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    Walluis sieht fern

    Am 20. Jan 2012, 15:00 Uhr von martin

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    Neue Sendung seit Anfang Dezember, kannte weder den Typ noch die Sendung (Tele5?), keine großen neuen Erkenntnisse, aber bisschen witzig. Wenn ich das richtig sehe, kommt von dem auch diese Tatort in 123 Sekunden Geschichte gedreht. 

    “Walulis sieht fern ist eine Comedysendung, die einen unterhaltsamen Blick auf den täglichen TV-Wahnsinn wirft. Ab Donnerstag, den 8.12. immer in der Nacht von Donnerstag auf Freitag um 0:40 bei Tele5.”

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=2sH-rVyr7a8 [/youtube] Neue Sendung seit Anfang Dezember, kannte weder den Typ noch die Sendung (Tele5?), keine großen neuen Erkenntnisse, aber bisschen witzig. Wenn ich das richtig sehe, kommt von dem auch diese Tatort in 123 Sekunden Geschichte gedreht.  "Walulis sieht fern ist eine Comedysendung, die einen unterhaltsamen Blick auf den täglichen TV-Wahnsinn wirft. Ab Donnerstag, den 8.12. immer in der Nacht von Donnerstag auf Freitag um 0:40 bei Tele5."

     
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  • 18

    Unsere Blitztabelle für Baku

    Am 13. Jan 2012, 10:47 Uhr von martin

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    Wann isn eigentlich wieder Fußball? Macht nix, seit gestern Abend ist Spieltag am Donnerstag, mit Blitztabelle. Und die blitzt, Heidenei. Bin da gestern zufällig und eher ungeplant gelandet, konnte dann aber nicht loslassen. Da kann der Spiegel heute noch so viel von „der wohl miesesten Erfindung des deutschen Fernsehens der letzten Jahre“ schreiben, die „sich ab der ersten Minute als ärgerlich bis erniedrigend erwies.“ Ich fand die Show super. Und ich war überrascht wie gewissenhaft der Zuschauer voten kann. Der hat meiner Meinung die fünf richtigen durchgeschleust. Gibt es Hoffnung?

    Denn wie man hört rangieren X-Faktor und Voice of Germany (Spreeblick drückte neulich erst seine Begeisterung via Twitter aus) ebenfalls auf einem hohen Niveau. Kann ich nichts zu sagen, kein einziges Mal reingeschaut, geschweige denn bin ich mit den Spielmodus vertraut.

    Pro7 sucht also die nächste Lena für Baku in Aserbaidschan. Das vor zwei Jahren eingeführte Casting-System, eine Allianz aus Pro7 und ARD bzw. Stephan Raab und der ARD, um den deutschen Grand Prix Beitrag in Amt und Würden auszufüllen, verbucht man freilich nicht nur dank dem „Sommermärchen von 2010“ (ole oder ohje) als größten deutschen Beitrag zum Weltkulturerbe seit Erfindung von Andrea Berg, sondern lobte am Anfang der Sendung auch nochmals Lenas letztjährige Performance in Ditzingen, sorry, Düsseldorf bis nach Baku oder halt doch nur Höfingen.

    Aus Ditzingen stammt ursprünglich Friseur Thomas D.. Der wird bei „Unser Star von Baku“ als „Jury-Präsident“ vorgeschoben (Neues Lebensziel: Jury-Präsident werden, wenn auch nur bei Miss Ditzingen). Eigentlich die Raab-Rolle, aber der ist auf dem Weg zum nächsten Beckenbauer. Und der Franz steht bekanntlich über jedem Jury-Präsidenten der Welt. Also bisschen Verantwortung in die Eiffel abgeben.

    Im Spot sinnierte Raab wie gewohnt ein wenig großspurig wie selbstgefällig, warum er nicht schon früher auf die Blitztabelle gekommen ist bzw. das Echtzeit-Voting-System (Echtzeit ist das Lieblingswort des Abends). Quasi von der ersten Minute an können die Zuschauer bis zum Ende der Sendung für ihren Favoriten anrufen. Konnte mir das in der Ankündigung nicht so richtig vorstellen, vielleicht bin ich auch deswegen hängengeblieben.

    Zugegeben: Das erste Sympathievoting ist absolut dämlich, lebt natürlich von Vorurteilen und könnte man sich total sparen – weil sich auch, wie gestern gesehen, das Publikum schlussendlich davon doch nicht blenden lässt.

