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Grüner Tee
Am 3. Feb 2012, 12:30 Uhr von martin
Grandmaster Stress in se House! Jonger Vadder, ist das eine Grüne-Tee-Diva. Ich hoff (für DJ Cin) wirklich, dass der Großmeister heute Abend gechillter ist als beim letzten Mal im Tonstudio, als er einen Nachmittag lang meinem Nachbar uffn Sack ging und ihm mehrere Stunden lang nicht glauben wollte, dass der Nachbar ein für Grandmaster Flash würdiges, Gassenhauer-freies Vorprogramm spielen könne. Zu guter Letzt forderte der Blitz sogar, dass Emilio vor dem Gig mit seinem Laptop ins Hotel kommen solle, damit er mal nachschauen könne, was er alles so drauf hat. Alterschalter.
Ich sags mal so: Natürlich er ist der Meister, wir knien gerne und ehrfürchtig vor ihm nieder, er hat fast so etwas wie das Rad (mit)erfunden und einige extrem wichtige Platten für die Nachwelt hinterlassen, aber ey, bisschen locker machen kann man sich doch trotzdem, oder etwa nicht?
Nun gut, die Party war dann trotzdem sehr verzüglich und er schlussendlich abends wesentlich gechillter und freundlicher als am Nachmittag. Vielleicht weil dann auch er kapiert hat, dass der Typ vor ihm keine Eule ist sondern schon das Richtige tut, damit er, der Flash, im Anschluss schön entspannt 30 Jahre HipHop-Evergreens dreschen kann. Darauf einen grünen Tee (liebe Schräglage, fangt schon mal an mit Abkochen) mit Schuss und los geht´s.
Wem das zu viel Trubel ist, trotzdem auf Rap steht, kann ja z.B. in die Stereo gehen…
…oder zu besagten Emilio ins Transit.
Gut, im Transit spielt er gerne bisschen freestyliger. Manchmal.
Bisschen Dancehall am Freitag bekommt man im 1210…
…und dann noch ganz viel Bummbummbumm. Unter anderem eröffnet heute außerplanmässig das KimTimJim.
Die kompletten Einnahmen gehen an das Streetmag Berlin, damit die ihr nächstes Heftle drucken können. Das Streetmag wird von mittel- und obdachlosen Mitmenschen vertrieben, die den Verkaufserlös erhalten. Die Käufer können selbst den Preis bestimmt. Klingt nach einer guten Sache – bloss ich blick gerade nicht warum man gerade für ein Berliner Mag eine Charity-Party in Stuttgart veranstaltet. Man könnte ja auch den hiesigen Trottwar unterstützen?
Nun gut, Im Camping ist K-Paul…
….und natürlich A. Maier, außerdem David Guetta im Speakeasy.
Sposs, schöne Local-Runde, geh ich vielleicht nach der Suite hin. Vorher verrate ich noch was: Prince Icer hat ne feine erste Produktion am Start. Vielleicht dazu bald mehr.
Moritz Esyot hatte dagegen letzte Woche in der Romy ein geiles Unterhemd an…
…und ich glaub Morten und Crischa tragen auch ganz gerne Unterhemden beim Auflegen.
So, Samstag. Kann man im Ausschank Ost angehen. Günter Garstig und Klaus Schank tragen selbstgebastelte Reflektions-Jogger.
Super Dinger, würde ich auch einen nehmen, als Ersatz zu meiner Nike Flash Jacke. ”mucke-technisch wird der Bogen von oldschool-rap nach newschool-rap nach breakbeats über hiphouse hin zu house & bummbumm geschlagen”, schreibt uns die Kneipe im Osten.
Zurück in der Innenstadt haust DJ Friction durchs Rotlichtviertel…
…und der 0711 Club durch die Schräglage.
Weiterhin hat feiert der Keller Klub fünfjähriges Jubiläum.
Ihr solltet euch beim Setzer irgendwas von Lana des Ray wünschen.
Der Titus Shop schmeißt eine Party im zwölfzehn…
Hab gerade “Skateboard & BassbReasts” gelesen. Bass auf die Brüste kommt u.a. von meinem Mann Henster.
Im Speakeasy setzt man auf das große Schwarze…
…und im Camping startet die neue Partykulturreihe “Burn After Reading”.
