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Allerfeinste Pop-Nachhilfe: Andy Warhol sein Interview als deutsche Ausgabe
Am 2. Feb 2012, 16:00 Uhr von Aussenreporter
Wie immer unaktuell bis zum Gehtnichtmehr: Kessel.tv. Die Tageszeitung unter Deutschlands Superblogs gibt mit einer Woche Verspätung ihren Senf ab zur spannendsten Neuveröffentlichung im deutschen Journalismus der letzten Jahre (Superlative erzeugen im sibirischen Frühling Wärme).
Vergangenen Freitag erschien erstmals – im guten alten 92er MAX Überformat - die deutsche Ausgabe von Andy Warhol’s Interview. Mitverantwortlich für das Magazin im Überformat ist der Exil-Filder-Warrior Jörg Rohleder, den wir rund um seinen Roman Lokalhelden einige Male auf dem Blog hatten.
Das Echo zum Magazin ist geteilt: Spiegel Online dreht durch und sagt „Interview ist kein Leichtgewicht – und damit der Gegenentwurf zum allgemeinen Digitalisierungstrend.“ Die FAZ dagegen findet die neue Publikation natürlich – muss man machen, wenn man beim inhaltsschwersten Blatt der ganzen Welt arbeitet – eher so mittel und nennt das Magazin „eine leidenschaftliche Unvernunftehe zwischen ästhetischem und intellektuellem Hochsnobismus“, in einem hauseigenen Blog wird sogar richtig abgekotzt.
Und Willi Winkler, das gute Gewissen der Süddeutschen Zeitung, freut sich am meisten über das Interview zwischen Arianna Huffington und Scarlett Johansson und den im Text platzierten Satz „Erst Somalia, dann flache Schuhe“ – Winkler findet es voll doof, dass man das Krisengebiet Somalia und High Heels in einem Text verarbeitet.
Womit wir beim Konzept des Oschos wären. Hauptelement: Ein Promi interviewt einen anderen Promi. Das kann überraschenderweise gut sein, wenn die Promis gut sind, das kann aber auch eher dünn sein, wenn, richtig, Sascha Gerecht Heid Klum interviewt.
Kommt im Heft zwar nicht vor, kann aber nur gruselig sein. In der deutschen Nr. 1 ist zudem noch ein fetter Bonustrack auf mehreren Seiten am Start, der alte Warhol-Interviews beinhaltet, zum Beispiel mit dem jungen Michael Jackson. Der Teil ist allerfeinste Pop-Nachhilfe.
Schöner kessel.tv-Bezug zum Blatt: Der inoffizielle Cosimo-Biograph Moritz Drung durfte an Interview mitarbeiten, weil Kollege Rohleder seine Schreibe für KTV so gut fand (ehrlich jetzt). Jetzt hat Moritz zum Heftstart einen Skater portraitiert und steht im Impressum direkt vor Clint Eastwood. Kann man schon mal machen.
Was man auch machen kann: Interview für sechs Euro am Kiosk seines Vertrauens kaufen, am Samstag schmökern, um abends dann Moritz mit seiner Band Vagabond Stories in Esslingen beim Winterfest im Komma live anzuschauen. Wünsche allen ein gutes Gespräch ganz im Sinne von Stefan Kaufmann.
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Elchtest: Ausflug zum SWR
Am 2. Feb 2012, 12:15 Uhr von martin
(
Der neue TodessternDas neue Medientraumschiff für die Region. Außen geht so, innen ohho.)Grandioser Schock letzten Freitag. Die vom SWR laden uns, also UNS Bachel, zu einer Pressekonferenz ein. Genauer gesagt zur Jahres-Pressekonferenz 2012. Natürlich haben sie noch jede Menge andere Hörschte eingeladen, wir sind trotzdem vor lauter Stolz nicht nur fast sondern geplatzt.
Die Konfi, wie wir Fans sagen, steigt in ihrem neuen Reihenhäusle (ohne Garten) in der Neckarstraße, schreiben sie, der wahrscheinlich schönste Neubau des Universums seit der Bib oder dem Jugendhaus im Cannstatt, das wollen sie uns gerne neben der programmatischen Marschroute für das Weltuntergangsjahr zeigen.
