sinnfrage: Braucht das die Marke Tatort eigentlich, eine der stärksten im deutschen Fernsehen überhaupt?

    Patrick: Gegenfrage: Warum nicht gerade mit einer der stärksten Marken im deutschen Fernsehen? Wie viele Studien bestätigen, wird Social TV in all seinen Ausprägungen wird immer wichtiger. Der Tatort ist perfekt für dieses Pilotprojekt gewesen: Hohe Zuschauerzahlen durch alle Generationen und ein sehr hoher Anteil an Menschen, die ohnehin online diskutieren und sich mit der Marke beschäftigen. Die Nutzerzahlen aber auch die reine Quantität sowie die Qualität des Feedbacks zeigt: Da haben wir einen Nerv getroffen.

    All das sind natürlich die besten Argumente, um irgendwann ein Nachfolgeprojekt aufzusetzen. Soweit sind wir aber noch nicht, wir werden in den nächsten Wochen alles auswerten und dann schauen wir, wie es weitergeht. Aber das Interesse besteht nicht nur bei den Usern und Zuschauern.

    Tatort+ kann noch bis Sonntag, 20. Mai gespielt werden
    Tatort Facebook  & Tatort Twitter

     
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    Tipp Ex Experience

    Werbung in gut. So mancher erinnert sich wahrscheinlich noch an die Tipp Ex-Bären-Kampagne, wo man in einem Fake-YouTube-Video einer Geschichte interaktiv diverse Endungen geben konnte (hier noch online). Davon gibt es jetzt hier den zweiten Teil, und wieder ist das Ganze überaus aufwendig und dazu noch ziemlich witzig umgesetzt. Kleiner Tipp: Man soll oben eine Jahreszahl eingeben, hab ich erst nicht geblickt. (via ulmerstar)

     
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    Teamgeischt

    Jesses, heute Anzeige in der StZ:

    Foto von @Baranek

     
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    Einstein digital

    Ich weiß es einfach: Ihr seid vorhin aufgestanden und dachtet euch, Mensch jetzt bisschen Einstein und Relativitätstheorie, darauf hab ich jetzt richtig Bock um locker in den Tag zu starten. Kein Problem: Über 80.000 Manuskripte können jetzt online abgerufen werden und sieht dann z.B. so aus. Have fun!

    www.alberteinstein.info

     
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    Stuttgart.de Relaunch

    Schon zum zweiten Mal in knapp vier Jahren vermelden wir einen Relaunch der Stadtseite www.stuttgart.de. Der von 2009 und die bis gestern aktuelle Seite war eher etwas staubig und kam hier damals meiner Erinnerung nach nicht ganz so gut weg. Jetzt muss ich sagen: Geht doch.

    Sieht meinem Empfinden nach für eine Stadt-Seite recht schick aus und die Usuability, wie der Thorsten sagen würden, ist ebenfalls gegeben. Erschließt sich alles von selbst, aber am besten selbst checken.

    www.stuttgart.de

    Städtische Internetseite mit neuem Gesicht

    Seit heute erscheint die Internetseite der Stadt Stuttgart www.stuttgart.de im neuen Layout: Die übersichtlichere Darstellung der aktuellen Meldungen und die Änderungen am Navigationsmenü sollen den Nutzern eine bessere Orientierung ermöglichen, wenn sie über die Startseite in das auf mittlerweile über 50.000 Seiten angewachsene Informationsangebot einsteigen.

    Neu ist auch die gelbe Menüleiste „Bürgerservice“: Die Nutzer können von jeder Seite in www.stuttgart.de zum Beispiel auf Informationen wie Öffnungszeiten der Ämter, Adressen der Bürgerbüros, Onlinedienste der Verwaltung oder den Veranstaltungskalender zugreifen. Deutlich verbessert wurde auch der Nachrichtenbereich, der jetzt durch die Einbindung von Videos und Bildergalerien noch informativer gestaltet werden kann.

    Stuttgart.de hat im Durchschnitt eine halbe Million Besucher pro Monat. Laut einer Studie der Hamburger Faktenkontor GmbH im Auftrag der Stadt Stuttgart von 2011 ist die städtische Internetseite nach den Tageszeitungen inzwischen die zweitwichtigste Informationsplattform für die Stuttgarter. Der Fokus von www.stuttgart.de liegt dabei auf der aktuellen Berichterstattung aus dem Rathaus und zu Themen der Stadtverwaltung und des Gemeinderats, Servicemeldungen und Bürgerservice.

    Neben stuttgart.de hat das von Janette Seiz geführte Online-Team der Stadt Stuttgart in den letzten zwei Jahren auch ihr Social Media Angebot beständig ausgebaut. Die Inhalte der städtischen Kanäle in Facebook, Twitter, Google+, Flickr und Youtube sind jetzt auf der neuen Startseite integriert. Zudem können Artikel, Veranstaltungen, Adressen, Publikationen etc. auf Facebook, Twitter und Google+ „gepostet“ werden.

    „Wir werden unser Online-Angebot, was die Funktionalitäten und Inhalte anbelangt, kontinuierlich ausbauen und verbessern. Ein besonderer Schwerpunkt gilt den dialogorientierten Angeboten. Das ist die zentrale Säule des Internets“, sagt Markus Vogt, Leiter der Abteilung Kommunikation im Rathaus.

     
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    Stuttgart Espresso Tumblr

    Die ist einfach: Wo gibt es in Stuttgart den besten Espresso? Trink meinen am liebsten doppelt in der Suite oder einfach im Barcode. Ich hab keine Ahnung ob die sonderlich gut sind oder nicht, mir taugen sie. Ich kann eh kaum einen Unterschied feststellen, fast egal wo ich Espresso trinke.

    Die Macher vom espressocharts.tumblr.com scheinen da wesentlich versierter zu sein und bezeichnen sich als Espressofans. Man testet das lokale Espresso-Angebot und berichtet recht detailverliebt darüber, “unabhängig, kritisch, aber immer fair”, sagen sie. Dabei kommen vermeintliche “Kaffee-Instanzen” wie das Waranga oder das Fleck & Schneck z.B. gar nicht so gut weg, das Reiskorn hingegen bietet laut dem Tumblr einen ziemlich guten Kurzen an.

    Ihre aktuellen Charts sehen so aus:

    Mehr hier:  espressocharts.tumblr.com

     
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