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    Erster Stuttgart Tweed Run

    Gut eine Woche für der ersten KTV-Radtour findet am kommenden Sonntag, 29. April der erste Stuttgarter Tweed Run statt. Orientiert sich ein wenig an dem Washingtoner Vorbild…

    …und ist alles in allem eine lockere Ausfahrt ohne sportlichen Stress. Weiterhin verkünden die Veranstalter Stuttgart Charity Society (SCS): ”Kleiderordnung und Reglement für Fahrräder gibt es aber ausdrücklich nicht. Lediglich charmante Kreativität ist gewünscht.” Was man nun unter charmante Kreativität versteht bleibt jedem selbst überlassen.

    Ablauf:

    • 10.30h Start am Marktplatz am Café Scholz
    • 11.00h Eintreffen der ersten Teilnehmer an der Nikolauspflege 12.00h Weiter geht es Richtung Bärensee 12.30h Kurzstopp am Bärenschlössle
    • 13.00h Ankunft an der Solitude
    • 2 Stunden Aufenthalt mit Essen und Getränken
    • 15.00h Abfahrt an der Solitude 15.30h Ankunft Rathausplatz mit Essen und Getränken mit freundlicher Unterstützung durch Café Scholz *

    Die genaue Route kann man hier anschauen, würde sagen, für den ganz dünnen Schlappen ist die Strecke überwiegend eher nix, meist Feld/Schotterwege.

    Beim Stuttgart Tweed Run handelt es sich um eine Charity-Veranstaltung, das recht hohe Startgeld (ab 25 Euro) und Verpflegungserlöse geht an die Kinderklinik Olgäle und die Nikolauspflege. Definitiv nicht ganz ohne, aber im Preis inklusive ist die Verpflegung den Tag über, der Veranstalter verspricht “feine regionale Speisen und Getränke”, und für einen guten Zweck und einen höchstwahrscheinlich schönen Sonntag (bei rund 25 Grad) kann man das bei Interesse mal investieren. Joe und ich fahren derweil mittags mal die geplante Radtour ab.

    Stuttgart Tweed Run
    Sonntag, 29. April
    Start & Ziel: Cafe Scholz
    Startgebühr: 25 Euro (Voranmeldung), 35 Euro am Event-Tag, optional plus 35 Euro Drei-Gänge-Menü im Goldenen Adler (dieses Upgrade lohnt sich meiner Meinung nach sehr) 
    Mehr Infos 

     

     
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    Gibt´s immer noch nicht auf Hawaii

    Kann ich mit gutem Gewissen posten, gab keinen Kasten und Bier läuft bei mir nur alibimässig bei CL-Übertragungen durch. Soweit ich weiß ist Dinkelacker unter Experten bisschen verschrieen, aber die Werbung gefällt mir.

    Gerade eben erst die aktuelle Dinkelacker-Sommerkollektion entdeckt, entworfen von Panama, die sympathische Eisdiele vom Eugensplatz, Späßle, ge und es gibt kein Bier auf Hawaii sowieso.

    Sieht im echten Leben, also da wo die Geissens, Wollnys oder Katzenbergers sind, Frauen getauscht werden oder Bauern Frauen suchen, so aus:

    Und jetzt alle nochmals Setzers Wasentext lesen. Geht ja bald wieder los. Und jetzt kauf ich Dinkelacker und befördere dort Sascha Lobo zum Gabelstablerfahrer.

     
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    Frogger

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    Bekomm gerade eine Mail von einer Frau Froghy. Ehrlich jetzt. Musste prompt an eines der wenigen Computerspiele denken, dass ich gerne und dauerhaft gezockt habe. Mann hat das Laune gemacht. F.Y.I. (sagt man glaub so). Kauf mir jetzt ein Eis und dann Twitter.

     
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    Einer wie Bruno

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    Heute kommt der Film “Einer wie Bruno” mit Christian Ulmen ins Kino und der wurde in Stuttgart gedreht. Erkenne zumindest im Trailer zwar bis auf die Löwentorbrücke (oder doch nicht?) nix, aber die StZ weiß mehr und unter anderem wurde u.a. in der Wilhelma, im Metropol-Kino, im Kurpark Bad Cannstatt, in der Gaststätte Lehen (remember Urinprobe Moritz) und in einer Hochhaus-Anlage in Münster.

    Mehr Infos zum Film auf der nächsten Seite.

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    Out now: Päng!

    Das schönste Esszimmer der Welt, Einrad-Touren durch die Alpen, Porträts über Aussteiger, viel Natur und noch mehr zum selber basteln (u.a. Turnrucksäckle für Tobsen) füllen die erste Ausgabe des neuen Päng!-Magazins, das ab heute an den Kiosken und anderen Stellen erhältlich ist. 