    Da landete eben die blasse Katja mit dem etwas zu dünnen roten Haar auf dem letzten Platz, die obligatorische Blondine mit Rampensau-Appeal punktete zunächst drallig und musste als Vorletzte ran – und flog zurecht als Aguilera-Klon raus (also nicht der Klon von Setzers DJ-Team, sondern Christina-Double). Und Katja mit dem dünnen Haar musste als erste ran, konnte sich erfolgreich in die nächste Runde hangeln. So erging es noch einigen anderen, die nach Sympathie zunächst hinten lagen.

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    Wiederum ist nach dem Sympathie-Voting der etwas schüchterne Roman mit der Basecap ganz vorne – und erntet mit seinem letzten Auftritt als erster und einziger Standing-Ovations. Tighter Typ ohne Frage, super Einsatz, aber fast schon bisschen zu viel des Guten. Der stehende Thomas D. fordert leicht weinend Stefan Raab auf sich doch bitte ebenfalls in die Vertikale zu bewegen. Der kritische Don-Pate-Beckenbauer quält sich leicht widerwillig aus dem Sessel. Denn der Profi weiß: Wenn es schon mit Standing Ovations los geht, was soll da dann noch kommen? Die Sinhead O´Connor zwischen den zwei Männern hab ich übrigens noch nie zuvor in meinem Leben gesehen. Singt glaub in einer Band. Oder hat eine Autowerkstatt. Jaja, shame on me und Kacke auf you.

    Ansonsten: Ich (er)kannte kaum ein Lied, die ARD-Abgesandte trug tatsächlich ein Shirt, auf dem riesengroß SWAG stand, Thomas D. ist ein Glücksgriff und überzeugt mit schwäbischer Ehrlichkeit und spontanen Battle-Raps im typischen Holterdipolter Fanta-Flow, Jan wählte das falsche Lied und zeigte dafür zu wenig Eier, Salih hatte dagegen zu viel Eier und war etwas zu großspurig, Jasmine hingegen etwas langweilig und Jil Rock checkte derweil im „Green Room“, der eigentlich orange ist, ihren Facebook-Account. Hat total viele neue Freundesanfragen. Wenigstens etwas am Ende des Abends.

    Die Arschkarte ging an Kai, freilich solide, aber im Fotofinish reichte es doch für Platz sechs, weil Roman, Leonie, Katja, Shelly und Céline, die beim Titantic-Frontfrau-Vergleich längst nur noch müde abwinkt, eben einfach besser waren.

    Star des Abends war aber die dauerhaft eingeblendete Blitztabelle, die speziell in den letzten Minuten wesentlich aktiver war als eine Bundesliga-Blitztabelle jemals sein kann, immer im Visier, aber lenkte nie vom eigentlich Geschehen ab – was wiederum der Spiegel behauptet. War bestimmt auch ein guter Hustle den Werbekunden der letzten Pause zu vermitteln, ey du Werbekunde, wir blenden neben deinem Spot unsere neue famous Blitztabelle ein, isch okay oder? Hm okay, hat ja sowieso jeder nen 52-Zoller. Wenn die wüssten was für eine Miniaturglotze in meinem Schlafzimmer steht würden sie kotzen.

    Die fünf Zurechtweiterkommer sind dann wiederum unter sich ein bisschen Geschmacksache. Shellys Valerie-Gestotter war freilich auf seine Art und Weise outstandig („große Kunst“, wie Raab sagte), ging mir aber zum Beispiel ein wenig auf den Sack. War vielleicht etwas irritiert, weil ich halt gerne zur der Originalversion auf der Wasenbank rumgröle. Die Maß in der einen Hand, den Thorsten in der anderen.

