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    R.I.P. Kim

    Am 3. Mrz 2010, 18:32 Uhr von kutmaster


    Heute vor genau 6 Jahren verunglückte mein Homie Kim Wurster aka URAN bei einem Motorradunfall tödlich. Viele kennen ihn vielleicht noch als Sprüher oder Türsteher vom 0711 Club.

    Kim, wir werden Dich nie vergessen und gedenken Dir in stiller Trauer.

    Heute vor genau 6 Jahren verunglückte mein Homie Kim Wurster aka URAN bei einem Motorradunfall tödlich. Viele kennen ihn vielleicht noch als Sprüher oder Türsteher vom 0711 Club. Kim, wir werden Dich nie vergessen und gedenken Dir in stiller Trauer.

     
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  • 16

    Oh mein Gott! Schuhe!

    Am 3. Mrz 2010, 16:18 Uhr von martin

    Vergangenen Samstagmittag war ich nach einem okayen 27 Kilometer Lauf mit Freundin noch bissle in der City. Sie wollte primär ein Stück Kuchen essen, evt. nach Schuhen schauen, und ich nach einem bestimmten Paar Sneaker.

    Also kurz im Flashgib mit Busy Icer und Dami abgeklatscht, das anvisierte Modell für nicht cool empfunden, aber dafür schönes Hemdchen in astreiner Geschirrtuch-Optik gekauft. Is ja gerade angesagt und da macht man gerne zwei Jahre später auch mal mit.

    Danach steuerten wir für die Dame die gute Sigrun Woehr an. Sigrun Woehr ist soweit ich weiß, man möge ich korrigieren, in Sachen Damenschuhen so mit die Nummer 1 in Stuttgart.

    Die Gute führt in der Innenstadt rund um den Markplatz im Abstand von circa 200 Metern zwei Läden. Einen mit Mondpreisen, wie der Krupa sagen würde (nix unter 300 Tacken das Pärchen, wenn ich das Schaufenster richtig überflogen habe), und einen in der Hirschstraße/ Ecke Schulstraße mit sehr starken Preisen – für manche Stuttgarterinnen sicherlich die Cheap-Line.

    Die Cheap-Line ist der Hammer. Der Shop ist circa 1,5 Quadratmeter groß. An einem durchschnittlichen Samstagnachmittag tummeln sich darin circa 300 Frauen und nochmals 350 Verkäuferinnen, die in Hochleistungssportler-Manier die Wendeltreppe zwischen Ladenfläche und Lager hin und her spurten.

    Magdalena Neuner wäre also rein konditionsmässig sicherlich eine optimale Fachkraft für Sigrun Woehr – falls jemals das Personal ausgehen sollte.

