• 4

    Samstagliche Shopping-News

    Kein Mädchenflohmarkt diesen Samstag, aber trotzdem ein paar klamottentechnische Hinweise.

    Der SSAW Showroom im Hospitalviertel rührt heute Nachmittag mit Prossecco und 20% Rabatt die Werbetrommel. Facebook allein reicht eben doch nicht. Bis 18 Uhr gibt’s in der Firnhaber Str. 5B Musik, Drinks + Nibbles. Die Lieben ziehen wirklich alle Register und legen auch noch ein Gewinnspiel obendrauf. Zu kaufen gibt’s altbekannte SSAW-Labels wie POP cph, velour, Henrik Vibskov oder Thomsen Paris.

    Ein weiteres neues Shopping-Mekka wirft in der Stiftstraße bereits seine Schatten – äh Baukontainer – voraus. Die Kalifornische Kette und Abercrombie-Tochter Hollister lässt sich nach Frankfurt, Hamburg, Köln und Berlin nun auch im Kessel nieder.

    Ich würde den Hollister-Look emotionslos als – eben – Abercrombie & Fitch-GAP-Gemisch bezeichnen. Damit tue ich dem Hype natürlich völlig unrecht. Die sportlichen Ami-Klamöttchen sorgen nämlich seit der ersten deutschen Shop-Eröffnung in Frankfurt bundesweit für Hysterie. Der große Schwede scheint auch schon Angst zu bekommen und hat uns diese Woche via Post mit einem Katalog beglückt, der sich “H&M Klassiker” nennt. Darin viele blau-weiße L.O.G.G. Poloshirts und Bermudas. Alles stilecht im Hollister-Look fotografiert.

    Ein mega Shopkonzept gibt es natürlich auch. Während man einen Abercrombie-Store ja bereits zwei Querstraßen früher riechen kann, jetzt man bei Hollister wohl auf Haptik. Die Shops sind bekannt dafür ziemlich dunkel zu sein. Einkaufen der Sinne oder “Finde den Webfehler”. Wie das Ganze aber in die Stiftstraße zwischen Fischer und Montblanc passt ist mir noch ein wenig schleierhaft.

     
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  • 17

    Mädchenflohmarkt Recap

    Inzwischen hat es sich ja bis in die letzten Bürowinkel herumgesprochen, dass der Mädchenflohmarkt am vergangenen Samstag etwas aus dem Ruder gelaufen ist, und dank einer dpa-Meldung hat u.a. sogar Spiegel Online berichtet. Und einen schönen aber überschaubaren Shitstorm bei Facebook gab es natürlich auch.

    Ich war samt Tobi Tobsen und Leser cHiller vor Ort und muss sagen: Leute, Ball flach halten, so schlimm war alles gar nicht. Unsere Jana als Mitveranstalterin war zwar gut im Stress, aber eskaliert ist da gar nix. Nur kurz zusammengefasst: Kurz nach Öffnung um 14 Uhr standen ca. 2000 Mädels vor dem Eingang und haben sich u.a. blöderweise auf die B27 gestellt. Die Polizei hat den Veranstaltern daraufhin etwas unter die Arme gegriffen, die Mädels wurden aufgefordert doch bitte zu gehen bzw. später wiederzukommen und ab da lief alles reibungslos.

    Als wir nach 16 Uhr da waren war zwar noch ne gute Schlange draußen, aber drinnen war es eher angenehm, die Politik, nicht zu viele auf einmal reinzulassen, war absolut richtig.

    Interessant, dass in vielen Medien Facebook als Ursache für den Massenauflauf verantwortlich gemacht wurde – als ob der Flohmarkt nicht sowieso voll geworden wäre. Meiner Meinung nach haben die Veranstalterinnen fast alles richtig gemacht, und denen, die drinnen waren, hat es offensichtlich und den Facebook-Kommentaren nach auch ziemlich gut gefallen.