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ga2HeyWKOPo[/youtube] Wann isn eigentlich wieder Fußball? Macht nix, seit gestern Abend ist Spieltag am Donnerstag, mit Blitztabelle. Und die blitzt, Heidenei. Bin da gestern zufällig und eher ungeplant gelandet, konnte dann aber nicht loslassen. Da kann der Spiegel heute noch so viel von „der wohl miesesten Erfindung des deutschen Fernsehens der letzten Jahre“ schreiben, die „sich ab der ersten Minute als ärgerlich bis erniedrigend erwies.“ Ich fand die Show super. Und ich war überrascht wie gewissenhaft der Zuschauer voten kann. Der hat meiner Meinung die fünf richtigen durchgeschleust. Gibt es Hoffnung? Denn wie man hört rangieren X-Faktor und Voice of Germany (Spreeblick drückte neulich erst seine Begeisterung via Twitter aus) ebenfalls auf einem hohen Niveau. Kann ich nichts zu sagen, kein einziges Mal reingeschaut, geschweige denn bin ich mit den Spielmodus vertraut. Pro7 sucht also die nächste Lena für Baku in Aserbaidschan. Das vor zwei Jahren eingeführte Casting-System, eine Allianz aus Pro7 und ARD bzw. Stephan Raab und der ARD, um den deutschen Grand Prix Beitrag in Amt und Würden auszufüllen, verbucht man freilich nicht nur dank dem „Sommermärchen von 2010“ (ole oder ohje) als größten deutschen Beitrag zum Weltkulturerbe seit Erfindung von Andrea Berg, sondern lobte am Anfang der Sendung auch nochmals Lenas letztjährige Performance in Ditzingen, sorry, Düsseldorf bis nach Baku oder halt doch nur Höfingen. Aus Ditzingen stammt ursprünglich Friseur Thomas D.. Der wird bei „Unser Star von Baku“ als „Jury-Präsident“ vorgeschoben (Neues Lebensziel: Jury-Präsident werden, wenn auch nur bei Miss Ditzingen). Eigentlich die Raab-Rolle, aber der ist auf dem Weg zum nächsten Beckenbauer. Und der Franz steht bekanntlich über jedem Jury-Präsidenten der Welt. Also bisschen Verantwortung in die Eiffel abgeben. Im Spot sinnierte Raab wie gewohnt ein wenig großspurig wie selbstgefällig, warum er nicht schon früher auf die Blitztabelle gekommen ist bzw. das Echtzeit-Voting-System (Echtzeit ist das Lieblingswort des Abends). Quasi von der ersten Minute an können die Zuschauer bis zum Ende der Sendung für ihren Favoriten anrufen. Konnte mir das in der Ankündigung nicht so richtig vorstellen, vielleicht bin ich auch deswegen hängengeblieben. Zugegeben: Das erste Sympathievoting ist absolut dämlich, lebt natürlich von Vorurteilen und könnte man sich total sparen – weil sich auch, wie gestern gesehen, das Publikum schlussendlich davon doch nicht blenden lässt. Da landete eben die blasse Katja mit dem etwas zu dünnen roten Haar auf dem letzten Platz, die obligatorische Blondine mit Rampensau-Appeal punktete zunächst drallig und musste als Vorletzte ran – und flog zurecht als Aguilera-Klon raus (also nicht der Klon von Setzers DJ-Team, sondern Christina-Double). Und Katja mit dem dünnen Haar musste als erste ran, konnte sich erfolgreich in die nächste Runde hangeln. So erging es noch einigen anderen, die nach Sympathie zunächst hinten lagen. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=zCBjwS5nWBo[/youtube] Wiederum ist nach dem Sympathie-Voting der etwas schüchterne Roman mit der Basecap ganz vorne – und erntet mit seinem letzten Auftritt als erster und einziger Standing-Ovations. Tighter Typ ohne Frage, super Einsatz, aber fast schon bisschen zu viel des Guten. Der stehende Thomas D. fordert leicht weinend Stefan Raab auf sich doch bitte ebenfalls in die Vertikale zu bewegen. Der kritische Don-Pate-Beckenbauer quält sich leicht widerwillig aus dem Sessel. Denn der Profi weiß: Wenn es schon mit Standing Ovations los geht, was soll da dann noch kommen? Die Sinhead O´Connor zwischen den zwei Männern hab ich übrigens noch nie zuvor in meinem Leben gesehen. Singt glaub in einer Band. Oder hat eine Autowerkstatt. Jaja, shame on me und Kacke auf you. Ansonsten: Ich (er)kannte kaum ein Lied, die ARD-Abgesandte trug tatsächlich ein Shirt, auf dem riesengroß SWAG stand, Thomas D. ist ein Glücksgriff und überzeugt mit schwäbischer Ehrlichkeit und spontanen Battle-Raps im typischen Holterdipolter Fanta-Flow, Jan wählte das falsche Lied und zeigte dafür zu wenig Eier, Salih hatte dagegen zu viel Eier und war etwas zu großspurig, Jasmine hingegen etwas langweilig und Jil Rock checkte derweil im „Green Room“, der eigentlich orange ist, ihren Facebook-Account. Hat total viele neue Freundesanfragen. Wenigstens etwas am Ende des Abends. Die Arschkarte ging an Kai, freilich solide, aber im Fotofinish reichte es doch für Platz sechs, weil Roman, Leonie, Katja, Shelly und Céline, die beim Titantic-Frontfrau-Vergleich längst nur noch müde abwinkt, eben einfach besser waren. Star des Abends war aber die dauerhaft eingeblendete Blitztabelle, die speziell in den letzten Minuten wesentlich aktiver war als eine Bundesliga-Blitztabelle jemals sein kann, immer im Visier, aber lenkte nie vom eigentlich Geschehen ab - was wiederum der Spiegel behauptet. War bestimmt auch ein guter Hustle den Werbekunden der letzten Pause zu vermitteln, ey du Werbekunde, wir blenden neben deinem Spot unsere neue famous Blitztabelle ein, isch okay oder? Hm okay, hat ja sowieso jeder nen 52-Zoller. Wenn die wüssten was für eine Miniaturglotze in meinem Schlafzimmer steht würden sie kotzen. Die fünf Zurechtweiterkommer sind dann wiederum unter sich ein bisschen Geschmacksache. Shellys Valerie-Gestotter war freilich auf seine Art und Weise outstandig („große Kunst“, wie Raab sagte), ging mir aber zum Beispiel ein wenig auf den Sack. War vielleicht etwas irritiert, weil ich halt gerne zur der Originalversion auf der Wasenbank rumgröle. Die Maß in der einen Hand, den Thorsten in der anderen.