    Päng wird in Stuttgart produziert und in der ganzen Republik plus Schweiz mit einer Auflage von 12.000 Exemplaren verbreitet, Kostenpunkt 6 Euro. Der Kopf hinter dem Magazin heißt Josephine Götz, 25, und wir fragten sie, warum sie sich in das Abenteuer Heftles-Machen gestürzt hat. 

    Die Idee zu Päng kam dir angeblich während deines Studiums, außerdem warst du angeblich gelangweilt vom gängigen Magazinangebot. 

    Gelangweilt nicht – es gibt großartige Hefte meiner Meinung nach. Die kauf ich auch fleißig und verschling sie. Aber so eine Mickey Mouse für Leute in meinem Alter – ein ehrliches, unterhaltsames Heft, das mich nicht unter Zugzwang setzt oder ein schlechtes Gewissen macht, war bisher nicht dabei.

    Und weil ich das gern kaufen würde, wollte ich es machen. Neben Cathrin Gehle als Artdirektorin und Patrick Graß für den Online-Auftritt haben wir über 20 Leute gefunden, die alles gegeben haben, dass Päng! auf den Markt kommt.

    Bis ein Magazin erstmals auf den Markt kommt, gibt es einiges zu tun. Skizzier ungefähr, wie deine letzten Monate verliefen. 

    Bachelorarbeit abgeben, Businessplan für den staatlichen Gründungszuschuss erstellen, kleines Büro im H7 mieten, 3 Monate später wieder ausziehen, im Haus der Wirtschaft nach Fördergeldern fragen und als „kommerzielles Printmagazin“ abgewiesen werden, Päng! als Wortmarke beim Patentamt anmelden, Mediadaten erstellen und Rundschreiben für potenzielle Anzeigenkunden verschicken, kleinen Trailer mit Marika aus München drehen, um auf der Website für Interessierte ein Gefühl für das neue Heft zu vermitteln, Platz im WG-Zimmer für’s Homeoffice machen, mit den anderen Wahnsinnigen abends im Rappen sitzen und ein Heft füllen und eine Preiew-Party organisieren, mit den Mitbewohnern die „Verlagslieferung“ der Druckerei entgegen nehmen und in den 3. Stock tragen, mit Freunden nächtelang 1000 Umschläge und Päng!Beutel packen und bestempeln, nach einer großartigen Previewparty im Speakeasy mit Headpäng!ing zum Schluss am nächsten Morgen bei DasDing zum Interviewtermin dasitzen und keine Stimme mehr haben. Und heute zum ersten Mal das Heft im Handel sehen.

    (Artdirektorin Cathrin Gehle (l.) und Herausgeberin Josphine Götz) 

    Was will Päng!?

    Päng! will vor allem gelesen werden. Gern so richtig drin rumgeblättert beim Lesen und Seiten rausreißen zum Basteln. Z.B. die Papertoy-Anleitung von Martin Graf – wenn wir jemanden im Park sehen sollten, der die nachbaut, während Päng! daneben liegt – dann drehen wir durch.

    Wie kamen die Themen der ersten Ausgabe zustande, beim ersten Durchblättern ein etwas kurioser Mix. 

    Kurios – gern, ein Konzept gibt es aber schon dazu. Päng! ist in drei feste Kapitel aufgeteilt, die Bestandteil jeder Ausgabe sind. In „Das wilde Leben“ wird alles rausgelassen: Was den Leuten durch den Kopf geht, wie sie ihre freie Zeit verbringen.

    Im Kapitel „Selber machen“ liefern wir leicht nachmachbare Do-it-yourself-Anleitungen, u.a. im ersten Heft, wie man seinen Drahtesel frühjahrstauglich macht oder was es beim Baumhausbauen zu beachten gibt.

    Im letzten Teil „Alles außer Kunst“ gibt’s dann richtig auf die Fresse. Nein, Quatsch. Wir wollen ein vielseitiges Heft mit großen Themen zum Lesen, Anleitungen zum Nachmachen und „kuriosen“ Sachen zur Unterhaltung liefern.

    Dabei steht jedes unter einem gewissen Thema, das Debüt läuft “Endlich wieder draußen spielen”. Die Linie kann ich bei der ersten Ausgabe noch nicht ganz erkennen. Schränkt man sich damit nicht auch nicht automatisch zu arg ein?

    Kommt drauf auf, wie man es betrachtet. Das Thema des Heftes ist nicht die Überschrift vom Heft – sondern ein Motto, das Lust auf Päng! machen soll und sich unverkrampft durchs Heft schlängelt. „Endlich wieder draußen spielen!“ – nach einem langen harten Winter haben wir wieder Frühling und können uns bei guten Wetter in den Park legen oder raus auf den Balkon setzen. Für genau diese Stunden soll Päng! eine neue Lektüre sein.