    Die Geschichte des Tages war dann auch eher die, dass sich ein Junge und ein Mädchen vor einer Garage ziemlich intensiv miteinander vergnügt haben und sich auch von Zuschauern nicht groß haben stören lassen. Und die Gewinner des exklusiv bei uns verlosten einzigen Männertischs waren nach eigenem Bekunden auch sehr zufrieden.

    Auf der Facebook-Seite und bei lil.bit gibt es offizielle Statements, und wer Tobsen, cHiller und mich in obigem Video entdeckt darf beim nächsten Mädchenflohmarkt “What Is Love” auflegen.

     
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  • 8

    Cause we got Style

    (Krupa 1988 in Kornwestheim)  

    Wenn an einem Tag gleich zwei Leute meinen, guck mal, das wäre doch was – danke Dejan aus GP, danke Peter in Sao Paulo, vielleicht unser am weitesten entfernter Leser – ja, das wäre wirklich was, dann kann man das mal bringen, abgesehen davon, dass ich auch von alleine auf den gestrigen Spiegel-Artikel gekommen bin – bissle rumsmartassen.

    Es ist ein Buch rausgekommen die Tage (?), heißt “Cause We Got Style!: European Hip Hop Posing from the 80s and early 90s”, gefällt mir, so halb meine frühe HipHop-Zeit, mitunter selbst rumgelaufen wie der größte Seggl vom Block, so wie heute halt. Hat sich nix geändert in 20 Jahren.

    Der Titel und das Cover sagen eigentlich schon alles, die Bildgalerie noch mehr, geht um steile Outfits in der Zeit als Rap nach Europa rüberschwappte. Der Spiegel schreibt schräg, ist es natürlich im nach hinein, aber letztendlich hat man sich eben an seine Vorbilder wie Run D.M.C, Beastie Boys, Public Enemy und so weiter orientiert und wollte eben bisschen aussehen wie die.

    Die 80er hab ich altersbedingt mehr oder weniger verpasst, bin eher dann so die early, early 90s Fraktion, Public Enemy Sticker auf dem KP war das Erkennungszeichen schlechthin, plus bisschen Nike-Kult, leicht breitere Hosen und ein bunter Trainingsanzug im Schrank.

    Bei meinem noch rappigeren Mitschülern gehörte die L.A. Riders Kutte zur Pflichtausstattung, weniger die New York Yankees, und seltsamerweise, wenn ich mich recht erinnere, waren bei uns zumindest die Minnesota Vikings ziemlich angesagt. Keine Ahnung warum. Vielleicht waren die gut damals oder das purpur einfach schick.

    Hat jemand noch passende HipHop-Outfit-Fotos aus der Zeit? Wir posten sie gerne.

    Rosy One: “Cause We Got Style!: European Hip Hop Posing from the 80s and Early 90s”
    ISBN: 9185639362
    EAN: 9789185639366
    Gibt´s im Spiegel Shop oder auch bei Amazon 

     
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  • 24

    Das literarische Herrengedeck

    Viele Menschen mögen es, beim wöchentlichen Freigang mit Schmackes über die Stränge zu schlagen, doch nur Kenner wissen jene Art der Ausschweifung zu schätzen, in die sich gleichzeitig auch die Ahnung eines grausamen Endes mischt. Kommt man wie ich aus Pforzheim, trägt man das für immer in sich: Selbst wenn man aus Mitleid in einem VIP-Bereich auf ein Glas Veuve eingeladen wird, weiß man immer, dass man eigentlich ins 10 Biere im Stuttgarter Westen gehört.

    Daher freute ich mich wie Bolle, als ich vor zehn Jahren für ein halbes Jahr in einer englischen Kleinstadt studieren durfte. Zwischen brutal starken Bookings in der Fabric, im 93 Feet East oder der Mother Bar war es immer wichtig, die Bodenhaftung nicht zu verlieren. Daher hieß das Motto fast jeden Abend „last chance to get a drink“ kurz vor der Sperrstunde in einer Kaschemme.

