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40 Bubble-T
Am 12. Mrz 2012, 16:00 Uhr von martin
Freitag bisschen Geburtstag gefeiert, Treffpunkt Transit, gab ganz arg tolle Geschenke und absolutes Entertainment Highlight war der Auftritt von Aussi und Geiger mit mehreren Plastiktüten und 40 Bubble-Ts. Pappsüss das Zeug, die Bubble-T Mitarbeiter waren wirklich sehr, sehr freundlich und einer von ihnen hat noch zärtlich Happy Birthday gesungen und das sogar richtig gut. Alles in allem richtig schöne Aktion, danke dafür.
Locke hat dafür ziemlich gestöhnt als wir seine Bar mit dem Zeug blockierten und meinte nur: “Wenn jetzt noch jemand mit Cupcakes reinläuft, fliegste raus.” Ist zum Glück nicht passiert. Geiger hat die Bubble-T-Beschaffung dokumentiert.
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DJ X-Factor
Am 12. Mrz 2012, 10:03 Uhr von martin
Jaja, schon paar Tage alt, hab auch erst kurz gebraucht, um das zu checken, aber dann wird es doch recht schnell klar, was Steve Lawler sagen will. Letztendlich der gleiche Ansatz wie ihn wir hier schon etwas diskutiert haben.
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Die Bahn vegan
Am 6. Mrz 2012, 12:00 Uhr von Jana
Kleiner Exkurs aus der Ferne, meiner neuen Heimat: Mainfranken. Ja, neben Berlin ist nun auch Bayern mit Gastbeiträgen auf kessel.tv vertreten.
Grandiose Entdeckung meiner Praktikantin Laura in der Regionalbahn von Nürnberg nach Lohr: Die Bahn macht einen auf Service für die junge, weibliche Zielgruppe und hat vegane Abteile. Leider schlecht zu lesen wegen der dürftigen Gleisqualität in Franken:
<< Aus Gründen der Hygiene und aus Rücksichtsnahme auf andere Fahrgäste ist der Verzehr tierischer Produkte in diesem Abteil nicht gestattet. >>
Grundsätzlich ist ein Döner- und Burger-freies Abteil natürlich nicht das übelste. Aber was ist mit Butterbrezel? Kaffee mit Milch?
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“Jeder Idiot kann sich im Internet über so einen Namen anmelden”
Am 2. Mrz 2012, 15:30 Uhr von martin
“…und kann da seine Scheiße reinschreiben, weil er zur Hause von der Frau auf die Ohren kriegt.” Friday Fun mit Mario Basler über das Internet, Fußballfans und das Leben.
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Weltunbekanntes DJ-Duo zum Start der Welttournee in Stuttgart
Am 23. Feb 2012, 09:25 Uhr von Aussenreporter
(Auf die Fresse-Pressefoto: www.ronnyschoenebaum.de)
Sie gelten als die Sensation im internationalen Pop-Himmel, Lady Gaga verneigt sich verbal und Jay-Z möchte das Duo unbedingt produzieren, wenn er Anfang Juni mit Kanye in Frankfurt spielt: Finally Famous heißt das neue Pop-Wunder, das im Februar erstmals auf Clubtournee nach Deutschland kommt.
Es klingt wie die Geschichte aus einem Märchen, wie eine unglaubliche Anekdote aus 1001er Clubnacht oder wie das Produkt eines Seminars an der Mannheimer Pop-Akademie: Finally Famous heißt das erste weibliche DJ-Duo der Club-Geschichte.
Das Razzia in Budapest, eine Bar in Friedrichshain. Ivy Lecole und Jane Brown, die beiden Gesichter von Finallly Famous, bitten zum Interview. Die Pressevertreter von Spex, Intro, Rolling Stone und etlichen obskuren Internet-Blogs wie etwa kessel.tv, einer Website, die sich mit Turnschuhen, Partys und Stuttgart 21 beschäftigt, sind in Scharen gekommen. Die aufgestylten Promo-Mitarbeiter der Plattenfirma Ingiversal haben Mühe, die Meute in Zaum zu halten. Wer keine Hornbrille mit Fensterglas trägt, ist ein Außenseiter, Notizblöcke sind verpönt, es sei denn sie sind von Moleskin und wer kein iPhone hat, wird sofort unter strafenden Blicken verstoßen.