Prinzipiell gehe ich nie auf Pressekonferenzen, weil ausser verlorene Zeit letztendlich nix Essentielles bei rauskommt was man nicht schon auch auf einer Presseinfo nachlesen kann. Keine Ahnung wann ich überhaupt zuletzt auf einer war, denke so vor acht Jahren für Sub Culture. Falsch, ich war zwischendurch auf Presseterminen für die StZ, so im Haus des Waldes mit irgendwelchen Staatssekretären und anderen seltsamen Politikern, die dringend Fotos mit Kindern machen mussten.
Für KTV war es jedenfalls eine kleine PK-Premiere. Gab handfeste Gründe für das Debüt, denn der kleine, dynamische und flexible Familienbetrieb lockte mit einem wahnsinnigen Line Up:
- Peter Boudgoust, Cheffe aka Intendant
- Jan-Josef Liefers, nicht als Boerne sondern als Baron von Münchhausen
- Kopper vom Tatort Ludwigshafen alias Andreas Hoppe
- Enie van da Meiklokjes
Man sieht: Das ist besser das SEMF- und HipHopOpen-Programm zusammen, das ist ein Happening, ein grandioses Event, eine Gala und die Raumschiff Enterprise unter den Pressekonferenzen. Da geht man hin, das lässt man sich nicht entgehen. Wäre die Party öffentlich gewesen, wären Minimum 12.298 Leute gekommen. Gibt ja Stullen und Butterbrezeln. Und Kaffee.
War also bisschen aufgeregt, ganz früh aufgestanden und rechtzeitig schlau gemacht welche Bahn ich nehmen muss. Die Hinfahrt von S-Mitte nach Haltstelle Metzstraße verlief problemlos in genau acht Minuten, die U-Bahn kam trotz dieser “Russenkälte” (Ist das wirklich eine BILD-Kreation?) absolut pünktlich.
Das Gebäude wiederum ist so neu, dass von außen noch nicht mal die vollautomatische Halbkreistüre aufging sondern von innen ein Mitarbeiter unter den Bewegungsmelder durchlaufen musste, damit sie sich öffnete. Wenn sie sich da bitte anmelden würden, gerne, hallo zusammen, ich bins, der Bachelor.
Nahm gleich meine Lieblingsrolle an, die Falschgeldrolle, und bin wie Falschgeld im Foyer rumgeistert, Frau Wasserbäch förmlich begrüsst (manchmal ist sie doch sehr förmlich) und kurz das Büffet begutachtet.
Zwar das Kleine-Belegte-Brötchen-Einmaleins, aber bisschen rar für das Mega-Happening dachte ich, war aber wiederum egal, weil ich eh gefrühstückt hatte. Profi. Später kam die Theorie auf, wenn das Bankett feudaler ausgefallen wäre, hätte wieder jeder gemotzt, jaja, unsere Gebührengelder stecken in sexy Fingerfood.
Nee, die wurden schon in das Reihenhaus investiert. Ein groß gewachsener Herr bat uns doch bitte in einem der neuen Studios Platz zu nehmen. Da saß schon LIFT-Kollegin Nina und die Stars waren auch schon da. Fast.
Bekamen wohl letzte Instruktion von Wieland Backes, Sposs, Clemens Bratzler, der das ganze moderieren sollte. Guter Typ übrigens wie ich finde, macht einen nice Job. Aber wo ist Herr Liefers? Dafür trägt der Kopper geile Stiefel, Modell Hundeschlittenrennen in Alaska. Kann man die Tage durchaus aus dem Schrank holen.
Vor mir platzierte sich übrigens Frau Tina Gaedt von der BILD.
Das ist die in der Mitte, Frau von Michael Gaedt. Während er mittellustig ist, hat sie ein mittleres Gedächtnis. Als sie an mir mit ihrem etwas fragwürdigen, gescheckten violetten Pelz vorbeirennt, sag ich: “Ah die Frau Gaedt kennt mich auch nicht mehr!” (Wir haben uns nämlich mal kennengelernt.) “Huch, hallo und sorry, ich hab wieder mal nur Augen für die wichtigen Leute und hab die ganze Zeit auf Herrn Boudgoust geschaut”, entschuldigt sie sich. Ich sag ja: Bachel.
