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Kornwestheim
Am 28. Apr 2012, 15:28 Uhr von Thorsten W.
Mutterstadt, Tantenstadt, Großnichtenstadt, auch die Randbezirke haben Fans, Rapper und Dönerbuden. Ist wohl schon etwas älter, wie man in den Kommentaren lesen kann, die Hälfte der genannten Läden gibt’s wohl schon nicht mehr – vielleicht kann uns ein Kornwestheimer Auskunft geben.
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Pirate Satellite Festival
Am 27. Apr 2012, 15:30 Uhr von Setzer
Auch Punker haben Wochenende. Das Pirate Satellite Festival aus dem Hause Radio Clash kommt da gerade recht. Zwei Tage lang gibt’s da im LKA ein Freudenfest für Vollbart-, Karohemden-, Fleshtunnelträger und auch Leute, die mit knapp 20 Jahren schon Hilfe brauchen, um noch eine freie Stelle auf der Pelle für Tattoos zu finden. Auch voll gut: endlich mal Piraten und weit und breit ist nix zu sehen und nix zu hören von der Marina Weisband.
Samstags gibt’s spitzen Punkrock von Tom Mess, Cobra Skulls, Red City Radio, Atlas Losing Grip und Nicola Sarcevic von Millencolin. Dann werden sich die Herren Dan Andriano, Dave Hause, Tom Gabel von Against Me! und Chuck Ragan die Wandergitarren umhängen und 1A CVJM-Punk spielen. Lagerfeuermäßig, gerne mal mit Fiddel – Quetschkommode wäre auch mal was. Hier mal einer von Dave Hause. Werd’ ich unglaublich gefühlsduselig bei so was. Ein Reim zur Feier: “Voll toll. lol.”
Dann noch mal Ohren anlegen und Yeah! schreien für Alkaline Trio und die magisch guten Hot Water Music. Oh, Yeah! geht freilich auch. Mach ich zum Beispiel, weil Hot Water Music eine der besten Erfindungen kurz nach Klopapier, Nagelknipser und Bleistiftspitzer sind. Die neue Platte “Exister” erscheint Mitte Mai. Ich überlege mir jetzt schon, einen Vollbart wachsen zu lassen und jemanden um ein Karohemd anzupumpen. Achkomm, das feier ich ab wie Kristina Schröder eine Leine am Herd.
Sonntags geht’s etwas rustikaler zur Sache: Metalcore und Hardcore. Satte 15 Bands lang und die Sänger brüllen meist sehr erregt. Auf geht’s: An Act Of Grace, Structures, Volumes, Vildhjarta, Betraying The Martyrs, Silent Screams, TRC, Born From Pain, Heights, Veil Of Maya und For Today. Die Topacts des Tages: The Dillinger Escape Plan, durchgeknallte Prog-Bodybuilder, Gallows, Silverstein und Parkway Drive aus Australien. Letztere sind 1A sympathische Surferboys, die auch so aussehen, allerdings gar nicht so klingen. Mitsingen ist da eher Lebensaufgabe als Zeitvertreib. Voilà oder “Viola” wie Kelly Bundy einst sagte:
Auch eine wichtige Frage: Können Gallows eigentlich noch was, ohne Frank Carter? Konschd, gibt’s auch: Heather Gabel, Frau Flaming Star Florence Shirazi und Jumi-Jami stellen da ihre Illustrationen, Bilder und Nippes aus. Bitte auch ordentlich Aschekrötenpiepenzaster bei der Tombola liegen lassen: Der Erlös geht an die Palliativstation des Bürgerhospitals. Moderator an beiden Tagen: absoluter Trottel. Aftershowparty am Samstag im Universum. Mit Frank Gasoline, dem Thomas Gottschlak unter den Profi-3000Meter-Schwimmerinnen. Äh, was? Egal. Ja, Kollege kommt gleich:
Herzblattsusi: PIRATE SATELLITE FESTIVAL, Sa 28.4., 14 Uhr / So, 29.4., 12 Uhr, LKA, S-Wangen.
Alle weiteren Infos gibt’s im Stuttgarter Internet auf der Festivalseite.
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Don’t Fuck With Stuttgart
Am 24. Apr 2012, 09:09 Uhr von Setzer

Eine lockere Mischung aus Saure Gurken, “Hä?” und “Ahja!”: Eben noch ein kleiner Aushilfsjob als Schauspieler bei “Aktenzeichen XY” und dann schon fast in U-Haft. Aaron Defant, Schauspieler u.a. beim Marienhof und im Normahl-Film “Jongr”, mimte im März einen Juwelendieb für die lässige Fahndungsshow “Aktenzeichen XY”. Die Performance war scheinbar ziemlich überzeugend.
