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Kessel.TV Exclusive:
Männer-Tisch auf dem MädchenflohmarktAm 19. Apr 2012, 15:00 Uhr von Jana
Am 12.Mai ist wieder Kreisch-Alarm: Der Mädchenflohmarkt in der ehemaligen Mercedes-Niederlassung in der Türlenstraße findet wieder statt. Am Tag davor gibt es dieses Mal sogar eine Pre-Party, wie beim Bambi. Ein “Tribute to Mädchenflohmarkt” sozusagen.
Die Tische waren wieder nach 1 Minute alle vergeben, der Schwarzmarkt auf Facebook hat begonnen. Für die Kessel-Leser haben die Mädels sich aber was Besonderes überlegt und sind über ihren Schatten gesprungen: Auch die Jungs dürfen dieses Mal einen Tisch haben. Aber nur genau einen.
Bewerbt Euch mit einem feschen Kommentar, einer überzeugenden Begründung oder einfach durch Flehen, warum ausgerechnet ihr den One-and-only Männertisch haben wollt. Was ihr an eurem Tisch anbieten würdet – von Hütchenspiele bis Sneaker-Ausstellung oder Jutetaschen verkaufen – alles ist erlaubt. Nur einfach Baggern wollen, das gilt nicht.
Wir lassen dann nächsten Montag ganz demokratisch abstimmen, welchen Männerstand ihr sehen wollt.
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Kessel tv’s bunter Bilderbogen mit falsch gesetzten Apostrophen
Am 19. Apr 2012, 09:00 Uhr von Kollege Geiger
Nänänä… Papa RAM ist diese Woche im Urlaub. Die Gören sind allein zuhaus. Pennen bis in die Puppen, ernähren sich von Tiefkühlpizza und Ofenchips und bloggen nur Blödsinn. Heute: alles muss raus! Brauche Platz auf meiner Speicherkarte und sortiere deshalb hier ein paar Megabyte Fotos aus:
Das trifft sich gut. Wir nämlich auch nicht. Im Marketing nennt man sowas „spitze Positionierung“. *Gefunden im Lehenviertel, nicht dass wir jemand mangelnenden Stuttgartbezug reklamiert.
Viele Kinder leben in schlimmen Zuständen. Manche haben daheim nicht mal W-LAN. Für diese armen Geschöpfe sollen jetzt auf der Calwerstrasse beheizte Nintendo-Lounges entstehen. Der Pilot wurde von der örtlichen Bevölkerung schon gut angenommen.
Früher hat man ja noch Kaufladen gespielt. Drinnen. Heute spielen die Kinder Kaffeepad-Maschine. Gesehen beim Spielwaren Kurtz. Und ich schätze, Ersatzpads kosten ein kleines Vermögen.
Dabei kann man Kids doch so viel günstiger unterhalten:
„Alternative Bestattungsformen liegen im Trend der Zeit und stellen den Friedhof, der der Menschheit seit Jahrhunderten als Ort der Erinnerung dient, immer weiter in den Schatten.
Der Bund deutscher Friedhofsgärtner war auf Basis dieser Entwicklung dazu aufgefordert, zu reagieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, die die Bedeutung des Friedhofs ebenso wie die professionelle und kreative Arbeit des Friedhofsgärtners in den Fokus der Kommunikation rückt.“
Ich wünschte, ich hätte mir das ausgedacht und es nicht in der Pressemeldung der Firma »Schwind, Agentur für Zukunftskommunikation« zu diesem Thema gefunden.
Gute Nachrichten für Raucher in der Alexanderstrasse. Der leere Kippenautomat Ecke Bopserstaffel wurde jetzt gegen einen vollen ausgetauscht.
Apropos rauchen: wiedergefundene Fotos aus Indien. Da zündet man Kippen elektrisch an. Neulich auch irgendwo gelesen, dass eine E-Zigarette explodiert ist. Analogschmöken ist vermutlich immer noch sicherer.
Rauchen, die dritte und Welcome Home Geschenk für Martin. Wenn der RAM heim in seinen Blog kommt, wird er sich freuen.
Metzger, Du Sau!