    Zurück in Stuttgart fehlten mir die ehrlichen Londoner Kneipen. Da passte es perfekt, dass mein bezaubernder Arbeitgeber LIFT mich künftig für betreutes Trinken bezahlen wollte: Ich sollte die Serie Schräggastro fortführen, bei der es darum geht, jeden Monat eine ausgewiesen ehrliche Pinte für das Stadtmagazin zu testen. Motto der Serie: Wir gehen dahin, wo Sie sich nicht hintrauen.

    Die Kolumnenreihe war von den Dorfältesten bei LIFT kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erfunden worden, als Jungspund war das damals eine große Ehre, diese soziologische Studie fortführen zu dürfen. Dabei entwickelte sich in den folgenden Jahren ein wissenschaftliches Feld, das zu einem eigenen Leerstuhl an der Universalität Stuttgart, Institut für Trinkgeschichte geführt hat.

    Vorläufiger Stand der Wissenschaft: Schräggastro ist viel mehr als Bierschwemmen, Schräggastro ist ein Lebensgefühl: Dieses Leben fühlt sich an wie ein Raum mit Holzvertäfelung, majestätischen Bierkronen, eiskalten Kurzen, Flachbildfernsehern und guter Unterhaltung auf Augenhöhe mit dem universalgebildeten Volksmund.

    Wie nähert man sich dieser so rustikalen wie ehrlichen Welt am besten? Zu zweit bestreitet man die Ideal-Schlangenlinie, ab drei Schräggastro-Touristen kippt die Stimmung im Laden – ganz alleine hat man manchmal einfach nur Angst.

    Die Schräggastro-Recherche gilt deshalb als Königsdisziplin des Journalismus, weil wir uns am nächsten Morgen nur noch schemenhaft an das Erlebte erinnern können. Früher fielen wir dadurch unangenehm auf, dass wir ständig irgendetwas in ein Moleskin kritzelten („Was schreibt ihr da?“ – „Den Einkaufszettel für morgen – Schnaps, Dosenwurst und Knäckebrot.“).

    Heute haben wir eine eigene, selbst programmierte Schräggastro-App auf unseren Smartphones, in die wir all die Skizzen und Notizen hacken können, die uns auffallen, bevor wir hackedicht in die Nacht verschwinden.

    Bei unseren investigativen Rechercheausflügen geht es übrigens nicht darum, sich über eine Randgruppe lustig zu machen. Erstens sind wir selber eine Randgruppe – Stichwort für immer Pforzheim im Herzen – zum anderen hab ich in den Kneipen dieser Stadt schon mehr gelernt als an anderen Orten, die weitaus trostloser sind, das Stuttgarter Rathaus etwa oder mancher VIP-Bereich.

    In den Schrägi-Pinten hat man es mit echten Menschen, echtem Leben und echten Problemen zu tun. Man kann ungestraft zu den Scorpions auf der neuen 107,7 mitnicken, man kriegt am Tag der Arbeit einen Willi spendiert und man schnappt Sätze auf, auf die man in der eigenen Beschränktheit nicht gekommen wäre, „das ist ne Traurigkeit, die kannst du dir nicht vorstellen“, hat mir erst vergangene Woche ein Gast im Treff bei Anna in Heslach zugeraunt.

    Recht hat er, der Kurt*, der früher im Sozialamt gearbeitet hat, heute in der Agentur für Arbeit schuftet und 50 Kippen am Tag raucht, um das ganze Elend namens Leben ein bisschen erträglicher zu machen. So eine Begegnung gibt mir meist mehr, als dämlicher Smalltalk im Club oder sonst wo. Wie gesagt: einmal Pforzheim, immer Pforzheim.

    Die Texte über Schräggastro wiederholen sich natürlich etwas, die Getränke sind beständig (Herrengedeck), die Themen oft dieselben (VfB, Politik ist Scheiße, das Herrenpils von Hofbräu vom Fass aber ganz geil) und schließlich muss man immer aufpassen, dass die Sozialstudien nicht in Elendstourismus kippen.