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    Vergangenen Samstagmittag war ich nach einem okayen 27 Kilometer Lauf mit Freundin noch bissle in der City. Sie wollte primär ein Stück Kuchen essen, evt. nach Schuhen schauen, und ich nach einem bestimmten Paar Sneaker. Also kurz im Flashgib mit Busy Icer und Dami abgeklatscht, das anvisierte Modell für nicht cool empfunden, aber dafür schönes Hemdchen in astreiner Geschirrtuch-Optik gekauft. Is ja gerade angesagt und da macht man gerne zwei Jahre später auch mal mit. Danach steuerten wir für die Dame die gute Sigrun Woehr an. Sigrun Woehr ist soweit ich weiß, man möge ich korrigieren, in Sachen Damenschuhen so mit die Nummer 1 in Stuttgart. Die Gute führt in der Innenstadt rund um den Markplatz im Abstand von circa 200 Metern zwei Läden. Einen mit Mondpreisen, wie der Krupa sagen würde (nix unter 300 Tacken das Pärchen, wenn ich das Schaufenster richtig überflogen habe), und einen in der Hirschstraße/ Ecke Schulstraße mit sehr starken Preisen – für manche Stuttgarterinnen sicherlich die Cheap-Line. Die Cheap-Line ist der Hammer. Der Shop ist circa 1,5 Quadratmeter groß. An einem durchschnittlichen Samstagnachmittag tummeln sich darin circa 300 Frauen und nochmals 350 Verkäuferinnen, die in Hochleistungssportler-Manier die Wendeltreppe zwischen Ladenfläche und Lager hin und her spurten. Magdalena Neuner wäre also rein konditionsmässig sicherlich eine optimale Fachkraft für Sigrun Woehr – falls jemals das Personal ausgehen sollte. Das ganze Grauen war schon von außen zu sehen. Also fragte mich meine Freundin fairerweise, ob ich denn nicht draußen warten möchte. Aber gerne doch. In diesem Moment kam ich mir zum ersten Mal in meinem Leben so richtig vor wie mein Vater. Den hat meine Mutter, insbesondere bei zahlreichen Österreich-Urlauben in den 80ern und Früh-90ern, ebenfalls stets vor der Türe geparkt, wenn sie – frisch angekommen – als allererstes die örtliche Neubesohlungs-Auslage gewissenhaft zu überprüfen hatte. Natürlich aber musste mein Papa, wenn es an die engere Auswahl ging, beratend zur Seite stehen. So wie ich am Samstag. Tür auf, Freundin kommt raus, kannsch mal kurz kommen, gucken? Dann steh ich also mitten im Schlachtfeld aus besagten 300 Frauen, 350 Verkäuferinnen und 3000 Paar Schuhen - und drei Quoten-Männern. Wenn mir noch einer jemals erzählt, dass wir Männer Jäger sind, dann schick ich den- oder diejenige(n) zu Sigrun Woehr; jeder Bison auf dieser Erde muss sich unendlich vor einer im Shopping-Schuhwahn jagenden Frau fürchten. Und wie ich halt so bin, rutschte mir nicht ganz überhörbar raus: „Alta, was geht denn hier eigentlich ab?“ Eine pfiffige Mit-Dreißigerin drehte sich prompt um und lächelte mich an: „Ha, hier gibt’s was umsonscht!“ Ich lächelte gequält zurück, weil ich mich ja auch auf die Auswahl meiner Freundin zu konzentrieren hatte. Die hatte auf dem Anproberondell Platz genommen. Und ohne Scheiß, vor dem Rondell standen schon wie auf einer Linie zwei andere Männer, dazwischen eine Lücke. „Stellste dich halt da noch dazu!“ Jonger! Da standen wir also wie die Trottel vom Dienst, mussten dabei selbst lachen, und bildeten bestimmt die akkurateste Männerreihe, die Sigrun Woehr jemals gesehen hat! Als mein Auftritt vorbei war und ich wieder raus durfte, kam mir noch eine megahammergeile Idee, wie der Dieter sagen würde: Liebe Frau Woehr, sie wollen ihre weibliche Kundschaft länger halten? Dann müssen sie auch die Männer glücklich machen! Zeigen sie vor ihrem Laden jeden Samstag die Bundesliga! Melden sie beim Ordnungsamt eine Außenfläche an und stellen sie noch eine Pilsbar auf! Wenn es gegen 17:00 Uhr in die extrem spannende Phase geht, merkt der Mann überhaupt gar nicht mehr, dass er schon zum dritten Mal seiner Holden die Kreditkarte gegeben hat! Oder was meinen sie? Ein Flachbildschirm in 52 Zoll kostet doch heute auch nix mehr (circa 1,5 Paar verkaufte Schuhe in ihrem Mondpreise-Laden). Ich hoffe, ich werde diesen Tag noch erleben. Nach einem Stück Kuchen ging es kurz noch in die Damenschuh-Abteilung vom Breuninger. Da war es etwas entspannter. Dort nahm ich auch vollen Mutes mitten in der Höhle des Löwen Platz – auf der Anprobecouch. Zwischenzeitlich hatte ich mir schon die neue Spex geholt – fast so gut wie Bundesliga. Ich hätte noch eine Weile hocken bleiben können.

     
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  • 8

    iPad Mag

    Am 3. Mrz 2010, 13:30 Uhr von martin

    Der Stuttgarter Journalist und Web-Fachmann Dirk Banarek machte wohl das iPad derartig wuschig, dass er prompt am selben Tage als der Messias im Rolli das Brettle ankündigte (27. Januar) das iPad-Magazin launchte. Wie, warum, weshalb erklärt er nochmals in diesem Post.

