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Happy Weekend Mix by Florian
Am 5. Mrz 2010, 16:00 Uhr von martin
Dieser Herr – und seine ganze Posse – ist mir im Laufe der Kessel-Jahre (bzw. Kessel-Monate) schwer ans Herz gewachsen, auch wenn er sich manchmal etwas altklug gibt und den “Teacher” raushängen lässt.
Das ist wiederum gar nicht böse gemeint, sondern macht ihn zumindest für mich noch sympathischer. Und falls mir die Argumente ausgehen, erinnere ich ihn einfach an sein mieses Comunio-Team.
Florian Ehing hat im Dezember 2008 einen der ersten Gast-Mixes für diese Rubrik abgeliefert, ein Slo-Mo-Disco-Ding, wenn ich mich recht erinnere, und seither laufen wir uns ziemlich oft virtuell wie im echten Leben über den Weg. Dabei wurde schon der eine oder andere Kurze an so mancher Bar vernichtet.
Gemeinsam mit seinen Kompagnons Stare, Rob Lando, Daniel und wie sie alle heißen kämpft Florian mit großem Idealismus um ein kleines bisschen Deepness bzw. neben-der-Spur-fahren im Stuttgarter Nachtleben.
Man bucht DJs, die sonst keiner bucht und erfreut sich an sehr selten in der Stadt gehörter Musik – und mit ihnen erfreuen sich immer mehr andere Menschen. Man muss manchmal halt einfach nur mal machen.
Auch Foffies Mix ist zumindest für mich ein ganz Besonderer. “I call it brezel house. knusprig und weich zugleich”, sagt der Comunio-Meister 2023. Seine “Freestyle Selection” verbirgt euphorische Hochs und melancholische Tiefs, bleibt aber immer deep und tief verträumt. Ein Wohnzimmer-Mix zum einen, ich wiederum könnte aber auch darauf tanzen und bei Mole People fast weinen.
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Wir wünschen an dieser Stelle ein wundervolles Wochenende
Sigrun Woehr und das gesamte Team
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SOKO schlägt Heidi
Am 5. Mrz 2010, 14:00 Uhr von martin
Ganz ehrlich: Ich hätte nie, wirklich nie gedacht, dass 4,1 Millionen Menschen SOKO Stuttgart anschauen, wie ich vorhin erfahren habe.
Ich dachte eher so max 1,5 Millionen vielleicht. Damit hat man gestern zumindest mal in der Gesamtchart (Platz 6) sowohl die famose Echo-Verleihung (Platz 12) als auch den Kick-Off des unsäglichen Rumgekreische, Staffel 468 (Platz 14) geschlagen.
Allerdings steht SOKO Stuttgart in der ach-so-wichtigen werberelevanten Zielgruppe der 14 bis 49jährigen mit einem Anteil von 6,1% deutlich schlechter da als Heidi. Der ollen Kreissäge hingegen hängt die Kundschaft an den Brüsten.
Will auch heißen, SOKO Stuttgart gucken trotz pfiffigen jungen Team entweder nur Kleinkinder (glaub net) oder Fast-Rentner, Omis und Opis – und halt ich.
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Nachtkonsum & SOB
Am 5. Mrz 2010, 12:30 Uhr von martin
Ergänzend zu den Partytipps noch zwei weitere Hinweise, bzw. ein Reminder. Heute Abend ab 17:00 Uhr findet der erste Nachtkonsum Flohmarkt statt.
Freuen sich ja dodal viele drauf. Die Idee kommt aus München und ist ja auch prinzipiell cool. Man kann bis spät nachts rumstöbern und wird von Live-Musik beschallt. Mehr Infos auf der Homepage.
Dann hab ich es gestern versäumt auf die neue Ausstellung im Flashgib hinzuweisen, dachte nämlich heute gehts los.
Vernissage war aber schon gestern Abend. Marcus Fischer feiert gerade wohl eine kleines Comeback in Stuttgart, nachdem er (für mich) sang und klanglos vor einigen Jahren nach Berlin ist.
Die Ausstellung “SOB – Streets Of Berlin” geht noch bis 27. März, also man hat noch nix verpasst. Außer die Vernissage halt, aber das ist ja nur zwingend schlimm.
“The exhibition shows silkscreen prints by Marcus Fischer with typical sights of Berlin’s cityscape like Großer Stern, Brandenburger Tor or Checkpoint Charlie which are symbols for Berlin like the modern architecture, contemporary art and the musical culture of the young metropolis, which attracts people from all over the world.
Special for this exhibition, Fischer created a silkscreen print of the Stuttgarter Fernsehturm, planed and constructed by Fritz Leonhardt which became a well known landmark of Stuttgart.”
All posters are limited to 100 pieces and based on photographs taken by Fischer.”
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52 Albums/46: Jay-Jay Johanson “Whiskey”
Am 5. Mrz 2010, 08:00 Uhr von Thorsten W.

Wow, Nr. 46, wir nähern und langsam aber sicher dem Ende dieser Serie. Und zu meinem heutige Album gibt es wieder ein bisschen was zu erzählen.
Es muss 1998 oder 1999 gewesen sein, da war ich ein paar mal im schicken Loft-Studio vom Fotografen Axl Jansen – hinten am Nordbahnhof, wo später auch Cosmium und Putte usw. ansässig waren, und wo heute Brachland ist. Axl Jansen gehört zu dieser “alten” Stuttgarter Künstler-/Musiker-Posse, wohnt inzwischen wohl in Paris und ist glaube ich ziemlich erfolgreich.
Ich sollte für das Loop Magazin einen Artikel über die Massiven Töne schreiben, es muss so die Zeit vor dem “Überfall”-Album gewesen sein. Und Axl sollte passend dazu ein Fäshn-Shuuting machen.
Das Shuuting hat fast im Eklat geendet, ich weiß nicht ob sich Schowi heute daran erinnert – denn Stylistin Sabse (vom weltberühmten Duo Sabse & Nancy) und Axls Assistentin (Namen vergessen) haben die Jungs in sehr, sagen wir mal, metrosexuelle Stylo-Outfits gesteckt – was ihnen glaube ich erste hinterher richtig bewusst wurde, und Strachi war gar nicht begeistert. Wurden aber glaube ich trotzdem abgedruckt, vier ganze Seiten Alter!
Auf jeden Fall lief bei meinem ersten Besuch beim sehr sympathischen Axl sehr coole Musik, und ich hab ihn gefragt was das ist. Jay-Jay Johanson hat mir gar nichts gesagt, hat mir aber gefallen, und dann hat der Axl gesagt: “Komm, ich brenn Dir die CD!”
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