     
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  • 2

    Lyin Ass Bitch

    Am 24. Nov 2011, 09:09 Uhr von Thorsten W.

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    Ganz lustige Geschichte eigentlich, die heute Morgen u.a. bei Spiegel Online zu lesen ist: Eine Präsidentschaftsanwärterin der Republikaner, Michelle Bachmann, war in der Talkshow von Jimmy Fallon zu Gast – das ist der, der The Roots als Studioband hat und besser rappen kann als Justin Timberlake.

    Als die Gute rein kommt spielen The Roots den Ska-Song “Lyin” von Fishbone, einer Indie-Rockband aus den 80ern. Das Schöne daran: Eigentlich heißt der Song “Lyin Ass Bitch”, man hört allerdings nur “Lalala” und Frau Bachmann kennt den Song offenbar nicht.

    Allerdings wird sie wohl hinterher informiert und beschwert sich bitterlich über diese Frechheit. Was ich allerdings das Beste an der Geschichte finde: Es war wohl nicht ein von den Autoren ausgedachter Gag, sondern ?uestlove, Drummer und Produzent von The Roots, hatte eine “spontane Idee”. “Es sei aber nicht seine Absicht gewesen, Bachmann zu beleidigen.” ;-)

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=BqeVjopXLWI[/youtube] Ganz lustige Geschichte eigentlich, die heute Morgen u.a. bei Spiegel Online zu lesen ist: Eine Präsidentschaftsanwärterin der Republikaner, Michelle Bachmann, war in der Talkshow von Jimmy Fallon zu Gast - das ist der, der The Roots als Studioband hat und besser rappen kann als Justin Timberlake. Als die Gute rein kommt spielen The Roots den Ska-Song "Lyin" von Fishbone, einer Indie-Rockband aus den 80ern. Das Schöne daran: Eigentlich heißt der Song "Lyin Ass Bitch", man hört allerdings nur "Lalala" und Frau Bachmann kennt den Song offenbar nicht. Allerdings wird sie wohl hinterher informiert und beschwert sich bitterlich über diese Frechheit. Was ich allerdings das Beste an der Geschichte finde: Es war wohl nicht ein von den Autoren ausgedachter Gag, sondern ?uestlove, Drummer und Produzent von The Roots, hatte eine "spontane Idee". "Es sei aber nicht seine Absicht gewesen, Bachmann zu beleidigen." ;-)

     
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  • 5

    Stuttgart früher

    Am 8. Nov 2011, 14:00 Uhr von Thorsten W.

    Die Stuttgarter Zeitung hat gestern eine sehr schöne Fotoserie mit historischen Fotos aus Stuttgart von Lesern online gestellt. Irgendwie hatte die Innenstadt noch mehr Charme, als die Stadtbahn noch oberirdisch gefahren ist, finde ich.