Ne zeitlang hat sie bei mir ab und zu angerufen, wenn was ganz schlimmes passiert ist. “Martin, da gibt es einen Toten, weißt du was? Komm sag schon, du weißt doch was!” Der Kontakt ist recht schnell, öhm, eingefroren, weil ich mit Toten und Crime nicht so recht dienen konnte. BILD-Mitarbeiter des Monats bin ich jedenfalls nicht geworden.
Kurz bevor es losging wollte ich doch WLAN haben, vielleicht bisschen Quatsch twittern, guckte fragend durch den Raum und Herr Boudgoust persönlich erkundigte sich freundlich, ob er mir helfen könnte. Wo isn die Dame mit dem WLAN, Herr Intendant? Kam sie, hat trotzdem nicht funktioniert. Nokia for the f.u.c.k.. Manchmal.
Dann ging es los, kurze Begrüssung von Bratzler, das ist eines unserer neuesten Studios, topmodern, der Oberknaller, machen aber trotzdem erst mal nur Sport im Dritten hier drin. Herr Boudgoust erklärte selbst weiter, dass sie total glücklich sind über das “Multimediahaus” mit 460 KM verlegten Elektroleitungen, hier sollen TV, Radio und Internet dank kurzer Wege zusammenwachsen, es wäre ein “Versprechen an den Nutzer bestes Programm zu bieten”. Oder so. Auf jeden Fall ist das wohl scheinbar eines der modernsten Sendestudiokomplexe in Europa überhaupt.
Die brandneue Beleuchtungsdecke wäre hammerhammerhart…
…spart wiederum Zeit und die niegelnagelneue LED-Wand im Hintergrund total viel Watt. Kurze Reise in die 70er:
Die Option Lagerfeuer gab es auch, nicht fotografiert, manche haben “aaaaawww” gerufen. Fands nur komisch, dass man den Superman-Raum nur für Sport im Dritten verwendet.
Die Nachrichten kommen zukünftig aus dem Grünen Raum, kurze Schalte rüber zum schwäbischen Anchorman…
…der meint, der Raum wäre komplett grün und sonst wäre nur er und der Tisch darin echt. Boudgoust meint, sie wissen noch nicht wann sie daraus senden können, wäre “keine triviale Umgebung”, aber man macht jeden Tag Fortschritte. Vielleicht im April. Ganz witzig blendete man als Nachrichtenbeispiel ein 4:1 des VfB gegen die Bayern im Pokal ein. Da haben wir gelacht. Eigentlich muss man ja weinen.
Dann ging es bisschen um die junge Leud´, gibt ein paar neue Shows, alles mit Trailern untermalt, unter anderem Lautstark auf einsplus (Moderatorin zur Band: “Ihr habt ja nun mal richtig gute Körper.” ), eine Friseur-Doku-Serie, ein Reportageformat namens “Mission Mittendrin”, der Heini muss sich auf diverse Abenteuer einlassen (“Reite eine Welle und werde Teil der Funsportszene”) und so weiter und so fort.
Bratzler insistierte bei Boudgoust, ja macht man denn nun genügend für die Junge, von außen hört man immer, eigetnlich nicht so, Boudgoust meint, ja doch, total viel, voll super und “wir schaffen das auch ohne abgehalfterte C und D Stars die Jungen anzusprechen”. Und unter dem Strich werden da mehrere Milliönchen investiert, meinte später.
Und was noch so? Jede Menge. Neben total vielen neuen regionalen Serien ist man tatsächlich dabei den ersten schwäbischen Kinofilm zu lancieren (“Die Kirche bleibt im Dorf”), ob man das braucht ist die andere Frage, zeigt aufwendige Dokus über Adenauer, Rommel und Caterina Valente (super Kette), bringt “Ulysses” von Joyce als 20-stündiges (!) Radioereignis (Sprecher u.a die Harfouch und der Freddie Schenk) und natürlich der Baron von Münchhausen an Weihnachten 2012. Schalte zu Liefers zum Drehort Lubu. Da war endgültig klar, der kommt nimmer.
