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    Move your feet, feel the beat

    Am 14. Jul 2010, 18:00 Uhr von martin

    YouTube Preview Image

    Stuttgart wird immer mehr zur Randgruppentanzstadt. Diese Genossen kannte ich, bis der Krupa sie entdeckt hat, auch noch nicht. Bzw. wie der Tanz heißt. Muss laut Youtube-Datum erst kürzlich stattgefunden haben. “Auf dem ET in Stuttgart wurde ein Dance-Battle abgehalten und die ist die dritte Gruppe [J-F-F_2]“, steht da. Klingt verschwörerisch.

    Kein Plan gerade was ET heißen soll. Steh auf dem Schlauch. Okay, ich weiß es doch, es heißt Emo Treff, danke Krupa (er weiß einfach immer alles).

    Wie man sieht kommt alles wieder zurück. Auch Gasmasken. Oder der mit dem Grünen Zeug in der Fresse erinnert mich an diesen eine Figur aus “Fluch der Karibik”. You know?

    YouTube Preview Image

    [youtube width="470" height="344"]http://www.youtube.com/watch?v=-nFKvkAlUP0[/youtube] Stuttgart wird immer mehr zur Randgruppentanzstadt. Diese Genossen kannte ich, bis der Krupa sie entdeckt hat, auch noch nicht. Bzw. wie der Tanz heißt. Muss laut Youtube-Datum erst kürzlich stattgefunden haben. "Auf dem ET in Stuttgart wurde ein Dance-Battle abgehalten und die ist die dritte Gruppe [J-F-F_2]", steht da. Klingt verschwörerisch. Kein Plan gerade was ET heißen soll. Steh auf dem Schlauch. Okay, ich weiß es doch, es heißt Emo Treff, danke Krupa (er weiß einfach immer alles). Wie man sieht kommt alles wieder zurück. Auch Gasmasken. Oder der mit dem Grünen Zeug in der Fresse erinnert mich an diesen eine Figur aus "Fluch der Karibik". You know? [youtube width="470" height="350"]http://www.youtube.com/watch?v=s0gmsOHBFFQ&feature=related[/youtube]

     
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  • 22

    Die Fashion (Blogger) Week in Berlin

    Am 14. Jul 2010, 15:00 Uhr von Jana

    Es war wieder Fashion Week…

    … und so sah das für uns aus: Warten, gucken, schreiben. Die großen Promiaufläufe (mit richtigen Promis) kenne ich eigentlich auch nur von RTL. Bei BOSS waren wir nämlich nicht eingeladen – das darf jetzt auch ruhig vorwürfig klingen. Ansonsten waren Blogger (aus Stuttgart z.B. Vanessa, Dori, Anja und Jasmin) aber wirklich überall und in wirklich hoher Zahl vertreten.

    Vielleicht vorab zur Erklärung: Die Fashion Week wird mehr oder weniger in ganz Berlin an unterschiedlichen Orten ausgetragen. Da ist zum einen das Zelt am Bebelplatz (s. Bild). Dort finden die meisten Modeschauen statt.

    Einige andere wiederum (Calvin Klein, BOSS – ihr merkt schon was, die mit den Promis) steigen “offside”, also an einer eigenen Locationen. Die beiden Messen Bread & Butter (tendenziell Jeans, Streatwear) und Premium (eher teurere Marken) sind die beiden anderen Hauptschauplätze der Fashion Week. Dazu kommen diverse Showrooms, Presseevents, Shop-Eröffnungen, PR-Parties,… Read more »