    Dennoch oder gerade deshalb haben wir uns entschieden, die LIFT-Serie nun auch in Buchform zu klatschen. Gemeinsam mit dem mittelständischen Familienunternehmen Edition Randgruppe haben wir ein Büchlein produziert, das vor allem durch das promille-dynamische Layout von Verleger Uli Schwinge besticht und dank der vielen guten Fotos, die Ronny Schönebaum und Marijan Murat geschossen haben.

    Bei den Milieustudien stand mir oft mein Kumpel, Autor und Anwalt Thomas Lang zur Seite. Übrigens sehr zu empfehlen in Fragen des Arbeitsrechts, außerdem ist kürzlich sein erster Roman erschienen mit dem viel versprechenden Titel “Endstation Kuschelparty”, in dem die Geburtstagsparty vom Geiger vergangene Woche beschrieben wird.

    Das Buch ist angelegt als eine Marco-Polo-Reiseführer-Verarsche mit Stadtteiltouren, Points of Interest und tollen Icons wie der Pilskrone der Schöpfung usw. Staunt also gemeinsam mit uns, dass das Feuerwasser in Feuerbach flussaufwärts fließt, trinkt ohne Muffensausen in Zuffenhausen und taucht ein in die Zonenrandgebiete der Lebensqualität Hedelfingen, Cannstatt und Co., wo Stuttgart so pittoresk daherkommt wie das Ruhrgebiet an einem romantischen Frühlingstag.

    Die Broschüre zur Steigerung der individuellen Lebensqualität wird am kommenden Freitag, 11. Mai ab 20 Uhr von den schrägest boys alive vorgestellt im Schauraum Waschstraße in der Türlenstraße 2 in S-Nord. Wer mir das Stichwort literarisches Herrengedeck zuflüstert, bekommt einen Ouzo aufs Haus. Sehr zum Wohl sein.

    (*Name von der Redaktion geändert)

    Schräggastroführer Stuttgart
    erschienen in der Edition Randgruppe für 12,90 Euro
    Am besten direkt hier bestellen

     
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  • 1

    Einzelhandel ist O.K.

    (Es geht einfach nichts über eine professionelle Email-Adresse) 

    Winnie ist wieder raus mit seinem Wühli und der Vermieter hat eine klare Vorstellung vom nächsten Mieter. Finde ich gut, auch wenn die Stelle für alles ausser Gastro mittlerweile bisschen schwierig ist. Kann mich noch an den Dessous-Laden und eine montags entnervte Betreiberin erinnern, die sich telefonisch bei den Cops über Pisse an der Scheibe und Abfall vor der Türe beschwert hat.

    Ansonsten muss man allgemein einmal festhalten: Über das Stadtbild entscheidet nicht nur die Stadt sondern ebenso der Vermieter. Grundsatzentscheidung 2012: Casino ja oder nein?

    Sehen uns im Onetable Dings und wünschen einen schönen Tag.

     
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  • 15

    Fashion-Update

    Kleiner Fashion-Rundumschlag, natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder gar tiefere Fachkenntnis. Für fundiertere Informationen zum Thema Mode, Accessoires und Handtuchhalter befragen Sie bitte die bekannten Stuttgarter Modeblogs oder konsultieren Sie Ihren Verkaufsberater im Schuhhaus Grau.

    Über das Stuttgarter Label Trinitas haben wir schon mal vor zwei Jahren berichtet, wie damals angekündigt haben sie jetzt wirklich schon die vierte T-Shirt-Kollektion rausgebracht – schwarz/weiße Prints auf übergroßen Unisex-T-Shirts, jeweils auf 50 Stück limitiert, mir gefällt das sehr gut. Kollektion und Onlineshop hier.

    Vom Label spl:tterfaser von Alice Kiener und Marlene Selz gibt es nicht nur T-Shirts, sondern diverse Oberteile und Hosen. Ist jetzt nicht alles mein Geschmack, aber so ne Schlafanzughose würd ich sogar anziehen.

    Am kommenden Freitag, 27. April, 22 Uhr, wird im speakeasy die neue Kollektion “drahtseilakt” mit einer Modenschau präsentiert, gleichzeitig gibt es die alte Kollektion im Laden in der Ossietzkystr. 8 bis zum 27. reduziert im Schlussverkauf. Alle Infos hier.