Labert übrigens in Echt fast in demselben Tonfall wie Professor Boerne. Vielleicht hat er das nur absichtlich gemacht, weil die Fans da waren. Über seine Rolle als Münchhausen hat er sich total gefreut und voll gut vorbereitet, erzählt er.
Der Kopper stellte noch seine neue Ernährungssendung vor…
…Motto “regional und saisonal”, wirklich auch ein ganz guter Tüp, wie der Tobsen sagen würde. Enje wiederum startet übrigens bald mit einem Kollegen so eine Quizshow, “Meister des Alltags” heißt die, klang bisschen lame alles.
Hab Koppers Bühnenauftritt genutzt und eine Frage gestellt:
“Herr Kopper, äh, Hoppe, mein alter Freund und Leser Ken meint, Lena Odenthal ist total fürn Arsch. Was sagen sie dazu?”
“Sehe ich auch so, aber die kommt in einer der nächsten Folgen ums Leben und dann ermittel’ ich gemeinsam mit Charlotte Lindholm.” (Herzinfarkt Ken)
Sensation! Ein Raunen ging durch das Publikum. Okay, war alles erstunken und erlogen.
Wahr ist: Im Mai kommt der nächste Odenthal-Tatort und der wird garantiert – na wie? – ned schlecht! Trailerpark:
Die Weltneuheit daran (nicht erstunken und erlogen): Direkt im Anschluss kann im Internet der Fall weitergesponnen werden, weil, so die Presseinfo, ein Geheimnis am Ende offen bleibt. “Dieses Rätsel kann von den Nutzern im interaktiven Tatort-Spiel im Netz gelöst werden.”
Fazit: Alles verdammt super beim kleinen Familienbetrieb, unsere Kohle ist ganz gut investiert in die Markenzeichen “Regionalität” und “Aktualität” und bisschen ambitionierte Großproduktionen. Aber na ja, Hauptsache Tatort kommt.
Tiefpunkte gab es übrigens auch auf der Konfi, man spielte “weltexklusiv” einen Udo Lindenberg Song vor. Da sang er in Englisch. War grauenvoll. (Gut, ich finde Lindenberg bei allem Respekt sowieso grauenvoll.) Macht er als alter Hesse-Fan wegen dem Hesse-Jahr, das auch im SWR prominent gefeatured wird.
Mir grad egal, wie auch der Studiorundgang, den ich gleich abgebrochen haben, weil man nicht fotografieren durfte. Im Studio nebenan sah es noch aus wie bei Hempels unterm Sofa, da war die Salatplatte Nizza in der Kantine schon attraktiver, auf die mich SWR-Social-Media-Fachmänner Guido und Patrick plus gute Gespräche (Copyright Stefan Kaufmann) einluden. Danke dafür und danke für die Einladung, habe die Ehre und vielleicht bis zum nächsten Jahr – falls ihr uns nochmals einladen solltet.
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Kool Savas auf dem HipHop Open
Am 30. Jan 2012, 13:30 Uhr von martin
Vollständigkeitseinstrag: Am Freitag, wir haben es bereits auf Facebook gepostet und weiß sowieso jedes Kind außer der Reggae-Geiger, wurde das HipHop Open Line Up um Kool Savas ergänzt. Ist bereits sein fünfter Auftritt bei dem Festival (für alle Jahreszahlen-Fans: 2002, 2004, 2005, 2009), heuer zum ersten Mal mit einem Nummer 1 Album im Gepäck.
Kool Savas war erst letzte Woche in der Filharmonie, das Konzert war schon lange restlos ausverkauft. Außerdem geht er im Frühjahr erneut mit jede Menge Kollegen auf Tour, kommt dabei aber nicht nach Stuttgart.
DJ Cin hat mir ein Foto geschickt vom Konzert geschickt…
…und Kool Savas hat über Twitter die zwei Videos aus der Filharmonie getweetet.
