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    KTV Radtour: Lost in Renningen

    KTV auf großer Wochenendmission: Thorsten beim Tennis in der Porsche-Arena, Wohni in München in der VIP-Arena, Geiger in der Waldau-Arena und ich am Samstag in der Region-Arena, we are on Gemeinde-Tour, erste große Runde seit Schorndorf, und überhaupt ganz großes Fahrradwochenende, gestern mit Afro-Dieter die Strecke der ersten KTV-Radtour am kommenden Samstag (also voraussichtlich) abgeklappert, mehr dazu die Tage.

    Vor dem Start schwierige Wahl: Zielort Backnang oder Weil der Stadt? Auf Google Maps sah beides überaus verlockend aus, gewonnen hat letztendlich Weil der Stadt, weil mich die zwei vermeintlichen Möglichkeiten nach Backnang zu kommen, also zum einen über Marbach, zum anderen über Waiblingen und Winnenden am Samstag nicht reizten und die Strecke über Vaihingen – Büsnau – Magstadt doch recht nice ist. Schon mal gefahren letzten Herbst.

    Mag ich vor allem auch, weil man am Anfang über Kaltental nach Vaihingen hochgeht, schön breiter Fahrradweg, nicht allzu viel Verkehr, nicht ganz so steil, aber schon gute Aktiv-Sauna bis oben.

    Zum allerallerersten Mal sass ich im kleinen Schwarzen auf dem Rennrad, fühlte sich herrlich an, leicht und fast nackt. Blöderweise mein VfB Trikot nicht angehabt, mach ich manchmal, wenn ich während des Spiels draußen sein sollte, telepathische Unterstützung oder so. Voll vergessen.

    Noch eine Modefrage an alle Rennradfahrer: Ist man eigentlich dazu verpflichtet, sobald man so einen Bock besitzt, sich im farbenfrohen Tour-de-France-Gedächtnis-Outfit zu kleiden? Gerolsteiner, Telekom, Festina, Astana, Astra, Ayran? Muss man, ja? Hab das Gefühl, die Kollegen gucken mich in meinen “normalen” Lauf-100%Polyester-Shirts und alten Air Max (hab noch keine Klickpedale) immer etwas schräg an, also ich beuge mich gerne den Rennradoutfit-Codes, falls es so sein sollte.

    Bis Magstadt mehr oder weniger ereignislose Fahrt: Kaltental hoch zwei Rennfahrer überholt, echtes Alpe D´ Huez-Feeling, die ich dann zwischen Büsnau und Magstadt wieder überholt habe, sind wohl ne Runde anders gefahren, zwischen Uni und Büsnau hab ich meinen neuen persönlichen Geschwindigkeitsrekord von 53 KM/h aufgestellt und mir dabei in die Hosen gekackt, macht man so bei einer Tour-Etappe. Scherz, habs nicht so mit hohen Geschwindigkeiten, bekomm da schnell Angst und alles ab 35 auf dem Bike ist ein einziger Stresstest für mich.

    Auch sehr ereignislos: Magstadt. Hab jetzt in letzter Zeit viele lebendige wie charmante Städtchen gesehen, bisschen Einzelhandel da, bisschen Eiscafe dort, bisschen Seele baumeln lassen und das Leben genießen hier oder halt bisschen an der Bushaltestelle abhängen, aber in Magstadt läuft wirklich kein Mensch auf der Straße herum. Alle Rolläden unten. Lag vielleicht auch an der Hitze.

    In Renningen ist schon mehr los. Junge Burschen tragen die In-Memory-of-Move-Club-Frise oder fahren mit dem Mercedes-Cabrio (Leasing, Jahreswagen?) einmal um den Bahnhof, gucken dabei sehr grimmig (Motto: “Was fährsch du Rad?”) und hören laut grimmige Musik von Kool Savas. Fast bin ich von einem Einser-Golf-Cabrio mit drei Jungs drin umgenietet worden, haben mir dann freundlicherweise die Vorfahrt gelassen und mich wiederum ein paar Meter verfolgt. Wurde mir etwas mulmig. Glaub Radfahrer haben kaum eine Lobby in Renningen.