Klingt nach einer nicen Geschichte, die schon, Achtung, um 20:00 Uhr los geht. In dem Buch “Raven wegen Deutschland” zeichnet Torsun den Werdegang der Band nach und konzentriert sich dabei vor allem auf die Zeit der Entstehung des Durchbruchsalbums „Lustprinzip“. Alright. Danach Mr. Weekend Party und itzitzitz aus der Box u.a. mit Maier, Icer, Lehnert, und Mute Me.
Ins KTJ hat der coole Robin (wäre eigentlich ein super BigFM Radiomoderator-Name, “der coole Robin”) DJs angeschleppt…
…und ins Romy hat der Patze den Marc Houle gebucht.
Zu guter Letzt veranstaltet my Pfirrmännle zum zweiten Mal diese Leise Disco Nummer.
Zwei DJs legen gleichzeitig zwei verschiedene Richtungen auf, jeder Gast bekommt einen Kopfhörer und kann wählen ob er z.B. HipHop oder House hören will.
Ich hol mir jetzt Ohrwärmer und geh Eisangeln aufm Bärensee. Bis Lana A-del-e.
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Back in the days – part 7: Legends II
Am 28. Jan 2012, 12:00 Uhr von Thorsten W.
Nächster Teil meiner Lieblingsserie, ein weiteres unglaubliches Bild von zwei Legenden des Stuttgarter Nachtlebens: Tom de Beyer (früher Baeuerle) und Ali Schwarz. Von links nach rechts, übrigens. Der Betreiber des legendären Vinyl-West Plattenladens (vgl. Mutterstadt) und einer der berühmtesten Housebrüder der Stadt.
Entstanden ist das Bild wie man erkennt 1991 im On-U. Zu dem Club kann ich leider nicht viel sagen, ich war nie da, weiß aber dass er so die Clubkultur in Stuttgart mitbegründet hat. War in den Räumen wo sich jetzt das Barbee befindet, wurde u.a. von Ali Schwarz betrieben, Leute wie Rainer Trüby haben aufgelegt und Keller Klub/Radio-Bar-Carlos stand an der Tür.
Es gab wilde Partys und unglaubliche Geschichte, vielleicht trefft Ihr mal jemanden der sie Euch erzählen kann.
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Blasmusik, Schuhläden und Zeichenkurse
Am 27. Jan 2012, 13:10 Uhr von martin
Geballte Ladung kuriose Emails in den letzten 24 Stunden. Gerade ne Einladung von der Sparda Bank bekommen, für eine Pressekonfi (Pressekonfi kommt gleich nach TelKo), genauer gesagt für eine Pressegespräch mit der Stadt Böblingen, represented bei OB Wolfgang Lützner. Man will uns Würstchen (und allen anderen Medienwürstchen) “Big Sounds” vorstellen, das, Achtung, Festival für ungewöhnliche und gewöhnliche Blasmusik. Geboren um zu blasen fällt mir da nur ein. Thorsten, das alte Blasinstrument, geht vielleicht hin. Vielleicht bringen wir dann was darüber?
Leider bieten wir auch dieses Jahr immer noch keine Burlesque-Zeichenkurse an.
Wir haben lediglich vor langer langer Zeit darüber was, genau, darüber gebracht, fanden meines Wissens öfters sonntags im Keller Klub statt. Berichten und ausrichten sind zwei völlig unterschiedliche Stiefel.
Womit wir beim nächsten Thema wären: Schuhe. Wir sind nämlich auch kein Schuhladen,
auch wenn der Krupa vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit mit Al Bundy hat.Liebe Ann, wir wissen es nicht. Wir wissen nicht mal genau was du meinst, sondern können nur spekulieren. Wir hatten Buffalo ebenfalls vor länger Zeit als Thema, aber in welcher Größe der abgebildete Schuh ist wissen wir nicht. Du kannst das abgebildete Modell hier auch nicht kaufen. Tut uns leid. Und danke Google.
Ja wenn ihr keine Burlesque-Zeichenkurse anbietet und keine Schuhe verkauft, was macht ihr dann? Nun, eines unserer Kerngeschäfte ist: Party.
Da wäre am heutigen Freitag ein großes Dubstep-Spektakel im Universum…
…oder Bässe und Beats jeglicher Couleur im Speakeasy. ..
