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    Der SA-100

    Am 26. Jul 2010, 17:30 Uhr von Thorsten W.


    So, wieder mal Zeit für ein Jungs-Thema: der Soundcraft SA-100 von Conrad Electronics. Viele kennen ihn wahrscheinlich nicht mit Namen, aber erkennen ihn auf den Fotos oben. Ein Mixer. DER Mixer. Zumindest vor vielen Jahren, als die DJ-Kultur Einzug in Jugendzimmer und Hobbykeller gefunden hat.

    Wenn irgendwo mind. 2 DJs zusammenstehen, muss man nur sagen, “kennsch noch den Mixer von Conrad?”, und schon geht die Nostalgie-Welle los. Weil jeder hatte den Conrad-Mixer, “der mit den Bügeln”, zu Hause oder im Jugendhaus oder sonst wo.

    Für Mädchen muss man erklären: Der Conrad-Katalog war früher so was wie der Disc Center-Katalog, aber mehr so für die Bastler. Da gab es alles von der Lüsterklemme über die LED bis zum 30 cm Basslautsprecher, mit dem man seine selbstgebastelten Boxen veredeln konnte. Und eben auch Plattenspieler und Mixer und Discolichter. Der Katalog war so dick wie die Gelben Seiten und die Bibel all jener Jungs, die einen Lötkolben zu Hause hatten.

    Ich hatte keinen Lötkolben und hab mir auch noch nie selber Boxen gebaut, aber mein Bruder, und er hatte natürlich immer den neuesten Conrad-Katalog. Wer den Flair von damals nachvollziehen will, der kann mal in die Conrad-Filiale in Stuttgart gehen, da gibt’s Nerd-Atmosphäre inklusive Pickelgesichtern und schlechter Luft gratis.

    Meine erste Begegnung mit dem SA-100 war mit 15, als ich auf der Realschule (später WG, Alter!) bereits in der 9. Klasse, also 1 Jahr früher als alle meine Vorgänger, DJ bei der Schuldisco sein durfte. Von den 10.-Klässlern hatte irgendwie keiner Bock. Da gab es also nicht nur mannshohe, in der Technik AG selbstgebastelte Discoboxen und den unvermeidlichen Stroboskopblitz aus dem Physik-Materialraum, sondern auch den SA-100.

    Ich hatte vorher noch nie auch nur ansatzweise “aufgelegt”, auch nicht zu Hause – meine Qualifikation bestand einzig darin, dass ich in der Schülerzeitung ab und zu was über neue CDs geschrieben hatte. Ich hatte nicht mal selber genug Musik für einen ganzen Abend und musste noch ein paar Bravo-Sampler von Mitschülern einsammeln.

    Die Discos waren auf jeden Fall ein großer Erfolg, ich stand in der Aula auf dem ersten Treppenabsatz und genoss meinen ersten Ruhm. Übergänge gab’s natürlich nicht, das Mischpult diente auch nur dazu, die beiden Hifi-CD-Player auf einen Kanal zusammenzuführen. Aber das Prinzip mit Crossfader und den beiden Kanälen hatte ich immerhin nach kurzer Zeit kapiert.

    1-2 Jahre später begegnete mir der SA-100 dann wieder, und zwar bei meinem Kumpel Rosi. Einer der besten und coolsten Freunde, die ich je hatte. Ein bisschen wie der Ante, so vom Knuddel-Faktor her. Der war ein paar Jahre älter als ich, ich hatte ihn in meiner damaligen Stammdisco Old Abby in Messkirch kennengelernt und er war sowas wie ein Hobby-DJ.

    Er hatte eine für meinen Geschmack ziemlich umfangreiche Plattensammlung, zu der Zeit viel Techno und Trance, den SA-100 und zwei Plattenspieler von Conrad. Die waren sogar pitchbar, mit einem Drehrädchen. Und hatten Riemenantrieb – im Gegensatz zum legendären Technics 1210, der direkt angetrieben ist. Der Unterschied ist ungefähr so wie von einem Trabbi zu einer S-Klasse.

    Rosi hat Plattenspieler und Mischer samt Techno-Platten dann irgendwann bei mir im Kinderzimmer abgestellt – er meinte, er hätte gerade keinen Platz, ich glaube aber, er wollte mir (armem Schüler) einen Gefallen tun. So ist er, der Rosi. Und so hab ich dann in meinem Kinderzimmer mit riemenangetriebenen Plattenspielern auflegen gelernt – die harte Schule. Es gibt aus der Zeit noch legendär schlecht gemixte Techno-Tapes.