    Ansonsten stehen da alle Zeichen auf S60. Das ist die S-Bahn-Querverbindung (oder “Tangentiallinie”) von Böblingen über Sindelfingen nach Renningen. Sollte eigentlich 2010 in Betrieb gehen, die Bahn fährt bislang aber nur von Böblingen bis nach Maichingen, am letzten Abschnitt bis Renningen wird noch schwer geschafft, bis Ende des Jahres soll es dann soweit sein, die Kosten sind von geplanten 80 Millionen Euro für das eingleisige Projekt auf 150 Millionen gestiegen, weiß Wiki.

    Die Bauarbeiten konnte ich an mehreren Stellen sehen, weil ich wie in Irrer durch Renningen gegurkt bin und den Radweg nach Weil der Stadt gesucht habe. Nicht gefunden. Straße hatte ich keinen Bock, die kenn´ ich nämlich ein bisschen, mag ich nicht. Dann fahren wir halt nach Weissach. Nur noch 11 Kilometer über Rutesheim, Perouse und Flacht bis zum Porsche-Wohlstand, das musste dir mal angucken. Und ich wurde nicht enttäuscht.

    Denn der Wohlstand von Weissach wurde schon am Ortseingang in Beton gegossen und heißt Strudelbachhalle. Lange lebe die Gewerbesteuer (vermute ich einfach mal).

    Bin fast vom Rad gefallen beim Anblick dieses Tempels und hab rumgebrüllt wie ein Gestörter: “Jonga Vadder!” “In Weissach läuft´s einfach!” Allgemein führe ich auf dem Rad sehr laute Selbstgespräche und begrüsse jedes Dorf überaus euphorisch (“Rutesheim Alda!”). Aufmerksamkeitsdefizit. Hab bislang aber noch nichts zum Trinken angeboten bekommen. Ich würde mir aber auch nichts zum Trinken anbieten.

    Bin jetzt kein ausgewiesener Stadthallenkenner, aber unter den drei oder vier Stadthallen, die ich kenne, liegt die Strudelbachhalle (“Tagen – Feiern – Fortbilden”, siehe Homepage) definitiv auf Platz 1. Außerdem gibt es in der Strudelbachhalle sogar einen 16-Kanal Allen & Heath Mischer. Könnte man also mal den Richie oder den Ricardo hinbuchen.

    Bei der Suche nach dem heiligen Gewerbesteuergral bin ich grandios gescheitert. Keinen Porsche gefunden. Muss man auch erst mal schaffen: Nach Weissach fahren und nicht den Porsche finden, trotz Schilder. Mein Vater meinte aber, das wäre bisschen außerhalb und leicht versteckt, aber voll das Riesengelände. Versteckt aber Riesengebäude. Okay. Hätte eigenltich nur aus dem Ort rausfahren müssen, seh´ ich gerade auf Maps. Dafür zwei üble Hügel hochgeklettert, Punkte fürs Bergtrikot gesammelt, und anstatt Porsches viele Trecker gesehen. Die Treckerfahrer grüßen freundlich den Radler und hören nicht Kool Savas. Das Rathaus sieht ebenfalls bisschen neuer aus und die Sporthalle vom TSV Weissach 07 e.V. auch. Es läuft wie gesagt.

    Nach den zwei Anstiegen und nach über zwei Stunden Fahrtzeit musste ich ohne Porsche-Visite an die Tanke rausfahren und Red Bull in den Feurigen Elias werfen und meinen längt verschmolzenen Schoko-Müsli-Riegel vespern. Im Gegensatz zum Laufen, wo man eigentlich meines Erachtens mehr verbrennt, und ich nie Hunger bekomme, könnte ich auf dem Rad nach gut zwei Stunden das vielzitierte “ganze Schwein” essen. Zumindest einen Döner mit Ayran.

    Nach dem kleinen Tiefpunkt Rückfahrt über Heimerdingen, Hirschlanden und Ditzingen, keine weiteren Vorkommnisse bis auf derben Wind. Einfahrt in die Stadt über Weil Im Dorf, Feuerbach, Pragsattel und Rosensteinpark, keine Zusammenstösse mit Samstagsshoppern in der Innenstadt. Fahrtzeit etwas über dreieinhalb Stunden, circa 85 Kilometer. Gute Runde würde ich sagen, aufgrund einiger (humanen) Steigungen etwas anspruchsvoller als zum Beispiel nach Schorndorf. Mach ich garantiert wieder, bis dahin hab ich dann auch die richtige Fashion.