Die beiden Mittzwanzigerinnen räkeln sich auf einer verratzten Couch, die einmal so pink wie der gleichnamige Panter war, heute aber Patina auf die Oberfläche tätowiert hat. Lecole und Brown trinken abwechselnd Roederer Cristal Rosé, stilles Fiji Wasser und bitten die Pressevertreter einzeln zum Gespräch. Eine nervöse PR-Mitarbeiterin mit der obligatorischen goldenen Casio-Uhr am spindeldürren Handgelenk, die Haare zu einem strengen Dutt geformt, wacht mit Argusaugen darauf, dass die 15-Minuten-Interviews nicht überzogen werden.
Die Biographien der Popstars klingen genau so geheimnisvoll wie die beiden jungen Stilikonen sich selbst geben: Die Französin Lecole, kurze, braune Locken, wuchs im Pariser Stadtteil Marais auf, arbeitete kurz in der Modebranche, gründete dann eine erfolgreiche Bio-Bäckereikette, wurde vom französischen Label Ed Banger entdeckt, um die Plattenfirma schließlich im Streit wieder zu verlassen.
„Musique sans Scheuklappen ist le plus cool“, haucht sie in das Diktiergerät einer Journalistin der New York Times, während Jane Brown gelangweilt in die Ecke kichert. Brown stammt aus großbürgerlichen Verhältnissen im Londoner West End, Kiez Dusslinga, brach schließlich aus ihrem Elternhaus aus und hatte bereits mit zwölf Jahren als Produzentin unter dem Pseudonym LA Style ihren ersten Eurodance-Hit mit dem bezeichnenden Titel „James Brown is dead“.
Nach einigen Aufenthalten in Drogenkliniken, etwa im bekannten Betty Ford Center, heiratete sie einen englischen Großgrundbesitzer und widmete sich der Schafzucht in Cornwall, um vor kurzem dann ein viel beachtetes Comeback an der Seite von Lecole zu feiern.
„Das Leben auf dem Land war cool, ich möchte mich aber wieder mit meiner Musik ausdrücken und dem uninspirierten Pop neuen Input geben“, diktiert Brown in das Aufnahmegerät eines Journalisten der Berliner Vice-Ausgabe, um in feinstem Cockney-Englisch ein „Music was my first love and it will be my last“ nachfolgen zu lassen.
Feministinnen jubeln, Pop-Theoretiker Friedrich Friedrichsen ist erstaunt angesichts des Einflusses, den das englisch-französische DJ-Duo bereits jetzt in der Popmusik vorzuweisen hat: „Populär sind Finally Famous nicht zuletzt, weil sie immer unübersichtlichere und gebrochene Ereignis- und Objektverkettungen beruhigenderweise zurückführen auf einen Urheber mit einem Eigennamen, auf einen Demiurgen. Das befriedigt restreligiöse Gewohnheiten. Zudem geben Finally Famous Komplexität Gestalt.“
Lecole und Brown zucken angesichts solcher Lobeshymnen nur mit den Achseln. „Mediale Verwertung interessiert uns nicht, wir wollen einfach nur Schubladen sprengen und auf Kessel.tv irgendwie geil aussehen“, sagt Brown mit einem britischen Upperclass-Nuscheln. Stattdessen betonen „Too many DJanes“, wie Finally Famous in Anspielung auf die belgischen Produzenten Too many DJs auch genannt werden, lieber die Zufälligkeit ihres ersten Zusammentreffens.
„Es war auf der Geburtstagsparty von Courtney Love. Lindsay Lohan kannte ich noch aus der Betty Ford Klinik, sie nahm mich mit zum familiären Exzess. Als wir morgens an der Karaoke-Maschine ein Best-of-Nirvana-Medley intonierten, war es Lecole, die das Riff von Smells Like Teen Spirit am besten nachpfeifen konnte. Es war Liebe auf den ersten Blick“, erinnert sich Brown.