    Es war wieder Fashion Week... ... und so sah das für uns aus: Warten, gucken, schreiben. Die großen Promiaufläufe (mit richtigen Promis) kenne ich eigentlich auch nur von RTL. Bei BOSS waren wir nämlich nicht eingeladen - das darf jetzt auch ruhig vorwürfig klingen. Ansonsten waren Blogger (aus Stuttgart z.B. Vanessa, Dori, Anja und Jasmin) aber wirklich überall und in wirklich hoher Zahl vertreten. Vielleicht vorab zur Erklärung: Die Fashion Week wird mehr oder weniger in ganz Berlin an unterschiedlichen Orten ausgetragen. Da ist zum einen das Zelt am Bebelplatz (s. Bild). Dort finden die meisten Modeschauen statt. Einige andere wiederum (Calvin Klein, BOSS - ihr merkt schon was, die mit den Promis) steigen "offside", also an einer eigenen Locationen. Die beiden Messen Bread & Butter (tendenziell Jeans, Streatwear) und Premium (eher teurere Marken) sind die beiden anderen Hauptschauplätze der Fashion Week. Dazu kommen diverse Showrooms, Presseevents, Shop-Eröffnungen, PR-Parties,... Haken wir die Mode auch gleich ab, Anne hat die Trends für 2011 eigentlich toll zusammengefasst. Wenn ich sowas zwei Tage nach der Fashion Week kostenlos online anschauen kann, frage ich mich, wieso in vier Wochen ein Heft kaufen? Aber dazu komm ich später noch. Der größte Schocker war der gute Partick Mohr. Für diese Auszeichnung gibt er sich auch jedes Jahr viel Mühe. Mister hat mit angeklebten Bärten und Magersüchtigen auf die Sterberate der Models hingewiesen. Gut. Lassen wir mal so stehen. Auffällig war für mich die bereits angesprochene "Omnipräsenz" der Modeblogger. Und das nicht nur bei Bloggerevents und Shoperöffnungen. Bei fast jeder Show waren Blogger backstage um Designer und Models zu interviewen und auch die großen Labels wie Calvin Klein luden die Blogger ein. Ich wüsste spontan keine andere Branche, in der die Bloggersphäre so als Medium etabliert ist. Völlig zurecht, wenn ich mir Beiträge wie die von Anne oder die Schauen-Übersicht von "Sehnsucht ist" anschaue. Durch die Aktualität des Mediums und die Akzeptanz bei Designern und Marken, haben sich die Modeblogger etabliert. Frage ist nur: Auch bei den Lesern? Und noch eine Frage: Ist das den Modebloggern klar? Das, zugegeben nette, Bloggertreffen auf der Premium spricht da eine andere Sprache. Ein Außenstehender hätte die Veranstaltung für das Klassentreffen einiger schüchterner Mädels halten können. Die einzige Diskussion drehte sich wiedermal darum, ob man sich verkauft, wenn man mit seinem Blog Geld verdienen möchte. Verkauft sich die Vogue, weil sie nicht kostenlos ist? Das Ganze erinnerte mich an mein erstes Praktikum beim Pforzheimer Kurier. Da wurde ich zum Ortstreffen der WASG geschickt, die dann sechs Stunden diskutierte, ob es ihre Ideale verrät, wenn sie mitregieren. Da würde ich mir für die Bloggerszene etwas mehr Brust raus wünschen.

     
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  • 17

    Kultur, Motoröl, Kontrollverlust:
    2 Jahre Kessel.TV

    Am 14. Jul 2010, 12:00 Uhr von martin

    Der Krupa hat nen schönen Spoiler rausgefurzt, let the Promo begin. Thorsten wollte feiern, also tun wir das auch. This is our Progrämmle.

    Montag, 19. Juli, 19:00 Uhr

    Ausstellung Stuttgarter Hauptbahnhof – Eins vor 21

    Kunststiftung Ba-Wü, Gerokstraße 37, Gänsheide, Haltestelle Bubenbad

    exklusive Führung von Fotograf Lutz Schelhorn für Kessel.TV-Leser

    Eintritt frei

    Der Stuttgarter Fotograf Lutz Schelhorn hat ein Jahr lang den Stuttgarter HBF fotografiert. Die Bilder sind aktuell in der Kunststiftung Baden-Württemberg zu sehen und wurden in einem aufwendigen wie überdimensionalen Bildband veröffentlicht.

    Kessel.TV Außenreporter Ingmar Volkmann ging für die Finanzierung des Buchs auf „Tingeltangeltour“ und hat seine Erlebnisse in Sachen Kultursponsoring in einem Post zusammengefasst.

    In den Comments wurde die Idee geboren, einen Kessel-Ausflug zur Ausstellung zu unternehmen. Gesagt getan. Lutz Schelhorn wird an diesem Abend die interessierten Leser exklusiv durch die Galerie führen. Der Eintritt ist frei, um eine vorherige Anmeldung unter stuttgart@kessel.tv wird aber gebeten.