    Der SA-100 an sich zeichnet sich vor allem durch seine Robustheit aus – ich möchte nicht wissen, in wie vielen Jugendhäusern er heute noch brav seinen Dienst tut. Ansonsten war er ausgestattet mit sieben getrennten Kanälen (2 Phono, 3 Line, 2 Mic), einer schön pyramidenförmig angeordneten LED-Anzeige, einem Crossfader, einem Kopfhöreranschluss und nicht viel mehr. Equalizer sind etwas für Anfänger.

    Bei eBay werden immer noch immer wieder SA-100 versteigert – jetzt zugreifen!

    So, wieder mal Zeit für ein Jungs-Thema: der Soundcraft SA-100 von Conrad Electronics. Viele kennen ihn wahrscheinlich nicht mit Namen, aber erkennen ihn auf den Fotos oben. Ein Mixer. DER Mixer. Zumindest vor vielen Jahren, als die DJ-Kultur Einzug in Jugendzimmer und Hobbykeller gefunden hat. Wenn irgendwo mind. 2 DJs zusammenstehen, muss man nur sagen, "kennsch noch den Mixer von Conrad?", und schon geht die Nostalgie-Welle los. Weil jeder hatte den Conrad-Mixer, "der mit den Bügeln", zu Hause oder im Jugendhaus oder sonst wo. Für Mädchen muss man erklären: Der Conrad-Katalog war früher so was wie der Disc Center-Katalog, aber mehr so für die Bastler. Da gab es alles von der Lüsterklemme über die LED bis zum 30 cm Basslautsprecher, mit dem man seine selbstgebastelten Boxen veredeln konnte. Und eben auch Plattenspieler und Mixer und Discolichter. Der Katalog war so dick wie die Gelben Seiten und die Bibel all jener Jungs, die einen Lötkolben zu Hause hatten. Ich hatte keinen Lötkolben und hab mir auch noch nie selber Boxen gebaut, aber mein Bruder, und er hatte natürlich immer den neuesten Conrad-Katalog. Wer den Flair von damals nachvollziehen will, der kann mal in die Conrad-Filiale in Stuttgart gehen, da gibt's Nerd-Atmosphäre inklusive Pickelgesichtern und schlechter Luft gratis. Meine erste Begegnung mit dem SA-100 war mit 15, als ich auf der Realschule (später WG, Alter!) bereits in der 9. Klasse, also 1 Jahr früher als alle meine Vorgänger, DJ bei der Schuldisco sein durfte. Von den 10.-Klässlern hatte irgendwie keiner Bock. Da gab es also nicht nur mannshohe, in der Technik AG selbstgebastelte Discoboxen und den unvermeidlichen Stroboskopblitz aus dem Physik-Materialraum, sondern auch den SA-100. Ich hatte vorher noch nie auch nur ansatzweise "aufgelegt", auch nicht zu Hause - meine Qualifikation bestand einzig darin, dass ich in der Schülerzeitung ab und zu was über neue CDs geschrieben hatte. Ich hatte nicht mal selber genug Musik für einen ganzen Abend und musste noch ein paar Bravo-Sampler von Mitschülern einsammeln. Die Discos waren auf jeden Fall ein großer Erfolg, ich stand in der Aula auf dem ersten Treppenabsatz und genoss meinen ersten Ruhm. Übergänge gab's natürlich nicht, das Mischpult diente auch nur dazu, die beiden Hifi-CD-Player auf einen Kanal zusammenzuführen. Aber das Prinzip mit Crossfader und den beiden Kanälen hatte ich immerhin nach kurzer Zeit kapiert. 1-2 Jahre später begegnete mir der SA-100 dann wieder, und zwar bei meinem Kumpel Rosi. Einer der besten und coolsten Freunde, die ich je hatte. Ein bisschen wie der Ante, so vom Knuddel-Faktor her. Der war ein paar Jahre älter als ich, ich hatte ihn in meiner damaligen Stammdisco Old Abby in Messkirch kennengelernt und er war sowas wie ein Hobby-DJ. Er hatte eine für meinen Geschmack ziemlich umfangreiche Plattensammlung, zu der Zeit viel Techno und Trance, den SA-100 und zwei Plattenspieler von Conrad. Die waren sogar pitchbar, mit einem Drehrädchen. Und hatten Riemenantrieb - im Gegensatz zum legendären Technics 1210, der direkt angetrieben ist. Der Unterschied ist ungefähr so wie von einem Trabbi zu einer S-Klasse. Rosi hat Plattenspieler und Mischer samt Techno-Platten dann irgendwann bei mir im Kinderzimmer abgestellt - er meinte, er hätte gerade keinen Platz, ich glaube aber, er wollte mir (armem Schüler) einen Gefallen tun. So ist er, der Rosi. Und so hab ich dann in meinem Kinderzimmer mit riemenangetriebenen Plattenspielern auflegen gelernt - die harte Schule. Es gibt aus der Zeit noch legendär schlecht gemixte Techno-Tapes. Der SA-100 an sich zeichnet sich vor allem durch seine Robustheit aus - ich möchte nicht wissen, in wie vielen Jugendhäusern er heute noch brav seinen Dienst tut. Ansonsten war er ausgestattet mit sieben getrennten Kanälen (2 Phono, 3 Line, 2 Mic), einer schön pyramidenförmig angeordneten LED-Anzeige, einem Crossfader, einem Kopfhöreranschluss und nicht viel mehr. Equalizer sind etwas für Anfänger. Bei eBay werden immer noch immer wieder SA-100 versteigert - jetzt zugreifen!