Weitere Acts werden demnächst verkündet, auf der HipHop Open Facebook-Seite steigt seit Wochen das große SWR-Wunschkonzert welche Acts man doch noch bitte buchen sollte. Das Frühbucher-Ticket für 56 Euro ist ebenfalls noch im Angebot.
P.S.: Wünsch mir Public Enemy und Die Krähen.
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Heute Abend: FIL in der Rosenau
Am 27. Jan 2012, 10:03 Uhr von martin
Inge ist im Dozentenstress, meint der Typ wäre cool, ob ich doch bitte? Klar doch, ist ja so gesehen auch ein Kollege von mir, dieser FIL, der seit einem Jahr das Comic “Didi & Stulle” auf der letzten Seite im LIFT zeichnet. Schweres Erbe, große Fußstapfen, “Rudi” von Peter Puck bleibt da das Maß aller Dinge. Macht er aber trotzdem gut der FIL.
Der kann nicht nur zeichnen, sondern noch mehr Entertainment, nämlich Comedy mit oder ohne Gitarre. Heute Abend tritt er mit seinem Programm “Chapeau Maman” in der Rosenau auf. Auf der Bühne sieht das dann ungefähr so aus.
Muss man sich zugegeben kurz bisschen eingrooven, bisschen auf den Typen klar kommt, aber geht und musste dann auch lachen.
Und noch ein Interview mit FIL in der LIFT-Januar Ausgabe.
In der aktuellen Zitty, dem Berliner Stadtmagazin, erinnern sich Didi & Stulle an ihre Abenteuer in Reutlingen: Was fasziniert dich an Baden-Württemberg?
FIL: Ich bin begeistert, dass so viele Schwaben tatsächlich in Baden-Württemberg geblieben sind. Ich möchte die auch dazu ermutigen, weiter dort zu bleiben, um einen besseren Ort daraus zu erschaffen.
Wie stellst du dir den besseren Ort vor?
FIL: Gute Frage. Ich gebe mir Mühe, Berlin zu entzaubern, dass man nicht denkt, das wäre so ein El Dorado. Was ihr alle an Berlin gut findet, könnt ihr doch einfach bei euch erschaffen.
Gefällt’s dir hier?
FIL: Ohne jede Ironie: Ich mag es bei euch. Aber seitdem ich in der LIFT bin, kommen weniger Leuten zu meinen Auftritten.
Hast du ne Vermutung..?
FIL: Vielleicht wirft Rudi seinen langen Schatten. Ich finde ja Peter Puck auch super. Aber ein Stuttgarter Zeichner im Berliner Stadtmagazin – da würde ich mir auch denken, warum drucken die nicht mich ab? Obwohl wir natürlich alle Stuttgarter sind, gerade in Berlin. Bei uns heißt jetzt alles 21. Die Kastanienallee heißt wegen schlechten Radwegen jetzt Kastanien 21. Das nervt so ab.
Fil – Chapeau Maman Rosenau, S-West, 20 Uhr, AK 19 Euro www.fil-berlin.de1 Kommentar » -
Killing All The Flies Komparsen gesucht
Am 25. Jan 2012, 14:09 Uhr von martin
Gerade ne Bravo von Anfang Dezember geschenkt bekommen. Falsch, “Bravo HipHop Special, Europas größtes HipHop-Magazin”. Gute Poster drin, damit kleb ich nachher meine Bürowand voll. Vor allem halt das HipHop-Babe des Monats drin. Die Ramona. Die mit den Traummaßen und trotzdem seit drei Jahren ohne Freund. So was.
Muss ein bisschen an Ramona denken, als ich oben “kräftige, junge Männer” lese, geht irgendwie schon wieder um Traummaße, bei “Bauarbeiter-Szene” wiederum fällt mir das Village-People-Gedächtnis-Foto von der Schräglage ein, aufgenommen während des Umbaus vergangenen Sommer. Können sich ja auch da bewerben.