    Thorsten berichtete ja damals ebenfalls über die vermeintliche Revolution, die dann schön diskutiert wurde (und ich teilweise nix kapiert habe, was die Leut da schwätzen).

    Auf dem iPad Mag gehts natürlich in voller Breitseite (positiv wie negativ) rund um den neuen Apple-Glücklichmacher, dessen Phänomenalität mir persönlich noch nicht endgültig klar ist, was natürlich nix zu heißen hat und sicherlich trotzdem ein ganz arg tolles Gerät ist.

    Dirk Baranek hält es jedenfalls kaum mehr aus, bis das Tablett endlich auf den Markt kommt (verschiebt sich wohl), und informiert derweil, welche Medien sich für den iPad rüsten und was es so für feines Zubehör geben wird - mal mehr, mal weniger ernst gemeint.

    (Die Jeans will ich.)

    Außerdem beschäftigt sich Baranek, wie wir uns damals auch, mit der wichtigsten Frage überhaupt: Der, die, das iPad?

    ipad-mag.de

    Der Stuttgarter Journalist und Web-Fachmann Dirk Banarek machte wohl das iPad derartig wuschig, dass er prompt am selben Tage als der Messias im Rolli das Brettle ankündigte (27. Januar) das iPad-Magazin launchte. Wie, warum, weshalb erklärt er nochmals in diesem Post. Thorsten berichtete ja damals ebenfalls über die vermeintliche Revolution, die dann schön diskutiert wurde (und ich teilweise nix kapiert habe, was die Leut da schwätzen). Auf dem iPad Mag gehts natürlich in voller Breitseite (positiv wie negativ) rund um den neuen Apple-Glücklichmacher, dessen Phänomenalität mir persönlich noch nicht endgültig klar ist, was natürlich nix zu heißen hat und sicherlich trotzdem ein ganz arg tolles Gerät ist. Dirk Baranek hält es jedenfalls kaum mehr aus, bis das Tablett endlich auf den Markt kommt (verschiebt sich wohl), und informiert derweil, welche Medien sich für den iPad rüsten und was es so für feines Zubehör geben wird - mal mehr, mal weniger ernst gemeint. (Die Jeans will ich.) Außerdem beschäftigt sich Baranek, wie wir uns damals auch, mit der wichtigsten Frage überhaupt: Der, die, das iPad? ipad-mag.de

     
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  • 19

    Alles Performance

    Am 3. Mrz 2010, 11:15 Uhr von martin

    Das Performance Hotel im Osten ist zwischenzeitlich in aller Munde, wie Thorsten neulich auch schon geschrieben hat.

    Nicht nur im Kultur Spiegel oder im aktuellen PRINZ wurde über das Kunstprojekt des Koreaners Kim berichtet, auch die Bloggerin Regine Harr von Nelou.com fand das so spannend, dass sie Kim einen Besuch abstattete und dabei folgende, teilweise leicht bizarre Videos gedreht hat.

    Im ersten Clip werden die Basics geklärt. Regine übersetzt übrigens auf englisch, weil Nelou voll international ist.

    Kims Performance liegt übrigens darin, das Hotel sauber zu halten und zu kochen und so.

    Im zweiten Clip geht es dann auf einen Rundgang durch das Hotel. Kim zeigt unter anderem die Schlafplätze und das “Fitnessstudio”. Für mich alten Anti-Camper wäre das definitiv nix.

    Im dritten Clip checkt man u.a. das Bad bzw. die Toilette. Wir lernen: Selbst kacken kann eine Performance sein.

    Auf jeden Fall recht unterhaltsam, mussmanaberauchnichtimmerallesverstehen.

    Zum Schluss sag ich noch: DAS IST EINE PERFORMANCE! Also wenn der nicht im PH ein Jahr lang umsonst ratzen darf, dann weiß ich auch nicht.

