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    Stadtteilsanierung bisschen anders

    Manchmal lohnt es sich, Strachis Newsletter anzuschauen. Wer schon mal in Miami war, kennt das garantiert. Dort hat ein Immobilienfuzzi namens Tony Goldmann ein verlassenes Industriegebiet für lau gekauft und überliess die riesigen Hallen und Flächen Streetart Künstlern wie Futura, Shepard Fairey oder Ron Englisch.

    Mittlerweile schimpfen sich die “Wynwood Walls” als das größte “Outdoor Street Art Museum” der Welt. Die einst verlassene Gegend wird mittlerweile massenweise besucht und Goldmann freut sich über die Wertsteigerung seiner Immobilien. Für Philadelphia plant er dieselbe Geschichte.

     
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    Baby Ghandi

    Die schlimmste Zeit des Jahres steht an (neben Wasen natürlich). Vorbereitung für Babys. 

     
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    Techno (5)!

    (Jack & Meg mögen Techno nicht so.) 

    Zwei Premieren gestern: Zum aller ersten Mal IM Brunnenwirt gegessen und nicht außen am Imbissstand. Natürlich anschließend noch das Abenteuer Pissrinne gestartet, “die berühmteste der ganzen Stadt”, dafür wird man eines Tages noch Eintritt nehmen können, und danach zum ersten Mal rüber in den neuen Ratzer. Im Schlepptau Mr. Joe Bauer oder vielleicht hatte er auch im mich im Schlepptau. Brauchte neue Techno-Tipps, die ich ihm sehr gerne gebe. Und gerne auch hier, Alben von gestern, vorgestern und  vorvorgestern, wie immer halt, was sich so angesammelt hat in den letzten Monaten.

    Joe Bauer Hat übrigens nicht erwähnt, was er sonst immer tut laut Inge, dass in der Brunnenwirt-Toilettenanlage mal eine Leiche lag. Hab die Pissrinne natürlich mit meinen Adleraugen vermessen und würde behaupten, man könnte da so wohl eine weibliche als auch männliche Leiche deponieren. Wundert mich warum diese Stuttgarter Legende, wie sie auch immer geschehen ist, vielleicht auch einfach zu Tode gesoffen und reingefallen, noch nicht im Tatort oder in der SOKO verarbeitet wurde. Oder etwas doch? Könnte man, voll Megaidee, so einen Rotlichtkrimi dichten.

    Das Rotlichtviertel in Amsterdam ist noch ein wenig größer als in Stuttgart – und aus Amsterdam kommt bekanntlich auch sehr guter Techno. Ein Anker heißt da seit vielen Jahren Rush Hour. Plattenladen, Online-Shop, Vertrieb und natürlich auch Label, seit Jahren konstant überhochwertig.

    Man soll ja beim Auflegen nie zuerst die Bomben droppen, aber die Compilation Amsterdam Allstars ist mein aktueller Favorit. Mische aus alten Bekannten wie Tom Trago, Steve Rachmad, Juju & Jordash oder Newworldaquarium und ein paar Young Cats wie Simon Weiss.

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    Von Slo-House bis Detroit alles drin, erkenne keinen Ausrutscher, absolute Kaufempfehlung – wenn man das Vinyl ordert bekommt man noch einen Download-Code für das ganze Album.

    Amsterdam All Stars - Rush Hour Presents

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    Neu: Togo!

    Der blanke Wahnsinn. Gefunden von Moritz.

     
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    Fünf Kilo Böller

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    Sags ja immer, nur Verrückte an Silvester. OMG.

     
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    Kessel.TV Ausflugstipp:
    Straßenbahnwelt und Oldtimerfahrt

    Das war ein netter Tipp von unserem Eisenbahnfreund Kollege Geiger: Die Straßenbahnwelt in Bad Cannstatt. Oft schon drüber gelesen, nie dort gewesen. Bis vergangenen Sonntag, mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein der perfekte Tag für einen Straßenbahnausflug.

    Der Name Straßenbahnwelt verspricht zwar vielleicht etwas mehr, als das kleine Museum halten kann, aber nett ist es da allemal: Im ehemaligen, denkmalgeschützten Straßenbahndepot an der Mercedesstraße stehen aufgereiht die verschiedensten Straßenbahnen aus der Geschichte des Stuttgarter Stadtverkehrs.

    Und da hab ich endlich auch den Unterschied zwischen Straßenbahn (alt) und Stadtbahn (neu) gelernt: Eine Straßenbahn fährt wie andere Verkehrsteilnehmer auf öffentlichen Straßen, eine Stadtbahn hat ihren eigenen, abgegrenzten Schienenbereich. In Stuttgart gibt es demnach bis heute beides.

    Neben den Straßenbahnen, in die man natürlich teilweise auch einsteigen konnte, waren auch die diversen Exponate aus der Historie des öffentlichen Nahverkehrs interessant – so kostet hier nicht etwa die Kurzstrecke 4 Mark, sondern die Mehrfahrtenkarte:

    Für Kinder ist natürlich auch einiges geboten, es gibt eine Spielecke mit der unvermeidlichen Brio-Holzeisenbahn, ein Wand, an der man Druckluft ablassen und bremsen kann, eine Zugführerkabine mit Mütze und unter einer Straßenbahn kann man sogar durchlaufen.

    Was ich mir noch gewünscht hätte wäre ein wenig mehr Multimedia-Entertainment, den ein oder anderen Film oder ein Display. Es gibt zwar natürlich diverse Erklärungsschilder, aber das ist alles etwas mühsam durchzulesen – aber wie gesagt, insgesamt echt nice.

    Das Highlight allerdings, und das sollte man im Kombiticket gleich mitnehmen, wenn man da hingeht, ist eine Oldtimerfahrt mit einer alten Straßenbahn. Sieht man immer mal wieder durch die Stadt kreuzen und fährt immer sonntags.

    Wir sind die lange Strecke gefahren, von Cannstatt über Wilhelma, Pragsattel, Nordbahnhof, Hauptbahnhof, Eugensplatz bis Ruhbank/Fernsehturm und gleich wieder zurück. Wunderschön und entspannend. Auch wenn der Oldtimer gar nicht soo alt war – sondern die “alte” Bahn, wie sie noch bis 2007 u.a. auf der Linie 15 von Zuffenhausen zur Ruhbank gefahren ist.

    Trotzdem eine schöne Geschichte, es rumpelt und wackelt, die meisten Haltestellen werden durchfahren und der Höhepunkt ist natürlich der Aufstieg in Richtung Fernsehturm mit grandiosem Ausblick übers Städtle. In der Bahn dann auch ein Zeitzeugnis aus der jüngeren Multumediageschichte – WAP, das war früher mobiles Internet für Anfänger:

    An der Ruhbank angekommen ist Zeit für Fachgespräche zwischen Zugführer(in), Schaffner und mitreisenden Straßenbahnfans – und wie überall, wo es um Schienenverkehr geht, sind auch hier die Nerds am Start, die ein Album mit Fotos von ihren Lieblingszügen aus der ganzen Welt gleich dabei haben.

    Alle Infos zur Straßenbahnwelt und zu den Oldtimerfahrten gibt’s hier.

    Und hier noch ein paar Eindrücke:

     
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