    Mittwoch, 21. Juli, Einlass 20:30 Uhr, Beginn 21:00 Uhr

    Suite Lounge, 1. OG., Eintritt über Seiteneingang

    „Das Monster, das immer gefüttert werden will“

    Text und mehr – die große Kessel.TV-Lesung (mit grüner Lampe und so)

    Eintritt frei

    Letztes Jahr noch etwas überhastig wie hektisch mit der Party verquickt („ey voll Gelaber, lass uns wieder gehen“), trennen wir beim zweiten Geburtstag Lesung vom Stagedive.

    Am Tisch samt grüner Lampe, WLAN und Beamer lassen die Kessel-Autoren in der kuscheligen Atmosphäre der Suite-Lounge das vergangene Jahr Revue passieren. Merke: Lesen allein reicht nicht, tratschen ist alles. It´s a blog world.

    DJ Emilio alias der Nachbar wird in den Abend mit Klaviersonaten, Jazz-Eskapaden, 12-Ton-Musik und Jay-Z reingleiten, zwischengleiten und rausgleiten.

    Samstag, 24. Juli (nur bei schönem Wetter!)

    Kessel.TV Rollerausfahrt – bevorzugt für handgeschaltete Roller jedes Herstellers und Baujahrs; Automatik-Roller werden toleriert

    Treffpunkt Palast der Republik, 14:00 Uhr

    Erst kürzlich hat Thorsten sein neues Baby vorgestellt und prompt ist eine ölverschmierte 50er-80er-Vespa-und-der-Aufsatz-muss-da-drauf-Diskussion entstanden. Am Schluss lag man sich in den Armen und meinte, lass uns doch ma zusammen ausfahren. Gesagt getan (2). Die erste Roller-Ausfahrt Stuttgarts? Wir wissen es nicht.

    Samstag, 24. Juli, 22:00 Uhr

    Suite 212

    2 Jahre Kessel.TV

    DJ Friction

    Kessel Twins

    Frischvergiftung Visuals

    Völliger Kontrollverlust dann beim großen Finale. Laute Musik und Alkohol, was will man mehr. Thanks to Lutz und Goran for making a Terminle frei.

    Dass wir mit Frico einen Kessel-Weggefährten der ersten Stunde an den Decks gewinnen konnten freut uns noch mehr, außerdem werden my man Willy und sein Kollege Max die Suite in einen dreidimensionalen Blog verwandeln (ganz wichtig, hochtrabende Ankündigungen einstreuen). Wenn das WLAN funzt machen wir vielleicht sogar Live-Blogging. Aber keine Garantie dafür.