…und total gerade Beats in der Romy.
Geh ich vielleicht noch hin heute, so nachm Scholz ft. Andre, zwischendurch noch den Lange-Theke-Dennis im People besuchen.
Im Camping sind mir zwei unbekannte Acts zu Gast…
…Herbie kenn ich dagegen gut aus der Suite. Der feiert heute seinen 36. Geburtstag im WuF.
Happy Birthday lieber Herbie! Stand bei den Herbie Filmen nicht auch immer ne 36 auf dem Käfer? Und die Tafel ist mal wieder gelungen. Neuer Style?
Am Samstag kann man im Ausschank Ost mit Elektrosandy starten…
…der in dem nicen Ding zum Discosandy wird.
Nach dem David August Vollalarm letzte Woche gastiert am Samstag Ada im KTJ.
Mir hat wie neulich bei der Techno-Kolumne erwähnt ihr Album gut gefallen, Ken fand es dagegen beschissen. Keine Ahnung wie die Frau hinter dem DJ-Pult agiert.
Im Lehmann wird es auf jeden Fall gut bollern…
…zumindest bollern die Produktionen von Paul Ritch immer ganz gut.
Ui, im Rocker ist der gute Jackmate. Sorry, im Camping.
Vorher erst neue Scheibe “Oval” gehört. Schee wie immer. Ab Anfang März starten übrigens schon die Donnerstage wieder in einer der neuen Räume im Filmhaus, ab April dann Rocker in full effect.
Dann noch bisschen elektronisch in der Romy…
…und Holterdipolter im Keller Klub.
Die Yum Yum Geschichte findet nun (auch?) im zwölfzehn statt.
Im Speakeasy ist “HipHop at its finest” geboten. Steht zumindest auf dem Flyer.
Und die Corso feiert vierjähriges.
Tolgay du Held! Hätte ich es dir letzte Woche nicht gesagt, wärste nie drauf gekommen. Letzte Woche war nämlich schon spontanes vierjähriges Jubiläum. Wusste nur keiner. Die Corso wird übrigens bald fünf, nur Tolgay hat sie im Januar vor vier Jahren übernommen und aktuell läuft das Ding besser als denn je. Da darf natürlich ein INVADERZZZZZZ Shout out nicht fehlen.
Gut läuft auch die Kingston Hot, die einmalig zu ihren Wurzeln ins Zollamt zurückkehrt…
…nächsten Monat dann im Universum und wenn das Rocker fertig ist, dann wieder im Rocker. Hätte nicht gedacht, dass ich in dem Leben noch mal im Zollamt auflege, neulich hieß es im Waggon. Aber mal gucken was morgen ist. Zuerst geh jetzt zum Burlesque Zeichenkurs und eröffne einen Schuhladen in Zazenhausen.
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Nachtbus weg – S-Bahnen fahren durch
Am 26. Jan 2012, 12:30 Uhr von martin
(Zweitverwertung, passt)
Erst gestern zufällig entdeckt, ging in der Vorweihnachtshektik unter, dürfte aber für einige nicht uninteressant sein beziehungsweise erfüllt sich so manch ein echter Traum: Ab Dezember 2012 fahren die S-Bahnen durch – dafür werden die Nachtbusse in die Region abgeschafft. Die SSB-Nachtbusse sollen aber weiterhin das “erweiterte Stadtgebiet” anfahren, berichtete am 22. Dezember die StN.
Aufgrund der überfüllten Nachtbusse nahm laut Artikel die Unzufriedenheit der Fahrgäste zu und deswegen stellt man nun für 1,6 Millionen Euro pro Jahr das System um. Die S-Bahnen fahren circa im Stundenrhythmus bis 4:30 Uhr durch, ob ab Dezember gleich alle Linien 1 bis 6 durchfahren geht aus dem Artikel nicht richtig hervor. Jetzt noch die U-Bahnen und alles wird gut.
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Disco-Rabauke
Am 25. Jan 2012, 10:04 Uhr von martin
(Schönste Türsteher-Crew der Welt)
Starker Auftritt: Erst Türsteher anzeigen wollen, dann selbst die Nacht auf dem Revier verbringen. Fürs Protokoll wäre noch interessant gewesen was der Türsteher dazu sagt.