    Ich hab neulich zu einem Kollegen gemeint – reine Gefühlssache, ohne es gesehen zu haben – Päng wird das Heft für die „Kauf dich glücklich-Generation“. Als ich das Heft in der Hand hielt, fühlte ich mich bestätigt. Wo seht ihr selbst eure Leserschaft?

    Wir freuen uns über jeden Pängster, der mit dem Heft eine gute Zeit hat ;) . Die Leute, die uns bisher schreiben und im Onlineshop ein Heft bestellen oder beim Päng!Street Team mitmachen wollen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich hatte auch schon einige Ü40 am Telefon, die mehr zum Heft wissen wollten – genauso Jungs, die von Kauf dich Glücklich ganz sicher noch nichts gehört haben. Aber ist doch toll – denen kann ich dann sagen, dass es Päng!, wenn sie es am Kiosk nicht finden, auch im Kauf Dich Glücklich-Store kaufen können.

    Was sind die nächsten Überthemen?

    Das Motto vom zweiten Heft, das am 04. Juli erscheint lautet „Auf zu neuen Abenteuern!“ Ein Thema mit viel Spielraum. Redaktionell kann ich schon soviel verraten: Zwei Mädels nehmen uns mit zum Trampen nach Frankreich, eine andere Geschichte spielt auf einem Floß.

    www.paengmagazin.de

    Päng online durchblättern

     
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    Let´s talk about Jazz

    http://www.dailymotion.com/video/xi88vc

    Einfallsreiche Überschrift. Fast so einfallsreich, um es nur nochmals zu wiederholen, Artikel über Wurst und Fleisch mit “Es geht um die Wurst” zu headlinen. Geht trotzdem um Jazz, oder zumindest kurz um das Jazz Open, mir ist nämlich gerade aufgefallen, dass da dieses Jahr Jill Scott auftritt. Samstag, 7. Juli. Schlossplatz. Mainstage. Krupa: “Wo bisch?” Ich: “Mainstage!” “Mainstage?” “Ja, Mainstage Semf!” “Ich bin Bix du Seggl!” Insider.

    Jedenfalls Große Bühne für große Frau. Zumindest fand ich so vor 10 Jahren ziemlich gut, auch etwas aus den Augen verloren. Letztes Jahr erschien ein neues Album, oben ist die Single, finde ich gut, mit dem ist sie ziemlich hoch in die Ami-Charts gestossen. Platz 2 meine ich. Abgechecktes Karriere-Album schrieb die Spex. Kann dazu nix sagen, kenn nur das Lied.

    Tickets gibt es ab 49 Euro, kann man aber auch bis zu 140 Euro hinlegen. Mehr zum Jazz Open hier.

    Neues auch schon wieder vom HipHop Open. Da wurde diese Woche eine zweite Stage (also nicht Mainstage) verkündet, Deutsch Rap to the fullest. Erste Acts RAF 3.0 und Ahzumjot. Außerdem wurde das Facebook-App für den Contest installiert, Vote now. Gewinner bekommt einen Slot am 14. Juli. Ich war voll beeindruckt was man alles mit Facebook machen kann, Thorsten fands optisch nur so na ja. Aber ich hab auch kein iPad und stand heute früh nicht Schlange beim Gravis.

     
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    Pete Philly im Universum

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    Ich weiß zwar nicht warum Leser Gimmig Talib Kweli in die “Ghetto Gangsta” Schublade rückt oder zumindest versucht hat (weil eines seiner Lieder “Ghetto Love” heißt?), aber in einem Fall hat Gimmig auf jeden Fall recht: Den Gig von Pete Philly am 29. März im Universum kann man auf jeden Fall ankündigen.

    Kannte den bis vor kurzem gar nicht, genauer gesagt, bis wiederum Leser Giano auf den Herren ebenfalls in den Comments aufmerksam gemacht. Pete Philly hat Ende Januar sein Solo-Debüt “One” raus geklopft (oben kann man den Album-Sampler hören) und war bis zur Solokarriere als Duo mit dem Produzent Perquisite unterwegs.

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    “One” ist durchaus spannend, bisschen J.Dilla-Style, leichte Dubstep-Anleihen, da wieder mehr Soul (dann erinert er mich ein wenig an John Legend) und dort Pop-Einflüsse – so ein Album könnte/müsste Max Herre mal machen.

    Pete Philly, Donnerstag, 29. März, Universum
    Karten kosten im VVK Achtzehnfuffzig

    P.S.: Unser Thorsten hat für den Gig-Blog eine Talib Kweli Review verfasst.

     
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