     
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    Jungbauernhofrap

    Am 26. Jul 2010, 15:00 Uhr von martin

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    Vom Nachbar am Wochenende entdeckt, kann man leider nicht einbetten, aber auf Youtube gehen lohnt sich. Rap of the year. Das Hofhuhn, tokitokitoktok.

    [youtube width="470" height="344"]http://www.youtube.com/watch?v=drA9YTFZKPA&feature=player_embedded[/youtube] Vom Nachbar am Wochenende entdeckt, kann man leider nicht einbetten, aber auf Youtube gehen lohnt sich. Rap of the year. Das Hofhuhn, tokitokitoktok.

     
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  • 14

    Hymne

    Am 26. Jul 2010, 13:00 Uhr von martin

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    Manchmal hab ich das Gefühl, Stuttgart ist bei meistberappte Stadt Detuschlands. “Stuttgart City” von Style Filet hab ich vor längerem entdeckt. Ist schon zwei Jahre alt, Quatsch, sogar fünf Jahre alt.  Kein Plan ob es die Gruppe noch gibt.

    Wem das hingegen zu kompliziert ist und sich auf die Bundesliga einstimmen will, kann mit Hilfe dieses Loops auf das Neckarstadion vorbereiten… Oleole!

    YouTube Preview Image

    [youtube width="470" height="350"]http://www.youtube.com/watch?v=KB916BzL82I&feature=player_embedded#![/youtube] Manchmal hab ich das Gefühl, Stuttgart ist bei meistberappte Stadt Detuschlands. "Stuttgart City" von Style Filet hab ich vor längerem entdeckt. Ist schon zwei Jahre alt, Quatsch, sogar fünf Jahre alt.  Kein Plan ob es die Gruppe noch gibt. Wem das hingegen zu kompliziert ist und sich auf die Bundesliga einstimmen will, kann mit Hilfe dieses Loops auf das Neckarstadion vorbereiten... Oleole! [youtube width="470" height="350"]http://www.youtube.com/watch?v=Ad-2zkqM7TY&feature=player_embedded#![/youtube]

     
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  • 53

    Flattr auf Kessel.TV

    Am 26. Jul 2010, 10:32 Uhr von martin

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    Vor einigen Monaten bin ich auf dem Berliner Blog Spreeblick auf Flattr gestossen, bzw. hat mich glaub sogar Thorsten auf den entsprechenden Artikel hingewiesen.

    Hab mir das dann mal bisschen näher angeschaut, fand das Prinzip sehr ansprechend bzw. einleuchtend, die Praxis ist allerdings, so viel vorneweg, etwas kompliziert, wie ich auch am Wochenende beim Einrichten nochmals festgestellt habe. Flattr ist bislang in der Beta-Phase. Den Flattr-Button findet ihr seit Samstag unter den einzelnen Artikeln.

    Was ist Flattr? Flattr ist ein Mikrobezahlsystem, mit dem der Besucher seine Anerkennung durch einen kleinen Geldbetrag honorieren kann. Wichtig dabei ist das Wörtchen “kann”. Keinerlei Verpflichtung, es steht jedem frei zur Verfügung. Es bleibt alles wie gehabt, bis eben auf diesen neuen Button unter jedem Artikel.