    Der Krupa hat nen schönen Spoiler rausgefurzt, let the Promo begin. Thorsten wollte feiern, also tun wir das auch. This is our Progrämmle. Montag, 19. Juli, 19:00 Uhr Ausstellung Stuttgarter Hauptbahnhof – Eins vor 21 Kunststiftung Ba-Wü, Gerokstraße 37, Gänsheide, Haltestelle Bubenbad exklusive Führung von Fotograf Lutz Schelhorn für Kessel.TV-Leser Eintritt frei Der Stuttgarter Fotograf Lutz Schelhorn hat ein Jahr lang den Stuttgarter HBF fotografiert. Die Bilder sind aktuell in der Kunststiftung Baden-Württemberg zu sehen und wurden in einem aufwendigen wie überdimensionalen Bildband veröffentlicht. Kessel.TV Außenreporter Ingmar Volkmann ging für die Finanzierung des Buchs auf „Tingeltangeltour“ und hat seine Erlebnisse in Sachen Kultursponsoring in einem Post zusammengefasst. In den Comments wurde die Idee geboren, einen Kessel-Ausflug zur Ausstellung zu unternehmen. Gesagt getan. Lutz Schelhorn wird an diesem Abend die interessierten Leser exklusiv durch die Galerie führen. Der Eintritt ist frei, um eine vorherige Anmeldung unter stuttgart@kessel.tv wird aber gebeten. Mittwoch, 21. Juli, Einlass 20:30 Uhr, Beginn 21:00 Uhr Suite Lounge, 1. OG., Eintritt über Seiteneingang „Das Monster, das immer gefüttert werden will“ Text und mehr – die große Kessel.TV-Lesung (mit grüner Lampe und so) Eintritt frei Letztes Jahr noch etwas überhastig wie hektisch mit der Party verquickt („ey voll Gelaber, lass uns wieder gehen“), trennen wir beim zweiten Geburtstag Lesung vom Stagedive. Am Tisch samt grüner Lampe, WLAN und Beamer lassen die Kessel-Autoren in der kuscheligen Atmosphäre der Suite-Lounge das vergangene Jahr Revue passieren. Merke: Lesen allein reicht nicht, tratschen ist alles. It´s a blog world. DJ Emilio alias der Nachbar wird in den Abend mit Klaviersonaten, Jazz-Eskapaden, 12-Ton-Musik und Jay-Z reingleiten, zwischengleiten und rausgleiten. Samstag, 24. Juli (nur bei schönem Wetter!) Kessel.TV Rollerausfahrt - bevorzugt für handgeschaltete Roller jedes Herstellers und Baujahrs; Automatik-Roller werden toleriert Treffpunkt Palast der Republik, 14:00 Uhr Erst kürzlich hat Thorsten sein neues Baby vorgestellt und prompt ist eine ölverschmierte 50er-80er-Vespa-und-der-Aufsatz-muss-da-drauf-Diskussion entstanden. Am Schluss lag man sich in den Armen und meinte, lass uns doch ma zusammen ausfahren. Gesagt getan (2). Die erste Roller-Ausfahrt Stuttgarts? Wir wissen es nicht. Samstag, 24. Juli, 22:00 Uhr Suite 212 2 Jahre Kessel.TV DJ Friction Kessel Twins Frischvergiftung Visuals Völliger Kontrollverlust dann beim großen Finale. Laute Musik und Alkohol, was will man mehr. Thanks to Lutz und Goran for making a Terminle frei. Dass wir mit Frico einen Kessel-Weggefährten der ersten Stunde an den Decks gewinnen konnten freut uns noch mehr, außerdem werden my man Willy und sein Kollege Max die Suite in einen dreidimensionalen Blog verwandeln (ganz wichtig, hochtrabende Ankündigungen einstreuen). Wenn das WLAN funzt machen wir vielleicht sogar Live-Blogging. Aber keine Garantie dafür.

     
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  • 12

    Southside Refjuh by Afro-Dieter
    Day 1 / Part 2

    Am 14. Jul 2010, 09:30 Uhr von martin

    Afro-Dieter, Tobi Tobsen und Manu sind am Tag 1 auf dem Festival-Gelände und haben die Jägermeister-Bühne entdeckt…

    An der Jägeremeister-Bühne angekommen wurde uns von der Bedienung ohne Stimme via Megaphon offenbart, dass es an der Jägermeister-Bar keinen Jägermeister Pur gibt! Alles betteln, flehen und bestechen half nichts, der Veranstalter hat dieses Teufelszeug im Urzustand verboten und man musste sich mit Mischgetränken begnügen. Very lame.

    Zumindest hatten Sie auf der „Dachterasse“ einen minderwertigen, aber bespielbaren Kicker sowie einen wirklich anständigen Fijhu auf das komplette Festival. Schnell wurde dem geübten Auge / Ohr klar, dass man auf beiden Bühnen, wenns abging, beides hören konnte, wobei die Größere wiederum die Leisere war (WTF!?)

    Somit musste man auf der Linken, größeren Bühne ganz links aussen oder weit vorne stehen, um sauberen Sound zu bekommen. Ok, Outdoorabmischen is sicher nicht einfach, aber da hatte ich mir gegenüber der letzten Jahre eigentlich ne Verbesserung erhofft.

    Anyway, um 19:00 war Treffpunkt für Jack Johnson, Klischee-Surfer, unermüdlicher Viel-zu-gut-drauf-Typ, der nach nem heftigen Surfcrash seine Vorderzähne und die Surfkarriere sowie die 150 Stiche hinter sich gelassen hat und seitdem die Welt mit entspanntem Sound beglückt – genau meine Liga.