    Passend dazu lief vor einer Woche der sehr schöne Film Stuttgart – Der Film, die Geschichte im SWR-Fernsehen, mit historischen Filmaufnahmen aus dem Städtle. Das fing an mit der allerersten Aufnahme, bereits ein Jahr, nachdem die Gebrüder Lumiére die Filmkamera erfunden hatten, und ging bis in die jüngere Vergangenheit. Leider konnte ich den Film nicht zu Ende gucken, hat aber auch den ein oder anderen KTV-Leser bei Facebook begeistert.

    Den Film gibt es leider nicht in der SWR Mediathek, aber man kann ihn auf DVD bei Amazon bestellen (schönes Weihnachtsgeschenk), und hier ist der Trailer:

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    Und auch noch passend zum Thema hat der geschätzte Kollege Uwe Bogen von den Stuttgarter Nachrichten ein neues Buch rausgebracht: Liebe, Tanz und Bretterbuden – Geschichten und Anekdoten aus Stuttgart. Hört sich ganz spannend an, der Aussenreporter wollte mir sein Exemplar mal ausleihen, gibt’s natürlich auch zu kaufen und hier die offizielle Zusammenfassung:

    Liebe, Tanz und Bretterbuden Erinnerungen, die ans Herz gehen, Anekdoten, die eine Stadt erklären: Der Blick in Stuttgarts Vergangenheit kann so vergnüglich wie lehrreich sein, wie Uwe Bogens Geschichten in diesem Buch mit Sprachwitz und Leichtigkeit beweisen. Wer hat von den Vereinigten Hüttenwerken gehört? So nannte man bis zum Abriss in den 1970ern die bizarre Ansammlung an Bretterbuden, in der im heutigen Schwabenzentrum Strip, Nepp und Subkultur blühten.

    Was war dran am Wasser aus Indien, mit dem der Zauberer Kalanag wochenlang im Metropol die Massen begeisterte? Und wer kennt die Tricks, mit denen Wilhelma-Schlitzohr Albert Schöchle Stuttgart zu einem Zoo verhalf? Wie konnte Ballettintendant John Cranko ein Tanzwunder schaffen? Und was blieb von der Liederhalle übrig, nachdem Jimi Hendrix dort das erste Rockkonzert gab?

    Erinnerungen an den zunächst umstrittenen Bau des Fernsehturms und an Merkwürdigkeiten beim Besuch der Queen werden ebenso lebendig wie an die Solitude-Rennen und an den Jubel, mit dem die Stadt noch vor dem Fall der Mauer Michail Gorbatschow wie einen Popstar feierte. Erinnerungen, Emotionen, Erlebnisse. Was früher war, macht vieles von heute verständlich. Begleiten Sie den Autor auf einer spannenden Zeitreise.


