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Prince @ Waldbühne
Am 8. Jul 2010, 18:29 Uhr von martin
Wir sind überall. Zumindest unsere Leser. Und die sind bekanntlich auch Kessel. Unsere Adi war am Montag bei dem einzigen Deutschlandkonzert von Prince in der Berliner Waldbühne vor circa 15.000 Fans. Adi hat uns ein paar Eindrücke zusammen geschrieben.
Voller Vorfreude auf das Konzert habe ich mir schon Tage vorher fast alle Lieder von ihm nochmals reingezogen. Schließlich will ich jedes Lied mitsingen können. Montagabend ist es dann soweit, mit Flugtickets und Konzertkarten machte ich mich auf dem Weg zum Flughafen.
In Berlin angekommen erwartet uns optimales Wetter, also schnell ins Taxi und direkt zum Konzert. An der Waldbühne angekommen hören wir schon „Let’s Go Crazy“ schallen.
Die Kulisse in Form eines Amphitheaters ist atemberaubend. Prince trägt eine weiße (Schlag)hose und einen Rollkragenpulli, auf dem das Cover seines neuen Albums „20th“ aufgedruckt ist. Auf der Bühne leisten ihm neben seiner Weggefährtin und Schlagzeugerin Sheila E. eine kleine Band und drei Backgroundsängerinnen Gesellschaft.
(“Mein 155 Euro teurer Blick”)
Zu Anfang des Konzerts will der Funk(e) irgendwie nicht überspringen. Auch Prince sieht nicht zufrieden aus. Als plötzlich das Publikum von hinten in den Innenraum darf, ging es ab und als Prince “Nothing compares to you” anstimmt, ist das Eis endgültig gebrochen. Prince und Band bringen immer wieder Funkeinlagen, nahtlos geht es von einem Lied ins nächste über.
Als die Fans die Anfangstakte von „Forever in my life“ hören und summen sie sofort los. Prince´ Stimme ist grandios und sehr gefühlvoll. Und er wird gefeiert, das merkt er und das gefällt ihm: „My name ist Prince and you love me.” Der Grandmaster of Funkt sieht dabei toll aus – mit auch schon 52 wohlgemerkt.
(Kiss feat. Adi Screams, Achtung bissle grell)
Bei „Kiss“ geht es ab. Ich bin nicht mehr zu halten (siehe Video) und singe und schreie mir ziemlich schief die Seele aus dem Leib. Prince schmeißt seine Gitarre in das Publikum. Der glückliche Fan freut sich sicher darüber, doch der Fänger bringt sie gnädigerweise zurück. Prince hätte den Verlust finanziell sicherlich verschmerzen können, aber vielleicht hing seine Erlaucht auch emotional an dem guten Stück, wer weiß.
(Gleich kommt Purple Rain.)
Kurz darauf folgt das Intro zu „Pulple Rain“, Gänsehaut pur und natürlich singt die komplette Waldbühne mit. Ich habe Pipi in den Augen. Insgesamt wird Prince drei mal auf die Bühne zurückgeklatscht und spielt grandiose Zugaben.
Das eine Mal meldet er sich mit „I want you to disco, everybody lets disco“ zurück, er und Sheila E. an den Perkussions, später wechselt er auf den Synthesizer. Danach folgt eine Einlage von einem unglaublichen Mundharmonikaspieler. Prince tanzt dabei wie nur ein Prince eben tanzen kann und man merkt ihm an, dass ihm der Gig richtig Spass macht.
Nach zweieinhalb Stunden ist das große Spektakel vorbei. Prince verabschiedet sich mit den Worten „Berlin, I can´t go on any longer.” Ich bin begeistert, bestaune am Ende die immer leerwerdenden Ränge und realisiere dass ich die ganzen Treppen wieder hochlaufen muss, aber komischerweise meckere ich nicht.
Das neue Album “20ten” wird de nächsten Rolling Stone beigelegt.