PP Stuttgart / Widerstand gegen Polizeibeamte
Stuttgart-Mitte: Nach Streitigkeiten in einer Diskothek an der Königstraße ist der vermeintlich Geschädigte und Anzeigeerstatter am Samstag (21.01.2012) gegen 02.00 Uhr von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen worden, nachdem er diese beleidigt, bedroht und einen Beamten leicht verletzt hatte.
Ein 22-jähriger Mann sprach auf der Straße Streifenbeamte an und wollte Anzeige gegen einen Türsteher einer Diskothek erstatten. Während der Abklärung des Vorfalls vor der Diskothek beleidigte der 22-Jährige die eingesetzten Polizeibeamten.
Trotz Ermahnungen ließ er sich nicht von weiteren Beleidigungen und deutlichen Drohgebärden gegenüber den Beamten abhalten, auch nicht, als er zur Beruhigung der Situation zum Polizeiwagen gebracht werden wollte. Da er nicht zugänglich war, wurde der alkoholisierte Mann in Gewahrsam genommen.
Auf dem Weg zur Dienststelle beleidigte er die Beamten, und biss einen in den Unterarm. Den Rest der Nacht verbrachte der 22-Jährige im richterlich angeordneten Gewahrsam der Polizei.
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Menschenrecht auf Wochenende
Am 20. Jan 2012, 09:00 Uhr von martin
Und die Moral von der Geschicht’?: Ich zahl’ meine Rechnungen nicht! Lang lebe das Finanzamt, der VfB sowieso und um 9 Uhr kann man das erste Bier trinken. Furz. Laut Wirtschaftsinformationsdienst D&B Deutschland lässt man der VfB offene Rechnungen von Transfer-Geschäften gerne etwas länger liegen, näm(h)lich durchschnittlich elf Tage, berichtet die StN. Somit sei man in der Bundesliga Schlusslicht. Ist echt nicht so schlimm. Über durchschnittlich elf Tage können so manche (Selbstständige) – und garantiert nicht wenige Nightlife-Schaffende – nur müde lächeln.
Kommen somit wir zur wichtigsten Punkt am Wochenende: Bundesliga geht wieder los. Hat der VfB eigentlich Transfergeschäfte getätigt oder nur die Taufparty von Neo vorbereitet? Glaub da ging was in der Abwehr oder? Und Tasci ist jetzt Käptn Neckar? Wie auch immer, endlich wieder Noten checken abends im Club. Gott lobe alle Kollegen und befreundete Gäste mit einem iPhone, denn auf meinem Nokia läuft Sportal so gut wie ein Club ohne Anlage.
Das Rocker konnte bekanntlich seine Anlage im Bett deponieren, momentan bereitet man das finale Rocker im Filmhaus vor, derweil wird unten gecampt. Die Schweizer sind nicht so eine Camping Volk oder?
Verwirrender Partyname. Dachte erst es handelt sich um eine Mountain People (Label) Nacht, aber ist wohl mehr die Bergwacht da. Und Rozzo! Alta! Mein Jugendheld. Wir hatten es schon vor längerem mal hier auf dem Blog was der wohl heute so macht und so weiter. Ach nee, stimmt, der macht ja das Label Mountain People! Oder nicht? Also doch Labelnacht. Gott ist das alles verwirrend heutzutage. Hier Rozzos Bombe von 1994, da war das mit Acts und Labels alles noch bisschen übersichtlicher.
Wer die Originalplatte haben will: 85 Euro bei mir hinterlegen. Ruf ich jetzt ohne Scham auf. Eine wahnsinnige Wertanlage. Hohe Rendite zu erwarten. Menschenrecht auf Rendite, oleole.
Die Finca hat hingegen einen Gast-DJ aus Mallorca. Wohnt aber bestimmt vielleicht wahrscheinlich in Berlin. Ach egal.
Im Toy feiert man die Union Labelnight…
…was auch immer das für ein Label sein soll. Ey, 2012, da kannste nicht alles kennen und wissen, wie oben schon gemerkt.
Die Basssucht von unserem alten BB-Austräger Harry kenn’ ich dafür:
Alles Gute sagen wir. Gemineye hat dafür einen Geburtstagsmix zusammengebumst.