Ansonsten: Voll Filmstadt Stuttgart. Nach der Radfahrer-Aktion vom Sonntag sucht ein weiteres Filmprojekt, das bisschen spannend klingt, tatkräftige Komparsen-Unterstützung sowie Hilfe bei der Aussenrequisite. Für eine Sci-Fi-Mystery-Thriller Serie (tighter Genre-Mix) namens “Killing All The Flies” will man Stuttgart in eine amerikanische Großstadt verwandeln. Ob das gut geht?
Wer als Komparse mitmachen will, hier sind alle weiteren Infos.
Mehr zu dem Projekt plus Video.
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Talib Kweli im Universum
Am 24. Jan 2012, 13:01 Uhr von martin
(Das Sample geht immer)
Am Samstag kurz Weini abgeklopft, was demnächst für Konzerte gehen. Weiß sie immer Bescheid. Seeed kommt. Im Dezember, sagt sie und strahlt. Next! Talib Kweli! Am 13. März im Universum. Hätte eigentlich in der Röhre sein sollen, aber da ist bekanntlich Feierabend und Sonntagnacht schon davor alles gerodet worden.
Bei Talib Kweli dagegen alles beim Alten. Heißt immer noch Talib Kweli, sein alter Mitstreiter Mos Def ruft sich hingegen inzwischen Yasiin Bey. Neulich übrigens mal wieder “16 Blocks” gesehen, mit Mos ft. Bruce oder andersherum, der Rapper labert jedenfalls ziemlich viel, aber super Cop-Intrigen-Film, kann ich nur empfehlen.
Würde auch liebend gerne das neue, besser aktuelle Talib Kweli Album “Rainbow Gutters” empfehlen, das vor genau einem Jahr rausgekommen ist, aber das ging damals leider total an mir vorbei. Und kein Plan, ob das der Mischi in seiner Kolumne erwähnt hat. Das iTunes-Skipping hinterlässt zumindest mal kein schlechter erster Eindruck, vielleicht kauf ich mir doch mal wieder ein Rap-Album.
Talib Kweli live Dienstag, 13. März Universum Tickets ab 29,70 Euro13 Kommentare » -
Dillon Live
Am 14. Dez 2011, 08:58 Uhr von martin
Gestern beim Mittagesssen mit Brunski meint er: Irgendwie wollen ALLE morgen zu Dillon ins Rocker. Meinte ich, ging voll an mir vorbei, bis ich für LIFT neulich die Ankündigung tippen musste. Sogar zwei seiner Nachbarn hätten ihn unabhängig voneinander nach Karten gefragt – das limitierte VVK-Kontingent war schnell weg. Das Rocker meinte wiederum, es gibt noch wenige Karten an der AK, für 15 Euro das Stück, die Türen öffnen sich um 20:00 Uhr.
Dominique Dillon de Byington wurde, so stand es zumindest in der Bpitch Info, sozusagen von Koze entdeckt. Der prophezeite der jungen Damen eine famose Zukunft. Die ist nun scheinbar eingetreten, kürzlich erschien ihr Debütalbum “The Silence Kills”, scheinbar ist ein Hype entstanden, sogar der SWR horcht auf. Hat zumindest beim Rocker angefragt (wegen was auch immer, Interview, Liste, etc.).
Hörprobe eins:
Ein anderer Kollege meinte wiederum, schon 20 Mal gehört so etwas. Klar, schwermütige Elektronik kombiniert mit fragmentartigen Gesang hab ich auch ne halbe Tonne im Keller. Fast. Dillon scheint aber wohl mit ihrer etwas schrägen Stimme und dem Laptop-Sound den extrem Nerv der Zeit zu treffen.
Hörprobe zwei.
Das ganze Album kann man u.a. bei Amazon durchskippen.
Ansonsten Teil 2 von Midlove im Dilayla, das Debüt letzte Woche lief ziemlich gut, zumindest so gut, dass Igor der Bär am nächsten Tag etwas am Säck war.
Bow Tie meinte dasselbe. Sind übrigens immer alle DJs vom Plakat da – außer es kann halt einer mal nicht. Musikalisch klare Disco-House-Breitseite. For the l.o.v.e. und so. HipHop hört man natürlich am Mittwoch im Stereo – heute Abend mit DJ Emilio.
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