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Filmtipp 6: Breakfast on Pluto
Am 17. Jul 2010, 16:30 Uhr von martin
Die besten Partys sind oft die, in die man durch Zufall stolpert und die coolsten Abende werden oft die, wenn man nur schnell ein Feierabendbierchen trinken wollte. Und auch bei Filmen kann der Zufall überraschende Entdeckungen vorweisen.
In diesem Fall war der Zufall eine sehr gute Freundin von mir. Sie hatte den Film in der 451 ausgeliehen und sagte am Telefon irgendwas von: “… können was kochen und dann habe ich da noch einen Film, ich weiß aber nicht ob der so gut ist.”
Naja, wahrscheinlich war ich bei “kochen” schon überredet, sie kocht nämlich wirklich unglaublich gut. Am Ende des Tages war es dann nicht nur ein super Essen, sondern auch noch ein super Film.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch des irischen Schriftstellers Patrick McCabe und wurde vom Regisseur Neil Jordan verfilmt. Neil Jordan hat mit “The Crying Game” auch schon mal einen Oscar für das beste Drehbuch abgeräumt.
Außerdem hat er einen absoluten Lieblingsfilm von mir gedreht: “The Good Thief – Der Dieb von Monte Carlo” (den sollte ich auch mal als Tipp aufarbeiten). Und er ist für politische und emotionsgeladene Filme bekannt, in denen er versucht, die dunkle Seite der menschlichen Psyche zu durchleuchten. Das gelingt ihm auch ziemlich gut mit der Tragikomödie “Breakfast on Pluto”.
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Tatortdreh im Barcode und in den Wagenhallen
Am 17. Jul 2010, 12:51 Uhr von Jana
Besser als dabei sein: Autogramm. Ganz persönlich. Der meint mich.
Letzte Woche – während ich nichts ahnend in Berlin unterwegs war – wurden im Barcode ein paar Szenen für den neuen Tatort gedreht. Alles noch top secret, durfte auch keiner rein, aber jemand hat natürlich trotzdem was gesehen.
Das Barcode, soviel sei verraten, stellt in seiner tragenden Nebenrolle einen Schwulen- und Lesbenclub dar. Und damit das überzeugend rüber kommt, hat die SWR-Dekoabteilung einen mannshohen, leuchtenden Phallus aufgestellt. Vielleicht waren es sogar mehrere. Das Barcode war angeblich nicht mehr wieder zuerkennen. Ich steh drauf, wenn die Requisite nicht zu subtil ist.
Man denke nur an “Das Mädchen Galina“. Die bösen Bonzen wohnen natürlich an der Weinsteige. So ist das, kommt jeder mit. Der Bordellbetreiber hat Satinbettwäsche, auch klar. Eine klare Aufteilung zwischen blonden und dunkelhaarigen Nebendarstellern finde ich auch gut, sonst verwechsle ich die.
In den Stuttgarter-Folgen laufen mir ehrlich gesagt zu viele dunkelhaarige, junge Damen rum: Frau vom Bootz, Nachbarin vom Lannert und die Assistentin und die Staatsanwältin und in der Regel auch noch eine Verdächtige. Wenn dann alles halbe Jahr mal ein Stuttgarter Tatort kommt, bin ich verwirrt und weiß nicht mehr, wer wer ist.
Wie dem auch sei, eine meiner Freundinnen hatte im Barcode Erbarmen mit mir als großem Tatortfan, der das Spektakel wegen Fashion Week verpasst hat. Sie hat ihren Stolz bei Seite geschafft und für mich nach einem Autogramm gefragt. Bei einem Menschen, den sie gar nicht kennt. Noch nie im Fernsehen gesehen hat. Das ist groß. Ich mecker auch gar nicht, dass es nicht der Bootz war (ja, der ist besonders gut), sind ja beide klasse. DANKE, Nicole!!
Wer auch mal will, am heutigen Samstag wird angeblich in den Wagenhallen gedreht.
Kleine Ergänzung von Thorsten: Ein Dreh in den Wagenhallen war bereits gestern, und zwar mit einem Auftritt der Ska-Band Nu Sports. Hier ein Nachbericht und hier ein kurzer Videoausschnitt:

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