     
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    Kornwestheim

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    Mutterstadt, Tantenstadt, Großnichtenstadt, auch die Randbezirke haben Fans, Rapper und Dönerbuden. Ist wohl schon etwas älter, wie man in den Kommentaren lesen kann, die Hälfte der genannten Läden gibt’s wohl schon nicht mehr – vielleicht kann uns ein Kornwestheimer Auskunft geben.

     
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    Happy Weekend Mix by Big Will & Big Cin

    (T-Shirt-Battle. Nike Logo, wie findsch? 55 Euro die Stunde)

    Scheiß alter und kurzer Mix von zwei scheiß coolen Typen, der aber scheiße verdammt gut zum Wetter passt, zumindest vorhin, jetzt gerade bissle wolkig, aber morgen Sonne satt, der mir scheiß gute Laune bereitet und ich am liebsten ein Hydraulik-Mobil hätte und mit dem Skully durch die Stadt pumpen möchte. Danke an den Lötkneckt an dieser Stelle, dass mir meine Serato-Box gelötet hat.

    Big “Soundshop for Life” Will ist vor einiger Zeit nach Schottland ausgewandert, wir schicken ihm hiermit auch einen Gruß rüber, sein Homie Yalle aka Yalcin aka Cin aka Cinny ist noch da und läuft ab und zu mit mir die Rotebühlstraße runter, wenn wieder Freitagaben ist, wenn es wieder los geht. Wollte ihn eigentlich gestern im Tonstudio besuchen aber er war nicht da.

    Der Mix ist schon über drei Jahre alt, Willi hat ihn beim Ausmisten gefunden, aber gerade egal, jeder Mix mit “Playa Man” drauf, ist ein guter Mix und kann auch drei Jahre später noch gepostet werden. Das Ding drückt gut in die Knie, viel Westcoast-Zeug, aber auch andere Küsten und Badeteiche, wie gesagt, ein Hydraulik-Auto wäre jetzt gut. Oder halt in den Kassi rein und im Park hören. Wir wünschen damit jeden Fall viel Freude und noch ein schöneres Wochenende, Euer Butterfly.

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    P.S.: Pssst Willi….

    http://www.dailymotion.com/video/x9v1h

     
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    Pirate Satellite Festival

    Auch Punker haben Wochenende. Das Pirate Satellite Festival aus dem Hause Radio Clash kommt da gerade recht. Zwei Tage lang gibt’s da im LKA ein Freudenfest für Vollbart-, Karohemden-, Fleshtunnelträger und auch Leute, die mit knapp 20 Jahren schon Hilfe brauchen, um noch eine freie Stelle auf der Pelle für Tattoos zu finden. Auch voll gut: endlich mal Piraten und weit und breit ist nix zu sehen und nix zu hören von der Marina Weisband.

    Samstags gibt’s spitzen Punkrock von Tom Mess, Cobra Skulls, Red City Radio, Atlas Losing Grip und Nicola Sarcevic von Millencolin. Dann werden sich die Herren Dan Andriano, Dave Hause, Tom Gabel von Against Me! und Chuck Ragan die Wandergitarren umhängen und 1A CVJM-Punk spielen. Lagerfeuermäßig, gerne mal mit Fiddel – Quetschkommode wäre auch mal was. Hier mal einer von Dave Hause. Werd’ ich unglaublich gefühlsduselig bei so was. Ein Reim zur Feier:  “Voll toll. lol.”

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    Dann noch mal Ohren anlegen und Yeah! schreien für Alkaline Trio und die magisch guten Hot Water Music. Oh, Yeah! geht freilich auch. Mach ich zum Beispiel, weil Hot Water Music eine der besten Erfindungen kurz nach Klopapier, Nagelknipser und Bleistiftspitzer sind. Die neue Platte “Exister” erscheint Mitte Mai. Ich überlege mir jetzt schon, einen Vollbart wachsen zu lassen und jemanden um ein Karohemd anzupumpen. Achkomm, das feier ich ab wie Kristina Schröder eine Leine am Herd.