Bin ja mehr so der Typ H&M Socke. Oder Kaufhof. Je billiger und je mehr im Sparpack drin, umso besser. Hab mir aber jetzt im Sale (the Veranstaltung formerly known as Winterschlussverkauf) mal am Grabbeltisch mein erstes Pärle Falke rausgelassen, wie die Checker sagen. Und muss zugeben: schon ein anderer Tragekomfort. Als ich jetzt aber den fliegenden fahrenden Händler Sockenparadies Dudu überholt hab, wusste ich: da kaufste in Zukunft dein Beinkleid für untenrum.
Neulich im Waschsalon Trieb an der Wand abfotografiert. Der Typ wird weder gesucht noch stand was dabei. Scary shit? Wer kennt diesen Mann? Sockenfetisch? Wäscheklau? Trieb-Täter? Oder vielleicht nur: Huhu, Ihr Flitzpiepen, wir haben ne Webcam!
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Fingerabdrücke sind ab dem vollendeten 6. Lebensjahr zu speichern
Am 18. Apr 2012, 16:15 Uhr von Kollege Geiger
Jetzt noch fälschungssicherer. Als 32- oder 48-Seiter erhältlich.
Man muss auch mal lanzenbrechen, den lieben Gott n guten Mann sein lassen. Den Tag vor dem Abend loben. Oder das Bürgerbüro Stuttgart.
Musste nämlich meinen Pass verlängern. Dachte ich. Pass verlängern geht aber nicht, nur neu machen. Dazu geht man als Stadtschwabe ins beste Bürgerbüro der Welt im hässlichsten Eberhardzentrum der Welt.
Komische Ecke und eigentlich gibt’s nur zwei Gründe, sich da rumzutreiben: sensationell Chawarma im Imbiss Beirut essen oder vegetarisch im Iden. Auch wenn man da sitzt, wie bei einem Elternsprechtag der Waldorfschule, lecker isses. Baghwan Disco gibt’s ja leider auch nicht mehr – und das Rumours ist glaube ich jetzt eine Großraum Shisha-Lounge, oder?
In München hab ich für’s Um- oder glaub sogar Abmelden mal einen ganzen Vormittag gebraucht und wurde dafür in der Tonart bayrisch-grantelig behandelt. Nicht so in Stuttgart, wo der Amtsschimmel ein kunterbuntes Einhorn ist. It’s so fluffy i’m gonna die. Man zieht eine Nummer, atmet ein, atmet aus – und ist dran.
Home of the schnelles Drankommen – das Bürgerbüro.
Drinnen am Tresen, der herrlich mit einer eigenwilligen Pflanzensammlung zugewuchert ist, sind sie im Bürgerbüro zu uns Bürobürgern jedes Mal superduperfreundlich und hilfsbereit. Sind das eigentlich schon Beamten, die da arbeiten?
Vor einiger Zeit waren sie schon mal sehr kooperativ im Kampf gegen die GEZ. Als ich nachweisen musste, dass ich da, wo die dachten, dass ich wohne, schon lange nicht mehr wohne. „Die GEZ möget mir au net. Da machet mir was“ sagten sie auf dem Bürgerbüro und machten was.
Beim Passneumachen konnten sie aber auch nix machen: dass mir der junge Mann mit den langen Haaren nicht ähnlich sah, hätten sie noch durchgehen lassen. Aber beim besten Willen war das olle Passfoto, das ich genau für solche Anlässe immer im Brustbeutel bei mir trage, nicht biometrisch. Musste also erst zum Bergmeister gegenüber.
Das hatte allerdings wenig von einem 16-Euro-Fotoshooting, außer, dass der Prakti mit der Kamera mich laufend „mein Herr“ genannt hat. Er hat dann aber mit ner normalen Knipse aus der Hand geschossen. Ein Fotografierapparat, wie ihn der RAM ja jetzt auch neuerdings besitzt. Hätte mir also auch gut seine Hospitalhofbilder in den Ausweis kleben können. Die sind bestimmt biometrisch.
Passfotomachen und nur eins brauchen, aber 8 bekommen erinnerte mich n bissle an früher. Wenn der Schulfotograf kam und man dann wegen chronischem Nichtneinsagenkönnen 1x das Klassenfoto in 9×13 glanz bestellt hat und 4x das geschniegelte Portrait vor dem marmorierten Hintergrund.