    Vielleicht ein Beispiel: Geht der Aussi auf Reisen und berichtet über alle Kabeltrommeln dieser Erde, euch gefällt das, denkt vielleicht auch, Mensch Megatext und war bestimmt aufwendig, das hat ein paar Cent verdient, klickt ihr eben zukünftig auf den Flattr-Button.

    Soweit so gut. Bevor man aber überhaupt flattrn kann, und jetzt kommt der komplizierte Part, muss man ein aufwendiges Registrierungsprozedere durchlaufen. Bevor man sich überhaupt bei Flattr anmelden kann, braucht man (bislang) einen sogenannten Invite Code, den man selbst beantragen kann. Hoffe mal das fliegt als erstes weg.

    Ist man mal drin, muss man auf sein Konto einen Betrag X anweisen, danach legt man fest, wie viele Euro insgesamt monatlich verteilt werden sollen. Der Minimaleinsatz beträgt 2 Euro pro Monat.

    Je öfter man nun den Flattr-Button klickt (ob jetzt hier oder wo auch immer), desto kleiner wird der zu verteilende Betrag. Rechenbeispiel: Der Monatseinsatz beträgt 2 Euro, man klickt zweimal irgendwo den Button und so kommen die Autoren je 1 Euro. Klickt man viermal, sind es eben nur noch 50 Cent pro Artikel.

    Wir haben uns gesagt, wir finden Flattr trotz aller momentanen Hindernisse spannend, spannende Ideen soll man unterstützen und probieren es einfach mal aus. Wie gesagt, keinerlei Verpflichtung.

    Wir wünschen einen guten Wochenstart.

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=9zrMlEEWBgY&feature=player_embedded[/youtube] Vor einigen Monaten bin ich auf dem Berliner Blog Spreeblick auf Flattr gestossen, bzw. hat mich glaub sogar Thorsten auf den entsprechenden Artikel hingewiesen. Hab mir das dann mal bisschen näher angeschaut, fand das Prinzip sehr ansprechend bzw. einleuchtend, die Praxis ist allerdings, so viel vorneweg, etwas kompliziert, wie ich auch am Wochenende beim Einrichten nochmals festgestellt habe. Flattr ist bislang in der Beta-Phase. Den Flattr-Button findet ihr seit Samstag unter den einzelnen Artikeln. Was ist Flattr? Flattr ist ein Mikrobezahlsystem, mit dem der Besucher seine Anerkennung durch einen kleinen Geldbetrag honorieren kann. Wichtig dabei ist das Wörtchen "kann". Keinerlei Verpflichtung, es steht jedem frei zur Verfügung. Es bleibt alles wie gehabt, bis eben auf diesen neuen Button unter jedem Artikel. Vielleicht ein Beispiel: Geht der Aussi auf Reisen und berichtet über alle Kabeltrommeln dieser Erde, euch gefällt das, denkt vielleicht auch, Mensch Megatext und war bestimmt aufwendig, das hat ein paar Cent verdient, klickt ihr eben zukünftig auf den Flattr-Button. Soweit so gut. Bevor man aber überhaupt flattrn kann, und jetzt kommt der komplizierte Part, muss man ein aufwendiges Registrierungsprozedere durchlaufen. Bevor man sich überhaupt bei Flattr anmelden kann, braucht man (bislang) einen sogenannten Invite Code, den man selbst beantragen kann. Hoffe mal das fliegt als erstes weg. Ist man mal drin, muss man auf sein Konto einen Betrag X anweisen, danach legt man fest, wie viele Euro insgesamt monatlich verteilt werden sollen. Der Minimaleinsatz beträgt 2 Euro pro Monat. Je öfter man nun den Flattr-Button klickt (ob jetzt hier oder wo auch immer), desto kleiner wird der zu verteilende Betrag. Rechenbeispiel: Der Monatseinsatz beträgt 2 Euro, man klickt zweimal irgendwo den Button und so kommen die Autoren je 1 Euro. Klickt man viermal, sind es eben nur noch 50 Cent pro Artikel. Wir haben uns gesagt, wir finden Flattr trotz aller momentanen Hindernisse spannend, spannende Ideen soll man unterstützen und probieren es einfach mal aus. Wie gesagt, keinerlei Verpflichtung. Wir wünschen einen guten Wochenstart.

     
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