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Ausstellung Stuotengarten
Am 16. Nov 2011, 16:35 Uhr von martin
Heute ist ein seltsamer Tag. War vorhin draußen. Hat der Tag mir bestätigt. Hallo, tut mir leid, ich bin heute etwas seltsam. Kurz nach dem Tag eine Bekannte getroffen, mit Kinderwagen. Wollte kurz den Gugg-Gugg-Onkel spielen, aber ich kann das nicht. Tag war danach immer noch seltsam. Briefmarken gekauft. Was viele nicht wissen, an einem gewöhnlichen Kiosk bekommt man auch Briefmarken. In der Suite mediterranen Fleischeintopf vom Sans gegessen. Fühlte mich danach nicht mediterran. Schade. Toilettenpapier gekauft, fürs Büro, dreilagig, war auch keine Befriedigung. Hemmungslos konsumieren ist also nicht immer eine Lösung. Vielleicht sollte ich Boarden gehen.
Zurück im Büro twittert der Außenreporter, dass am Freitag, 18.11 in der Waschstraße eine Ausstellung mit Stuttgart Bildern eröffnet wird. Stuttgart Bilder, immer gut, denke ich mir zunächst. Ob die von Alexander Binder gut sind, muss jeder selbst entscheiden. Ist glaub eher Konscht. Die Serie heißt Stuotengarten. Hat er exklusiv für Lift so fotografiert. Sehr beklemmend und düster. Wie der Tag heute.
Schweres Zeug. Dabei ist er eigentlich ein recht fröhlicher Mensch. Hab über ihn mal geschrieben, auch schon wieder zwei Jahre her, aber da ging es weniger um Fotografie, sondern um Werbung und so. Das macht er sonst. Irgendwas mit Werbung. Oder hat er zumindest mal. Ich frag ihn nicht danach, wenn wir uns alle paar Monate sehen. “Bist du noch…?” Ach, im passenden LIFT-Artikel steht, er tue dies immer noch. Bist du noch? Ja.
Was er sonst so macht, sieht man auf seiner Seite. Der im “schwarzen Finsterwald oder finsteren Schwarzwald” geborene Binder ist scheinbar sehr gefragt, beliefert ab und zu die Vice oder das Twin-Magazin oder landet mit seinen Arbeiten in Brookyln.
“Zu düsterer Schwarzweiß-Fotografie gewordener Blackmetal mit Soft-Touch von ungewöhnlichen Stadtfragmenten werden im Schauraum Waschstraße raumgreifend präsentiert. Eine Fotoserie passend zur heiteren, manischfluffig-lockerflockigen Spätherbstdepression.”
Zur Eröffnung am Freitag, 18.November ab 21.00 Uhr: RAVERNISSAGE mit passender elektronischer Musik von Daniel “Early” Früh
Die Ausstellung ist Do., Fr. von 19.00 – 21.00 Uhr, Sa., So. von 17.00 – 19.30 Uhr geöffnet (der Künstler ist anwesend)
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Der mediterrane Eintopf ist sehr lecker. Mit Parmesan obendrauf.
das ist nicht nur ein komischer tag, das ist eine komische woche!
ich weiß, dass das dein lieblingseintopf von deinem lieblingssuppenhersteller ist.
parmesan gab es keinen. oder doch und ich wusste es nicht.
Nee, mein Lieblingseintopf ist das Szegediner Gulasch!
da die bilder schwarz-weiss sind muss es kunst sein…
Mensch Wohni, wieso so depri? Hätteste angerufen, hätte ich dir ein paar Farbbilder geschickt. Ausstellung wird auf jeden Fall super und ja, es ist Kunst und tatsächlich trotzdem gut.
ich war nicht depri, sondern der tag