    Tobsen und Manu haben sich zeitgleich FLORENCE AND THE MACHINE um 19:00 Uhr auf der Blue Stage reingezogen und haben uns freundlicherweise auch Ihren Eindruck hinterlassen, Vorhang auf für die Aktiv-Camper:

    Vom Jägermeister-Stand aus, den Becher in der einen, den Kicker fest umschlungen in der anderen, zwischendurch ein wenig zu den New Yorker Hipstern Vampire Weekend abgezappelt und ging es rüber zu Florence and the Machine.

    Zuerst waren wir ein wenig skeptisch: “Alter, was will den der verheizte Rowdie (war früher attraktiver – Anm. Afro) da oben!?“ Doch, schau an, die verlebte Frontfrau (besser gesagt Florence :-) ) hat eine Stimme, bei der dir die Hoden abheben und im Takt anfangen zu wackeln. Wunderschön, teilweise in Begleitung einer Harfe (!) ein wirklich „anderes“ Setting hingelegt.

    Natürlich ihren mega gehypten Track „You’ve Got The Love“ gespielt und das Publikum war am Start. Super Set, hat wirklich Spaß gemacht hat. Das fand der “fertige Rotschopf” auf der Bühne wohl auch und es wurde es ne richtig gute Zeit.

    Read more »