    Die Macher von Kristal Family Apparel, die im Ort mit dem schönen Namen Perouse (bei/in Rutesheim) ansässig sind, machen vor allem T-Shirts, Hoodies und Accessoires. Würde ich jetzt eher mal in die Kategorie Streetwear stecken, ganz gute Sachen dabei, und man unterstützt die geschätzte Oh Hi!-Crew. Alle Infos und Onlineshop hier.

    Das Label Gagamu von der stadtbekannten Designerin und Nightlife-Performerin Maike Epp gibt es auch schon eine Weile, und neben den bekannten Kindersachen mit dem Gagamu-Monster gibt es inzwischen auch T-Shirts und Hoodies für Erwachsene sowie Home-Accessoires.

    Außerdem hat Maike vor kurzem einen kleinen aber feinen Laden mit angeschlossenem Büro in der Immenhoferstr. 17 eröffnet – wenn ich mich recht erinnere genau eine Tür weiter von der ersten Firma Bonn (die nur noch echte Oldschool-Skater wie ich kennen). Infos und Onlineshop hier.

    Und jetzt die Nachricht des Monats, wenn nicht des noch jungen Jahres, und die lokale Fashionszene ist schon ganz aus dem Häuschen: Rockstars & Angels, das Label unseres Lieblings-DJs Sascha Gerecht alias Pate No. 1, gibt es jetzt endlich auch in Stuttgart, und zwar in der Yeans Halle:

    “Was haben Popsensation Justin Bieber, Model-Mama Heidi Klum, Schauspielerin Megan Fox, Rapper Busta Rhymes, Fußballstar Ronaldo, R&B-Sänger Taio Cruz und It-Girl Ashley Tisdale gemeinsam? Sie alle stehen auf die Shirts, Tops, Caps und Accessoires des Modelabels Rockstars & Angels aus Hollywood/L.A., das es ab sofort in ausgewählten Yeans Halle-Filialen gibt!”

    Das ist auch gut so, denn der Laden in L.A. ist öfter mal geschlossen, wie uns nach Ingmar im Winter ein weiterer Korrespondent zugetragen hat, der innerhalb kürzester Zeit mehrere Mal vor verschlossenere Türe stand (zur Hauptgeschäftszeit, alle umliegenden Läden waren offen). Saschas Ausrede: Er wäre gerade in Deutschland. Öhm, Personal?

    Zur Absicherung dieser Information schicken wir aber noch den Kollegen Geiger im Mai für 3 Wochen in die Stadt der Engel, um mal investigativ nachzuforschen was da los ist.

     
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    Kessel.TV Exclusive:
    Männer-Tisch auf dem Mädchenflohmarkt

    Am 12.Mai ist wieder Kreisch-Alarm: Der Mädchenflohmarkt in der ehemaligen Mercedes-Niederlassung in der Türlenstraße findet wieder statt. Am Tag davor gibt es dieses Mal sogar eine Pre-Party, wie beim Bambi. Ein “Tribute to Mädchenflohmarkt” sozusagen.

    Die Tische waren wieder nach 1 Minute alle vergeben, der Schwarzmarkt auf Facebook hat begonnen. Für die Kessel-Leser haben die Mädels sich aber was Besonderes überlegt und sind über ihren Schatten gesprungen: Auch die Jungs dürfen dieses Mal einen Tisch haben. Aber nur genau einen.

    Bewerbt Euch mit einem feschen Kommentar, einer überzeugenden Begründung oder einfach durch Flehen, warum ausgerechnet ihr den One-and-only Männertisch haben wollt. Was ihr an eurem Tisch anbieten würdet – von Hütchenspiele bis Sneaker-Ausstellung oder Jutetaschen verkaufen – alles ist erlaubt. Nur einfach Baggern wollen, das gilt nicht.

    Wir lassen dann nächsten Montag ganz demokratisch abstimmen, welchen Männerstand ihr sehen wollt.

     
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