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    DJ Contest

    Unter der Obhut von Artistguide und 0711Entertainment wird in den nächsten Wochen nach frischen DJs aus Baden-Württemberg gesucht. Den Gewinnern winken Support-Gigs im Romy S., der Schräglage und im Transit. 

    Noch bis zum 4. Juni können sich DJs und DJ-Teams mit Hauptwohnsits in Baden-Württemberg aus den Bereichen HipHop/Urban und House/Techno bewerben. Dazu müsst ihr u.a. einen ca. 30-minütigen Mix (bei HipHop reichen auch 15 Minuten) auf Soundcloud hochladen und mit „artistguide.de DJ Contest Mix HipHop“ oder „artistguide.de DJ Contest Mix Techno/House“ taggen, weitere Teilnahmebedingungen hier.

    Schowi, die alte Stoned Washed Jeans, und Chris “Die Rose” Hirose suchen gemeinsam mit den Clubmitarbeitern die Gewinner raus. “Bewertet werden vor allem die Innovation des Mixes, die Musikauswahl, die technische Umsetzung und die Anzahl der Aufrufe des Mixes bei Soundcloud”, heißt es in der Pressemitteilung.

    Mehr Infos hier

     
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    Weltunbekanntes DJ-Duo zum Start der Welttournee in Stuttgart

    (Auf die Fresse-Pressefoto: www.ronnyschoenebaum.de)

    Sie gelten als die Sensation im internationalen Pop-Himmel, Lady Gaga verneigt sich verbal und Jay-Z möchte das Duo unbedingt produzieren, wenn er Anfang Juni mit Kanye in Frankfurt spielt: Finally Famous heißt das neue Pop-Wunder, das im Februar erstmals auf Clubtournee nach Deutschland kommt.

    Es klingt wie die Geschichte aus einem Märchen, wie eine unglaubliche Anekdote aus 1001er Clubnacht oder wie das Produkt eines Seminars an der Mannheimer Pop-Akademie: Finally Famous heißt das erste weibliche DJ-Duo der Club-Geschichte.

    Das Razzia in Budapest, eine Bar in Friedrichshain. Ivy Lecole und Jane Brown, die beiden Gesichter von Finallly Famous, bitten zum Interview. Die Pressevertreter von Spex, Intro, Rolling Stone und etlichen obskuren Internet-Blogs wie etwa kessel.tv, einer Website, die sich mit Turnschuhen, Partys und Stuttgart 21 beschäftigt, sind in Scharen gekommen. Die aufgestylten Promo-Mitarbeiter der Plattenfirma Ingiversal haben Mühe, die Meute in Zaum zu halten. Wer keine Hornbrille mit Fensterglas trägt, ist ein Außenseiter, Notizblöcke sind verpönt, es sei denn sie sind von Moleskin und wer kein iPhone hat, wird sofort unter strafenden Blicken verstoßen.

    Die beiden Mittzwanzigerinnen räkeln sich auf einer verratzten Couch, die einmal so pink wie der gleichnamige Panter war, heute aber Patina auf die Oberfläche tätowiert hat. Lecole und Brown trinken abwechselnd Roederer Cristal Rosé, stilles Fiji Wasser und bitten die Pressevertreter einzeln zum Gespräch. Eine nervöse PR-Mitarbeiterin mit der obligatorischen goldenen Casio-Uhr am spindeldürren Handgelenk, die Haare zu einem strengen Dutt geformt, wacht mit Argusaugen darauf, dass die 15-Minuten-Interviews nicht überzogen werden.

    Die Biographien der Popstars klingen genau so geheimnisvoll wie die beiden jungen Stilikonen sich selbst geben: Die Französin Lecole, kurze, braune Locken, wuchs im Pariser Stadtteil Marais auf, arbeitete kurz in der Modebranche, gründete dann eine erfolgreiche Bio-Bäckereikette, wurde vom französischen Label Ed Banger entdeckt, um die Plattenfirma schließlich im Streit wieder zu verlassen.

    „Musique sans Scheuklappen ist le plus cool“, haucht sie in das Diktiergerät einer Journalistin der New York Times, während Jane Brown gelangweilt in die Ecke kichert. Brown stammt aus großbürgerlichen Verhältnissen im Londoner West End, Kiez Dusslinga, brach schließlich aus ihrem Elternhaus aus und hatte bereits mit zwölf Jahren als Produzentin unter dem Pseudonym LA Style ihren ersten Eurodance-Hit mit dem bezeichnenden Titel „James Brown is dead“.

    Nach einigen Aufenthalten in Drogenkliniken, etwa im bekannten Betty Ford Center, heiratete sie einen englischen Großgrundbesitzer und widmete sich der Schafzucht in Cornwall, um vor kurzem dann ein viel beachtetes Comeback an der Seite von Lecole zu feiern.