    Afro-Dieter, Tobi Tobsen und Manu sind am Tag 1 auf dem Festival-Gelände und haben die Jägermeister-Bühne entdeckt... An der Jägeremeister-Bühne angekommen wurde uns von der Bedienung ohne Stimme via Megaphon offenbart, dass es an der Jägermeister-Bar keinen Jägermeister Pur gibt! Alles betteln, flehen und bestechen half nichts, der Veranstalter hat dieses Teufelszeug im Urzustand verboten und man musste sich mit Mischgetränken begnügen. Very lame. Zumindest hatten Sie auf der „Dachterasse“ einen minderwertigen, aber bespielbaren Kicker sowie einen wirklich anständigen Fijhu auf das komplette Festival. Schnell wurde dem geübten Auge / Ohr klar, dass man auf beiden Bühnen, wenns abging, beides hören konnte, wobei die Größere wiederum die Leisere war (WTF!?) Somit musste man auf der Linken, größeren Bühne ganz links aussen oder weit vorne stehen, um sauberen Sound zu bekommen. Ok, Outdoorabmischen is sicher nicht einfach, aber da hatte ich mir gegenüber der letzten Jahre eigentlich ne Verbesserung erhofft. Anyway, um 19:00 war Treffpunkt für Jack Johnson, Klischee-Surfer, unermüdlicher Viel-zu-gut-drauf-Typ, der nach nem heftigen Surfcrash seine Vorderzähne und die Surfkarriere sowie die 150 Stiche hinter sich gelassen hat und seitdem die Welt mit entspanntem Sound beglückt - genau meine Liga. Tobsen und Manu haben sich zeitgleich FLORENCE AND THE MACHINE um 19:00 Uhr auf der Blue Stage reingezogen und haben uns freundlicherweise auch Ihren Eindruck hinterlassen, Vorhang auf für die Aktiv-Camper: Vom Jägermeister-Stand aus, den Becher in der einen, den Kicker fest umschlungen in der anderen, zwischendurch ein wenig zu den New Yorker Hipstern Vampire Weekend abgezappelt und ging es rüber zu Florence and the Machine. Zuerst waren wir ein wenig skeptisch: "Alter, was will den der verheizte Rowdie (war früher attraktiver – Anm. Afro) da oben!?“ Doch, schau an, die verlebte Frontfrau (besser gesagt Florence :-)) hat eine Stimme, bei der dir die Hoden abheben und im Takt anfangen zu wackeln. Wunderschön, teilweise in Begleitung einer Harfe (!) ein wirklich „anderes“ Setting hingelegt. Natürlich ihren mega gehypten Track „You’ve Got The Love“ gespielt und das Publikum war am Start. Super Set, hat wirklich Spaß gemacht hat. Das fand der "fertige Rotschopf" auf der Bühne wohl auch und es wurde es ne richtig gute Zeit. Der Papa hatte zwischenzeitlich ganz gemütlich (Norman hätte es gefallen) links neben dem Mischerturm den Sonnenuntergang im Nacken, angenehme Leute um mich rum sowie einen Auftritt des Sympathen schlechthin. Absolut stressfrei kam der Jack Johnson auf die Bühne, brachte einige seiner neuen Songs, bisschen zum rocken (vorne wurde gepogt :D) und alternative Versionen seiner Klassiker zum Zurücklehnen. Rundum überzeugend und genau das richtige nach dem Fu*#-Regen. Die nächsten zwei Stunden hab ich mit Tetra-Packs organisieren und Strahlen verbracht, während sich Tobsen & Manu den weiblichen Chromosomen hingegeben haben, besser gesagt The XX auf der Blue Stage, Slot 22:30. Sind mit voller Energie nach vorne gestoßen, um uns gute Plätze für das wohl (musikalisch) beste Konzert an diesem Freitag zu sichern. Allgemein bestechen The XX abseits der spektralen Musik vor allem durch eines: Unauffälligkeit. Drei hässliche Engländer Anfang 20, komplett in Schwarz gekleidet und - sonst nichts! Sobald man die Teens allerdings ranlässt, brennen die mit Ihrem Mix aus Melancholie, Düsternis und tiefgehenden Sound die Hütte ab. Tobsen, der teilweise bei den Liedern die Augen schloss zum, wie er es nannte, „besser-wirken-lassen“ (und ein bisschen weinte – Anm. Afro), wurde von seinem Favourit Act an diesem Tag komplett atomisiert. „Crystalised“ war nur einer der wirklich vielen, kongenialen Songs an diesem Abend aus dem letztjährig erschienenen Debütalbum der hoch-gelobten Band 2009. Nach einem gelungenen Konzert wurde dann der verdiente Abschied der 3 Londoner in einem Remix des Liedes „You´ve got The Love“ von Florence and The Machine zelebriert, bei dem sich auch der Letzte aus dem kalten Schlamm erhob. The Strokes – 23:00 Da die Jungs sich am (für mich zu „deepen“) Sound der XX labten, stand bei mir als Fixpunkt die Post-70er Garage Rocker aus New York auf dem Programm – und wenn der Sänger nicht zwischen jedem Song einen abgef### Junkie-Schei## rausgeschwätzt hätte („Oh, it’s soooo dark!“), würds vielleicht auch auf meiner Brust tätowiert sein. Denn das Konzert war wirklich BAM, für die Gegebenheiten bestmöglichst abgemischt, perfekt eingestellte Band, jeder Song ein Treffer. Hatte eigentlich wenig Erwartungen, war dann aber völlig hin und weggegerissen. Zum Absch(l)uss / auftauen noch ins Rave-Zelt zu Bloody Beetroots – 0:30 / White Tent. Ging wie erwartet derb zur Sache, alles was nicht festgebunden war, hob ab bzw. flog weg, inkl. Menschen und Getränken. Das bestimmt 1500 Leute fassende Zirkus-Zelt hatte ein eigenes Klima und nach 45 min hartem abraven, rumpogen und rausschranzen hats mich auf dem Heimweg noch zu Massive Attack verschlagen, was allerdings nach Bloody Beetroots für mich zu soft & deep war. Zum Glück können auch hier Tobsen und Manu mit Erinnerung glänzen: Rahmenbedingungen: schöner Nachthimmel, fabelhaften Wetterbedingungen, zumindest für die Verhältnisse an diesem Wochenende, alle durch und betrunken, Monster Lightshow und ein Verkehr auf der Bühne, über den sich so manches Establisment freuen würde - was will man den mehr? Massive Attack überzeugten mit einem rundum gelungenen Konzert mit perfektem Gesamtkonzept, das vor allem durch eine digital aufwendig inszenierte Bühnenshow überzeugte. Natürlich alle Kracher am Start. Merde alors, hört sich gut an und Massive hätte ich mir gern nochmal in Ruhe gegeben, aber Ruhe war schon im Bett und ich noch hell-wach. Bei Bloody Beetroots war plötzlich mein Tetra-Pack leer und flog weg, obwohl ich immmer noch Durst hatte - also ins Partyzelt, recht glücklich durch die Schlange gerutscht, auf einmal Musik aus, Samstag. Fortsetzung folgt.

     
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