Kurz nach dem Passbestellen treffe ich einen Ex-Kollegen, und wir plaudern so und er erzählt, dass es seinen Namen Doug in Deutschland nur fünfmal gibt. Woher er das wisse, will ich wissen. Die letzten Ziffern des Ausweises würden das verraten, habe er gehört.
Praktische Mittelfingerhalter für müde Mitbürger
Kannte die Gerüchte gar nicht. Manche behaupten sogar, die Ziffern würden angeben, wie viele Menschen einem ähnlich sehen. Stimmt aber beides net. Hab das gleich widergoogelt. Früher, als die GEZ noch wusste, wo ich wohne, und mein Reisepass noch grün war, gingen Gerüchte eindeutig länger. Da haben sie sich zwar viral verbreitet aber nicht viral aufgelöst – wie heute übers Interweb.
Kein Gerücht ist, dass sie einen vielreisenden Freund von mir neulich am Münchener Flughafen nicht wegfliegen lassen wollten. Weil in seinem Reisepass keine Seite mehr für das zu erwartende Visum frei war. Wenn dein Pass nicht zu alt ist zum Reisen, sondern zu voll – dann hast du es geschafft.
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Eckenseewalk
Am 18. Apr 2012, 14:06 Uhr von Thorsten W.
Schon seit ein paar Wochen wird der Eckensee im Schlossgarten gereinigt. Als sie am Anfang das Wasser abgelassen haben hat’s übel nach Fisch gestunken. Jetzt sieht aber alles sehr sauber aus und man kann sogar trockenen Fußes quer rüber laufen. Hier eine seltene 360°-Panorama-Aufnahme (bitte ausdrucken, ausschneiden und zusammenkleben), die sonst nur mit einem Hochseedampfer möglich ist.
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English Tearoom
Am 17. Apr 2012, 16:00 Uhr von Kollege Geiger
Wir hatten’s neulich schon mal davon, hier auf teekessel.tv. Im Rahmen der großen Bubble Tea Hysterie wurde in den Kommentaren der Ruf nach einem richtigen Tee laut.
Seit einiger Zeit gibt’s in der Stadt dazu eine Top-Anlaufstelle: the english tearoom. Man fühlt sich bisschen wie in „Das Haus am Eaton Place“.
Der English Tearoom wird von einem ganz bezaubernden britischen und zum Glück nicht akzentfreien Pärchen geführt. Wenn man reinkommt, bekommt man als erstes Mal einen Tee angeboten. Es laufen mindestes Pink Floyd oder Beatles und wenn vor dem Laden noch Punker lungern würden, könnte man meinen, man sei in England. Man ist aber im Heusteigviertel.
Im Angebot natürlich ganz viel Tee, 60 Sorten, hübsch verpackt und immer zum probieren. Mir haben’s China Oolong und eine eigens hergestellte Earl Grey/Zitrone Mischung angetan. Dazu gibt’s Kekse & Co von der Insel, jede Menge Accessoires und schöne Dinge zum verschenken. Merke gerade, das wir hier klingen wie in „Stuttgart kauft ein.“
Außerdem werden Teeseminare angeboten. Und wenn man Samstag kommt, hat Lynn sogar eigene Scones gebacken, stilecht mit clotted cream. Für diesen Beitrag wurden weder Teebäume abgeholzt noch Geld genommen. I simply like it.
Alle Fotos: © nicht ganz scharf. Hatte einen im Tee.
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Schweben in Stuttgart
Am 13. Apr 2012, 14:39 Uhr von Thorsten W.
Heute auf der Königstraße. Den Trick bitte selber googeln. (via I <3 Stuttgart)
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Einer wie Bruno
Am 12. Apr 2012, 11:50 Uhr von martin
Heute kommt der Film “Einer wie Bruno” mit Christian Ulmen ins Kino und der wurde in Stuttgart gedreht. Erkenne zumindest im Trailer zwar bis auf die Löwentorbrücke (oder doch nicht?) nix, aber die StZ weiß mehr und unter anderem wurde u.a. in der Wilhelma, im Metropol-Kino, im Kurpark Bad Cannstatt, in der Gaststätte Lehen (remember Urinprobe Moritz) und in einer Hochhaus-Anlage in Münster.
Mehr Infos zum Film auf der nächsten Seite.
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