    „Das Leben auf dem Land war cool, ich möchte mich aber wieder mit meiner Musik ausdrücken und dem uninspirierten Pop neuen Input geben“, diktiert Brown in das Aufnahmegerät eines Journalisten der Berliner Vice-Ausgabe, um in feinstem Cockney-Englisch ein „Music was my first love and it will be my last“ nachfolgen zu lassen.

    Feministinnen jubeln, Pop-Theoretiker Friedrich Friedrichsen ist erstaunt angesichts des Einflusses, den das englisch-französische DJ-Duo bereits jetzt in der Popmusik vorzuweisen hat: „Populär sind Finally Famous nicht zuletzt, weil sie immer unübersichtlichere und gebrochene Ereignis- und Objektverkettungen beruhigenderweise zurückführen auf einen Urheber mit einem Eigennamen, auf einen Demiurgen. Das befriedigt restreligiöse Gewohnheiten. Zudem geben Finally Famous Komplexität Gestalt.“

    Lecole und Brown zucken angesichts solcher Lobeshymnen nur mit den Achseln. „Mediale Verwertung interessiert uns nicht, wir wollen einfach nur Schubladen sprengen und auf Kessel.tv irgendwie geil aussehen“, sagt Brown mit einem britischen Upperclass-Nuscheln. Stattdessen betonen „Too many DJanes“, wie Finally Famous in Anspielung auf die belgischen Produzenten Too many DJs auch genannt werden, lieber die Zufälligkeit ihres ersten Zusammentreffens.

    „Es war auf der Geburtstagsparty von Courtney Love. Lindsay Lohan kannte ich noch aus der Betty Ford Klinik, sie nahm mich mit zum familiären Exzess. Als wir morgens an der Karaoke-Maschine ein Best-of-Nirvana-Medley intonierten, war es Lecole, die das Riff von Smells Like Teen Spirit am besten nachpfeifen konnte. Es war Liebe auf den ersten Blick“, erinnert sich Brown.

    Heute spielen Finally Famous ihre Shows, in denen sie munter alle Popspielarten zitieren, Robbie Williams auf Ricardo Villalobos mixen und dabei immer auch das Publikum in ihr Set einbinden, in den angesagtesten Clubs der Welt. Die etablierten Pop-Stars stehen Schlange, um mit den beiden Beat-Amazonen zusammenzuarbeiten.

    Nachdem Ivy Lecole und Jane Brown bei der Prada-Modenschau in Tokio vor ausgelassenen Japanern ihr gefürchtetes „Fuck the Zeitgeist and the Schublade“-Set abgeliefert hatten, zeigte sich Lady Gaga anschließend euphorisch: „Finally Famous sind für die Clubkultur das, was ich für den Mainstream bin: Eine Provokation auf vier Beinen, Finally Famous killed the YouTube-Star.“

    Und Jay Z., bei der Prada-Show ebenfalls in der ersten Reihe direkt am Laufsteg, wollte die beiden Botschafter des alten Europas direkt in seinem New Yorker Studio produzieren. „Die haben ordentlich Swag, Alter“, zeigte sich der HipHopper angetan und nannte sein Kind sogleich nach Ivy mit dem tollen Zusatz Blue davor.

    In England werden Finally Famous bereits mit den Gorillaz verglichen, der erfolgreichen Popcombo um Blur-Mastermind Damon Albarn, weil Finally Famous gekonnt mit der Camouflage in der Popmusik spielen. Das DJ-Duo verzichtet konsequent auf Presse-Fotos – nur für kessel.tv machte man eine Ausnahme – und versorgt die Medien stattdessen mit liebevoll gezeichneten Selbstportraits im japanisch beeinflussten Comic-Stil.

    Im Februar kommt das Duo nun zum ersten Mal auf Clubtour nach Deutschland. In Berlin spielen die Damen im gefeierten Zwerghain, in Frankfurt im Korkuma-Club mit Sven Späth als Vorband, in München bittet man im angesagten P2 zum Tanz und in Stuttgart präsentiert das Duo am Samstag, 25. Februar sein eklektisches Set im Transit, als Backgroundtänzer konnte Timo Gebhart vom VfB Stuttgart gewonnen werden.

    Was die Besucher erwartet? „Nichts weniger als die Neuerfindung des Pops“, sagt Lecole mit einem Augenzwinkern, stößt ein letztes Mal mit einem eiskalten Glas Champagner mit Brown an, bevor auch der allerletzte Pressevertreter in den eiskalten Berliner Winter gejagt wird. Auf Finally Famous wartet bereits ein Learjet – der nächste Pressetermin in Shanghai steht auf der Agenda.

    Noch weniger Infos unter finallyfamous.de, echt witzig ist auch der Twitter-Account der Ladys, findet zumindest Martin und der Bushi.