    Das Performance Hotel im Osten ist zwischenzeitlich in aller Munde, wie Thorsten neulich auch schon geschrieben hat. Nicht nur im Kultur Spiegel oder im aktuellen PRINZ wurde über das Kunstprojekt des Koreaners Kim berichtet, auch die Bloggerin Regine Harr von Nelou.com fand das so spannend, dass sie Kim einen Besuch abstattete und dabei folgende, teilweise leicht bizarre Videos gedreht hat. Im ersten Clip werden die Basics geklärt. Regine übersetzt übrigens auf englisch, weil Nelou voll international ist. Kims Performance liegt übrigens darin, das Hotel sauber zu halten und zu kochen und so. Im zweiten Clip geht es dann auf einen Rundgang durch das Hotel. Kim zeigt unter anderem die Schlafplätze und das "Fitnessstudio". Für mich alten Anti-Camper wäre das definitiv nix. Im dritten Clip checkt man u.a. das Bad bzw. die Toilette. Wir lernen: Selbst kacken kann eine Performance sein. Auf jeden Fall recht unterhaltsam, mussmanaberauchnichtimmerallesverstehen. Zum Schluss sag ich noch: DAS IST EINE PERFORMANCE! Also wenn der nicht im PH ein Jahr lang umsonst ratzen darf, dann weiß ich auch nicht.

     
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  • 7

    Gorillaz – Plastic Beach

    Am 3. Mrz 2010, 09:00 Uhr von Thorsten W.

    Wir haben das neue Gorillaz-Album “Plastic Beach” ja schon angekündigt, und am Freitag kommt es endlich raus. Dank eines Links von JMO2 in den Kommentaren konnte ich es schon mal als Stream anhören, und ich muss sagen dass ich ziemlich begeistert bin – eigentlich war für mich die Sache mit dem ersten Lied feat. Snoop Dogg schon entschieden.

    Ich hab gestern morgen dem Ram geschrieben, irgendwie sind die Gorillaz inzwischen einfach die besseren Massive Attack. Auch wenn der Vergleich natürlich hinkt – der Sound ist einfach dicht, 100% stimmig, auf der Höhe der Zeit, die Features sind zahlreich aber nicht zu viele, HipHop und Dub sind wie immer in guter Dosis am Start und Streicher gibt’s diesmal auch zuhauf.

    Das Video zur ersten Single “Stylo” ist jetzt auch in Umlauf, und da bin ich genau so begeistert. Erinnert mich sehr an den hier gut diskutierten Tarantino-Film “Death Proof“- die Band im Camaro, das Police Car (komm ich grad nicht drauf) und Bruce Willis im El Camino SS! Yeah!

    Hier noch mal der Stream, hier die Homepage und hier kann man das Album vorbestellen (vorbestellen werd ich’s nicht, aber kaufen auf jeden Fall).

    Wir haben das neue Gorillaz-Album "Plastic Beach" ja schon angekündigt, und am Freitag kommt es endlich raus. Dank eines Links von JMO2 in den Kommentaren konnte ich es schon mal als Stream anhören, und ich muss sagen dass ich ziemlich begeistert bin - eigentlich war für mich die Sache mit dem ersten Lied feat. Snoop Dogg schon entschieden. Ich hab gestern morgen dem Ram geschrieben, irgendwie sind die Gorillaz inzwischen einfach die besseren Massive Attack. Auch wenn der Vergleich natürlich hinkt - der Sound ist einfach dicht, 100% stimmig, auf der Höhe der Zeit, die Features sind zahlreich aber nicht zu viele, HipHop und Dub sind wie immer in guter Dosis am Start und Streicher gibt's diesmal auch zuhauf. Das Video zur ersten Single "Stylo" ist jetzt auch in Umlauf, und da bin ich genau so begeistert. Erinnert mich sehr an den hier gut diskutierten Tarantino-Film "Death Proof"- die Band im Camaro, das Police Car (komm ich grad nicht drauf) und Bruce Willis im El Camino SS! Yeah! Hier noch mal der Stream, hier die Homepage und hier kann man das Album vorbestellen (vorbestellen werd ich's nicht, aber kaufen auf jeden Fall).

     
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