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Stuttgart UG
Am 8. Jul 2010, 15:30 Uhr von martin
Man ahnt es, manche wissen es, unter Stuttgart (und wahrscheinlich unter jeder anderen Stadt), geht es äußerst lebendig zu.
Sophie Herrmann, Claudia Übelhör und Leander Brinkmann vom Studiengang Audiovisuelle Medien an der Hochschule der Medien (HdM) haben sich in den Stuttgarter “Untergrund” begeben und als Teil ihrer Abschlussarbeit den Dokumentarfilm Stuttgart UG produziert, umgesetzt und als DVD veröffentlicht.
Die unterirdische Stadt durchzieht ein riesiges Geflecht aus Tunneln und Schächten, ummantelt von dicken Betonschichten.
Hier einige Bilder aus dem Film:
Regenüberlaufbecken am Schwanenplatz
Skaterampen im Stuttgarter Westen
Ehemaliges Bunkerhotel unter dem Marktplatz
Ausgrabungen unter dem Alten Schloss
Sandsteinhöhle unter dem Bopser
Lager des Weinguts der Stadt Stuttgart unter dem Kurpark. In dem ehemaligen Schutzbunker lagern 300.000 Flaschen Wein.
Stuttgart UG ist aktuell noch bis zum 25. Juli bei der Ausstellung “Mein Hinterhof und Ich” im Blumeneck in der Nähe des Olgaecks zusehen. Genaue Wegbeschreibung hier.
Die 39-minütige DVD kann man direkt unter dieser Email-Adresse für 8 Euro bestellen. Mehr Infos zu dem Film findet man hier.
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Schlafzimmer komplett!
Am 8. Jul 2010, 12:30 Uhr von martin
Die WM ist so gut wie vorbei, manche sagen heute bestimmt, sie IST vorbei, und langsam aber sicher müssen wir wieder Richtung Liga-Alltag blicken. Hotte Heldt ist bekanntlich gen Schalke gezogen, Timo Gebhardt ist wieder da, Khedira vielleicht bald weg, Tasci evt. auch…
Aber was macht ein Fußballer eigentlich nach seiner aktiven Karriere auf dem Platz? Der Frage sind wir neulich mehr oder weniger schon nachgegangen bzw. haben einen gelungenen Zeit-Artikel diskutiert.
Wer sich schon immer einmal gefragt hat, Mensch, was macht eigentlich Ex-VfB-Star Hansi Müller, stets braun gebraunt, Europameister 1980, Vize-Weltmeister 1982, WM- und EM-Botschafter 2006 & 2008, hier des Rätsels Lösung: Er liegt auf einem Bett von Hofmeister. Mit einem Laptop. Das sagt uns: Der Globetrotter von einst ist via WLAN einfach immer noch bestens connectet, auch wenn er im Profisport keine Rolle mehr spielen sollte.
Ein easy Job, für den er nicht einmal zu Hofmeister fahren musste, um sich in das Ehezimmer zu legen. Vielleicht wurde das Foto auf dem heimischen Sofa geschossen. Die Hofmeister-Graphik-Abteilung musste daraus nur einen schönen Freisteller machen und den sanft auf dem wunderschönen Holzbett landen lassen.
Das Schlafzimmer komplett gibt es für 598 Euro, also falls jemand einen neues komplettes Schlafzimmer braucht. Wir sind uns nämlich für keinen Tipp zu schade.
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Largest Skateboard Disaster
Am 8. Jul 2010, 09:43 Uhr von martin
Ein bisschen Spass muss sein. Läbbe geht weiter, der Mannschaft gehört die Zukunft, blablabla.
Ich hoffe, dem Aussi gehts wieder besser, war kurz geknickt gestern. Seine Freundin musste ihn nach dem 0:1 die ganz fest drücken und halten, fand ich voll süss. 2014 dann mit ihm und mir, sind wir zwar 37, aber zwei goldene Jungbrunnen im Mittelfeld und Sturm. Konditionstraining auf Riesen-Skateboards.
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