Heute spielen Finally Famous ihre Shows, in denen sie munter alle Popspielarten zitieren, Robbie Williams auf Ricardo Villalobos mixen und dabei immer auch das Publikum in ihr Set einbinden, in den angesagtesten Clubs der Welt. Die etablierten Pop-Stars stehen Schlange, um mit den beiden Beat-Amazonen zusammenzuarbeiten.
Nachdem Ivy Lecole und Jane Brown bei der Prada-Modenschau in Tokio vor ausgelassenen Japanern ihr gefürchtetes „Fuck the Zeitgeist and the Schublade“-Set abgeliefert hatten, zeigte sich Lady Gaga anschließend euphorisch: „Finally Famous sind für die Clubkultur das, was ich für den Mainstream bin: Eine Provokation auf vier Beinen, Finally Famous killed the YouTube-Star.“
Und Jay Z., bei der Prada-Show ebenfalls in der ersten Reihe direkt am Laufsteg, wollte die beiden Botschafter des alten Europas direkt in seinem New Yorker Studio produzieren. „Die haben ordentlich Swag, Alter“, zeigte sich der HipHopper angetan und nannte sein Kind sogleich nach Ivy mit dem tollen Zusatz Blue davor.
In England werden Finally Famous bereits mit den Gorillaz verglichen, der erfolgreichen Popcombo um Blur-Mastermind Damon Albarn, weil Finally Famous gekonnt mit der Camouflage in der Popmusik spielen. Das DJ-Duo verzichtet konsequent auf Presse-Fotos – nur für kessel.tv machte man eine Ausnahme – und versorgt die Medien stattdessen mit liebevoll gezeichneten Selbstportraits im japanisch beeinflussten Comic-Stil.
Im Februar kommt das Duo nun zum ersten Mal auf Clubtour nach Deutschland. In Berlin spielen die Damen im gefeierten Zwerghain, in Frankfurt im Korkuma-Club mit Sven Späth als Vorband, in München bittet man im angesagten P2 zum Tanz und in Stuttgart präsentiert das Duo am Samstag, 25. Februar sein eklektisches Set im Transit, als Backgroundtänzer konnte Timo Gebhart vom VfB Stuttgart gewonnen werden.
Was die Besucher erwartet? „Nichts weniger als die Neuerfindung des Pops“, sagt Lecole mit einem Augenzwinkern, stößt ein letztes Mal mit einem eiskalten Glas Champagner mit Brown an, bevor auch der allerletzte Pressevertreter in den eiskalten Berliner Winter gejagt wird. Auf Finally Famous wartet bereits ein Learjet – der nächste Pressetermin in Shanghai steht auf der Agenda.
Noch weniger Infos unter finallyfamous.de, echt witzig ist auch der Twitter-Account der Ladys, findet zumindest Martin und der Bushi.
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Dönerraub
Am 22. Feb 2012, 10:03 Uhr von martin
Gestern noch Skateboards, heute Döner. Stuttgarts Gangster kennen keine Grenzen und schlagen gnadenlos zu. Für die Suche nach den Dönern wurde eine Hundertschaft aus Berlin angefordert.
Döner geraubt – Zeugen gesucht
Stuttgart-Ost: Unbekannte Täter haben am Montagabend (20.02.2012) gegen 21.12 Uhr einem 15-Jährigen in der Lehmgrubenstraße eine Plastiktüte mit zwei Döner entrissen.
Der 15-jährige und sein Begleiter hatten sich kurz zuvor in der Landhausstraße zwei Döner gekauft. In der Lehmgrubenstraße verwickelten die beiden unbekannten Täter den Jungen in ein Gespräch, einer von ihnen riss ihm plötzlich die Plastiktüte mit den zwei Dönern aus der Hand. Anschließend flüchteten beide Täter in Richtung Landhausstraße.
Der Eine ist zirka 17 Jahre alt und 170 bis 180 Zentimeter groß. Er hatte kurze, schwarze Haare und trug eine schwarze Jacke und Jeans. Der zweite Gesuchte trug ein schwarzes Kapuzenshirt mit blauen und roten Streifen im Rückenbereich. Hinweise erbittet die Kriminalpolizei, Dezernat für Jugenddelinquenz, unter 8990-5461.
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Da big bad Wulff
Am 19. Feb 2012, 16:45 Uhr von martin
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