    Die Stuttgarter Zeitung hat gestern eine sehr schöne Fotoserie mit historischen Fotos aus Stuttgart von Lesern online gestellt. Irgendwie hatte die Innenstadt noch mehr Charme, als die Stadtbahn noch oberirdisch gefahren ist, finde ich. Passend dazu lief vor einer Woche der sehr schöne Film Stuttgart - Der Film, die Geschichte im SWR-Fernsehen, mit historischen Filmaufnahmen aus dem Städtle. Das fing an mit der allerersten Aufnahme, bereits ein Jahr, nachdem die Gebrüder Lumiére die Filmkamera erfunden hatten, und ging bis in die jüngere Vergangenheit. Leider konnte ich den Film nicht zu Ende gucken, hat aber auch den ein oder anderen KTV-Leser bei Facebook begeistert. Den Film gibt es leider nicht in der SWR Mediathek, aber man kann ihn auf DVD bei Amazon bestellen (schönes Weihnachtsgeschenk), und hier ist der Trailer: [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=uQc5Rb2-aS4[/youtube] Und auch noch passend zum Thema hat der geschätzte Kollege Uwe Bogen von den Stuttgarter Nachrichten ein neues Buch rausgebracht: Liebe, Tanz und Bretterbuden - Geschichten und Anekdoten aus Stuttgart. Hört sich ganz spannend an, der Aussenreporter wollte mir sein Exemplar mal ausleihen, gibt's natürlich auch zu kaufen und hier die offizielle Zusammenfassung: Liebe, Tanz und Bretterbuden Erinnerungen, die ans Herz gehen, Anekdoten, die eine Stadt erklären: Der Blick in Stuttgarts Vergangenheit kann so vergnüglich wie lehrreich sein, wie Uwe Bogens Geschichten in diesem Buch mit Sprachwitz und Leichtigkeit beweisen. Wer hat von den Vereinigten Hüttenwerken gehört? So nannte man bis zum Abriss in den 1970ern die bizarre Ansammlung an Bretterbuden, in der im heutigen Schwabenzentrum Strip, Nepp und Subkultur blühten. Was war dran am Wasser aus Indien, mit dem der Zauberer Kalanag wochenlang im Metropol die Massen begeisterte? Und wer kennt die Tricks, mit denen Wilhelma-Schlitzohr Albert Schöchle Stuttgart zu einem Zoo verhalf? Wie konnte Ballettintendant John Cranko ein Tanzwunder schaffen? Und was blieb von der Liederhalle übrig, nachdem Jimi Hendrix dort das erste Rockkonzert gab? Erinnerungen an den zunächst umstrittenen Bau des Fernsehturms und an Merkwürdigkeiten beim Besuch der Queen werden ebenso lebendig wie an die Solitude-Rennen und an den Jubel, mit dem die Stadt noch vor dem Fall der Mauer Michail Gorbatschow wie einen Popstar feierte. Erinnerungen, Emotionen, Erlebnisse. Was früher war, macht vieles von heute verständlich. Begleiten Sie den Autor auf einer spannenden Zeitreise.

     
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  • 5

    Heute Abend auf Arte: Vinylmania

    Am 3. Nov 2011, 18:00 Uhr von martin

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    Kleiner TV-Tipp für alle Vinyl-Fans: Heute Abend läuft auf Arte von 22:25 bis 23:40 die Dokumentation Vinylmania von Paolo Campana. Mehr Infos:

    Die Digitalisierung macht dem schwarzen Vinyl den Garaus – dachte man lange. Doch während unter 30-Jährige kaum noch wissen, wie ein Plattenspieler funktioniert, halten Nostalgiker eisern fest an den analogen Scheiben. Filmautor Paolo Campana ist auch DJ, der regelmäßig Platten auflegt. Er düst rund um die Welt und untersucht in elf hippen Städten wie New York, Tokio, London und Prag, welche Rolle die LP im 21. Jh. wieder spielt. Fazit: Die Schallplatte ist zurück, das leise Knacken wieder da! Kurzweilige Gespräche mit Sammlern, Musikern, DJs oder Künstlern wie Winston Smith, der legendäre Cover entwarf, führen in die Welt der Vinyl-Maniacs.

    Ausstrahlung: Donnerstag, den 3. November 2011 von 22:25 bis 23:40 Uhr auf ARTE.

    Weitere Clips hier.

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=MjYIEgWICMI[/youtube] Kleiner TV-Tipp für alle Vinyl-Fans: Heute Abend läuft auf Arte von 22:25 bis 23:40 die Dokumentation Vinylmania von Paolo Campana. Mehr Infos: Die Digitalisierung macht dem schwarzen Vinyl den Garaus – dachte man lange. Doch während unter 30-Jährige kaum noch wissen, wie ein Plattenspieler funktioniert, halten Nostalgiker eisern fest an den analogen Scheiben. Filmautor Paolo Campana ist auch DJ, der regelmäßig Platten auflegt. Er düst rund um die Welt und untersucht in elf hippen Städten wie New York, Tokio, London und Prag, welche Rolle die LP im 21. Jh. wieder spielt. Fazit: Die Schallplatte ist zurück, das leise Knacken wieder da! Kurzweilige Gespräche mit Sammlern, Musikern, DJs oder Künstlern wie Winston Smith, der legendäre Cover entwarf, führen in die Welt der Vinyl-Maniacs. Ausstrahlung: Donnerstag, den 3. November 2011 von 22:25 bis 23:40 Uhr auf ARTE. Weitere Clips hier.

     
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    Stuttgart-Tatort “Das erste Opfer”

    Am 8. Okt 2011, 14:00 Uhr von Thorsten W.

    Endlich, wurde aber auch Zeit: Morgen (ARD, 20.15) läuft wieder mal ein Stuttgart-Tatort mit Bootz und Lannert mit dem Namen “Das erste Opfer”. Christian Büß hat für Spiegel Online eine ziemlich vernichtende Kritik geschrieben, spricht gar von einem “weiteren Abwärtsschrit für den Ländle-Krimi”.