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    Sonntags geht’s etwas rustikaler zur Sache: Metalcore und Hardcore. Satte 15 Bands lang und die Sänger brüllen meist sehr erregt. Auf geht’s:  An Act Of Grace, Structures, Volumes, Vildhjarta, Betraying The Martyrs, Silent Screams, TRC, Born From Pain, Heights, Veil Of Maya und For Today. Die Topacts des Tages: The Dillinger Escape Plan, durchgeknallte Prog-Bodybuilder, Gallows, Silverstein und Parkway Drive aus Australien. Letztere sind 1A sympathische Surferboys, die auch so aussehen, allerdings gar nicht so klingen. Mitsingen ist da eher Lebensaufgabe als Zeitvertreib. Voilà oder “Viola” wie Kelly Bundy einst sagte:

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    Auch eine wichtige Frage: Können Gallows eigentlich noch was, ohne Frank Carter? Konschd, gibt’s auch: Heather Gabel, Frau Flaming Star Florence Shirazi und Jumi-Jami stellen da ihre Illustrationen, Bilder und Nippes aus. Bitte auch ordentlich Aschekrötenpiepenzaster bei der Tombola liegen lassen: Der Erlös geht an die Palliativstation des Bürgerhospitals. Moderator an beiden Tagen: absoluter Trottel. Aftershowparty am Samstag im Universum. Mit Frank Gasoline, dem Thomas Gottschlak unter den Profi-3000Meter-Schwimmerinnen. Äh, was? Egal. Ja, Kollege kommt gleich:

    Herzblattsusi: PIRATE SATELLITE FESTIVAL, Sa 28.4., 14 Uhr / So, 29.4., 12 Uhr, LKA, S-Wangen.

    Alle weiteren Infos gibt’s im Stuttgarter Internet auf der Festivalseite.

     

     
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    Büro Drews

    Famous last words gestern Abend am Ende der langen Maria-Cron-Nacht. RAM zu Geiger: “Bringsch morgen was?” Das war fast keine Frage mehr, sondern schon ein Befehl. Dazu reckt er dann den facebook Daumen nach oben, obwohl er da schon lange nicht mehr ist. Und weil der RAM A) der Bestimmer und B) unwiderstehlich ist, und außerdem die Party-Tipps schon freitagmorgens verballert hat wie Sergio Ramos den Elfer, sage ich artig “Ja”.

    Zum Glück ist kessel.tv eine gut geölte Maschine, die hinter dem freundlichen Frontend eines Turnschuh- und Partyblogs ständig Content produziert. Also haben wir für solche Fälle auch immer was im Köcher. Der prall gefüllt ist vom Zufall. Der hat mich nämlich diese Woche in Peter Kraus laufen lassen. Das passiert mir irgendwie laufend. Zuletzt 1989 – als es das Yps-Heft noch in Original-Besetzung gab.

    Ein blutjunger, unerfahrener, angehender Werbekaufmann namens Ich sollte damals verschiedene Semiprominente anrufen und sie fragen, ob sie sich vorstellen könnten, die Neueröffnung eines Schuhhauses zu moderieren. Vorstellen konnten sich das einige.

    Also hatte ich unter anderem Jürgen Drews am Apparat, der von sich selber in der dritten Person gesprochen hat: Er meldete sich mit “Büro Drews” und tat so als sei er nicht er. Sondern jemand, der ihn vertritt. Hab ihn aber gleich erkannt. Markante Stimme. Ein Bett im Kornfeld und ein Jürgen an der Strippe. “Büro Drews nochmal, Hallo, ich wollte jetzt doch mal nachfragen, was denn mit der Moderation der Modenschau ist. Ich sehe hier nämlich gerade im Kalender, dass die Zeitfenster für meinen Klienten Jürgen Drews immer enger werden.” Ausgebucht. An einem Donnerstag nachmittag. Ganz ohne Pandamaske.

    Okay, “Zeitfenster” hat das Büro Drews nicht gesagt. Das Unwort gibts erst seit den 2000ern. Aber der Rest, der stimmt.

    Ganz anders dagegen Peter Kraus. Der ging auch selber ans Telefon, verstellte aber dazu weder Stimme noch Identität. Ob er denn gar nicht singen solle bei der Eröffnung? fragte er. Nö, moderieren genügt. Och schade, sagte Peter, wissen Sie: wenn ich irgendwo auftrete, erwarten die Menschen schon, dass ich “Sugar Sugar Baby” singe – und ich bringe das dann auch.