Als er vergangenen Donnerstag am Stuttgarter Hauptbahnhof auf ein paar Freunde wartete, um mit denen ins Theater zu gehen, wurde er da von den Wachtmeistern gestellt. Ein Zuschauer, glaubte den Dieb aus dem Fernsehen erkannt zu haben. Nach zehn Minuten klärte sich das Malheur aber auf. Sind ja auch nicht doof, unsere Cops. Hier gibt’s die Geschichte bei Spiegel Online, hier in den Stuttgarter Nachrichten.
Hab’ trotzdem ein bisschen Angst, dass jemand im Übereifer Ryan Gossling den Führerschein abnimmt, weil er bei “Drive” zu schnell gefahren ist oder dass Bruce Willis erschossen wird. Man weiß ja nie.
Wer sich professionell im
PetzenVorsorgen üben will oder der Polizei anderweitig unter die Arme greifen möchte: Auf Stadtbahnen wird derzeit eifrig für polizei-beratung.de geworben. Da warten schneidige Infos, Tipps und Tricks für Musterbürger.Äh, Apropos Gossling: Der Mann macht mir langsam Angst. Drive, ist auch dank dem Typen, der beste Film seit langer Zeit und jetzt auch noch das: Seine Band Dead Man’s Bones ist auch gar nicht so schlecht, wie das bei Schauspielern normalerweise der Fall ist.
Passabel, gell? Komm, da geht noch einer. Apropos: Ich geh’ jetzt wieder ein bisschen wachtmeistern in der Nachbarschaft.
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Happy Weekend The Soul-Live-Mix
by Florian KellerAm 20. Apr 2012, 17:30 Uhr von Thorsten W.
Ein besonderer Mix in unserer Happy Weekend-Reihe – Florian Keller war bekanntlich Anfang April bei meiner Party The Soul im speakeasy zu Gast. Und nicht nur die Party hat sehr gut funktioniert – einen ganzen Abend lang ausschließlich Funk und Soul, das kennen die Leute meist nicht – auch Florian Keller hat auf ganzer Linie überzeugt und nicht nur Frico und mich echt sprachlos gemacht. Und dieser einstündige Mitschnitt seines Sets zeigt das ziemlich gut.
Florian ist sozusagen die Straightness in Person – er legt seit 1985 auf, schon immer und immer noch ausschließlich Funk in diversen Ausprägungen (wie man auch auf dem Mix hört), hat beruflich noch nie etwas anderes als DJing gemacht und legt bis heute ausschließlich mit Vinyl auf.
Und wenn es dann mal einen Track gibt, der neu ist und den es nicht auf Vinyl gibt, sondern nur digital oder auf CD, den er aber auflegen will – dann lässt er sich einfach ein Dubplate schneiden. So einfach ist es.
Was ebenfalls besonders ist, und auch das hört man in diesem fantastischen Mix: Er mixt alle Tracks ineinander, was bei live eingespielter Musik alles andere als einfach ist.
Seinen Mix gibt’s exklusiv hier zum Download bei Soundcloud und natürlich im Podcast-Abo. Die Tracklist schreibt cHiller gerne auf Anfrage raus
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2Pac Hologramm
Am 17. Apr 2012, 09:00 Uhr von Thorsten W.
Achtung, jetzt kommt ein Beitrag, der nix mit Stuttgart zu tun hat. Nicht mal mit Partys und nur begrenzt mit Turnschuhen. Aber die Zeiten sind hart, unsere Abo-Kündigungshotline ist 24 Stunden besetzt, bitte rufen Sie jetzt an.
Ging gestern rum wie MC B in Stuttgart, beim Coachella-Festival in Kalifornien wurde 2Pac (R.I.P.) als 3D-Hologramm auf die Bühne gebeamt und hat ein Duett mit Snoop Dogg gerappt. Jetzt mal abgesehen davon, ob das vielleicht geschmacklos ist – wenn das in Echt auch nur ansatzweise so aussah wie in dem Video ist das mal echt krasser Scheiß!
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Schlagerparade
Am 16. Apr 2012, 09:00 Uhr von Kollege Geiger
Steilvorlage Schlager. Kann man natürlich vieles dran merkwürdig finden, wenn man selber nicht Zielgruppe ist. Aber bei der Ankündigung der Schlagerstarparade 2012 fallen einem schon ein paar Dinge auf. Und nicht alle davon sind geriatrisch bedingt.