    Naja, wie auch immer, ich hab nicht den ganzen Text gelesen, weil ich unvoreingenommen gucken will, hier noch ein kurzer offizieller Anreißer:

    Bauunternehmer Detlef Börner wird nachts im Baucontainer seiner Großbaustelle auf ungewöhnliche Weise getötet: Er wird erst von der Schaufel eines Radladers außer Gefecht gesetzt und dann mit einer blutverdünnenden Injektion seinem Schicksal überlassen. Kurz darauf geschieht in Marbach ein zweiter Mord.

    Restaurantbetreiberin Sigrun Karrenbrock wird mithilfe eines gestohlenen Geländewagens überfahren und verblutet ebenfalls. Ein Foto und die Mordmethode bringen die Kommissare darauf, dass die beiden Fälle zusammenhängen. Sie entdecken tatsächlich, dass Börner und Karrenbrock früher ein Paar waren. Der letzte Anruf, den Börner entgegennahm, kam von Michael Joswig, einen ehemaligen Studienkollegen. Er scheint der einzige Überlebende eines Freundeskreises zu sein, der vor vielen Jahren zerbrach.

    Die Stuttgarter Kommissare Lannert und Bootz glauben, dass das Motiv für die Morde in diesem Freundeskreis zu finden ist, doch Joswig sagt nichts dazu aus. Je tiefer die Einblicke von Lannert und Bootz in das Leben der Mordopfer werden, desto überzeugter sind die beiden, dass der Mörder seine Opfer bestrafen wollte. Damit ist jedoch auch Joswig und seine Familie in Lebensgefahr.

    Zum Trailer

    Endlich, wurde aber auch Zeit: Morgen (ARD, 20.15) läuft wieder mal ein Stuttgart-Tatort mit Bootz und Lannert mit dem Namen "Das erste Opfer". Christian Büß hat für Spiegel Online eine ziemlich vernichtende Kritik geschrieben, spricht gar von einem "weiteren Abwärtsschrit für den Ländle-Krimi". Naja, wie auch immer, ich hab nicht den ganzen Text gelesen, weil ich unvoreingenommen gucken will, hier noch ein kurzer offizieller Anreißer: Bauunternehmer Detlef Börner wird nachts im Baucontainer seiner Großbaustelle auf ungewöhnliche Weise getötet: Er wird erst von der Schaufel eines Radladers außer Gefecht gesetzt und dann mit einer blutverdünnenden Injektion seinem Schicksal überlassen. Kurz darauf geschieht in Marbach ein zweiter Mord. Restaurantbetreiberin Sigrun Karrenbrock wird mithilfe eines gestohlenen Geländewagens überfahren und verblutet ebenfalls. Ein Foto und die Mordmethode bringen die Kommissare darauf, dass die beiden Fälle zusammenhängen. Sie entdecken tatsächlich, dass Börner und Karrenbrock früher ein Paar waren. Der letzte Anruf, den Börner entgegennahm, kam von Michael Joswig, einen ehemaligen Studienkollegen. Er scheint der einzige Überlebende eines Freundeskreises zu sein, der vor vielen Jahren zerbrach. Die Stuttgarter Kommissare Lannert und Bootz glauben, dass das Motiv für die Morde in diesem Freundeskreis zu finden ist, doch Joswig sagt nichts dazu aus. Je tiefer die Einblicke von Lannert und Bootz in das Leben der Mordopfer werden, desto überzeugter sind die beiden, dass der Mörder seine Opfer bestrafen wollte. Damit ist jedoch auch Joswig und seine Familie in Lebensgefahr. Zum Trailer

     
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  • 9

    Neues von den Geissens

    Am 4. Okt 2011, 15:00 Uhr von Thorsten W.

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    Die Geissens haben ja inzwischen ne eigene Show bei RTL2, sind immer noch unterhaltsam und Carmen ist einfach nicht zu schlagen.

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ohES-kC-n3U[/youtube] Die Geissens haben ja inzwischen ne eigene Show bei RTL2, sind immer noch unterhaltsam und Carmen ist einfach nicht zu schlagen.

     
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  • Am 11.02.2011: Lies Bestes Restaurant: Starpizza Service (11.02.2011)
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