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    Siehst Du, RAM: der Peter Kraus, der bringt’s auch. Der liefert. Der delivert. Der übernimmt Verantwortung. Der macht die Kirschen. Vielleicht hat uns das Schicksal ja deshalb diese Woche wieder zusammengeführt? Da stand also sein Tourtross vor dem wie-heißt-das-gleich Hotel?, Marienplatz.

    Hab kurz überlegt, in den Tourbus zu hüpfen. Junger Mann zum Mitreisen gesucht. Kollege Geiger und Kollege Kraus auf großer Fahrt. Aber wer würde dann am Freitagmittag hier Content produzieren? Ich ruf jetzt mal den Setzer an und guck, ob er selber rangeht.

     

     
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    Last Call for Estelle

    Hossa! Die gute Estelle heute Abend in der Stadt und für einen Popstar in einem recht schnuckeligen Rahmen, das kann man noch Geschwind erwähnen. Hat vor vier Jahren schon wieder die Welt mit “American Boy” und dem Album “Shine” erobert, das ich als recht gelungen in Erinnerung habe, im Februar ist der Nachfolger “All Of Me” herausgekommen, haut mich beim schnellen Durchskippen zwar noch nicht richtig um, aber vielleicht führe ich mir das noch bei Gelegenheit in Ruhe zu Gemüte. Musik braucht Zeit. Die Nummer mit Rick Ross scheint wohl die Single zu sein:

    http://www.dailymotion.com/video/xjhmir

    Estelle live, Speakeasy, Einlass 20:00 Uhr 
    AK 30 Euro

    Ansonsten das übliche Donnerstagprogramm, Toni, Treffi, Kelli, Zwölfzehni (?) usw. Wir sind auch bisschen on Road und feiern den Thorsten.

    Und wenn wir schon beim Thema Konzerte und Speakeasy sind, nächsten Donnerstag, take this:

    War vor nicht allzu langer Zeit im Mono, also letztes Jahr meine ich, und das muss richtig gewesen sein. Dazu noch R.A.G.-Legende Aphroe, das ist also fast Weihnachten für Heads. Kartenvorverkauf in der Hall und im WuF, 19 Euro, AK 23.

     
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    Hipster: “Ein Virus, das sich ungeschützt verbreitet”

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    Hipster als Buch (das ich mir noch holen will), Hipster im TV, Hipster hier, das Phänomen, bzw. die Auseinandersetzung damit reißt nicht ab. Paddi hat uns auf obigen ZDF-Aspekte Beitrag aufmerksam gemacht, wurde scheinbar letzte Woche ausgestrahlt, er fand ihn “recht amüsant”, kann ich so unterschreiben, aber ist auch fürs ZDF an sich gar nicht schlecht und die Spezies wird weitgehend ziemlich treffend beschrieben.

    Dabei fallen Sätze wie: “Ein Virus, das sich ungeschützt verbreitet”, “Der Hipster leidet unter krankhaften Shopping-Wahn und muss sich sein ich zusammenshoppen.” oder “Im Grunde ist er ein asoziales Wesen.”

    Dabei kommt Mark Greif, nicht zu verwechseln mit Marcel Reif, der gestern zumindest laut einigen Tweets eine großartige Performance hingelegt hat, wie übrigens auch der unsägliche Sat1-Mod (“Drama, Baby!”) ausführlich zu Wort, der vor ein paar Monaten oben erwähntes Buch “Hipster: Eine transatlantische Diskussion” im Suhrkamp Verlag veröffentlichte und ihm damit in deutschen Medien mächtige Präsenz eingeräumt wurde. Greif gibt in Amerika die Literaturzeitschrift n+1 heraus und dokumentierte die New Yorker Occupy-Bewegung vergangenen Winter. 

    Deekay wiederum hat uns ebenfalls zum Thema ein paar Tagen zuvor eine etwas ältere Doku auf Arte geschickt.

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    Und ich bin ebenfalls vom Virus befallen. Mein neuer (gebrauchter) Stadthobel (aber ey, mit Gangschaltung):

    (Im Hintergrund von links nach rechts: Handtücher für die Wäsche, Frau mit riesiger Dollarnote, Bams-N-Rams & DJ Hell im Depot irgendwann in den 90ern) 

    Bisschen Gold im Leben muss sein. Und unser offizieller Hipster im Team, Mr. Thorsten W. hat heute Geburtstag. Happy Birthday und das passende Bild:

     
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