     
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    Gefährlicher Musikwunsch

    True story: In South Fulton County hat Johnny Jackson III alias DJ Outlaw Anfang Februar einen Gast auf dem Parkplatz eines Clubs mit fünf Schüssen aus einem Gewehr erschossen, nachdem dieser ihn im Club angegangen war, weil Outlaw seine CD nicht spielen wollte. Outlaw behauptet, der Gast hätte ihn mit einer Waffe bedroht und plädiert auf Notwehr.

    Die ganze Geschichte kann man hier nachlesen.

     
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    Gesucht: Der Super-DJ

    Deutschland sucht den Super-DJ? Vielleicht demnächst, aber zunächst in den USA und den UK. Simon Cowell, Erfinder von X-Factor, American Idol, Schlecker, Nanz und Pflanzen-Kölle, hat eine neue Idee ausgegraben: DJ X-Factor. Kein Plan ob das nur der Arbeitstitel seiner neuen Casting-Show ist oder der finale Showname. Begründung für das Format: Die Zeit wäre reif, sagt er, weil DJs die neuen Rockstars wären. Haja ge.

    Außer dass die Show mit einer Firma von Will Smith koproduziert wird, ist bislang nicht mehr darüber bekannt. Das reicht aber aus, dass es im Internet schon gut abgeht, wie zum Beispiel auf djtechtools.com. Da wird mitunter – klar – gut rumgeflucht.

    Dabei sind DJ-Wettbewerbe nix neues – nur eben auf Fernsehebene. Denke aber kaum, dass die breite Masse über zwei Stunden hinweg für die höchste Kunstform des Genres, Turntablism, bereit ist.

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    Wie man in hektischen Casting-Shows der Super-DJ der Nation wird kann ich mir momentan nicht vorstellen. Glaub kaum, dass jeder Kandidat Minimum eine Stunde Zeit bekommt, um die Leute mit einem eigenwilligen wie animierenden Set zu überzeugen – nicht zu vergessen plus steile Performance natürlich. Hüpft man also zwei Minuten lang auf Laptop und Controller herum? Spielt man in fünf Minuten fünf Brecher? I don´t know. Und vielleicht muss man es auch gar nicht wissen.

    Mehr dazu hier oder hier.

    Bild entdeckt von Moritz Esyot

     
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    “Top DJ’s” – jetzt zuschlagen!

    Und wieder Ram’s Liebling’s-Schreibweise von DJ’s. Ihr habt eine Silvester-Party geplant, aber keiner will Musik machen? Alle eure Lieblings-DJ’s sind schon im Pacha, in der Buddha Lounge und im Ofenschlupfer verbucht? Ihr könnt eure iTunes-Playlist nicht mehr hören?

    Dann hat der Musicservice (Live Gigs, DJs, Entertainment, Erotic Shows, Partymaking) DIE Lösung für euch! Kurzfristig noch für Silvester (also in diesem, nicht im nächsten Jahr) verfügbar: Rednex, Snap und die RTL Autohändler. Ayyyy!

    Ich würde empfehlen, Cotton Eye Joe, I’ve Got The Power und blöde Sprüche gleich im Dreierpack zu buchen, dann kann die Party gar nicht mehr schief gehen. Und allzu teuer dürfte das auch nicht sein, weil, sind wir mal ehrlich – ein Act, der drei Tage vor dem bestbezahlten Abend des Jahres noch kein Date hat, wird keine großen Forderungen mehr stellen.

    Wer sich trotzdem noch nicht sicher ist, für den bietet der Musicservice auf der sehenswerten Website noch weitere fantastischen Attraktionen – u.a. ein Lady Gaga-Double, ein Pam Anderson Double und den Scherzkellner (Tv-Superstar auf RTL – ARD – ProSieben). Go for it!

     
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    Halloween-Minimix von Krafty Kuts

    Schöne Vorbereitung für eine total ausgeflippte crazy Halloween-Nacht (Verdammt, da bekomm ich auch direkt Lust; Ram will heute als Toni Disco gehen, ich schwank noch ob ich mich als Manfred der Verteilerkasten oder als S21-Sitzblockade verkleiden soll):

    Krafty Kuts hat für Annie Nightingales BBC1-Show einen sehr tighten Halloween-Minimix gebastelt, mit ganz schön vielen Tracks für 7 Minuten. Alle sind irgendwie spooky, haben Wolfsgeheul oder sowas drin, der ein oder andere Klassiker wie “Thriller” darf nicht fehlen, dazwischen packt ihn der Dubstep-Wahn:

    Krafty Kuts – Radio 1 with Annie Nightingale – Halloween Mini Mix – 28.10.11 by KraftyKuts

     
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    Feats Per Minute

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    Entdeckt von Moritz, mehr Infos hier. 

     
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