Norman ist wieder graphisch über sich hinausgewachsen…
…und Mr. Herrlich gibt es mittlerweile auch als Stoffpuppe.
Heute kaufen und am Abend Autogramm holen.
Rap en Masse in der Schräglage…
…und wer schon immer wissen wollte, wie genau “Querbeat Inselsound” klingt…
….oder das Bedürfnis hat den Öffbert zu joinen…
…und am Samstag im Wuf unser Setzer mit seinem neuen Todesanzeigensammelalbum. Let´s grab Mann!
In der Schräglage starten Sentinel eine neue Partyreihe.
Soll sich zumindest in der Theorie von der Kingston Hot abheben, bei der auch immer Soundsystem im Mittelpunkt stehen. Bei der neuen Reihe bucht man ausschließlich DJs. “JAMAICAN I.D. steht für stilvolles und modernes Dancehall Clubbing, für Open-Mindedness und gekonnte Exkursionen in verwandte Soundgenres, wie Hip Hop, Grime, Dubstep oder Elektro. Der ursprüngliche Sound aus Kingston wird durch die Kompressoren und Effektschleifen der Streetbeat-Produzenten aller Großstädte dieses Planeten gejagt, um bei der JAMAICAN I.D. aus der PA zu strömen.”
Saubere Ansage, mal gucken was dann letztendlich aus der PA rauskommt. DJ Waxfiend hat zum Warm Up einen Mix abgeliefert. Viel Spass.
Nachbar und Damish gehen es dagegen im Speakeasy eher lieblich an…
…gibt auch mittlerweile einen Blog zu Radio Heartbeat.
Auf einem anderen Level – zumindest bisschen – lieblich wird es auch im KimTimJim.
Mag den Kerle, macht gutes Zeug, darunter Hits wie “Trumpet Victory” oder “Hamburg is for Lovers”.
Mehr elektronische Musik bekommt man natürlich im Romy…
…und noch härter im Lehmann…
…und natürlich im Camping/Rocker.
In der Corso Bar dagegen ist am Samstag die internationale Hamster-Messe.
Die beiden Wilhelma-Mitarbeiter des Monats Henster und Ram haben sich beim Schwimmen im Koi-Becken vom Pflanzen-Kölle/Stammheim kennengelernt. Aber Fisch stinkt und Hamster sind sowieso viel süsser, also gründeten Henster und Ram in Tuscaloosa/Alabama die Hamsterzuchtfarm RAMSTER.
Dort lernen die kleinen Racker nicht wie man sich im Laufstall dreht sondern Beats, Cuts und Raps. In dieser Nacht kehren Henster und Ram zurück in ihre Heimatstadt zurück. Dafür haben sie den Atlantik mit Sack und Serato auf Delphin-Rücken überquert. Schont die Umwelt und massiert die Hoden.
Wer am Sonntag noch seine Geschlechtsteile von lyrischen Meisterwerken massieren lassen will:
So und jetzt gibt´s Pite galore und danach ab ins Koi-Regenerations-Becken.
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The Return of the Eintritt
Am 17. Jan 2012, 10:10 Uhr von Thorsten W.
Vor über zwei Jahren hatten wir hier zuerst in den Kommentaren und dann bei einer Umfrage (Ergebnisse leider nicht mehr sichtbar) die mehr oder weniger leidige Eintritt-Diskussion. Ein Leser hatte sich beschwert, dass das Mono-Opening 5 Euro Eintritt kostete und dass das zu viel wäre.
Einige andere Leute konnten das nicht nachvollziehen und meinten sicher zu recht, dass n Fünfer für einen Clubabend noch relativ günstig ist und schau doch mal wie teuer das in anderen Städten ist und so weiter uns so fort. Aber eigentlich geht es bei solch einer Diskussion nicht nur um Geld, sondern um das Konzept an sich.
Denn der Eintritt war etwas aus der Mode gekommen. Nicht unschuldig daran waren natürlich DJ-Bars, die es übrigens nicht erst seit der Theodor-Heuss-Straße gibt. Wenn ich mich richtig erinnere dürfte das Deli die so ziemlich erste Bar mit DJ-Programm gewesen sein, dicht gefolgt von Pauls Boutique und Radio-Bar.