So wusste ich gar nicht, dass SWR bis Vier geht. Dachte eigentlich bei Drei ist Schluß und Eins ist die unterste Stufe. Find’s auch gut, dass die Veranstaltung mal nicht von Red Bull und Intro präsentiert wird, sondern von Neue Post und einem Shopping-Kanal.
Schleyerhalle finde ich ambitioniert, wird aber bestimmt voll. Gut gefallen mir die auf Website und Plakat mit sogenannten Störern hervorgehobenen consumer benefits: Zwei große Videowände! Das Original! Alle Künstler singen live! Kann man 1:1 auch auf die HipHop Open Poster beppen. Ich sag nur: „Einlass 12.30 Uhr – Beginn 14.00 Uhr – Ende ca. 21.00.“ Der Letzte macht das Licht aus!
Line-up ist auch vom Feinsten. Zumindest in der zweiten Halbzeit. Versuche gerade mal, ohne Wikipedia mein eigenes Halbwissen aus der Schlagerwelt abzurufen:
Roland Kaiser. Sieben Fässer Wein? Manchmal möchte ich schon mit Dir? Der schlimme Finger unter den Schlagersängern. Eindeutig zweideutig. Parental Advisory—Explicit Content.
Andrea Berg – oder auch Frau Ferber. Quasi die Stiefmutter von Gomez, Tasci und Hleb, weil ihr Mann ja der Ziehpapa und Manager ist. Außerdem leider auch der Viel-Geld-Mäzen des größten Kickers-Konkurrenten im Aufstiegskampf: Ponyhof Großasselbach, wie wir unfairen Blauen wüst sagen. Musikalisch weiß nicht. Optisch sagte neulich ein liebgewonnener Mensch zu mir, der auf Andrea Bergs Hochzeit musste: „Die hat klasse Beine. Und nach oben hin wird’s immer schwieriger.“
Katja Ebstein – Wunder gibt es immer wieder. Wunderschöner Refrain. Kam in meiner Kindheit oft in der ZDF Hitparade und sieht seitdem gut konserviert aus, als sei es noch 1974.
Mary Roos – ihr größter Hit war glaube ich Gottlieb Wendehals, alias Werner Böhm. Wir erinnern uns (und hassen uns jetzt gleich dafür, dass wir diesen Ohrwurm nimmer loskriegen) : „jetzt geht es los, mit ganz großen Schritten und Erwin fasst Rita von hinten…“ Mary war mit dem One-Hit-Wonder und Polonaise Blankense Interpreten verheiratet. Gab glaub ne üble Schlammschlacht. Goldene Blatt Leser wissen mehr.
Matze Reim – verdammt ja oder verdammt nein? Riesenhit. Dann Riesenabsturz. Dann Riesencomeback als Werbemaskottchen für Sixt mit dem Riesen-Remake „Verdammt ich miet dich.“ Wenn Werbung witzig sein muss, greift man halt in den Grabbelsack der Kultur und zieht was Totgeglaubtes raus.
Dann tritt ne Menge Zweite-Liga, unteres Mittelfeld auf: Claudia Jung, Andy Borg., Fantasy. Die Alemannia Aachens und SC Paderborns des deutschen Schlagers. Nichts Genaues weiß man nicht und das ist auch gut so.
Ja und dann noch viel Schwenkvieh. Festivalfutter. Was halt beim Southside auch so morgens um 11.00 Uhr spielt. Oder who the f**k sind Andreas Gabalier, Christian Lais, Olaf und Nick P.?
UiUiUi “Wir teilen uns die Garderobe” Und das Viagra?30 Kommentare » -
The Art of Rap Trailer
Am 14. Apr 2012, 13:36 Uhr von martin
HipHop Dokumentation von Ice-T, kommt diesen Sommer in den Staaten ins Kino.
SOMETHING FROM NOTHING: THE ART OF RAP is a feature length performance documentary film about the runaway juggernaut that is Rap music. At the wheel of this unstoppable beast is the film’s director and interviewer Ice-T. Ice-T takes us on a deeply personal journey to uncover how this music of the street has grown to dominate the world. Along the way Ice-T meets some of the remarkable superstars of Rap, from Eminem to Dr Dre, to Snoop Dogg and Kanye West. He exposes the roots and history of Rap and then, through meeting most of it’s most famous protagonists studies the living mechanism of the music to reveal The Art Of Rap. This film features unique performances from it’s entire cast and does not use any archive material.
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