Natürlich hat die Zahl an Bars mit DJ irgendwann expotential zugenommen. In den ersten Jahren des Theodor-Heuss-Booms gab es entlang der ganzen Meile gar kein anderes Konzept. Und das hat sich irgendwann verselbständigt – denn längst wurde natürlich auch dort getanzt und gefeiert, genau so wie in einem Club mit Eintritt.
Und wenn das Angebot an Locations irgendwann so groß ist wie heute in Stuttgart – und wir reden im Vergleich zu vor 10 Jahren von wirklich massiv mehr Locations in der ganzen Stadt – dann sehen es viele Leute natürlich nicht mehr ein, irgendwo Eintritt zu zahlen, wenn sie woanders auch umsonst feiern können. Sprich wurde es grob gesagt zum Gesetz in Stuttgart: Neuer Laden macht auf = Eintritt frei.
Natürlich gab es immer Ausnahmen bzw. Clubs, die Eintritt genommen haben – alleine, weil man natürlich keinen Gast-DJ von weiter weg als Affalterbach ohne Eintritt finanzieren kann. Aber die Tendenz bzw. der Trend war über Jahre hinweg nicht zu übersehen.
Doch inzwischen scheint sich das Blatt zu wenden, wie man so schön sagt. Als Cheffe Oskar im ersten Mono (2005 bis 2007) an der Theodor-Heuss-Straße Eintritt nahm war manch einer entsetzt – aber es hat funktioniert. Und inzwischen nehmen nicht wenige Locations auf der Straße ebenfalls Eintritt – genau genommen sind jene längst in der Überzahl. Für das 7grad z.B. legen die Fans sogar – logisch – 7 Euro hin.
Womit auch eine andere Legende ein wenig widerlegt wurde: Dass man in einem Laden, der vorher keinen Eintritt gekostet hat, nie im Leben plötzlich doch Geld an der Türe verlangen kann. Wobei wiederum das Schocken das schon vor längerem ab und zu vergeblich versucht hat. Die Leute sind verschreckt umgekehrt. Soweit ich noch weiß ging es um 3 Euro.
Warum Clubs und sogar Locations, die man eigentlich als Bar bezeichnen würde, überhaupt Eintritt verlangen, kann verschiedene Gründe haben. Das konnte ich an den vergangenen Wochenenden ganz gut beobachten.
Zum einen kann man so natürlich einen gewissen Teil der anfallenden Kosten deckeln. Gerade in Zeiten der Vorglühmanie ist an so mancher Bar nicht immer so viel verdient wie man denkt. Wiederum erhofft man sich natürlich so natürlich eine längere “Kundenbindung” pro Abend. Sprich, Gast hat gezahlt, also rennt er so schnell nicht davon.
Dann sind wie schon erwähnt Gast-DJs ganz einfach nicht anders zu finanzieren. Ein Programm wie im Rocker 33 oder im Romy S., das von Bookings lebt, geht nicht ohne entsprechenden Eintritt. Vorreiter war hier einst das M1, das einerseits mit den bis dahin höchsten Eintrittspreisen geschockt, andererseits erstmals mit den Big Names überzeugt hat.
Oder das KimTimJim – hier feiert ein erwachsenes Publikum zu anspruchsvoller elektronischer Musik und zahlt dafür ohne mit der Wimper zu zucken 10 Euro Eintritt für einen DJ, von dem an so manchem Samstag ein Großteil der Besucher noch nie im Leben etwas gehört hat. Aber auch hier stimmt einfach das Gesamtkonzept aus Location, Musik und Gästen.
Selbiges – freilich konzeptionell zwei ganz andere Baustellen – kann man genauso gut von den neuen Errungenschaften Speakeasy oder Schräglage behaupten. Gerade letztere ist für die Zielgruppe quasi fast schon ein Lebensgefühl. Und für Lebensgefühl flutscht der Fünfer locker aus dem Geldbeutel.
Was auch immer die Gründe sind – der Trend ist auf jeden Fall erfreulich, dass die Leute wieder bereits sind, Eintritt zu zahlen, wenn das Angebot stimmt. Und dass man auch ohne Eintritt Spitzen Partys feiern kann, dafür gibt es sowieso genug Beispiele.
Und um mal zu gucken, wie die Stimmung so ist, hier ein Revival unserer großen Eintritt-Abstimmung:
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